Auditorium Netzwerk | Fachvorträge, Einführungen und Fortbildungen aus zahlreichen Wissenschafts- und Lebensbereichen, Bibliothek und Kultur-Archiv wertvollen Menschheitswissens

Herausgeber: Dipl. Päd. Bernd Ulrich

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Auditorium Netzwerk Fachkongresse W2 - "Ressourcen"

W2 - "Ressourcen"


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Salutogenese

Karl Köhle

Prof. Dr. Karl Köhle: Aaron Antonovsky versteht sein "Salutogenese-Konzept" im Sinne eines Paradigmenwechsels - zunächst für körperbezogen verstandene "Gesundheit" und Krankheit. Dargestellt werden seine Auffassung von Kohärenz-Gefühl als wichtigster Gesundheitsressource und sein Versuch, diesen "sense of coherence" mit Hilfe eines Fragebogens zu untersuchen. Es folgt die Darstellung von Ansätzen zur Validierung dieses Fragebogens und die Darstellung der Ergebnisse zahlreicher aktueller empirischer Forschungsansätze, die mit Hilfe dieser Methodik durchgeführt wurden (in Zusammenfassung). In einem zweiten Teil wird versucht, Antonovsky's Konzept in Beziehung mit Konzepten zu verstehen, die für Psychotherapeuten von Bedeutung sind - mit einem Schwerpunkt bei der psychoanalytischen Selbstpsychologie. Vortrag im Rahmen der 48. Lindauer Psychotherapiewochen "Symptom und Persönlichkeit im Kontext / Ressourcen", 13. - 18. April 1998, ca. 72 Min...


Arbeiten mit Ressourcen in der Gestalttherapie

Hildegund Heinl

Die Suche nach guten Lösungen   Dr. Hildegung Heinl: Dieser Vortrag zeigt anhand von Fallbeispielen aus der klinischen Arbeit mit Patientinnen und Patienten, die an Funktionsstörungen und Schmerzsyndromen des Bewegungssystems leiden, die Möglichkeiten auf, die der Gestalttherapie für das Aufspüren und Erkennen von verschütteten Ressourcen zur Verfügung stehen. Die Referentin bezieht dabei das breite Spektrum des kreativen diagnostischen und therapeutischen Instrumentariums der Gestalttherapie wie: Den Zugang über das Symptom, über Haltung, Bewegung, Mimik Gestik und Tanz, über Körperwahrnehmung und Imagination, über das Entdecken der Ressourcen in Bild und Arbeiten mit Ton, über Rollenspiel und Arbeit mit dem leeren Stuhl usw., mit ein. Vortrag im Rahmen der 48. Lindauer Psychotherapiewochen "Symptom und Persönlichkeit im Kontext / Ressourcen", 13. - 18. April 1998, ca. 66 Min. auf 1 DVD oder als Sofortdownload (112 MB video)


Psychobiologische Ressourcen

Gerhard Roth

Plastizität des menschlichen Gehirns und ihre Grenzen   Prof. Dr. Gerhard Roth: Die Neurobiologie hat das jugendliche und erwachsene menschliche Gehirn im Gegensatz zu dem Neugeborenen lange Zeit als weitgehend "fertig verdrahtet" angesehen. Tatsache ist, dass das Gehirn der Säugetiere einschließlich des Menschen nicht die Fähigkeit nur neuronaler Regeneration besitzt, wie man sie bei "Kaltblütern" findet.


Adaptive und maladaptive Aspekte der Bindung

Lotte Köhler

Dr. Lotte Köhler: Die von Bowlby und seiner Schule begründete Bindungstheorie besagt, dass das menschliche Kind, das ebenso wie andere Säugetiere nach der Geburt auf Schutz und Fürsorge angewiesen ist, sich in den ersten Lebensmonaten auf seine Pflegeperson bzw. Mutter einstellt und sich an sich "bindet". Sein in der Interaktion mit ihr geprägtes "Bindungssystem" wird es später schutzsuchend in allen seinen Situationen aktivieren, in denen innere oder äußere Gefahr droht. Die sich entwickelnde Bindungsrepräsentanz ist wesentlich vom Interaktionsstil der Mutter abhängig: hat sie angemessen, einfühlsam auf die kindlichen Bedürfnisse reagiert und war ihr Verhalten für das Kind vorhersagbar? Daraus resultieren vier prinzipiell unterschiedliche Bindungsmuster, nämlich "sicher", "vermeidend", "ambivalent" und "desorientiert/desorganisiert"...


Ressourcen in der Übertragung

Michael Ermann

Prof.Dr. Michael Ermann: Traditionell wird die Übertragung als Neuauflage einer zumeist konflikthaften Beziehung aus der Vergangenheit in der aktuellen therapeutischen Beziehung verstanden; das therapeutische Ziel, zumindest in analytisch orientierten Behandlngen, ist die Auflösung der darin enthaltenen Beziehungsmuster durch Konfliktaufdeckung, Konfrontation und Deutung. Diese Sichtweise zentriert aber doch auf das Pathologische dieses Vorganges, indem sie Übertragungen als unreife Gefühlseinstellungen betrachtet und mit dem Ziel der Behandlung ihre Auflösung anstrebt. Heute kann man Übertragungen stärker unter dem Gesichtspunkt betrachten, dass sie Bewältigungen der aktuellen Beziehung mit den Mitteln des Unbewussten, speziell des unbewussten (regressiven) Denkens, darstellen...


Arbeit mit Ressourcen - The Healing Power of the Psychotherapist

David E. Orlinsky

... the Healing Power of the Psychotherapist   Ph.D. Prof. David Orlinsky: Vortrag im Rahmen des Leitthemas der 2. Woche "Ressourcen". Vortrag im Rahmen der 48. Lindauer Psychotherapiewochen "Symptom und Persönlichkeit im Kontext / Ressourcen", 13. - 18. April 1998, ca. 68 Min. auf 1 DVD, auf Englisch oder als Sofortdownload (110 MB video)


Infant emotions research

Horst Kächele

Prof. Dr. med. Horst Kächele und M.D. Robert N. Emde: In der Psychotherapie geht es um Prozesse der emotionalen Kommunikation, der Empathie, der Entwicklung von Alternativen und der Wertschätzung zunehmender Komplexität. Diese Prozesse werden in dieser Vorlesung im Hinblick auf die neueste Forschung und das Denken über die frühe Entwicklung überprüft. Denkweisen werden nachempfunden, so dass die Teilnehmer neue Erkenntnisse besser verarbeiten und auch Leitlinien für Interventionen formulieren können. Die erste Sitzung trägt den Titel "Entwicklungsorientiertes Denken". Sie wird eine zeitgenössische Perspektive auf Entwicklungsprozesse beleuchten, einschließlich der Wechselwirkungen zwischen Gen und Umwelt und der Bidirektionalität der Beziehungen zwischen Gehirn und Verhalten in der frühen Entwicklung. Die zweite Sitzung trägt den Titel "Emotionen und Entwicklung". Sie wird einen Überblick über die Emotionen geben, die wir für die Bewertung und Intervention nutzen...


Bindung und Lösung

Wulf Schiefenhövel

Konstanten menschlichen Verhaltens in kulturenvergleichender und evolutionsbiologischer Perspektive   Prof. Dr. Wulf Schiefenhövel: Kulturvergleichende Arbeiten, die seit drei Jahrzehnten vor allem in Melanesien durchgeführt werden sowie evolutionsbiologische Überlegungen zeigen, dass: Säuglinge und Kleinkinder nur dort all jene Stimuli deren sie für die Ausbildung emotionaler, sozialer und kognitiver Fähigkeiten bedürfen, erhalten können, wo Mutter und andere Bezugspersonen physisch präsent sind. Das in Großfamilien und Gruppen gegebene reiche Spektrum an ganz unterschiedlichen Reizen, entsprechend variierender Situationen, bietet offenbar ideale Sozialisationsbedingungen; im Kinderbettchen mit dem Mobile darüber und bei geschlossener Tür versäumen Säuglinge diese speziestypischen Chancen. Mit dem Abstillen im Alter von 2 bis 4 Jahren ist fast immer ein Trauma verbunden, meist das erste, das Kinder in diesen Ethnien erfahren...


Aspekte der Wirklichkeit

Michael Ermann

Göttliches Kind und alte Weisheit - innere Wirklichkeit   Dr. Theodor Seifert: Innere Wirklichkeiten gestalten die äußeren, spiegeln sich in ihnen wider und werden so erkennbar und erlebbar. So konstruiert sich unsere Wirklichkeit. Dies ist ein spannendes Feld von Wechselwirkungen. Bei aller Veränderung ist es "die Menschenart des Menschen", wie C.G. Jung es einmal nannte, die Archetypen umschreibend, die uns verbindet, trotz aller kultureller und historischer Unterschiede. Göttliche Kinder sind solche gestaltenden Archetypen menschlichen Lebens. Ihre schöpferische Kraft zeigt sich in Krishna, in dessen geöffnetem Mund seine Mutter das Universum erblickte oder im Kinde, das in dder Krippe lag und unsere Kultur in ihren höchsten Werten mitbestimmte. Die Bilder und Symbole werden verehrt. Oft kehrt der innere und äußere Friede so wieder...


Die Kräfte des Systems

Helm Stierlin

Prof. Dr. Helm Stierlin: Die systemische Therapie entwickelte sich aus der Paar- und Familientherapie. Zunehmend bedeutsam wurde dabei das Konzept des durch das Problem definierten Systems oder kurz des Problemsystems, das heißt, des jeweils emotional und existentiell wichtigen Systems. Bei fast allen Problemsystemen erweist sich nun: Das, was sich auf den ersten Blick als Ausdruck und Folge einer Belastung, einer Pathologie oder eben eines Problems zeigt, ist häufig auch die für eine Heilung und/oder für eine gute weitere Entwicklung entscheidende Ressource. Der Vortrag sucht zu vermitteln, wie sich diese Ressource jeweils aktivieren lässt und insbesondere welche Kommunikationsprozesse dabei wichtig werden. Vortrag im Rahmen der 48. Lindauer Psychotherapiewochen "Symptom und Persönlichkeit im Kontext / Ressourcen", 13. - 18. April 1998, ca. 64 Min. auf 1 DVD oder als Sofortdownload (136 MB video)


Persönlichkeitsstörung und soziale Lebenswelt

Ulrich Streeck

Prof.Dr.med. Ulrich Streeck: Vortrag im Rahmen des Leitthemas "Symptom und Persönlichkeit im Kontext". Vortrag im Rahmen der 48. Lindauer Psychotherapiewochen "Symptom und Persönlichkeit im Kontext / Ressourcen", 13. - 18. April 1998, ca. 64 Min. auf 1 DVD oder als Sofortdownload (124 MB video)


Aspekte der Wirklichkeit

Helmuth Stolze

Von der Wirklichkeit des therapeutischen Handelns   Prof.Dr. Helmuth Stolze: Im Blick auf die Wirklichkeit des therapeutischen Handelns zeigt sich zunächst, dass in Klinik und Praxis anderes geschieht, als man nach den an Theorien und Konstrukten orientierten Richtlinien erwarten sollte. Eng mit der Erörterung dieser Situation verbunden ist die zweite Wirklichkeitsfrage des Themas: Was wirkt in der Psychotherapie? Hier kann einmal angeknüpft werden an die vorausgehende Vorlesung (von Trenkel) über die Beziehungswirklichkeit. Zum anderen aber - und das wird der Hauptteil der Vorlesung sein - wird die Bedeutung von Handeln und Tun für die psychotherapeutische Wirklichkeit herausgestellt werden. Dazu muss geklärt werden, was "Handeln" in der Psychotherapie überhaupt meint...


Aspekte der Wirklichkeit

Arthur Trenkel

Die subjektive Beziehungswirklichkeit - eine conditio humana   Dr. Arthur Trenkel: Aspekte sind An-Sichten. Sie setzen eine Perspektive voraus und diese einen Blick beziehungsweise ein hinschauendes Subjekt. In der Perspektive der eigenen "Werkstatt"-Erfahrung soll zur Geltung gebracht werden, dass im Raum des Therapeutischen die Ausklammerung des Subjektiven nicht nur unmöglich ist, sondern dass die personale Erlebniswirklichkeit, wie sie im therapeutischen "Zwischen" in Erscheinung tritt und wirkt, zugleich auch der "Ort" ist, wo allgemeines Wissen und Können erst patientengerecht gebraucht werden kann. Die subjektive Beziehungswirklichkeit - heute gleichsam eine "terra incognita des Alltäglichen" (Flaubert) - soll als lebendiger Kontrapunkt zum herrschenden Objektivismus und als bleibende Grundbedingung jeder eigenständigen Welt- und Selbsterfahrung betrachtet werden...