Auditorium Netzwerk | Fachvorträge, Einführungen und Fortbildungen aus zahlreichen Wissenschafts- und Lebensbereichen, Bibliothek und Kultur-Archiv wertvollen Menschheitswissens

Herausgeber: Dipl. Päd. Bernd Ulrich

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Der Weg zu Ruhe, Traumaverarbeitung und psychischer Balance

Bernhard Trenkle

Dieser Ansatz wurde von Prof. Tianjun Liu entwickelt. Er ist der Direktor des ChiGong-Laboratoriums der Peking Universität. Er untersucht und erforscht, was von den alten Techniken wie Akupunktur, TCM, TaiChi, etc. wirklich wirkt. Die Technik der Truhe ist eine alte chinesische Technik, die traditionell benutzt wurde, um besser meditieren zu können. Prof. Liu entdeckte, dass diese Technik psychotherapeutisch wirksam ist und hat sie zu einem interessanten Ansatz ausgebaut. Bernhard Trenkle hat diese Technik 2008 kennengelernt, als Prof. Liu Teilnehmer in einem Hypnose-Curriculum war, das Trenkle organisierte. Mit der Zeit erweiterte Bernhard Trenkle dieses Grundverfahren und entwickelte eigene Varianten, indem er Komponenten von EMDR oder Brainspotting integrierte. Bernhard Trenkle wird das Verfahren in seinen verschiedenen ursprünglichen und fortentwickelten Varianten vorstellen, demonstrieren und mit seinen neuesten Ideen ergänzen...


Spannungsfeld Psychotherapie und Spiritualität – Existenzielle Fragen und Sinnkrisen

Michael Utsch

Multiple Krisen wie der Klimawandel, die Pandemie und der Krieg in Europa stellen eine anhaltend hohe psychische Belastung dar. Existenzielle Fragen und Sinnkrisen haben dadurch zugenommen und kommen in der therapeutischen Praxis häufiger zur Sprache. Das Seminar vermittelt Ihnen therapeutische Strategien für den souveränen Umgang mit dem Tragischen und Absurden des Lebens. Das Seminar lädt dazu ein, sich im kollegialen Kreis den großen Fragen der Existenz zu stellen, die persönliche Sinnfindung zu reflektieren und therapeutisches Handwerkszeug auszuprobieren. Studien über die Ressourcen positiver Spiritualität legen nahe, derartige Kraftquellen unter bestimmten Bedingungen in die therapeutische Praxis einzubeziehen. Dabei dürften die zerstörerischen Folgen fanatischer und extremistischer Religiosität und der Rückzug in geschlossene ideologische Gruppen nicht übersehen werden...


Die Evolution systemischer Konzepte und ihre Integration mit wichtigen anderen Konzepten

Gunther Schmidt

Die Evolution systemischer Konzepte und ihre Integration mit wichtigen anderen Konzepten, z.B. Hypnosystemische Konzepte, Systemisch-strategische Konzepte (Nardone etc.), Lösungsfokussierende Konzepte (de Shazer etc.), Systemische Körpertherapie etc. Dies ist der dritte Teil einer Reihe zum Thema "Systemische Konzepte für Psychotherapie und Beratung": Ganze Reihe Beschreibung der ganzen Reihe: Die systemische Konzeption hat sich seit ihren Anfängen in den 1970er Jahren stürmisch entwickelt und sich auf Grund ihrer hohen Effektivität enorm weit verbreitet. Dies gilt nicht nur für den Bereich der Psychotherapie (Einzel-, Paar-, Familien-, Gruppentherapie, ambulant und stationär), sondern auch generell für das Feld der Beratung, der Supervision, der Medizin, der Organisationsentwicklung und in vielen weiteren Anwendungsbereichen. Dies ist u. a...


Geburtstraumata in der bindungsorientierten Körperpsychotherapie (BKPT)

Thomas Harms

Bindungsorientierte Körperpsychotherapie mit Müttern und Vätern nach klinischen Geburtstraumatisierungen Die Folgestörungen von traumatischen Geburtserfahrungen werden von vielen betroffenen Frauen und Männern in der Psychotherapie thematisiert. In diesem Workshop wollen wir uns mit den psychosomatischen Grundlagen dieser geburtlichen Entwicklungs- und Bindungsverletzungen auseinandersetzen. Es sollen verschiedene Methoden der bindungsorientierten Körperpsychotherapie vorgestellt werden, mit denen wir in einem sicheren und vertrauensvollen Therapiesetting, das subjektive (Körper-) Erleben der geburtlichen Stressdynamiken und Beziehungsabrisse erkunden und integrieren können. An diesen Tag werden wir uns vorerst mit den biopsychosozialen Auslösefaktoren der mütterlichen Geburtsverletzungen auseinandersetzen...


Selbstsabotage-Verhalten aus transgenerationalen Perspektiven

Dagmar Ingwersen

Selbstsabotage-Verhalten wird zwar meist wahrgenommen, weil die Einschränkungen von Betroffenen seelisch, körperlich und in Beziehungen als hemmend und oft leidvoll erlebbar sind. Ebenso oft jedoch stehen Menschen vor einem Rätsel über die Beweggründe für solche immer wiederkehrenden Muster, auf die sie gefühlt keinen Einfluss haben, und gegenüber denen sie sich machtlos in Bezug auf Veränderungsmöglichkeiten erleben. Bekannt ist, dass sich durch persönlich erlebtes Trauma in der Kindheit innere Anteile entwickeln, die zu unbewusstem Selbstsabotage-Verhalten führen. In den meisten Fällen dienen sie dazu, im familiären Umfeld zurechtzukommen...


Pathologisches Horten (6B24 nach ICD-11)

Veronika Schröter

Im Laufe der letzten 10 Jahre sind die offiziellen Zahlen der unter der Messie-Symptomatik leidenden Menschen drastisch gestiegen. 2,5 Millionen Haushalte sind laut statistischem Landesamt von der Symptomatik betroffen. Dabei sind folgende drei Messie-Typologien zu unterscheiden: Pathologisches Horten Vermüllungssyndrom Verwahrlosungssyndrom Heilung kann vor allem dann erfolgen, wenn die Erkrankung erkannt wird und die Unterstützung durch Expertinnen und Experten erfolgt. Dies gilt sowohl für Betroffene und Angehörige als auch bei der Sensibilisierung und Qualifizierung der sozialpsychologischen Dienste, im Wohn- und Arbeitsumfeld der Betroffenen. „Hinter dem Chaos verbirgt sich immer kreatives, lebendiges Potenzial. Dies gilt es aufzuspüren und freizulegen.“ Auf tiefenpsychologischer, gestalttherapeutischer und systemischer Grundlage hat Frau Schröter einen selbstständigen innovativen Therapieansatz entwickelt...


Erwachsen ist das Zauberwort!

Anke Nottelmann

Mit einfach wirksamen Interventionen das erwachsene Ich stärken „Der Gegenwartsanker ist der Hammer!“ „Das ist revolutionär! Dieser erwachsene Zustand ist klar und kraftvoll. Nur als Erwachsene bin ich handlungsfähig und nicht mehr meinen Gefühlschaos ausgesetzt...“ So oder ähnlich äußern sich Klient:innen und Teilnehmende meiner Fortbildungen. Das erwachsene Ich konsequent zu fördern und zu stärken ist für mich das zentrale Anliegen für einen gelungen psychotherapeutischen Prozess. Dabei ist die Kunst gleichzeitig eine allparteiliche und wertschätzende Willkommenshaltung gegenüber dem Gesamtsystem der Klient:in, einzunehmen, mit allen Facetten und Anteilen. Dies gilt in jedem Fall bei Menschen mit einer komplexen Persönlichkeitsorganisation wie sie beispielsweise bei komplexen Traumafolgen und dissoziativen Phänomenen an zu treffen ist. Aber letztendlich ist genau diese Haltung bei allen komplexen Thematiken dienlich...


Die Suggestion in der Therapie mit Hypnose – klug, sinnvoll, zielführend

Agnes Kaiser Rekkas

Suggestion wirkt immer – die Frage ist nur, wie. In diesem Seminar geht es um die Kunst, therapeutische Suggestionen so zu gestalten, dass sie stimmig sind, Orientierung geben und Veränderung wirklich ermöglichen. Agnes Kaiser Rekkas vermittelt, wie Form, Inhalt, Timing und Beziehung die Wirksamkeit bestimmen und wie Hypnotherapie durch präzise, individuell abgestimmte Suggestionen Selbstwirksamkeit und Ressourcen nachhaltig stärkt. ★Handout★ Frau Kaiser Rekkas war so freundlich und stellt für diese Aufzeichnung auch den Käufern das ausführliche Handout zur Verfügung! Das Handout besteht aus ergänzenden Texten, Teilen der Präsentation und zwei Audio-Dateien. Theorie: • Die 14 suggestiven Stationen im Ablauf einer Therapiesitzung. • Wann und wieso haben welche Suggestionen schlechte Karten und wie kann man diese besser mischen? • Die Suggestion, einfach und wirksam. • Suggestibilität - eine Variable...


Angewandte Resilienz für ExpertInnen in Beratung, Coaching und Therapie

Sebastian Mauritz

Die Welt verändert sich rasant - und mit ihr steigen die Anforderungen an psychische Flexibilität, Selbstführung und gesunde Zusammenarbeit. Resilienz ist heute mehr denn je eine Schlüsselkompetenz für Coaches, TrainerInnen, TherapeutInnen, Führungskräfte und BeraterInnen, die Menschen begleiten, entwickeln und durch Wandel führen. Resilienz bedeutet mehr als nur „Widerstandskraft“. (Manchmal wird sie auch mit „Unverwüstlichkeit“ übersetzt. Der Begriff kommt allerdings aus der Materialforschung und beschreibt die Fähigkeit eines festen Stoffes, wenn er verbogen wird, wieder in seine urspürgliche Form zu kommen. - Anmerkung des Verlegers.) Es geht um die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen, Sinn zu finden, flexibel zu agieren und aus Belastungen zu lernen. Studien zeigen deutlich: Menschen mit einer gut entwickelten Resilienz erholen sich schneller von Stress, bleiben handlungsfähig in schwierigen Situationen - und sind langfristig gesünder und erfolgreicher...


Sinne sinnvoll einsetzen

Dorothea Thomaßen

Unsere Sinne sind weit mehr als biologische Funktionen – sie sind Türöffner zu inneren und äußeren Welten. Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken – jeder dieser Kanäle ist wie eine Pforte: mal weit geöffnet, mal verschlossen, immer auf der Schwelle zwischen Innen und Außen. Diese Pforten erfüllen zentrale Aufgaben und als Schnittstellen zur Welt liefern die Sinne das Rohmaterial für unser Bewusstsein. Doch dieses hat nur eine begrenzte Aufnahmekapazität. Es entsteht ein natürlicher Wettbewerb: Je stärker ein Sinneskanal dominiert, desto mehr drängt er andere in den Hintergrund. Meist geschieht das ganz unbewusst und wird als „normal“ empfunden. Gleichzeitig beeinflusst diese Verteilung, wie wir denken, fühlen, handeln – und auch wie wir Symptome erleben. Denn auch problematische Zustände werden über Sinne erfahren. Spannend wird es, wenn der Sinneskanal des Symptoms nicht mit dem bevorzugten Kanal eines Menschen übereinstimmt...


Ausstieg(sbegleitung) aus dysfunktionalen und zerstörerischen Bindungen

Harald Schickedanz

Therapeutinnen und Therapeuten, Ärztinnen, Sozialarbeiter, Pflegekräfte und viele andere in menschennahen, helfenden Berufen kennen das Phänomen: Zum wiederholten Male kommt die Familie fluchtartig ins Frauenhaus, der verzweifelte Partner in die Suchtberatungsstelle, die aus der Zwangsprostitution Ausstiegswillige in die Klinik - und nach viel Arbeit und Engagement müssen die Helfenden feststellen: Der Weg zurück in die zerstörerischen Bindungen ist sicherer, wahrscheinlicher und leider viel häufiger als der mühsame Weg in Freiheit und Selbstbestimmung. Warum erleben wir das so häufig? Was hält unsere KlientInnen (und evtl. auch uns) in dysfunktionalen bis zerstörerischen Bindungen? Wie gestalten sich gelingende Ausstiegsprozesse? Anhand allgemeiner Erwägungen und zahlreicher Fallbeispiele, mit Fallbeispielen widmen wir uns dieser für alle Beteiligten sehr herausfordernden Alltäglichkeit für TraumatherapeutInnen...


Selbstwert, Selbstwirksamkeit und Selbstakzeptanz

Frauke Niehues

Die Erhöhung des Selbstwerts ist ein Hauptanliegen vieler Klienten und hat großen Einfluss auf den Erfolg des Therapie-, Beratungs- oder Coachingprozesses. Die nachhaltige Verbesserung des Selbstwertes gestaltet sich jedoch häufig schwierig. Oft hat man das Selbstwertgefühl des Klienten in einer Sitzung mit viel Energie aufgebaut, aber der Effekt ist bis zur nächsten Sitzung „verpufft“. Oder der Klient meldet rück: „Vom Kopf her weiß ich, dass ich etwas wert bin, aber ich kann es nicht fühlen“. In dem Workshop wird deshalb ein neues und praxisorientiertes Selbstwertmodell vorgestellt. Dieses umfasst alle wichtigen Aspekte, die Einfluss auf das Selbstwerterleben nehmen und setzt diese in Bezug zueinander. Mithilfe des Modells kann man die Ursache der Selbstwertschwierigkeiten differenziert erkennen und die Interventionen zur Behebung individuell und punktgenau zusammenstellen...


Weshalb Stress uns spaltet und wie wir Spaltung erkennen

Michaela Huber

Individuell, in Partnerschaften, Familien, Teams und der Gesellschaft bewirkt Stress Spaltungsprozesse. Wie genau geschieht das, welche neuro- und gesellschaftswissenschaftlichen Befunde gibt es dazu, und wie können wir solche Phänomene auf der Mikro- wie der Makroebene verstehen? Mit Möglichkeiten für Fragen und Falldiskussionen. Dieses Seminar ist auch Teil des 4-teiligen Seminarsets "Stress - Was tun? Wie nutzen?" von Michaela Huber. Mitschnitt des Livestream-Seminars bei uns vom 15. November 2025, online, ca. 321 Min. auf 2 DVDs, USB-Stick (video) oder als Sofortdowload (ca. 7,1 GB video)


Einführung in die systemische Psychoonkologie

Janine Mertens

Ressourcenorientierte Impulse für die Praxis bei einer Krebserkrankung und anderen schweren Erkrankungen. Was ist Psychoonkologie? Die Psychoonkologie ist eine multidisziplinäre Fachrichtung, die sich mit den psychischen und sozialen Bedürfnissen und Belangen von Krebspatienten/-innen und deren Angehörigen beschäftigt. Sie konzentriert sich darauf, Patienten/-innen zu unterstützen, die mit einer Krebsdiagnose konfrontiert sind, und hilft ihnen bei der Bewältigung der zahlreichen Fragen und Herausforderungen, die sich aus ihrer Krankheit ergeben. Fragen wie "Wie geht das Leben jetzt weiter?", "Wie komme ich am besten durch die Zeit der Therapie?" oder "Was macht die Erkrankung mit meiner Partnerschaft?" sind zentral für die Unterstützung, die in diesem Bereich geleistet wird. Psychoonkologische Unterstützungsangebote zielen darauf ab, die Belastungen von Patienten/- innen zu lindern, die durch die Krankheit und die Therapie entstehen...


Einführung in die therapeutische Hypnose – Theorie und Praxis

Agnes Kaiser Rekkas

Hypnose ist vieles – nur kein Schlaf. Sie ist ein wacher, kreativer Zustand, in dem sich Körper und Geist entspannen und neue Wege sichtbar werden. In der therapeutischen Trance entstehen Ruhe, Sicherheit und Vertrauen und manchmal fühlt es sich an wie ein kurzer Urlaub vom Alltag. Agnes Kaiser Rekkas lädt dazu ein, Hypnose als schöpferischen Prozess zu erleben: als Experiment, als Erfahrung, als Freude am inneren Erleben – ganz im Sinne von Milton Ericksons vier E’s: excitement, experiment, experience & enjoyment. Theorie: ➾ Geschichtlicher Überblick ➾ Die Bedeutung der klassischen Hypnose ➾ Das Konzept des Unbewussten nach M.H. Erickson ➾ Prinzip der Kooperation ➾ Dialogische versus monologische Trance ➾ Indikation / Kontraindikation ➾ Rapport, Suggestion und Suggestibilität ➾ Hypnosephänomene. Ressourcen. Therapeut. Visualisieren. Praxis - Trainingseinheit: ➾ Induktionen...


Posttraumatisches Wachstum

Andreas Maercker

Was ist dran an "Was mich nicht umbringt, macht mich stärker"? Das Seminar stellt das seit 25 Jahren beschriebene Phänomen in den Mittelpunkt, dass sich trotz schwerer Niederschläge im Leben sowie trotz traumatischer Erfahrungen bei Betroffenen ein Gefühl von positiven psychischen Veränderungen einstellen kann. Nachdem schon Viktor Frankl als Holocaust-Überlebender dies schon beschrieben hat, haben später amerikanische Autoren das Konzept des post-traumatischen Wachstums (PTW) und seiner Facetten entwickelt. Philosophen und Literaten haben das Phänomen schon lange beschrieben, wie auch Friedrich Nietzsche, der meinte: "Was mich nicht umbringt macht mich stärker". Leitfrage meines Seminars wird sein, ob und wie weit diese Aussage zutrifft? Im Seminar werden zwei "Generationen" von Forschungen und Anwendungen vorgestellt: Die erste untersuchte die Teilbereiche von posttraumatischem Wachstum, dessen Verlauf nach der Traumatisierung/aversiven Lebenserfahrung...


Selbstwirksamkeit und Selbstregulation für Männer ziviler und militärischer Einsatzkräfte, deren Angehörige und TherapeutInnen

Angela Dunemann und Joachim Pfahl

Trauma-Yogatherapie Dieser Workshop richtet sich speziell an Männer in physisch und psychisch herausfordernden Berufen, insbesondere Soldaten und zivile Einsatzkräfte. Im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes der Trauma-Yogatherapie werden praktische und theoretische Elemente kombiniert, um einen sicheren Raum für neue hilfreiche Erfahrungen und Selbstermächtigung zu schaffen. Ziel des Workshops ist es, über Bewegung und Wahrnehmung wieder eine Verbindung zum eigenen Empfinden im Hier und Jetzt herzustellen. Teilnehmer lernen, ihr eigenes Nervensystem besser zu verstehen und ihm gezielt Impulse zur Selbstregulation zu geben, basierend auf der Polyvagal-Theorie (traumabezogenes Verständnis des autonomen Nervensystems). Übungen zum achtsamen Körper- und Atembewusstsein unterstützen einen wirksamen Übergang aus den trauma-assoziierten Zuständen von Überflutung und Dissoziation in den (meist sicheren) gegenwärtigen Moment...


Aktuelle Weiterentwicklungen der systemischen Konzepte

Gunther Schmidt

Aktuelle Weiterentwicklungen der systemischen Konzepte Die Vielfalt von Anwendungsfeldern und Anwendungsmöglichkeiten der systemischen Konzepte, z. B. auch in ambulanten und stationären Kontexten und in Einzel-, Paar-, Familien-, Gruppen- und weiteren Kontexten Spezifische Nutzungsmöglichkeiten, z. B. auch in "nicht freiwillig gewählten Kontexten"


Scham und Schuld mit PEP behandeln – Von Scham zur Würde, von der Schuld in die Kraft

Anke Nottelmann

Gerade bei Menschen, die frühkindlich traumatisiert wurden, sind Scham- und Schuldgefühle prägend in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit gewesen. Sie sind tief im Selbstkonzept verankert und finden sich auf allen Systemebenen und in neurozeptiven Verarbeitungsprozessen wieder. Bei den Betroffenen verursachen sie in vielen Lebensbereichen viel Leid durch Selbstverurteilung und Selbstabwertung und erschweren im Laufe des Lebens eine selbstbestimmte und zufriedene Lebensgestaltung. Ein Hauptaugenmerk des Workshops liegt auf dem theoretischen Input zum Wesen traumatischer Scham- und Schuldgefühle, deren Entstehung und deren Dynamik. Scham- und Schuldgefühle gelten im Allgemeinen als "schwer" behandelbar. Für das begleitende Helfersystem stellt der Umgang mit ihnen oft eine große Herausforderung dar. In der eigenen Gegenübertragung können sie bei den TherapeutInnen und BeraterInnen Gefühle wie Ohnmacht, Hilflosigkeit, Vermeidungsverhalten, Ungeduld und auch Ärger auslösen...


When the going gets tough: Wenn es schwer wird

Eckhard Roediger

Schematherapeutische Strategien im Umgang mit schwierigen Therapiesituationen Die schematherapeutische Beziehungsgestaltung führt unter allen Therapieformen zu den niedrigsten Abbruchquoten bei Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörungen. Das gilt aber für alle Persönlichkeitsstörungen vom internalisierenden und externalisierenden Typ. In diesem Livestream-Seminar werden wir "das Geheimnis dieser Beziehungsgestaltung lüften", denn es folgt ganz rationalen Prinzipien, die in allen Therapien angewendet werden können. Dazu tragen ein einfaches, verständliches Störungsmodell, die möglichst durchgängige Einnahme einer gemeinsamen Perspektive und gewisse lernbare Techniken ebenso bei wie eine gute Balance von Empathie und Konfrontation. Das wird in diesem Workshop konzeptuell vorbereitet und auch demonstriert. Damit sind Sie besser auf den Umgang mit schwierigen Menschen in Ihren Therapien vorbereitet. Mitschnitt des Livestream-Seminars vom 19...


"War das schon alles?" Krisen von Babyboomern nach der Lebensmitte

Marie-Luise Hermann

Das Seminar widmet sich Krisen nach der Lebensmitte, die aktuell mit Besonderheiten der Babyboomer-Generation (Jahrgänge 1955 – 1969) und ihren zeitgeschichtlichen Prägungen zusammentreffen: Mit hohen Erwartungen gestartet und oft auf enttäuschende Realitäten gestoßen stehen sie mitten im Leben vor vielen Fragen, anspruchsvollen Mehrfachaufgaben und von allen Seiten unter Druck – als ältere Arbeitnehmende oder frisch in Rente sowie in Ablösung von alten Eltern und erwachsenen Kindern. Im Übergang zum dritten Alter sind sie gehäuft mit psychischen Problemen konfrontiert. Ihre Lebensentwürfe sind von Brüchen, Neuanfängen und Patchwork geprägt, was nun zu Versagensgefühlen und Krisen des Selbstwertgefühls führen kann: "War das schon alles?" Obwohl die Generation quantitativ so stark vertreten ist, wurde ihre Befindlichkeit bisher weder sozialpsychologisch noch psychotherapeutisch fundiert beleuchtet...


Was du willst, will ich nicht! – Therapeutische Arbeit mit Paaren bei Unterschieden im sexuellen Begehren

Angelika Eck

Sexuelle Lustlosigkeit oder unterschiedliche erotische Wünsche bringen für Menschen in langdauernden Beziehungen oft erhebliches Konfliktpotenzial mit sich. Aus Sicht einer systemisch-integrativen Sexualtherapie ist es therapeutisch hilfreich, Bedeutungen und Bedeutungskontexte einzubeziehen und sowohl die Paardynamik als auch den Körper in der Therapie zu berücksichtigen. Die Konfliktdynamik kann als Anlass zur Paar- und individuellen Entwicklung gesehen und therapeutisch unmittelbar genutzt werden, so dass die Beteiligten zu einem höheren Maß an Intimität und Unterschiedstoleranz angeregt werden. Das Seminar thematisiert an Hand von Input, Fallbeispielen und Übungen die Grundlagen einer an Entwicklung orientierten Paar-Sexualtherapie mit Bezug zu Ideen von David Schnarch und Ulrich Clement und unter Berücksichtigung embodiment-orientierter Ansätze. Mitschnitt Livestream-Seminar vom 11. Juli 2025, online, ca. 358 Min...


Die "Perlen" von Somatic Experiencing (SE)

Harald Auer

Somatic Experiencing (SE)-Traumaarbeit ist ein körperorientierter Ansatz zur Bewusstmachung, Überwindung und Integration von traumatischem Stress. Diese Methode wurde vom amerikanischen Trauma Forscher Dr. Peter Levine entwickelt und wird heute weltweit unterrichtet. Nach diesem Konzept liegt der Schlüssel zur Traumalösung in den biologischen Abwehrmechanismen des menschlichen Nervensystems. Der traumatische Stress wird bei dieser Methode sozusagen an seiner biologischen Wurzel "gepackt". "Trauma sitzt im Körper und nicht im Ereignis" – Zitat Dr. Peter Levine In theoretischen Ansätzen als auch beim praktischen Arbeiten in einer Live-Demonstration, wollen wir gemeinsam die "Perlen" von SE erforschen und entdecken...


Potentialorientierte Traumatherapie mit PEP®

Anke Nottelmann

Mit "Klopfen mit dem System" Selbstwirksamkeit erleben von Stunde 1 an! Das Leben von Menschen, die an den Folgen von komplexer Traumatisierung leiden, ist oft bestimmt durch das Erleben von Ohnmacht und Hilflosigkeit, massiven Ängsten, Angst vor Kontrollverlust, Selbstwertminderung, Scham- und Schuldgefühlen und dissoziativen Phänomenen. Das Beschwerdebild ist oftmals heterogen und diffus, die neuronale Verarbeitung traumaspezifisch extrem. Genau dafür bietet sich die Arbeit mit einem am Phänomen- und prozessorientierten Ego-State-Konzept geradezu an. Ebenso gibt die Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie (PEP®) nach Bohne wunderbare Antworten. Auf der Basis von PEP® und dem Einbezug des Gesamtsystems entwickelte die Referentin ein systematisches Klopfprocedere „Klopfen mit dem System“ - passgenau für die Prozessbegleitung dieser Klientel...


Die psychologische Dimension von Schwangerschaft und Geburt

Ludwig Janus

In den letzten Jahrzehnten ist die Erlebnis- und Verhaltensbedeutung der vorgeburtlichen Lebenszeit und der Geburt auf verschiedenen methodischen Ebenen wie Stressfor-schung, Hirnforschung, Epidemiologie, Epigenetik und ebenso im Rahmen verschiedener psychotherapeutischer Settings vielfältig erwiesen worden. Wegen der heute üblichen geburtshilflichen Interventionen ist die Geburt zwar in Bezug auf das Überleben sicherer geworden, aber um den Preis mehr oder weniger ausgeprägter Traumatisierungen, deren Folgewirkungen psychotherapeutisches Basiswissen sein sollte. Doch sind die Ergebnisse dieser Forschung aus traditionsgeschichtlichen Gründen trotz ihrer unmittelbaren Relevanz bisher ungenügend in die psychotherapeutischen Curricula und auch die psychotherapeutische Praxis integriert. Die Bedingungen am Lebensanfang haben jedoch unmittelbare therapeutische Relevanz. Die Einsicht in diese Zusammenhänge vertiefen das Potenzial von Psychotherapie...


Von Angst und Zwang zu mehr Sicherheit und Anpacken

Susy Signer-Fischer

Hypnosystemische Methoden mit Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen Angst ist ein Bestandteil unseres Lebens. Wenn sie in irgendeiner Form überhandnimmt, kann sie einschränkend oder gar gefährlich werden. Sie kann eher mit magischem oder mehr mit realistischen Inhalten verbunden sein, kann viele Gesichter haben wie Herzklopfen, Schluchzen, auf den Boden werfen, Übelkeit, Ohnmacht, Wutanfall mit Sachen zerstören. Sie kann mit Zwangsgedanken, Zwangshandlungen verbunden sein. Oft wird sie in der Folge vermieden oder gebremst. Situationen, z. B. mit Lift oder Spinnen werden vermieden, zur Arbeit oder zur Schule zu gehen dauert sehr lange oder wird vermieden. Bei Kindern oder Jugendlichen kann zuerst eine lange Krankheit oder Mobbing vorliegen, bei Erwachsenen steht manchmal zuerst ein Burnout oder ein Unfall, und in der Folge ist es schwierig, wieder in das Alltagsleben wie in den Schulalltag oder deb Arbeitsprozess und ins Sozialleben einzusteigen...


Die Nutzung, Aktivierung und Arbeit mit hilfreichen Ich-Zuständen und Introjekten als innere Ressourcen

Woltemade Hartman

Praktische Techniken zur Ich-Stärkung und Selbstregulation Entdecke Deine innere Kraft! Ich-Stärkung in der Psychotherapie Einführung Ich-Stärkung ist ein wichtiger Bestandteil fast aller Psychotherapiemodelle und Behandlungsansätze. Der Begriff wird regelmäßig in der Psychotherapie, der klinischen Hypnose, der Medizin und anderen Methoden der Traumabewältigung und –heilung verwendet. Eine wirksame Ich-Stärkung kann eine stärkere psychische Struktur schaffen, zu erhöhter Reife beitragen und helfen, Entwicklungsstörungen zu bewältigen. Zudem ermöglicht Ich-Stärkung einen besseren bewussten und unbewussten Zugang zu inneren Ressourcen. Hat eine Ich-Stärkung stattgefunden, fühlt sich der Einzelne in höherem Maße befähigt, den Übergang von Erstarrung und Aktivierung zu konstruktivem Handeln, Flow und Heilung einzuleiten...


Gute Zäune ergeben gute Nachbarn

Woltemade Hartman

Einführung Ich-Stärkung ist ein wichtiger Bestandteil fast aller Psychotherapiemodelle und Behandlungsansätze. Der Begriff wird regelmäßig in der Psychotherapie, der klinischen Hypnose, der Medizin und anderen Methoden der Traumabewältigung und –heilung verwendet. Eine wirksame Ich-Stärkung kann eine stärkere psychische Struktur schaffen, zu erhöhter Reife beitragen und helfen, Entwicklungsstörungen zu bewältigen. Zudem ermöglicht Ich-Stärkung einen besseren bewussten und unbewussten Zugang zu inneren Ressourcen. Hat eine Ich-Stärkung stattgefunden, fühlt sich der Einzelne in höherem Maße befähigt, den Übergang von Erstarrung und Aktivierung zu konstruktivem Handeln, Flow und Heilung einzuleiten. Der Klient wird mehr Selbstvertrauen haben, mehr Selbstwertgefühl zeigen, sich stärker, resilienter und eher im Stande fühlen, mit den Belastungen des Alltags umzugehen...


Jung im Kopf: Erstaunliche Einsichten der Gehirnforschung in das Älterwerden

Martin Korte

Psychiatrische Erkrankungen Neueste Erkenntnisse der Gehirnforschung über das Älter werden: Ist Alter eine Krankheit?


Was ist der Stress, der uns schadet?

Michaela Huber

Mitschnitt des Livestream-Seminars vom 10. Mai 2025 Krankheitszahlen - auch aus psychischen Gründen - explodieren geradezu; die Frühberentungszahlen steigen ebenso; gleichzeitig wächst der Druck auf diejenigen, die noch arbeiten gehen können. Zunehmend wird eine "Work-Life-Balance" eingefordert, die vielen nicht mehr zu stimmen scheint...


Grundlagen der Evolutionspsychologie / Darwinistische Psychologie

Gary Bruno Schmid

Mitschnitt des Livestream-Seminars vom 09. Mai 2025 Die kulturelle Evolution schreitet rasant voran. Zum Beispiel: Die Entwicklung der Eltern-Kind-Beziehungen zeigt deutlich, dass das exponentielle Aufkommen der Empathie durchaus für eine hoffnungsvolle Zukunft für die Menschheit spricht (deMause 1980). Aber psycho- und biologisch gesehen sind wir heute immer noch in der Steinzeit vor ca. 10.000 Jahren: Eine Generation dauert ca. 25 Jahre und umfasst somit seither nur 400 (=10.000/25) Generationen...


Systemische Konzepte für Psychotherapie und Beratung - Set

Gunther Schmidt

Die systemische Konzeption hat sich seit ihren Anfängen in den 1970er Jahren stürmisch entwickelt und sich auf Grund ihrer hohen Effektivität enorm weit verbreitet. Dies gilt nicht nur für den Bereich der Psychotherapie (Einzel-, Paar-, Familien-, Gruppentherapie, ambulant und stationär), sondern auch generell für das Feld der Beratung, der Supervision, der Medizin, der Organisationsentwicklung und in vielen weiteren Anwendungsbereichen. Dies ist u. a. auch gerade deshalb so gut möglich, weil sie in ihrer konsequenten kontextbezogenen Ausrichtung flexibel wirksame Interventionen für den unterschiedlichsten Bedarf in den jeweiligen Kontexten systematisch anbieten kann. Seit 2008 ist sie auch als wissenschaftliches Verfahren anerkannt und seit 2018 auch sozialrechtlich, weshalb sie seitdem auch von den Kassen als bezahlbare Psychotherapie-Leistung anerkannt ist...


Grundlagen der systemischen Konzepte und ihre geschichtliche Entwicklung

Gunther Schmidt

Inhalt: Verständnis von Veränderungsprozessen Typische Arten von Settings Typische Grundlagen-Interventions-Strategien


Die Nachkriegsgeneration im Schatten des Kriegstraumas

Bettina Alberti

Als Nachkriegsgenerationen kennen wir Krieg, Flucht und Vertreibung nicht mehr aus eigenem Erleben. Und doch wirken in Familien von Tätern und Opfern und im kollektiven Bewusstsein Gefühlserbschaften und Spuren traumatischer Erfahrungen weiter. Zerstörte Häuser konnten wieder aufgebaut werden, doch seelische Trümmer blieben auch für die nächsten Generationen bestehen. Auch die Paradigmen der NS-Zeit behielten noch lange ihre Wirkmacht. In Psychotherapieprozessen zeigen sich im Zusammenhang damit häufig innere Einsamkeit, Selbstunsicherheit und Selbstwertsuche, mangelnde Verwurzelung und kollektive Scham für die Verbrechen des Nationalsozialismus. Ein kohärentes Identitätsgefühl erscheint beeinträchtigt. Eine Aufgabe der Nachkriegsgeneration war zudem, zuzuhören und Unaussprechliches der Eltern- und Großelterngeneration aufzunehmen, ohne selbst Resonanz für Gefühle, Bedürfnisse und eigene Gedanken zu finden...


Zapchen somatics - eine Einführung

Cornelia Hammer

Zunehmende Krisensituationen in unserer Welt mit all ihren Begleiterscheinungen im jeweils persönlichen Leben lassen ein tiefes Bedürfnis nach Sicherheit, Stabilisierung, Ressourcenaktivierung entstehen. Während wir zutiefst gewohnt sind, Sicherheit und Stabilität im Außen zu suchen, liegt doch die Basis für unser Sicherheits- und Stabilitätsempfinden in unserem eigenen Körper. Hier liegt auch die Grundlage der Möglichkeiten größere Leichtigkeit und Wohlbefinden „inmitten von allem“ zu entwickeln und damit Ressourcen zu aktivieren. Im Seminar lernen Sie schlichte und einfache körperorientierte Übungen, die der Wiederherstellung von psychosomatischem Wohlgefühl dienen. Das Seminar bezieht sich auf "Zapchen somatics" nach Julie Henderson. In den sogenannten "basics" geht es dabei um die Aktivierung grundlegender Selbstregulationsmechanismen und um die Vertiefung von Entspannung und Regeneration...


Religionspsychologie - Übersicht und Zusammenfassung

Dieter Schnocks und Ralf Vogel

Dieter Schnocks: Religionspsychologie Ralf Vogel: Übersicht und Zusammenfassung der ganzen Reihe In unserer heutigen säkularisierten Welt wird immer stärker nach einem überzeugenden inneren Gottes- und Religionserlebnis gesucht, das unabhängig von Dogmen und Glaubensbekenntnissen ist. Der tiefenpsychologische Zugang C.G. Jungs zur Religion stößt dabei auf wachsendes Interesse und Zustimmung. Seine Betonung der persönlichen religiösen Erfahrung scheint dem modernen spirituell orientierten Menschen entgegenzukommen. Anders als Freud und Adler, die in Religion eine Art sekundäre seelische Aktivität sehen, wertet Jung die Religion als eine höchste Form geistiger Betätigung und nennt religiöse Einstellung "eine psychische Funktion von kaum absehbarer Wichtigkeit". C.G. Jung wendet sich mit seinem psychologischen Zugang an die nicht mehr "glücklich Besitzenden des Glaubens"...


Entdecke Deine innere Kraft! - Set

Woltemade Hartman

Mitschnitt von drei zweitägigen Livestream-Seminaren zum Thema: "Entdecke Deine innere Kraft! Ich-Stärkung in der Psychotherapie" Einführung Ich-Stärkung ist ein wichtiger Bestandteil fast aller Psychotherapiemodelle und Behandlungsansätze. Der Begriff wird regelmäßig in der Psychotherapie, der klinischen Hypnose, der Medizin und anderen Methoden der Traumabewältigung und –heilung verwendet. Eine wirksame Ich-Stärkung kann eine stärkere psychische Struktur schaffen, zu erhöhter Reife beitragen und helfen, Entwicklungsstörungen zu bewältigen. Zudem ermöglicht Ich-Stärkung einen besseren bewussten und unbewussten Zugang zu inneren Ressourcen. Hat eine Ich-Stärkung stattgefunden, fühlt sich der Einzelne in höherem Maße befähigt, den Übergang von Erstarrung und Aktivierung zu konstruktivem Handeln, Flow und Heilung einzuleiten...


Selbstverletzung: Wenn Feuer mit Feuer bekämpft wird

Michaela Huber

Je instabiler das Selbstwertgefühl, desto mehr wird man dazu neigen, sich selbst zu bestrafen für "schlechtes Verhalten" oder das vermeintliche Versagen. Besonders unsere Klienten mit frühen Bindungstraumatisierungen und sexuellen Gewalterfahrungen neigen dazu, sich auf unterschiedliche Weise körperlich anzugreifen. Kinder beißen sich die Nägel blutig, raufen sich büschelweise Haare aus oder schlagen immer wieder mit dem Kopf gegen die Wand. Jugendliche scheinen fasziniert von Gefahrensituationen, intoxizieren sich mit Alkohol oder Drogen oder haben immer wieder "unerklärliche Unfälle". Erwachsene begeben sich wiederholt in Misshandlungsbeziehungen, schneiden, brennen, verstümmeln sich ... Oft kann man an der Wucht der Selbstverletzung erkennen, welche Wucht von Einwirkungen es gegeben hat, die "weggehalten" werden muss...


Emotionsanalyse und -regulation

Frauke Niehues

In diesem Workshop wird eine Methode zur Emotionsbearbeitung vermittelt, die die Vorteile verschiedener Therapie- und Beratungsrichtungen kombiniert und so eine besondere Effektivität entwickelt. Die Grundidee stammt aus dem wissenschaftlich vielfach evaluierten Training emotionaler Kompetenzen von Prof. Matthias Berking. Sie lernen eine Weiterentwicklung kennen, die sehr vielfältige Einsatzmöglichkeiten eröffnet. Zunächst werden spannende wissenschaftliche Erkenntnisse zur Dynamik und Logik von Emotionen erläutert. Sie bekommen umfassende Informationen über die Entstehung, Funktionen und Effekte relevanter Emotionen wie z. B. Angst, Scham, Minderwertigkeit, Neid u. v. m. Das fundierte Wissen wird durch eindrückliche Übungen, Metaphern und Impacttechniken, die auch für die Arbeit mit Ihren Klienten genutzt werden können, sehr anschaulich vermittelt...


Transgenerationale Weitergabe

Harald Schickedanz

Die Natur hat den genetischen Code als überaus einfache und hocheffiziente Methode entwickelt, Baupläne, Verhaltensanleitungen und alles Lebensnotwendige jeder Spezies über hunderte Millionen Jahre weiterzugeben. Veränderungen ergeben sich zufallsabhängig in komplexen ökologischen Systemen, zeitlich meist eher langsam und graduell, manchmal rasch transformativ, aber immer auf die Umweltbedingungen abgestimmt. Sehr viel jünger sind Weitergabe Mechanismen menschlicher Kulturen, die sich in den letzten Jahrzehntausenden entwickelt haben und die ausgehend vom gesprochenen und nacherzählten Wort, sich mit Bild und Schrift, Druck und elektronischen Medien in den letzten Jahrhunderten und vor allem Jahrzehnten rasant beschleunigt haben. Während genetische und psychosoziale Weitergabe (Mechanismen) gut bekannt und häufig alternativ diskutiert wurden, spielt seit ca...


Synchronizität ist mehr als Zufall und der ganzheitlich-integrative Ansatz der Analytischen Psychologie

Bernd Leibig und Lutz Müller

Bernd Leibig: Synchronizität ist mehr als Zufall Lutz Müller: Der ganzheitlich-integrative Ansatz der Analytischen Psychologie Der ganzheitlich-integrative Ansatz der Analytischen Psychologie C. G. Jung war nicht nur einer der Pioniere der Tiefenpsychologie, sondern auch einer der integrativen Psychologie und Psychotherapie. Da jeder Klient einzigartig sei, müsse für jeden Klienten auch auf dem Weg einer dialogisch-schöpferischen Beziehung eine individuelle Therapieform gefunden werden. „Es gibt keine Theorie im weiten Felde der praktischen Psychologie, die nicht gegebenenfalls grundfalsch sein kann.“ Das waren vor 100 Jahren sehr mutige Gedanken, die sich erst heute nach und nach realisieren lassen. Wie eine solche offene, integrative und interdisziplinäre Therapie, die auch die spirituelle Dimension einbezieht, aussehen könnte, soll in diesem Seminar skizziert werden...


Somatische Ego-State-Therapie

Silvia Zanotta

Set der Seminar-Reihe Somatische Ego-State-Therapie 1. Präverbale Phänomene: Bindungs- und Entwicklungstraumata 2. Scham und Schuld in der Traumatherapie 3. Therapeutische Herausforderungen: Blockaden, chronische Schmerzen, Syndrome


Somatische Ego-State-Therapie - Therapeutische Herausforderungen, Blockaden, chronische Schmerzen, Syndrome

Silvia Zanotta

In diesem Tagesseminar werden komplexe Themen und Situationen, die im traumapsychotherapeutischen Prozess auftauchen können, genauer unter die Lupe genommen. Was tun, wenn die Therapie stockt, Symptome sich verlagern, emotionale und körperliche Syndrome, chronische Schmerzen etc. eine Verbesserung der Symptomatik verhindern? Mit der Somatischen Ego-State-Therapie haben wir die Möglichkeit, solche «Blockaden» ganzheitlich zu verstehen, was Voraussetzung für eine gelingende symptom- und klient:innengerechte Behandlung ist. Es werden Werkzeuge für die Arbeit mit solchen hartnäckigen, oft nicht ansprechbaren Symptomen vorgestellt. Ferner wird gezeigt, wie therapeutische Beziehungsprobleme lösen kann. ⭐ USB-Stick als Sonderausgabe in schöner Hülle! ⭐ Mitschnitt des Livestream-Seminars vom 01. März 2025, online, ca. 358 Min. auf 2 DVDs, auf USB-Stick (video) oder als Sofortdownload (ca. 7 GB video)


Märchen und Mythen

Gideon Horowitz und Christiane Lutz

Gideon Horowitz: Archetypische Kräfte im Märchen Betrachtungen einiger Märchen aus tiefenpsychologischer Sicht Märchen sind Kostbarkeiten aus einem großen Schatz, von dem die Menschen aller Völker seit Urzeiten schöpfen. Mit ihren Bildern und Symbolen voller Weisheit und Humor sprechen sie die Seele in ihrer eigenen Sprache auf verschiedenen Ebenen ganz unmittelbar an. Sie schildern archetypi¬sches Geschehen und können somit eine unmittelbare Tiefen¬wirkung auf die Seele entfalten. Gleichzeitig sprechen sie aber auch die Ebene des Bewusstseins an. So können sie eine ganzheitliche Wirkung entfalten und gerade in Zeiten von Krisen wertvolle und hilfreiche Impulse geben. Im Seminar werden anhand einiger Beispiele wichtige Charakteristika der Märchen besprochen und ihre Struktur näher beschrieben. Ein oder zwei ausgewählte Märchen werden vom Referenten erzählt und aus tiefenpsychologischer Sicht betrachtet...


Klinische Arbeit mit Symbolen

Brigitte Dorst und Sylvia Runkel

Einführung in das Jung’sche Symbolverständnis und das therapeutische Arbeiten mit Symbolen Die Analytische Psychologie C. G. Jungs basiert auf einem spezifischen Verständnis des Symbolischen - ob wir mit Symbolen arbeiten, die in Träumen auftauchen, oder mit Aktiver Imagination, mit gemalten Bildern oder uns auf komplexe Symbole wie Märchen und Mythen beziehen, immer geht es um eine symbolische Einstellung, von der Jung sagt: "Sie ist Ausfluss einer bestimmten Weltanschauung, welche nämlich dem Geschehen, sei es im Großen oder Kleinen, einen Sinn beimisst." (GW 6, § 824) Aus Sicht der Analytischen Psychologie C. G. Jungs sind Symbole vor allem Projektionsträger für unbewusste seelische Inhalte und dienen der Bewusstseinserweiterung. Symbole sind chiffrierte, dem Bewusstsein zugängliche und zu verstehende Aussagen des Unbewussten und tragen als Bilder Botschaften an das Bewusstsein heran...


Was ist innere Stärke und wie können wir sie verbessern?

Woltemade Hartman

Praktische Interventionen zur Förderung innerer Sicherheit, Stabilisierung, Ressourcenaktivierung, Selbstregulation und Flow Entdecke Deine innere Kraft! Ich-Stärkung in der Psychotherapie Einführung Ich-Stärkung ist ein wichtiger Bestandteil fast aller Psychotherapiemodelle und Behandlungsansätze. Der Begriff wird regelmäßig in der Psychotherapie, der klinischen Hypnose, der Medizin und anderen Methoden der Traumabewältigung und -heilung verwendet. Eine wirksame Ich-Stärkung kann eine stärkere psychische Struktur schaffen, zu erhöhter Reife beitragen und helfen, Entwicklungsstörungen zu bewältigen. Zudem ermöglicht Ich-Stärkung einen besseren bewussten und unbewussten Zugang zu inneren Ressourcen. Hat eine Ich-Stärkung stattgefunden, fühlt sich der Einzelne in höherem Maße befähigt, den Übergang von Erstarrung und Aktivierung zu konstruktivem Handeln, Flow und Heilung einzuleiten...


Arbeiten mit Träumen in der Analytischen Psychologie C. G. Jungs

Konstantin Rößler

Träume bilden über die Kulturen und Zeiten hinweg eine zentrale menschliche Grunderfahrung. In tiefenpsychologischen und psychoanalytischen Prozessen spielen sie traditionell eine zentrale Rolle als Weg zum Unbewussten und als Quelle für Diagnostik, Ressourcen und Kreativität der Persönlichkeit. Die Analytische Psychologie hat einen eigenen und besonders reichhaltigen Zugang zu dieser Dimension innerseelischer Dynamik entwickelt. Im Seminar werden neben der therapeutischen Haltung im Umgang mit Träumen systematisch die spezifischen Konzepte C. G. Jungs für die Arbeit mit Träumen behandelt: Komplexdynamiken in Träumen, subjekt- und objektstufige Perspektive, archetypische Dimension, Symbolebene, psychische Grund-Funktionen, Aspekte der Übertragung und Gegenübertragung und Träume zu Beginn und zum Ende therapeutischer Prozesse...


Spiritualität und Hypnosystemik

Gunther Schmidt

Wie sich Fragen zur Spiritualität und nach dem Sinn des Lebens in psychotherapeutischen Prozessen erfüllend nutzen lassen Mitschnitt Livestream-Seminar vom 11. Januar 2025 Nicht nur im Rahmen von Psychotherapie erweist es sich für eine erfüllende, gesunde Identitätsbildung als entscheidend für Menschen, ein für sie stimmiges Bild zu entwickeln dafür, wie sie sich als Individuum eingebettet erleben in eine Sinn-gebende Beziehungsgestaltung zu anderen Menschen und der Welt (Bezogene Individuation). Viktor Frankl hat im Konzept der Logotherapie ebenso wie die Existenzanalyse u. v. a. (z. B. das Konzept der Salutogenese) detailliert gezeigt, dass sehr viele Symptome, psychische und psychosomatische Probleme in unmittelbarem Zusammenhang mit Sinnkrisen stehen ("noogene Neurosen")...


Malen aus dem Unbewussten und Sandspieltherapie

Ingrid Riedel und Anke Seitz

Malen aus dem Unbewussten und Sandspieltherapie mit Ingrid Riedel und Anke Seitz Anke Seitz: Jung'sche Essentials in der Sandspieltherapie "Oft wissen die Hände ein Geheimnis zu enträtseln, an dem der Verstand sich vergebens mühte." Die Sandspieltherapie basiert auf der Analytischen Psychologie von C. G. Jung. Sie ist eine anerkannte und fundierte therapeutische Methode für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dabei liegt die Besonderheit dieser Methode im Einbezug des Körpers in das analytische Setting. Schon Dora Kalff, die Begründerin dieser Methode, war fasziniert davon, die Dynamik von psychischen Prozessen nicht nur anhand von Traumbildserien, sondern auch mittels 3-dimensionaler, sicht- und fassbarer Sandbilder nachzuvollziehen...


Traumasensibles Yoga - Wo das Machen endet, beginnt das Bewusst-Sein

Angela Dunemann und Joachim Pfahl

Wie ist es möglich, dass Yoga von Trauma betroffenen Menschen neue und nachhaltig wirksame Erfahrungen mit sich selbst eröffnet? Die drei zentralen Aspekte hierbei sind Achtsame Präsenz, ein schwingungsfähiges Autonomes Nervensystems und die Erfahrung von Mühelosigkeit. Grundsätzlich ist es jedem Menschen möglich, bei sich zu sein, möge das aktuelle Erleben noch so zerrissen und belastet erscheinen. Die Verbindung zu sich selbst ist die Essenz im Yoga. Im Seminar vermitteln wir, wie in sicherer Begleitung, ein Kontakt zu allem, was im momentanen Erleben eines Menschen präsent ist - Gefühle, Körperempfindungen, Gedanken, Verhaltensmuster - möglich sein kann. Im Traumasensiblen Yoga (TSY) verstehen wir die Präsenz als heilsame Basis für neue Erfahrungen, Integration- und Verarbeitungsprozesse und nicht zuletzt für die Entwicklung von Selbstwirksamkeit. Der Weg zu Präsenz, Verbindung und innerem Frieden geschieht nicht über Konzentration und Anstrengung...