Fachvorträge, Einführungen und Fortbildungen aus zahlreichen Wissenschafts- und Lebensbereichen, Bibliothek und Kultur-Archiv wertvollen Menschheitswissens
Fachvorträge, Einführungen und Fortbildungen aus zahlreichen Wissenschafts- und Lebensbereichen, Bibliothek und Kultur-Archiv wertvollen Menschheitswissens
Auditorium Netzwerk Veranstaltungen Alle Mitschnitte
178 Produkte gefunden , Seite 1 von 4
Sortierung:
"Eine Angststörung hat weder etwas mit dem befürchteten Ereignis noch mit Angst etwas zu tun“. (Bernd Schumacher) Angstpatient*innen experimentieren in der Regel tagtäglich mit unterschiedlichen Strategien gegen ihre Ängste. Genau diese Versuche, die Ängste zu besiegen, sind meistens zum Scheitern verurteilt und mobilisieren sogar das Gegenteil. Die Angst erzeugt das, was sie befürchtet. Das Seminar vermittelt Techniken der systemischen Therapie von Angststörungen. Zunächst werden differentialdiagnostische Fragestellungen im Vordergrund stehen, um in einem nächsten Schritt spezifische Vorgehensweisen bei unterschiedlichen Angstphänomenen darzustellen. Ziel des Seminars ist es, den KursteilnehmerInnen ein standardisiertes Vorgehen bei Angststörungen zu vermitteln. Hierzu zählt u.a...
Die interdisziplinäre Versorgung von Menschen mit Krebs stellt PsychotherapeutInnen vor besondere Herausforderungen – nicht nur im Umgang mit somatischen Krankheitsaspekten, sondern auch mit tiefgreifenden psychosozialen und existenziellen Fragen. Patienten und Angehörige suchen oft Unterstützung bei Ängsten, Sorgen, Fragen nach dem Lebenssinn und der Gestaltung des weiteren Therapieverlaufs sowie beim Umgang mit dem Lebensende. Dieses Livestream-Seminar richtet sich an PsychotherapeutInnen, die ihre Kenntnisse und Kompetenzen in der psychoonkologischen Behandlung erweitern möchten. Es werden praxisnahe Strategien, die medizinisches Wissen und psychotherapeutische Interventionen sinnvoll verknüpfen, vermittelt. Mit Fallbeispielen und Übungen erhalten Sie wertvolle Einblicke in die Herausforderungen und Besonderheiten der Arbeit mit krebskranken Menschen und deren Angehörigen...
Musterunterbrechung mit eigenen Ressourcen – Das Ask!-Modell Kennen Sie das? Menschen kommen mit sich selbst oder mit anderen nicht weiter, weil sie in blockierenden Mustern aus „mehr desselben“ feststecken? In diesem Livestream-Seminar entdecken Sie einen kraftvollen Ansatz, um genau diese Muster zu durchbrechen – und zwar durch die Klient:innen selbst. Was macht das Ask!-Modell so besonders? Die von Dr. Ilka Hoffmann-Bisinger entwickelte Analoge Systemische Kurztherapie – das Ask!-Modell - verbindet zwei wirksame Elemente: Einen klaren Blick auf problematische Muster Kreative Arbeit mit inneren Bildern
Wir leben in Zeiten des Übergangs. Alte Gewissheiten gelten nicht mehr, und neue sind noch nicht verbindlich gefunden. Das erzeugt Unbehagen, Angst und Identitätskrisen, begleitet von den alten Fragen: Was ist der Mensch? Wie sollen wir leben, und wie können wir gut mit allem, was ist, zusammenleben? Obwohl das kollektive Fragen sind, ist es gerade an jedem und jeder Einzelnen, sie für sich zu begründen und zu klären. Dafür machen wir einen Spaziergang durch Psychologie, Philosophie und Spiritualität um abschließend gemeinsam in eine andere Zukunft zu blicken. Die Psychologie weiß Dinge, die die Philosophie nicht wissen kann: Verletzlichkeit und Solidarität, Trauma, Bindungsstörung und Zeugschaft. Hier finden wir das Herz, das uns Menschen alle miteinander verbindet. Doch ebenso verbindet uns unser Geist und mit ihm die Fähigkeit zu urteilen und zu gewichten. Kierkegaard hält auch Mitgefühl für eine geistige Fähigkeit, Humor und Kreativität sind es gewiss...
Psychisch stabil in Extremsituationen Astronaut*innen leben und arbeiten unter extremen Bedingungen: Isolation, räumliche Enge, technologische Abhängigkeit und permanenter Leistungsdruck gehören zum Alltag. Die Weltraumpsychologie – ein noch junges Forschungsfeld – untersucht, wie Menschen in solchen Extremsituationen psychisch stabil bleiben, effektiv zusammenarbeiten und langfristig gesund bleiben können. Viele der Herausforderungen im All ähneln dabei psychologischen Belastungen, die auch Menschen auf der Erde betreffen: Einsamkeit, Stress, Konflikte im Team oder Unsicherheit über die Zukunft. Der Vortrag zeigt auf, welche Strategien und Erkenntnisse aus der Weltraumpsychologie auf Alltag und Arbeitsleben übertragbar sind – und wie sie helfen können, mit Krisen resilient umzugehen, Beziehungen zu gestalten und psychischer Überlastung vorzubeugen...
In den ersten 1000 Tagen unseres Lebens werden die grundlegenden Voraussetzungen für unsere seelische Struktur gelegt. Neben der ungestörten Entwicklung genetischer und epigenetischer Anlagen ist die Qualität der Bindungsbeziehungen in dieser Zeit eine zentrale Voraussetzung für ein gelingendes Heranwachsen. Wir betrachten die sensiblen Phasen von Schwangerschaft, Geburt und früher Kindheit unter dem Aspekt der normalen Entwicklung und diskutieren zugleich die Risiken von Vernachlässigung sowie von Schädigungen durch emotionale, physische und sexualisierte Gewalt. Auch das Thema Resilienz kommt nicht zu kurz. Die Teilnehmenden brachten eigene Erfahrungen, Praxisbeispiele sowie Fragen mit ein. Mitschnitt vom 28. März 2026, online, ca. 341 Min. auf 2 DVD, USB-Stick (video) oder als Sofortdownload (ca. 7,58 GB video)
Menschen mit fortgeschrittenen Erkrankungen therapeutisch zu begleiten, erfordert von uns Therapeut*innen eine intensive Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen. Erst wenn wir selbst eine reflektierte und versöhnliche Sicht auf unsere begrenzte Lebenszeit und ein Bewusstsein für zutiefst schmerzvolle Themen am Lebensende entwickeln, können wir Menschen bei schmerzvollen Krisen- und Verlusterfahrungen verantwortungsvoll und authentisch beistehen. Anhand des eigens entwickelten palliativen Transitionsmodells stelle ich das Spannungsfeld zwischen Ohnmacht und Stärke, also zwischen dem Kampf um das Leben, der Sehnsucht nach dem Tod und der Hingabe an das unausweichliche Lebensende, vor. Dies ermöglicht es uns, die Gefühls-, Gedanken- und Verhaltenswelt unserer Klient*innen bezogen auf ihre Haltung gegenüber ihrem bevorstehenden Tod einzuordnen und unser therapeutisches Angebot individuell anzupassen...
Dieses Seminar bietet Therapeut:innen eine außerordentliche Gelegenheit, zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Dr. Hartman lässt Sie in diesem Workshop an seinen langjährigen Erfahrungen in der Psychotherapie teilhaben und lädt Sie zu fortgeschrittenen Demonstrationen ein, die Ego-State-Therapie, Körperpsychotherapie, somatische Stabilisierungstechniken, Eye Movement Reorganisation (EMR), Ericksons Methoden und klinische Hypnose miteinander verbinden. Das Ziel dieses Workshops ist es, Ihre Möglichkeiten in der psychologischen Intervention zu erweitern und Ihr therapeutisches und professionelles Wachstum zu fördern, indem Sie mehr über diese sehr nützlichen Interventionen erfahren. Hauptsächlich geht es darum, zu entdecken, dass die Kombination dieser therapeutischen Methoden sehr wirksam ist und sich auch als Strategie in therapeutischen Kurzinterventionen einsetzen lässt...
Dies ist das Set aller drei Seminarwochenenden. Gerne können Sie die Seminare aber auch einzeln erwerben: Teil 1: Einführung in die therapeutische Hypnose – Theorie und Praxis Teil 2: Die Suggestion in der Therapie mit Hypnose – klug, sinnvoll, zielführend Teil 3: Hypnotherapeutische Phantasiereisen – Ziel, Aufbau, Wirksamkeit ★Handout★ Frau Kaiser Rekkas war so freundlich und stellt für diese Aufzeichnung auch den Käufern das ausführliche Handout zur Verfügung! Die Seminare behandeln verschiedene Aspekte der therapeutischen Hypnose. Zunächst wird ein Überblick über die Geschichte der Hypnose gegeben, besonders im Zusammenhang mit dem Unbewussten nach Milton Erickson. Es wird erläutert, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Therapeut und Patient ist, sowie der Aufbau eines Vertrauensverhältnisses...
Dies ist das letzte von drei Seminarwochenenden. Gerne können Sie auch die vollständige Reihe im günstigen Set kaufen: Ganze Reihe In diesem Seminar führt Agnes Kaiser Rekkas in die Kunst der hypnotherapeutischen Phantasiereise ein – eine einfühlsame Methode, die die Wünsche und Themen der Klientinnen und Klienten aufgreift und in eine geführte Reise ins innere Erleben übersetzt. Phantasiereisen in der Hypnose sind weit mehr als entspannende Imaginationsübungen. Sie eröffnen einen therapeutischen Raum, in dem unbewusste Ressourcen aktiviert, körperliche Regulationsprozesse unterstützt und Selbstheilungskräfte stimuliert werden können. Zugleich ermöglichen sie physische wie psychische Stabilisierung sowie symbolische und emotionale Transformation...
Dies ist der zweite von zwei Seminartagen. Gerne können Sie auch das günstigere Set buchen: Set beider Seminartage Der unerfüllte Kinderwunsch ist eine der tiefgreifendsten und zugleich am wenigsten verstandenen Erfahrungen moderner Mutterschaft. Medizin und Reproduktions¬technologie entwickeln sich rasant – doch psychisch und gesellschaftlich bleiben viele Betroffene allein mit einem Prozess, der Hoffnung, Angst, Scham und Identität existenziell berührt. Dieses Seminar beleuchtet die psychodynamischen Hintergründe und psychische Belastungen von unerfüllten Kinderwunsch, künstlicher Befruchtung, Fehlgeburten sowie stillen Geburten – und gibt Fachpersonen ein profundes Verständnis für die emotionalen und klinischen Realitäten, die jenseits medizinischer Diagnostik liegen. Auf Basis aktueller Forschung, tiefenpsychologischer Perspektiven und langjähriger klinischer Erfahrung zeigt Dr...
Dies ist der erste von zwei Seminartagen. Gerne können Sie auch das günstigere Set buchen: Set beider Seminartage In diesem Live-Seminar geht es um die psychodynamischen Grundlagen der Partnerwahl – und darum, wie wir als Therapeut:innen präzise verstehen, warum Menschen sich immer wieder zu ähnlichen Beziehungstypen hingezogen fühlen, lange bevor eine Beziehung bewusst eingegangen wird. Im Zentrum steht nicht die äußere Paarkommunikation, sondern die innere Logik der Anziehung: geprägt durch Bindungserfahrungen, verinnerlichte Paarbilder und wiederkehrende unbewusste Drehbücher. Auf Basis der Arbeit mit tausenden Singles im Matching-Prozess sowie langjähriger klinischer Erfahrung zeigt Dr. Sandra Bank, wie Partnerwahl diagnostisch fassbar wird...
Die beiden Seminartage können auch einzeln gekauft werden: "Warum Menschen lieben, wen sie lieben" und “Wenn Leben auf sich warten lässt” Warum Menschen lieben, wen sie lieben Unbewusste Beziehungsmuster verstehen – therapeutisch wirksam begleiten In diesem Live-Seminar geht es um die psychodynamischen Grundlagen der Partnerwahl – und darum, wie wir als Therapeut:innen präzise verstehen, warum Menschen sich immer wieder zu ähnlichen Beziehungstypen hingezogen fühlen, lange bevor eine Beziehung bewusst eingegangen wird. Im Zentrum steht nicht die äußere Paarkommunikation, sondern die innere Logik der Anziehung: geprägt durch Bindungserfahrungen, verinnerlichte Paarbilder und wiederkehrende unbewusste Drehbücher. Auf Basis der Arbeit mit tausenden Singles im Matching-Prozess sowie langjähriger klinischer Erfahrung zeigt Dr. Sandra Bank, wie Partnerwahl diagnostisch fassbar wird...
Wenn die Zukunft nicht vorhersagbar oder beeinflussbar ist, reagieren Klient:innen oft mit einem diffusen Zustand aus Unsicherheit, Zweifel oder Lähmung. Dieses praxisorientierte Online-Seminar zeigt Ihnen über das Systemische KartenSet, die neurobiologisch-fundierte Weiterentwicklung des Zürcher Ressourcen Modells, wie Sie diese diffusen Zustände nutzen und daraus handlungsfähige Klarheit gewinnen können. Dabei werden gezielt sowohl blockierende als auch zielführende (innere) Bilder, Körperreaktionen und Glaubenssätze genutzt und transformiert...
Dieser Ansatz wurde von Prof. Tianjun Liu entwickelt. Er ist der Direktor des ChiGong-Laboratoriums der Peking Universität. Er untersucht und erforscht, was von den alten Techniken wie Akupunktur, TCM, TaiChi, etc. wirklich wirkt. Die Technik der Truhe ist eine alte chinesische Technik, die traditionell benutzt wurde, um besser meditieren zu können. Prof. Liu entdeckte, dass diese Technik psychotherapeutisch wirksam ist und hat sie zu einem interessanten Ansatz ausgebaut. Bernhard Trenkle hat diese Technik 2008 kennengelernt, als Prof. Liu Teilnehmer in einem Hypnose-Curriculum war, das Trenkle organisierte. Mit der Zeit erweiterte Bernhard Trenkle dieses Grundverfahren und entwickelte eigene Varianten, indem er Komponenten von EMDR oder Brainspotting integrierte. Bernhard Trenkle wird das Verfahren in seinen verschiedenen ursprünglichen und fortentwickelten Varianten vorstellen, demonstrieren und mit seinen neuesten Ideen ergänzen...
Multiple Krisen wie der Klimawandel, die Pandemie und der Krieg in Europa stellen eine anhaltend hohe psychische Belastung dar. Existenzielle Fragen und Sinnkrisen haben dadurch zugenommen und kommen in der therapeutischen Praxis häufiger zur Sprache. Das Seminar vermittelt Ihnen therapeutische Strategien für den souveränen Umgang mit dem Tragischen und Absurden des Lebens. Das Seminar lädt dazu ein, sich im kollegialen Kreis den großen Fragen der Existenz zu stellen, die persönliche Sinnfindung zu reflektieren und therapeutisches Handwerkszeug auszuprobieren. Studien über die Ressourcen positiver Spiritualität legen nahe, derartige Kraftquellen unter bestimmten Bedingungen in die therapeutische Praxis einzubeziehen. Dabei dürften die zerstörerischen Folgen fanatischer und extremistischer Religiosität und der Rückzug in geschlossene ideologische Gruppen nicht übersehen werden...
Die Evolution systemischer Konzepte und ihre Integration mit wichtigen anderen Konzepten, z.B. Hypnosystemische Konzepte, Systemisch-strategische Konzepte (Nardone etc.), Lösungsfokussierende Konzepte (de Shazer etc.), Systemische Körpertherapie etc. Dies ist der dritte Teil einer Reihe zum Thema "Systemische Konzepte für Psychotherapie und Beratung": Ganze Reihe Beschreibung der ganzen Reihe: Die systemische Konzeption hat sich seit ihren Anfängen in den 1970er Jahren stürmisch entwickelt und sich auf Grund ihrer hohen Effektivität enorm weit verbreitet. Dies gilt nicht nur für den Bereich der Psychotherapie (Einzel-, Paar-, Familien-, Gruppentherapie, ambulant und stationär), sondern auch generell für das Feld der Beratung, der Supervision, der Medizin, der Organisationsentwicklung und in vielen weiteren Anwendungsbereichen. Dies ist u. a...
Bindungsorientierte Körperpsychotherapie mit Müttern und Vätern nach klinischen Geburtstraumatisierungen Die Folgestörungen von traumatischen Geburtserfahrungen werden von vielen betroffenen Frauen und Männern in der Psychotherapie thematisiert. Dieser Workshop setzt sich mit den psychosomatischen Grundlagen dieser geburtlichen Entwicklungs- und Bindungsverletzungen auseinander. Es sollen verschiedene Methoden der bindungsorientierten Körperpsychotherapie vorgestellt werden, mit denen wir in einem sicheren und vertrauensvollen Therapiesetting, das subjektive (Körper-) Erleben der geburtlichen Stressdynamiken und Beziehungsabrisse erkunden und integrieren können. An diesen Tag werden wir uns vorerst mit den biopsychosozialen Auslösefaktoren der mütterlichen Geburtsverletzungen auseinandersetzen...
Selbstsabotage-Verhalten wird zwar meist wahrgenommen, weil die Einschränkungen von Betroffenen seelisch, körperlich und in Beziehungen als hemmend und oft leidvoll erlebbar sind. Ebenso oft jedoch stehen Menschen vor einem Rätsel über die Beweggründe für solche immer wiederkehrenden Muster, auf die sie gefühlt keinen Einfluss haben, und gegenüber denen sie sich machtlos in Bezug auf Veränderungsmöglichkeiten erleben. Bekannt ist, dass sich durch persönlich erlebtes Trauma in der Kindheit innere Anteile entwickeln, die zu unbewusstem Selbstsabotage-Verhalten führen. In den meisten Fällen dienen sie dazu, im familiären Umfeld zurechtzukommen...
Im Laufe der letzten 10 Jahre sind die offiziellen Zahlen der unter der Messie-Symptomatik leidenden Menschen drastisch gestiegen. 2,5 Millionen Haushalte sind laut statistischem Landesamt von der Symptomatik betroffen. Dabei sind folgende drei Messie-Typologien zu unterscheiden: Pathologisches Horten Vermüllungssyndrom Verwahrlosungssyndrom Heilung kann vor allem dann erfolgen, wenn die Erkrankung erkannt wird und die Unterstützung durch Expertinnen und Experten erfolgt. Dies gilt sowohl für Betroffene und Angehörige als auch bei der Sensibilisierung und Qualifizierung der sozialpsychologischen Dienste, im Wohn- und Arbeitsumfeld der Betroffenen. „Hinter dem Chaos verbirgt sich immer kreatives, lebendiges Potenzial. Dies gilt es aufzuspüren und freizulegen.“ Auf tiefenpsychologischer, gestalttherapeutischer und systemischer Grundlage hat Frau Schröter einen selbstständigen innovativen Therapieansatz entwickelt...
Mit einfach wirksamen Interventionen das erwachsene Ich stärken „Der Gegenwartsanker ist der Hammer!“ „Das ist revolutionär! Dieser erwachsene Zustand ist klar und kraftvoll. Nur als Erwachsene bin ich handlungsfähig und nicht mehr meinen Gefühlschaos ausgesetzt...“ So oder ähnlich äußern sich Klient:innen und Teilnehmende meiner Fortbildungen. Das erwachsene Ich konsequent zu fördern und zu stärken ist für mich das zentrale Anliegen für einen gelungen psychotherapeutischen Prozess. Dabei ist die Kunst gleichzeitig eine allparteiliche und wertschätzende Willkommenshaltung gegenüber dem Gesamtsystem der Klient:in, einzunehmen, mit allen Facetten und Anteilen. Dies gilt in jedem Fall bei Menschen mit einer komplexen Persönlichkeitsorganisation wie sie beispielsweise bei komplexen Traumafolgen und dissoziativen Phänomenen an zu treffen ist. Aber letztendlich ist genau diese Haltung bei allen komplexen Thematiken dienlich...
Dies ist das zweite von drei Seminarwochenenden. Gerne können Sie auch die vollständige Reihe im günstigen Set kaufen: Ganze Reihe Suggestion wirkt immer – die Frage ist nur, wie. In diesem Seminar geht es um die Kunst, therapeutische Suggestionen so zu gestalten, dass sie stimmig sind, Orientierung geben und Veränderung wirklich ermöglichen. Agnes Kaiser Rekkas vermittelt, wie Form, Inhalt, Timing und Beziehung die Wirksamkeit bestimmen und wie Hypnotherapie durch präzise, individuell abgestimmte Suggestionen Selbstwirksamkeit und Ressourcen nachhaltig stärkt. ★Handout★ Frau Kaiser Rekkas war so freundlich und stellt für diese Aufzeichnung auch den Käufern das ausführliche Handout zur Verfügung! Das Handout besteht aus ergänzenden Texten, Teilen der Präsentation und zwei Audio-Dateien. Theorie: • Die 14 suggestiven Stationen im Ablauf einer Therapiesitzung...
Die Welt verändert sich rasant - und mit ihr steigen die Anforderungen an psychische Flexibilität, Selbstführung und gesunde Zusammenarbeit. Resilienz ist heute mehr denn je eine Schlüsselkompetenz für Coaches, TrainerInnen, TherapeutInnen, Führungskräfte und BeraterInnen, die Menschen begleiten, entwickeln und durch Wandel führen. Resilienz bedeutet mehr als nur „Widerstandskraft“. (Manchmal wird sie auch mit „Unverwüstlichkeit“ übersetzt. Der Begriff kommt allerdings aus der Materialforschung und beschreibt die Fähigkeit eines festen Stoffes, wenn er verbogen wird, wieder in seine urspürgliche Form zu kommen. - Anmerkung des Verlegers.) Es geht um die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen, Sinn zu finden, flexibel zu agieren und aus Belastungen zu lernen. Studien zeigen deutlich: Menschen mit einer gut entwickelten Resilienz erholen sich schneller von Stress, bleiben handlungsfähig in schwierigen Situationen - und sind langfristig gesünder und erfolgreicher...
Unsere Sinne sind weit mehr als biologische Funktionen – sie sind Türöffner zu inneren und äußeren Welten. Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken – jeder dieser Kanäle ist wie eine Pforte: mal weit geöffnet, mal verschlossen, immer auf der Schwelle zwischen Innen und Außen. Diese Pforten erfüllen zentrale Aufgaben und als Schnittstellen zur Welt liefern die Sinne das Rohmaterial für unser Bewusstsein. Doch dieses hat nur eine begrenzte Aufnahmekapazität. Es entsteht ein natürlicher Wettbewerb: Je stärker ein Sinneskanal dominiert, desto mehr drängt er andere in den Hintergrund. Meist geschieht das ganz unbewusst und wird als „normal“ empfunden. Gleichzeitig beeinflusst diese Verteilung, wie wir denken, fühlen, handeln – und auch wie wir Symptome erleben. Denn auch problematische Zustände werden über Sinne erfahren. Spannend wird es, wenn der Sinneskanal des Symptoms nicht mit dem bevorzugten Kanal eines Menschen übereinstimmt...
Therapeutinnen und Therapeuten, Ärztinnen, Sozialarbeiter, Pflegekräfte und viele andere in menschennahen, helfenden Berufen kennen das Phänomen: Zum wiederholten Male kommt die Familie fluchtartig ins Frauenhaus, der verzweifelte Partner in die Suchtberatungsstelle, die aus der Zwangsprostitution Ausstiegswillige in die Klinik - und nach viel Arbeit und Engagement müssen die Helfenden feststellen: Der Weg zurück in die zerstörerischen Bindungen ist sicherer, wahrscheinlicher und leider viel häufiger als der mühsame Weg in Freiheit und Selbstbestimmung. Warum erleben wir das so häufig? Was hält unsere KlientInnen (und evtl. auch uns) in dysfunktionalen bis zerstörerischen Bindungen? Wie gestalten sich gelingende Ausstiegsprozesse? Anhand allgemeiner Erwägungen und zahlreicher Fallbeispiele, mit Fallbeispielen widmen wir uns dieser für alle Beteiligten sehr herausfordernden Alltäglichkeit für TraumatherapeutInnen...
Die Erhöhung des Selbstwerts ist ein Hauptanliegen vieler Klienten und hat großen Einfluss auf den Erfolg des Therapie-, Beratungs- oder Coachingprozesses. Die nachhaltige Verbesserung des Selbstwertes gestaltet sich jedoch häufig schwierig. Oft hat man das Selbstwertgefühl des Klienten in einer Sitzung mit viel Energie aufgebaut, aber der Effekt ist bis zur nächsten Sitzung „verpufft“. Oder der Klient meldet rück: „Vom Kopf her weiß ich, dass ich etwas wert bin, aber ich kann es nicht fühlen“. In dem Workshop wird deshalb ein neues und praxisorientiertes Selbstwertmodell vorgestellt. Dieses umfasst alle wichtigen Aspekte, die Einfluss auf das Selbstwerterleben nehmen und setzt diese in Bezug zueinander. Mithilfe des Modells kann man die Ursache der Selbstwertschwierigkeiten differenziert erkennen und die Interventionen zur Behebung individuell und punktgenau zusammenstellen...
Individuell, in Partnerschaften, Familien, Teams und der Gesellschaft bewirkt Stress Spaltungsprozesse. Wie genau geschieht das, welche neuro- und gesellschaftswissenschaftlichen Befunde gibt es dazu, und wie können wir solche Phänomene auf der Mikro- wie der Makroebene verstehen? Mit Fragen der Teilnehmenden und Falldiskussionen. Dieses Seminar ist das Zweite einer dreiteiligen Seminarreihe zum Thema "Stress". Klicken Sie hier für alle Infos zu Teil 1: "Was ist der Stress, der uns schadet?" Klicken Sie hier um am dritten Teil teilzunehmen: "Am 10. Juli "Ererbter Stress, gespaltene Welten – Wege zur Versöhnung mit sich und anderen" Mitschnitt des Livestream-Seminars bei uns vom 15. November 2025, online, ca. 321 Min. auf 2 DVDs, USB-Stick (video) oder als Sofortdowload (ca. 7,1 GB video)
Ressourcenorientierte Impulse für die Praxis bei einer Krebserkrankung und anderen schweren Erkrankungen. Was ist Psychoonkologie? Die Psychoonkologie ist eine multidisziplinäre Fachrichtung, die sich mit den psychischen und sozialen Bedürfnissen und Belangen von Krebspatienten/-innen und deren Angehörigen beschäftigt. Sie konzentriert sich darauf, Patienten/-innen zu unterstützen, die mit einer Krebsdiagnose konfrontiert sind, und hilft ihnen bei der Bewältigung der zahlreichen Fragen und Herausforderungen, die sich aus ihrer Krankheit ergeben. Fragen wie "Wie geht das Leben jetzt weiter?", "Wie komme ich am besten durch die Zeit der Therapie?" oder "Was macht die Erkrankung mit meiner Partnerschaft?" sind zentral für die Unterstützung, die in diesem Bereich geleistet wird. Psychoonkologische Unterstützungsangebote zielen darauf ab, die Belastungen von Patienten/- innen zu lindern, die durch die Krankheit und die Therapie entstehen...
Dies ist das erste von drei Seminarwochenenden. Gerne können Sie auch die vollständige Reihe im günstigen Set kaufen: Ganze Reihe Hypnose ist vieles – nur kein Schlaf. Sie ist ein wacher, kreativer Zustand, in dem sich Körper und Geist entspannen und neue Wege sichtbar werden. In der therapeutischen Trance entstehen Ruhe, Sicherheit und Vertrauen und manchmal fühlt es sich an wie ein kurzer Urlaub vom Alltag. Agnes Kaiser Rekkas lädt dazu ein, Hypnose als schöpferischen Prozess zu erleben: als Experiment, als Erfahrung, als Freude am inneren Erleben – ganz im Sinne von Milton Ericksons vier E’s: excitement, experiment, experience & enjoyment. ★Handout★ Frau Kaiser Rekkas war so freundlich und stellt für diese Aufzeichnung auch den Käufern das ausführliche Handout zur Verfügung! Theorie: ➾ Geschichtlicher Überblick ➾ Die Bedeutung der klassischen Hypnose ➾ Das Konzept des Unbewussten nach M.H...
Was ist dran an "Was mich nicht umbringt, macht mich stärker"? Das Seminar stellt das seit 25 Jahren beschriebene Phänomen in den Mittelpunkt, dass sich trotz schwerer Niederschläge im Leben sowie trotz traumatischer Erfahrungen bei Betroffenen ein Gefühl von positiven psychischen Veränderungen einstellen kann. Nachdem schon Viktor Frankl als Holocaust-Überlebender dies schon beschrieben hat, haben später amerikanische Autoren das Konzept des post-traumatischen Wachstums (PTW) und seiner Facetten entwickelt. Philosophen und Literaten haben das Phänomen schon lange beschrieben, wie auch Friedrich Nietzsche, der meinte: "Was mich nicht umbringt macht mich stärker". Leitfrage meines Seminars wird sein, ob und wie weit diese Aussage zutrifft? Im Seminar werden zwei "Generationen" von Forschungen und Anwendungen vorgestellt: Die erste untersuchte die Teilbereiche von posttraumatischem Wachstum, dessen Verlauf nach der Traumatisierung/aversiven Lebenserfahrung...
Trauma-Yogatherapie Dieser Workshop richtet sich speziell an Männer in physisch und psychisch herausfordernden Berufen, insbesondere Soldaten und zivile Einsatzkräfte. Im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes der Trauma-Yogatherapie werden praktische und theoretische Elemente kombiniert, um einen sicheren Raum für neue hilfreiche Erfahrungen und Selbstermächtigung zu schaffen. Ziel des Workshops ist es, über Bewegung und Wahrnehmung wieder eine Verbindung zum eigenen Empfinden im Hier und Jetzt herzustellen. Teilnehmer lernen, ihr eigenes Nervensystem besser zu verstehen und ihm gezielt Impulse zur Selbstregulation zu geben, basierend auf der Polyvagal-Theorie (traumabezogenes Verständnis des autonomen Nervensystems). Übungen zum achtsamen Körper- und Atembewusstsein unterstützen einen wirksamen Übergang aus den trauma-assoziierten Zuständen von Überflutung und Dissoziation in den (meist sicheren) gegenwärtigen Moment...
Aktuelle Weiterentwicklungen der systemischen Konzepte Die Vielfalt von Anwendungsfeldern und Anwendungsmöglichkeiten der systemischen Konzepte, z. B. auch in ambulanten und stationären Kontexten und in Einzel-, Paar-, Familien-, Gruppen- und weiteren Kontexten Spezifische Nutzungsmöglichkeiten, z. B. auch in "nicht freiwillig gewählten Kontexten"
Gerade bei Menschen, die frühkindlich traumatisiert wurden, sind Scham- und Schuldgefühle prägend in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit gewesen. Sie sind tief im Selbstkonzept verankert und finden sich auf allen Systemebenen und in neurozeptiven Verarbeitungsprozessen wieder. Bei den Betroffenen verursachen sie in vielen Lebensbereichen viel Leid durch Selbstverurteilung und Selbstabwertung und erschweren im Laufe des Lebens eine selbstbestimmte und zufriedene Lebensgestaltung. Ein Hauptaugenmerk des Workshops liegt auf dem theoretischen Input zum Wesen traumatischer Scham- und Schuldgefühle, deren Entstehung und deren Dynamik. Scham- und Schuldgefühle gelten im Allgemeinen als "schwer" behandelbar. Für das begleitende Helfersystem stellt der Umgang mit ihnen oft eine große Herausforderung dar. In der eigenen Gegenübertragung können sie bei den TherapeutInnen und BeraterInnen Gefühle wie Ohnmacht, Hilflosigkeit, Vermeidungsverhalten, Ungeduld und auch Ärger auslösen...
Schematherapeutische Strategien im Umgang mit schwierigen Therapiesituationen Die schematherapeutische Beziehungsgestaltung führt unter allen Therapieformen zu den niedrigsten Abbruchquoten bei Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörungen. Das gilt aber für alle Persönlichkeitsstörungen vom internalisierenden und externalisierenden Typ. In diesem Livestream-Seminar werden wir "das Geheimnis dieser Beziehungsgestaltung lüften", denn es folgt ganz rationalen Prinzipien, die in allen Therapien angewendet werden können. Dazu tragen ein einfaches, verständliches Störungsmodell, die möglichst durchgängige Einnahme einer gemeinsamen Perspektive und gewisse lernbare Techniken ebenso bei wie eine gute Balance von Empathie und Konfrontation. Das wird in diesem Workshop konzeptuell vorbereitet und auch demonstriert. Damit sind Sie besser auf den Umgang mit schwierigen Menschen in Ihren Therapien vorbereitet. Mitschnitt des Livestream-Seminars vom 19...
Das Seminar widmet sich Krisen nach der Lebensmitte, die aktuell mit Besonderheiten der Babyboomer-Generation (Jahrgänge 1955 – 1969) und ihren zeitgeschichtlichen Prägungen zusammentreffen: Mit hohen Erwartungen gestartet und oft auf enttäuschende Realitäten gestoßen stehen sie mitten im Leben vor vielen Fragen, anspruchsvollen Mehrfachaufgaben und von allen Seiten unter Druck – als ältere Arbeitnehmende oder frisch in Rente sowie in Ablösung von alten Eltern und erwachsenen Kindern. Im Übergang zum dritten Alter sind sie gehäuft mit psychischen Problemen konfrontiert. Ihre Lebensentwürfe sind von Brüchen, Neuanfängen und Patchwork geprägt, was nun zu Versagensgefühlen und Krisen des Selbstwertgefühls führen kann: "War das schon alles?" Obwohl die Generation quantitativ so stark vertreten ist, wurde ihre Befindlichkeit bisher weder sozialpsychologisch noch psychotherapeutisch fundiert beleuchtet...
Sexuelle Lustlosigkeit oder unterschiedliche erotische Wünsche bringen für Menschen in langdauernden Beziehungen oft erhebliches Konfliktpotenzial mit sich. Aus Sicht einer systemisch-integrativen Sexualtherapie ist es therapeutisch hilfreich, Bedeutungen und Bedeutungskontexte einzubeziehen und sowohl die Paardynamik als auch den Körper in der Therapie zu berücksichtigen. Die Konfliktdynamik kann als Anlass zur Paar- und individuellen Entwicklung gesehen und therapeutisch unmittelbar genutzt werden, so dass die Beteiligten zu einem höheren Maß an Intimität und Unterschiedstoleranz angeregt werden. Das Seminar thematisiert an Hand von Input, Fallbeispielen und Übungen die Grundlagen einer an Entwicklung orientierten Paar-Sexualtherapie mit Bezug zu Ideen von David Schnarch und Ulrich Clement und unter Berücksichtigung embodiment-orientierter Ansätze. Mitschnitt Livestream-Seminar vom 11. Juli 2025, online, ca. 358 Min...
Somatic Experiencing (SE)-Traumaarbeit ist ein körperorientierter Ansatz zur Bewusstmachung, Überwindung und Integration von traumatischem Stress. Diese Methode wurde vom amerikanischen Trauma Forscher Dr. Peter Levine entwickelt und wird heute weltweit unterrichtet. Nach diesem Konzept liegt der Schlüssel zur Traumalösung in den biologischen Abwehrmechanismen des menschlichen Nervensystems. Der traumatische Stress wird bei dieser Methode sozusagen an seiner biologischen Wurzel "gepackt". "Trauma sitzt im Körper und nicht im Ereignis" – Zitat Dr. Peter Levine In theoretischen Ansätzen als auch beim praktischen Arbeiten in einer Live-Demonstration, wollen wir gemeinsam die "Perlen" von SE erforschen und entdecken...
Mit "Klopfen mit dem System" Selbstwirksamkeit erleben von Stunde 1 an! Das Leben von Menschen, die an den Folgen von komplexer Traumatisierung leiden, ist oft bestimmt durch das Erleben von Ohnmacht und Hilflosigkeit, massiven Ängsten, Angst vor Kontrollverlust, Selbstwertminderung, Scham- und Schuldgefühlen und dissoziativen Phänomenen. Das Beschwerdebild ist oftmals heterogen und diffus, die neuronale Verarbeitung traumaspezifisch extrem. Genau dafür bietet sich die Arbeit mit einem am Phänomen- und prozessorientierten Ego-State-Konzept geradezu an. Ebenso gibt die Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie (PEP®) nach Bohne wunderbare Antworten. Auf der Basis von PEP® und dem Einbezug des Gesamtsystems entwickelte die Referentin ein systematisches Klopfprocedere „Klopfen mit dem System“ - passgenau für die Prozessbegleitung dieser Klientel...
In den letzten Jahrzehnten ist die Erlebnis- und Verhaltensbedeutung der vorgeburtlichen Lebenszeit und der Geburt auf verschiedenen methodischen Ebenen wie Stressfor-schung, Hirnforschung, Epidemiologie, Epigenetik und ebenso im Rahmen verschiedener psychotherapeutischer Settings vielfältig erwiesen worden. Wegen der heute üblichen geburtshilflichen Interventionen ist die Geburt zwar in Bezug auf das Überleben sicherer geworden, aber um den Preis mehr oder weniger ausgeprägter Traumatisierungen, deren Folgewirkungen psychotherapeutisches Basiswissen sein sollte. Doch sind die Ergebnisse dieser Forschung aus traditionsgeschichtlichen Gründen trotz ihrer unmittelbaren Relevanz bisher ungenügend in die psychotherapeutischen Curricula und auch die psychotherapeutische Praxis integriert. Die Bedingungen am Lebensanfang haben jedoch unmittelbare therapeutische Relevanz. Die Einsicht in diese Zusammenhänge vertiefen das Potenzial von Psychotherapie...
Hypnosystemische Methoden mit Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen Angst ist ein Bestandteil unseres Lebens. Wenn sie in irgendeiner Form überhandnimmt, kann sie einschränkend oder gar gefährlich werden. Sie kann eher mit magischem oder mehr mit realistischen Inhalten verbunden sein, kann viele Gesichter haben wie Herzklopfen, Schluchzen, auf den Boden werfen, Übelkeit, Ohnmacht, Wutanfall mit Sachen zerstören. Sie kann mit Zwangsgedanken, Zwangshandlungen verbunden sein. Oft wird sie in der Folge vermieden oder gebremst. Situationen, z. B. mit Lift oder Spinnen werden vermieden, zur Arbeit oder zur Schule zu gehen dauert sehr lange oder wird vermieden. Bei Kindern oder Jugendlichen kann zuerst eine lange Krankheit oder Mobbing vorliegen, bei Erwachsenen steht manchmal zuerst ein Burnout oder ein Unfall, und in der Folge ist es schwierig, wieder in das Alltagsleben wie in den Schulalltag oder deb Arbeitsprozess und ins Sozialleben einzusteigen...
Praktische Techniken zur Ich-Stärkung und Selbstregulation Entdecke Deine innere Kraft! Ich-Stärkung in der Psychotherapie Ich-Stärkung ist ein wichtiger Bestandteil fast aller Psychotherapiemodelle und Behandlungsansätze. Der Begriff wird regelmäßig in der Psychotherapie, der klinischen Hypnose, der Medizin und anderen Methoden der Traumabewältigung und –heilung verwendet. Eine wirksame Ich-Stärkung kann eine stärkere psychische Struktur schaffen, zu erhöhter Reife beitragen und helfen, Entwicklungsstörungen zu bewältigen. Zudem ermöglicht Ich-Stärkung einen besseren bewussten und unbewussten Zugang zu inneren Ressourcen. Hat eine Ich-Stärkung stattgefunden, fühlt sich der Einzelne in höherem Maße befähigt, den Übergang von Erstarrung und Aktivierung zu konstruktivem Handeln, Flow und Heilung einzuleiten...
Einführung Ich-Stärkung ist ein wichtiger Bestandteil fast aller Psychotherapiemodelle und Behandlungsansätze. Der Begriff wird regelmäßig in der Psychotherapie, der klinischen Hypnose, der Medizin und anderen Methoden der Traumabewältigung und –heilung verwendet. Eine wirksame Ich-Stärkung kann eine stärkere psychische Struktur schaffen, zu erhöhter Reife beitragen und helfen, Entwicklungsstörungen zu bewältigen. Zudem ermöglicht Ich-Stärkung einen besseren bewussten und unbewussten Zugang zu inneren Ressourcen. Hat eine Ich-Stärkung stattgefunden, fühlt sich der Einzelne in höherem Maße befähigt, den Übergang von Erstarrung und Aktivierung zu konstruktivem Handeln, Flow und Heilung einzuleiten. Der Klient wird mehr Selbstvertrauen haben, mehr Selbstwertgefühl zeigen, sich stärker, resilienter und eher im Stande fühlen, mit den Belastungen des Alltags umzugehen...
Psychiatrische Erkrankungen Neueste Erkenntnisse der Gehirnforschung über das Älter werden: Ist Alter eine Krankheit?
Krankheitszahlen - auch aus psychischen Gründen - explodieren geradezu; die Frühberentungszahlen steigen ebenso; gleichzeitig wächst der Druck auf diejenigen, die noch arbeiten gehen können. Zunehmend wird eine "Work-Life-Balance" eingefordert, die vielen nicht mehr zu stimmen scheint. Was ist los in unserer Gesellschaft? Was macht so viel Stress? Was ist überhaupt Stress, wie erleben wir ihn, was kann er auslösen? Wieso steigen Spannungen und Ängste ebenso wie Depressionen und Burnout unter hohem Stress?
Die kulturelle Evolution schreitet rasant voran. Zum Beispiel: Die Entwicklung der Eltern-Kind-Beziehungen zeigt deutlich, dass das exponentielle Aufkommen der Empathie durchaus für eine hoffnungsvolle Zukunft für die Menschheit spricht (deMause 1980). Aber psycho- und biologisch gesehen sind wir heute immer noch in der Steinzeit vor ca. 10.000 Jahren: Eine Generation dauert ca. 25 Jahre und umfasst somit seither nur 400 (=10.000/25) Generationen...
Die systemische Konzeption hat sich seit ihren Anfängen in den 1970er Jahren stürmisch entwickelt und sich auf Grund ihrer hohen Effektivität enorm weit verbreitet. Dies gilt nicht nur für den Bereich der Psychotherapie (Einzel-, Paar-, Familien-, Gruppentherapie, ambulant und stationär), sondern auch generell für das Feld der Beratung, der Supervision, der Medizin, der Organisationsentwicklung und in vielen weiteren Anwendungsbereichen. Dies ist u. a. auch gerade deshalb so gut möglich, weil sie in ihrer konsequenten kontextbezogenen Ausrichtung flexibel wirksame Interventionen für den unterschiedlichsten Bedarf in den jeweiligen Kontexten systematisch anbieten kann. Seit 2008 ist sie auch als wissenschaftliches Verfahren anerkannt und seit 2018 auch sozialrechtlich, weshalb sie seitdem auch von den Kassen als bezahlbare Psychotherapie-Leistung anerkannt ist...
Inhalt: Verständnis von Veränderungsprozessen Typische Arten von Settings Typische Grundlagen-Interventions-Strategien
Als Nachkriegsgenerationen kennen wir Krieg, Flucht und Vertreibung nicht mehr aus eigenem Erleben. Und doch wirken in Familien von Tätern und Opfern und im kollektiven Bewusstsein Gefühlserbschaften und Spuren traumatischer Erfahrungen weiter. Zerstörte Häuser konnten wieder aufgebaut werden, doch seelische Trümmer blieben auch für die nächsten Generationen bestehen. Auch die Paradigmen der NS-Zeit behielten noch lange ihre Wirkmacht. In Psychotherapieprozessen zeigen sich im Zusammenhang damit häufig innere Einsamkeit, Selbstunsicherheit und Selbstwertsuche, mangelnde Verwurzelung und kollektive Scham für die Verbrechen des Nationalsozialismus. Ein kohärentes Identitätsgefühl erscheint beeinträchtigt. Eine Aufgabe der Nachkriegsgeneration war zudem, zuzuhören und Unaussprechliches der Eltern- und Großelterngeneration aufzunehmen, ohne selbst Resonanz für Gefühle, Bedürfnisse und eigene Gedanken zu finden...
Zunehmende Krisensituationen in unserer Welt mit all ihren Begleiterscheinungen im jeweils persönlichen Leben lassen ein tiefes Bedürfnis nach Sicherheit, Stabilisierung, Ressourcenaktivierung entstehen. Während wir zutiefst gewohnt sind, Sicherheit und Stabilität im Außen zu suchen, liegt doch die Basis für unser Sicherheits- und Stabilitätsempfinden in unserem eigenen Körper. Hier liegt auch die Grundlage der Möglichkeiten größere Leichtigkeit und Wohlbefinden „inmitten von allem“ zu entwickeln und damit Ressourcen zu aktivieren. Im Seminar lernen Sie schlichte und einfache körperorientierte Übungen, die der Wiederherstellung von psychosomatischem Wohlgefühl dienen. Das Seminar bezieht sich auf "Zapchen somatics" nach Julie Henderson. In den sogenannten "basics" geht es dabei um die Aktivierung grundlegender Selbstregulationsmechanismen und um die Vertiefung von Entspannung und Regeneration...
Dieter Schnocks: Religionspsychologie Ralf Vogel: Übersicht und Zusammenfassung der ganzen Reihe In unserer heutigen säkularisierten Welt wird immer stärker nach einem überzeugenden inneren Gottes- und Religionserlebnis gesucht, das unabhängig von Dogmen und Glaubensbekenntnissen ist. Der tiefenpsychologische Zugang C.G. Jungs zur Religion stößt dabei auf wachsendes Interesse und Zustimmung. Seine Betonung der persönlichen religiösen Erfahrung scheint dem modernen spirituell orientierten Menschen entgegenzukommen. Anders als Freud und Adler, die in Religion eine Art sekundäre seelische Aktivität sehen, wertet Jung die Religion als eine höchste Form geistiger Betätigung und nennt religiöse Einstellung "eine psychische Funktion von kaum absehbarer Wichtigkeit". C.G. Jung wendet sich mit seinem psychologischen Zugang an die nicht mehr "glücklich Besitzenden des Glaubens"...
* Hinweis: Alle Preise inkl. gesetzl. Mehrwertsteuer zzgl. Versandkosten, wenn nicht anders beschrieben