Fachvorträge, Einführungen und Fortbildungen aus zahlreichen Wissenschafts- und Lebensbereichen, Bibliothek und Kultur-Archiv wertvollen Menschheitswissens
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Auditorium Netzwerk Referent Alle Werke von Harald Welzer
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"Welche Geschichte kann man über sich bzw. über diese unsere Gesellschaft erzählen?" In die Form des Futur II übertragen hieße das: "Wer möchte ich gewesen sein?" Und "Welche Geschichten sollen einmal über uns erzählt werden?" konkret: "Werden wir diejenigen gewesen sein, die das Ruder herumgerissen haben?" Der Übergang zur postkarbonen Gesellschaft ist mit der ersten industriellen Revolution vergleichbar ist. Der große Unterschied: der heute erforderliche Wandel stellt sich nicht wie eine soziale Naturgewalt ein. Er muss gewollt werde. Die Überwindung der Trägheit des Habitus wird von entscheidender Bedeutung für die Frage sein, wie wir leben wollen. Unser eigener Habitus ist das größte Hindernis für den anstehenden kulturellen Wandel. Vortrag auf dem Kongress "Arche Nova - Die Bildung kultivieren" veranstaltet vom Netzwerk Archiv der Zukunft, vom 14. - 16. Oktober 2011 in Bregenz, ca. 82 Min. auf 2 CDs oder als Sofortdownload (89 MB audio).
(Vortrag zum Leitthema "Trotz allem: Familie“ bei den Lindauer Psychotherapiewochen 2011, 17. - 29. April 2011, "Trotz allem: Liebe“ / „Trotz allem: Familie“, 56 Minuten auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (70 MB audio, 294 MB video))
Vortrag zum Thema: „Erinnern und Vergessen“ anlässlich der Lindauer Psychotherapiewochen 2010, "Identitäten" / "Erinnern und Vergessen" vom 18. - 30. April 2010 in Lindau (Vortrag, Lindauer Psychotherapiewochen 2010, 18. - 30. April 2010, "Identitäten" / "Erinnern und Vergessen", 56 Minuten auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (58 MB audio, 349 MB video))
Gedächtnis und soziale Identität (Lindauer Psychotherapiewochen 2010, MP3-CD, ca. 250 Minuten) Vier Vorträge, aufgezeichnet auf den Lindauer Psychotherapiewochen 2010: Im Job immer verfügbar, einfallsreich und kreativ, zuhause hingebungsvoller Familienmensch und attraktiver Partner, unter Freunden spontan und witzig... Die heutige Gesellschaft fordert uns mehrere Identitäten ab. Das wiederum konfrontiert die individuelle Entwicklung des Selbst mit neuen Herausforderungen. Die nahezu unbegrenzten Chancen der Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung fordern bei aller neu gewonnenen Freiheit auch ständig neue Kompetenzen und Fertigkeiten. Wie also kann Identität gelingen und welche Rolle spielt dabei die Gesellschaft? Gibt es so etwas wie eine kollektive Identität ein kollektives Gedächtnis? Welche Rolle spielen Erinnerung und Vergessen? Die Vorträge widmen sich diesen Fragen in unterschiedlicher Ausrichtung...
(Kongress: 59. Lindauer Psychotherapiewochen "Dem Fremden begegnen" / "Der Gewalt begegnen", Vortrag, 13. - 24. April 2009, 63 Minuten auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (93 MB audio, 624 MB video))
Aus den Völkermorden des 20. Jahrhunderts ist bekannt, wie schnell Menschen soziale Fragen mit radikalen und tödlichen Lösungen beantworten. Harald Welzer zeigt, wofür im 21. Jahrhundert getötet werden wird. Jenseits der Bemühungen um die Ursachen des Klimawandels gilt es aktuell zu verhindern, dass Menschen zur Flucht vor der ökologischen Katastrophe gezwungen werden. Dann müssten sie nicht vor den Toren der privilegierten Industriegesellschaften in Lager eingesperrt werden, in der Wüste verdursten oder im Meer ertrinken. Der Sozialpsychologe Harald Welzer beschreibt die gegenwärtige ökologisch-politische Weltlage, plädiert für ein neues Denken und zeigt, was jetzt getan werden muss, um drohende Katastrophen abzuwenden. (Kulturzentrum Pavillon, Hannover, 16. September 2008, 53 Min. auf 1 CD oder als Sofortdownload (71 MB audio))
Vortrag gehalten am 5. Juli 2007 anlässlich der Tagung der Deutschen Sektion der Internationalen Juristenkommission e.V. Prof. Welzer erläutert aus sozialpsychologischer Sicht, wieso sich Menschen entscheiden, Terroristen zu werden, und wie sie ihre Situation wahrnehmen. Dabei spielen Faktoren wie soziale Übereinstimmung, Gruppendenken, Auserwähltheitsgefühle etc. eine größere Rolle als politische oder religiöse Überzeugungen. Wir würden terroristische Verbrechen gerne den psychischen Persönlichkeitsaspekten zuschreiben und Terroristen als Menschen wahrnehmen, die anders sind als wir; in Untersuchungen finden wir jedoch keine zu terroristischen Taten (z.B. Selbstmordattentaten) disponierte Persönlichkeiten...
Organisationsprinzipien in sozialen Gruppen und Institutionen. Vortrag auf der Tagung »Gehirn und Organisation - Betrachtungsweisen im Dialog« des Forums Humanum, 21. / 22. Juni 2007, Wiesloch. In diesem Vortrag geht Sozialpsychologe Prof. Welzer Fragen nach der Singularität des menschlichen Gehirns nach. Dabei bezieht er sich auf Untersuchungen aus Neurowissenschaft und (Entwicklungs-)Psychologie. Welzer geht auf den sogenannten Wagenhebereffekt ein sowie auf verschiedene Gedächtnissysteme, »falsche Erinnerungen« u.a.m. Ist das Gehirn tatsächlich etwas Individuelles? Wie kommt es zu Gedächtnis und Erinnerungen? Und wie kommunizieren wir hoch komplexe Vorgänge? Das menschliche Gehirn ist konstitutiv darauf ausgerichtet, mit anderen Gehirnen zu kooperieren - und zwar ohne Unterlass. Als »kulturelles Organ« organisiert es seine Struktur ganz nach der Umwelt, in die es hineinwächst...
Der Vernichtungskrieg und der Holocaust benötigten, wie andere Völkermorde auch, eine Menge Menschen, die sich für das Töten von anderen entscheiden mussten. Bis heute ist die Frage ungeklärt, wie es möglich ist, dass Menschen zu Massenmördern werden können, die selbst noch wenige Monate zuvor selber nicht geglaubt hätten, dass sie jemals zu so etwas in der Lage wären. Der Vortrag untersucht, wie Tötungsbereitschaft erzeugt wird, welche soziale und professionelle Dynamik arbeitsteiliges Morden entfaltet und wie das Töten innerhalb weniger Wochen zu einer Arbeit werden kann, die erledigt wird wie jede andere auch. (Vortrag, 2007, Universität Bielefeld, 51 Min. auf 1 CD oder als Sofortdownload (54 MB audio))
der Kriegskindheit auf die Spur zu kommen (Int. Kongress: Die Generation der Kriegskinder und Ihre Botschaft für Europa – 60 Jahre nach Kriegsende, 14. – 16. April 2005, Frankfurt a. Main, Vortrag, 64 Min. auf 1 CD oder als Sofortdownload (70 MB audio))