Fachvorträge, Einführungen und Fortbildungen aus zahlreichen Wissenschafts- und Lebensbereichen, Bibliothek und Kultur-Archiv wertvollen Menschheitswissens
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Auditorium Netzwerk Referent Alle Werke von Antonia Pfeiffer
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Das Erinnerungsupdate beschreibt die nachhaltige Veränderung unbewusster emotionaler Erinnerungen – also die Transformation von Ängsten, Trauma-Triggern, emotionalen Wahrheiten. Es ist ein biologischer, gut erforschter Prozess, der durch verschiedene therapeutische und medikamentöse Modalitäten erzielt werden kann. Er ist zudem in verschiedenen Spezies nachgewiesen worden. Das bedeutet, der Prozess ist evolutionsbiologisch alt. Doch zugleich ist er neu: So schrieb im Jahr 1994 Bessel van der Kolk noch "Emotionale Erinnerungen sind für immer". Und Gerhard Roth postulierte im Jahr 2015 "Die Amygdala vergisst nicht". Beide sind wirkliche Experten auf ihrem Gebiet. Wie kamen sie zu ihrer Einschätzung? Der Grund liegt in dem Schwerpunkt der Wissenschaft, die über Jahrzehnte Prozesse erforschte, die eben nicht in der Lage sind nachhaltige Transformationen hervorzurufen...
Die Polyvagal-Theorie wurde im Jahr 1994 von Dr. Stephen Porges beschrieben. Sie ist eine neue Theorie zur Funktionsweise des autonomen Nervensystems, also dem Teil des Nervensystems, der ohne unser aktives Zutun körperliche Vorgänge wie Atmung, Herzfrequenz und Verdauung steuert. Seit ihrer Veröffentlichung erhielt die Polyvagal-Theorie mehr Aufmerksamkeit, als Stephen Porges es sich in seinen kühnsten Träumen je hätte vorstellen können. Vor allem Psychotherapeut*innen nutzen das Modell, um Patient*innen die komplexen Wechselwirkungen zwischen dem autonomen Nervensystem, sozialem Verhalten und emotionaler Regulation zu erklären. Viele Interventionen körperorientierter Trauma-Therapien basieren gar auf den Wirkweisen der von Stephen Porges beschriebenen Theorie. Zugleich kritisiert eine Gruppe von Wissenschaftlern seit Jahren die neurowissenschaftlichen Prämissen der Polyvagal-Theorie...
Was wir von Vagus-Studien für die Psychotherapie lernen können! Vortrag im Rahmen der 5. Tagung "Reden reicht nicht!? Von Ohnmacht zu Selbstwirksamkeit in herausfordernden Zeiten", 01. - 04. Mai 2025 in Würzburg, ca. 36 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (50 MB audio, 803 MB video)
Ein Paradigmenwechsel in der Psychotherapie? "Emotionale Erinnerungen sind für immer." So schrieb im Jahre 1994 Bessel van der Kolk. Und Gerhard Roth postulierte im Jahr 2015 "Die Amygdala vergisst nicht." Beide sind wirkliche Experten auf ihrem Gebiet. Und doch stimmen ihre Aussagen in dieser Absolutheit nicht. Wie kamen sie zu ihrer Einschätzung? In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert wurden in der Erinnerungsforschung vor allem die Mechanismen der Expositionstherapie untersucht. In dieser und auch in ihrem experimentellen Korrelat, der Extinktion des pawlowschen Konditionierens, wird eine Angst auslösende Situation so lange ausgehalten, bis wir uns an sie gewöhnt haben. Neuronal bedeutet dies, dass zu einer bestehenden Angsterinnerung in der Amygdala eine neue Lernerfahrung aufgebaut wird, die von nun an mit dieser konkurriert. Bei Stress oder in einem neuen Umfeld kann die Angst jedoch wieder kommen...
Moderation: Jörg Ascher Warum sollte das Thema Trauma trans-disziplinär betrachtet werden? Was braucht es dafür? Welche Möglichkeiten bieten sich an oder können geschaffen werden? Wie können die unterschiedlichen Disziplinen voneinander lernen? Inwieweit können Menschen davon profitieren? Der rote Faden war ab sehr jungen Jahren eine hohe Affinität zu psychologischen Themen sowie eine stetig wachsende BeratungsKompetenz. So folgte schließlich auch die Fokussierung auf das Thema Psychotherapie. Quereinsteigen bedeutete für mich, Aus- und Weiterbildungen zu besuchen, die mich besonders interessierten, und also ein mir gemäßes spezifisches Portfolio zusammenzustellen (PEP/Bohne, EMI, Ego-State, Strukturaufstellungen/Syst, Hypnosystemik, u.a.). All diese Inhalte flossen in die Konzipierung und Weiterentwicklung einer eigenen Methode: das Arbeiten mit Bauch-Herz-Kopf mittels Bodenankern: Das Triadische Prinzip...
"Emotionale Erinnerungen sind für immer." So schrieb im Jahre 1994 Bessel van der Kolk. Und Gerhard Roth postulierte im Jahr 2015 "Die Amygdala vergisst nicht." Beide sind wirkliche Experten auf ihrem Gebiet. Und doch stimmen ihre Aussagen in dieser Absolutheit nicht. Wie kamen sie zu ihrer Einschätzung? In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert wurden in der Erinnerungsforschung vor allem die Mechanismen der Expositionstherapie untersucht. In dieser und auch in ihrem experimentellen Korrelat, der Extinktion des pawlow'schen Konditionierens, wird eine Angst auslösende Situation so lange ausgehalten, bis wir uns an sie gewöhnt haben. Neuronal bedeutet dies, dass zu einer bestehenden Angsterinnerung in der Amygdala eine neue Lernerfahrung aufgebaut wird, die von nun an mit dieser konkurriert. Bei Stress oder in einem neuen Umfeld kann die Angst jedoch wieder kommen...
Diese Aufnahmen sind enthalten: Becker, Dieter: Körperliche Verletzungsmuster ... Bohne, Michael: Wenn Reden stört oder kontraindiziert ist Cronauer, Elfie: Alles fließt Leutner, Susanne: EMDR und Ego-State Therapie Nottelmann, Anke: Bitte erwachsen klopfen Nottelmann, Anke: Trauma und die Folgen - ein praxisnaher Überblick Ohler, Matthias / Jungen, Michael: Trauma als wertvoller Lösungsversuch ... Pfeiffer, Antonia: Erinnerungsupdate - ein Paradigmenwechsel in der Psychotherapie? Sacher, Robby: Motosensorik und Sensomotorik von Witzleben, Gabriela / Pfeiffer, A. / Bohne, M.: Alles Trauma, oder was? von Witzleben, Gabriela: Transgenerationale Traumata und das Triadische Prinzip von Witzleben, Gabriela: Traumabehandlung mit dem Triadischen Prinzip Voßhenrich, Anke: Ressourcenentwicklung Zanotta, Silvia: Die Behandlung präverbaler Phänomene und Bindungstraumata ... Zanotta, Silvia: Ko- und Selbstregulation Zanotta, Silvia: Wieder ganz werden
Set aller Vorträge der M.E.G.-Jahrestagung "Trauma, Trance und Therapie: Der Körper im Fokus" Diese Titel sind enthalten: MEG26-EV Christian Schwegler: Begrüßung & Einführung MEG26-V01 Damir del Monte: Trauma im Gehirn, Geist und Körper - eine neurobiologische Rundreise MEG26-V02 Silvia Zanotta: Körperwissen nutzen – wieder ganz werden MEG26-V03 Andreas Krüger: Traumatherapie mit schwer traumatisierten Kindern und Jugendlichen MEG26-V04 Eva Barnewitz: Impact-Techniken: Wenn (Trauma-)Therapie erlebbar wird MEG26-V05 Antonia Pfeiffer: Erinnerungsupdate - der neurowissenschaftliche Schlüssel für nachhaltige Transformation MEG26-V06 Woltemade Hartman: Körper-Trance: Somatische Psychotherapie und klinische Hypnose: ein wirksames Duo bei Traumafolgestörungen MEG26-V07 Gisela Perren-Klingler: Wo braucht Trauma keine Therapie? MEG26-V08 Enayat Shahidi: The Synergistic Power of Hypnotherapy and EMDR (engl...
Gesamtset aller Aufnahmen der M.E.G...