Auditorium Netzwerk | Fachvorträge, Einführungen und Fortbildungen aus zahlreichen Wissenschafts- und Lebensbereichen, Bibliothek und Kultur-Archiv wertvollen Menschheitswissens

Herausgeber: Dipl. Päd. Bernd Ulrich

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Auditorium Netzwerk Fachkongresse 2019/03 - MEG Jahrestagung "gender, sex und identität", Bad Kissingen

2019/03 - MEG Jahrestagung "gender, sex und identität", Bad Kissingen


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Diskussionsforum: Gender und andere Herausforderungen

Kai Fritzsche, Elsbeth Freudenfeld, Mari Günther, Sandra Konrad

Wo stehen wir und wo soll es hingehen? Zukunftsvisionen und Entwicklungsmöglichkeiten - im gesellschaftlichen sowie im therapeutischen Kontext Kurzvorträge und Podiumsdiskussion, dann offene Diskussion und reger Meinungsaustausch mit Heidi Dejakum, Elsbeth Freudenfeld, Kai Fritzsche, Mari Günther, Thomas Hesse und Sandra Konrad Diskussionsforum im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "gender, sex und identität: Hypnotherapie und Vielfalt", 21. - 24. März 2019 in Bad Kissingen, ca. 123 Min. auf 2 CDs oder als Sofortdownload (138 MB audio)


Beziehung und Kommunikation in der Therapie

Julius Kuhl

Dass Beziehung und Kommunikation zentrale Elemente der Therapie sind, entspricht der Alltagserfahrung und ist durch die Therapieforschung umfassend bestätigt. Dabei ist allerdings keineswegs hinreichend geklärt, was genau eine "gute" therapeutische Beziehung ausmacht. Die persönlichkeitspsychologische Funktionsanalyse ermöglicht uns, auf der Grundlage des (neuro-) psychologischen Forschungsstandes herauszuarbeiten, auf welche Merkmale in der Kommunikation es ankommt. In diesem Vortrag wird die Bedeutung des "personalen Bezugs" hervorgehoben: Was bedeutet es, "persönlich zu werden"? Welche Chancen und Risiken birgt der persönliche Bezug für die Symptombehandlung und darüber hinaus für die Entwicklung von Selbstkompetenzen wie Handlungskompetenz (Vorsätze umsetzen) und Selbstwachstum (aus Fehlern und leidvollen Erfahrungen lernen)? Die Analyse der Bedingungen für die Entwicklung gesunder Selbstkompetenzen liefert wichtige Anhaltspunkte für die therapeutische Praxis...


Quo vadis Mann?

Dirk Revenstorf

Während Frauen sich seit Jahrzehnten im Rahmen unterschiedlicher feministischer Bewegungen mit der Entwicklung und Erweiterung ihres Rollenverständnisses befassen, stellt sich die Frage, wie Männer angesichts dessen und der aktuellen Herausforderungen wie MeToo und Time's Up ihre eigene Rolle überdenken. Aber erschöpft sich eine neue Männlichkeit lediglich in einer Anpassung an die jeweiligen Emanzipationsschritte der Frauen? Oder gibt es etwas essenziell Männliches, das durch das bisherige patriarchal bestimmte Verständnis von Männlichkeit überdeckt wird? Wie kommen Männer zu einem tieferen Verständnis ihrer selbst und zu neuen Formen gemeinsamer Beziehungsgestaltung? Wie könnte es aussehen, wenn Männer und Frauen sich auf Augenhöhe begegnen? Mit diesen Fragen befasst sich der Vortrag. Vortrag im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "gender, sex und identität: Hypnotherapie und Vielfalt", 21. - 24. März 2019 in Bad Kissingen, ca. 40 Min...


Explorieren als Haltung und Methode in der Hypnosetherapie

J. Philip Zindel

Das Prinzip des "konsequenten, interaktiven Explorierens" betrachtet jegliche Suggestion, sowie alles, was auch sonst in der Hypnose stattfindet, ausschließlich als implizites Fragen und nicht als Anweisung mit einer bestimmten Zielsetzung. Die Haltung des Hypnotherapeuten ist konsequent eine "nicht-wissende", also eine unvoreingenommen, empathisch und neugierig nach inaktiven Ressourcen im Unbewussten suchende. Die Vorteile sind zahlreich: Es ist die respektvollste und wirksamste Form, um an die unbewussten Ressourcen zu gelangen; der Patient wird in diese Haltung mit einbezogen und entdeckt sicher selber dabei; weder Patient noch Therapeut stehen unter irgend welchem Erfolgsdruck; es werden keine unerfüllbaren Erwartungen geweckt; das Suchen selbst mobilisiert die vorhandenen Ressourcen; ethologisch gesehen handelt es sich um ein "seeking behavior", was einen wichtigen Beruhigungs- und Fortschrittsfaktor bedeutet. Vortrag im Rahmen der M.E.G...


Big Love / Offene Ehe / Monogamie / Polygamie ...

Gary Bruno Schmid

Big Love / Offene Ehe / Monogamie / Polygamie / Polyamourösie / "Don't ask, don't tell!" u. a. m.: Wie geht mensch fremd und bleibt noch treu in einer post-steinzeitlich springenden Liebesbeziehung? Theoretischer Hintergrund der Thematik: Die phylogenetische Natur des Menschen und der Umgang damit. Die psychologische Natur des Menschen und der Umgang damit. Die psychophysiologische Natur der Liebe und der Umgang damit. Die Natur der menschlichen Liebesbeziehung und der Umgang damit. "Du-" versus "Es-" Beziehungen in der Liebe. Die erste nachhaltige sexuelle Revolution in der Geschichte der Menschheit: von Sex ohne Babys mithilfe von Antibaby-Pillen über Sex ohne Geschlechtskrankheit mithilfe von Kondome und der modernen Medizin über Sex ohne Alter mithilfe von Viagra & Co. Bis hin zu Babys ohne Sex mithilfe von Gentechnik und Fertilitätsmedizin...


Evidenz als Brücke zwischen Hypnose und Medizin

Ernil Hansen

Eine Rückführung von Hypnose in die Medizin öffnet effektive Einflussmöglichkeiten auf psychosomatische und somatische Prozesse, ein besseres Verständnis von Krankheit und Heilung, und andererseits für Hypnotherapeuten interessante Möglichkeiten der Beratung, Betätigung und Zusammenarbeit. Allerdings haben Medizin und Psychotherapie unterschiedliche Entwicklungen genommen und benötigen einen einfühlsamen und respektvollen Brückenschlag. Kernpunkt für eine Akzeptanz ist heute die wissenschaftliche Evidenz. Hierzu ist es notwendig, Suggestionseffekte zu messen, d.h. objektivierbar und vergleichbar zu machen, die Wirksamkeit von Interventionen in Studien zu überprüfen, die Ergebnisse in wissenschaftlichen Journalen zu publizieren, so dass sie recherchiert und diskutiert werden können und leicht verfügbar sind, um schließlich in Meta-Analysen Evidenz zu generieren. Die vorhandene Evidenz wird vorgestellt...


Wer einigermaßen der/die Gleiche bleiben will, muss sich ständig verändern - hypnosystemische Identität und erfüllenden Begegnungen (auch spirituell?) in volatilen Zeiten

Gunther Schmidt

Wer einigermaßen der/die Gleiche bleiben will, muss sich ständig verändern-hypnosystemische Identität und erfüllenden Begegnungen (auch spirituell?) in volatilen Zeiten Menschen können aus hypnosystemischer Sicht grundsätzlich als "multiple Persönlichkeiten" (sehr wohl auch in sehr positivem, kompetentem Sinn) verstanden werden. Im unbewussten Erfahrungs-Repertoire sind bei jedem enorm viele verschiedene Erlebnis-Potenziale (und damit auch Kompetenz-Potenziale) gespeichert. Je nachdem, wie dann der Situationszusammenhang (Kontext) erlebt wird, werden unwillkürlich unterschiedliche dieser Muster abgerufen. Der erlebte Kontext wirkt wie ein hypnotisches Suggestionsfeld...


Sex: ernsthaftes Spiel - spielerischer Ernst?

Barbara Laimböck

Zuerst werden in diesem Workshop medizinische Fragen wie z. B. körperliche Erkrankungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten als Ursache für Sexualstörungen besprochen. Das ist der ernste Teil. Dann widmet man sich dem Organ, das fähig ist, uns mit Lust zu überfluten, unserer erogensten Zone überhaupt, der Fantasie. Spielerisch wird der Ablauf einiger hypnotherapeutischer Interventionen geübt, mit denen Therapeuten seine weiblichen oder männlichen Patienten gegen die häufigste sexuelle Störung, die Lustlosigkeit behandeln. Die Fülle und Vielfalt der Vorstellungskraft soll genutzt werden, um die PatientInnen zufrieden, erfolgreich und beglückt für eine reale Begegnung außerhalb des therapeutischen Settings vorzubereiten und zu ermutigen. Es gibt auch lustvolle Hausaufgaben. Insbesondere soll in diesem Workshop erotische Kreativität, Genuss und sexueller Appetit auf imaginativer Ebene gestärkt und das Erlebte im Körper verankert werden. Workshop im Rahmen der M.E.G...


Tieftrance und Posthypnotische Suggestionen

Dirk Revenstorf

Posthypnotische Suggestionen sind auffällige Beispiele dafür, dass Personen in Trance suggeriertes Verhalten ausführen, das sie im Alltagsbewusstsein nicht für möglich halten. Dennoch entstammt es ihrer Psyche. Da in Trance die Verarbeitung in bestimmten Hirnregionen (Präcuneus und präfrontaler Cortex) verändert ist, kann sich die Person auf Suggestionen und innere Bilder einlassen, als übernähme ein verändertes Selbstbild die Regie. Resultierende Verhaltensweisen können ichsynton erlebt werden und nachhaltig sein. Dazu muss eine hinreichend tiefe Trance erreicht werden. Im Seminar wird der neurobiologische Hintergrund dazu erläutert und die Förderung einer entsprechenden Trance mit klinischer Anwendung posthypnotischer Suggestionen eingeübt. Workshop im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "gender, sex und identität: Hypnotherapie und Vielfalt", 21. - 24. März 2019 in Bad Kissingen, ca. 105 Min. auf 1 DVD oder als Sofortdownload (529 MB video)


Die Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP) und das Drehmoment der Zeit

Harald Ullmann

Zeit ist "Ansichtssache". Es kommt immer wieder darauf an, unter welchen Konzepten man sie betrachtet, und wie man sich seine Vergangenheit oder Zukunft konstruiert. In der KIP lassen sich alternative Möglichkeiten ins Spiel bringen, die zu neuen Sichtweisen und Erfahrungen führen können. Während des dialogisch begleiteten Tagtraums kommt ein spezifisches sinnlich-symbolisches Moment zum Tragen, das dem Tranceerleben der Hypnotherapie ähnlich und doch von diesem zu unterschieden sein dürfte. Mit Live-Demo! Workshop im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "gender, sex und identität: Hypnotherapie und Vielfalt", 21. - 24. März 2019 in Bad Kissingen, ca. 124 Min. auf 2 CDs oder 1 DVD oder als Sofortdownload (130 MB audio, 671 MB video)


Beuteschema: Warum selbst die Lieblingsspeise dauerhaft nicht schmeckt!?

Reinhold Bartl

Hypnosystemische Konzepte für erfüllende Abwechslungen! Thematischer Hintergrund: Unter dem Schwerpunktthema Gender, Sex und Identität liegt auch der Begriff "Beuteschema" im Assoziationsfeld des Tagungsmottos. Doch was kann damit, jenseits oberflächlicher Berichte in bunten Life-Style-Magazinen (Dieter B. und Heidi K.), genauer gemeint sein? Gibt es so etwas bei Menschen, wie kommt das und können Neuorientierungen gelingen? "Erliegen" wir Reizen oder sind wir völlig "frei" in unserer Wahl? Und wie kann Wissen aus der modernen Evolutionsbiologie, Neurobiologie und Sozial- und Entwicklungspsychologie über Kriterien und Entwicklung von PartnerInnenwahl auch für Beratung und Therapie genutzt werden, um Menschen bei der Gestaltung gelingender Partnerschaften zu unterstützen? Mögliche Inhalte: In dem Workshop werden in Absprache mit den Interessen der TeilnehmerInnen entlang des Begriffs "Beuteschema" einige Fragen vertieft reflektiert. U.a...


Nachholende hypnosystemische Trauerarbeit ...

Roland Kachler

Nachholende hypnosystemische Trauerarbeit in Therapie und Beratung bei frühen Verlusten in der Kindheit Hinter psychischen Störungen und Problemen liegen häufig frühe Verluste in der Kindheit, die zudem oft traumatisierende Qualität besitzen. Hier ist nachholende Trauerarbeit indiziert, bei der mit dem trauernden Kind-Ego-State von damals gearbeitet wird. Dabei geht es nicht nur um das Nacherleben der damals nicht gelebten Trauergefühle, sondern sehr häufig um die Klärung der Beziehung zum Verstorbenen. Diese Klärung wird als Begegnungsarbeit mit dem Ego-State des Verstorbenen auf der inneren Bühne nachgeholt. Insofern ist Trauerarbeit immer auch hypnosystemische Beziehungsarbeit, in der die Liebe des Kindes und seine mögliche ungeklärte oder destruktive Beziehung zum Verstorbenen zum eigenen Thema wird...


Die Transformation von Symptom- und Diagnose-Identitäten

Gunther Schmidt

Die Transformation von Symptom- und Diagnose-Identitäten in würdigende Kompetenz-Identitäten Symptome und alle Problem-Prozesse, mit denen Klienten in Therapien oder Beratungen kommen, werden insbesondere, wenn sie mit ICD10 oder DSM V-Diagnosen versehen werden (wie es die Kassen verlangen), beschrieben und behandelt als Defizite, "Störungen", Ausdruck von Krankheit oder zumindest als Inkompetenz. Genau diese Sichtweise aber verstärkt typischerweise schwächende Prozesse und trägt zu quasihypnotischen Prozessen der problem-verstärkenden Aufmerksamkeitsfokussierung bei, also häufig als Problem-Trance-Induktion (Erleben wir immer erzeugt durch Prozesse der Aufmerksamkeitsfokussierung). Hypnotherapeutisch und hypnosystemisch ist aber eine zentrale Grundaufgabe für Therapeuten, kompetenz-aktivierende, ressourcenstärkende Prozesse der Aufmerksamkeitsfokussierung mit den Klienten zusammen aufzubauen...


Make Sex, not Love?

Heike Melzer

Pornos, Sex-Toys sowie Portale und Apps für unverbindliche oder käufliche Liebe entlassen unsere Triebe in eine unendliche Spielwiese der Lust und Superlativen. Dabei löst sich Sexualität zunehmend aus verbindlichen Partnerschaften heraus. Beziehungsgrenzen werden durchlässig und Menschen machen bisher Intimes Online sichtbar. Das Smartphone als wichtigster Alltagsgegenstand, nimmt hier eine Schlüsselfunktion ein. Es ist die Eintrittskarte ins magische Theater der Begierde und häufigster Streitfaktor in Familien und Partnerschaften. Einigen kosten die ständig verfügbaren Reize nicht nur den Verstand, sondern auch die Liebe, den Job, das Vermögen, den Ruf und die Gesundheit. Pornografie begleitet Kinder heute durch die Pubertät. Alte sexuelle Funktionsstörungen breiten sich in neuem Gewand rasant aus. Allein in Deutschland gibt es mittlerweile eine halbe Million Sexsüchtige, Tendenz steigend...


Bauchhypnose

Claus Derra

Hintergrund: Die Bauchhypnose oder gut-directed hypnosis ist durch die internationale Studienlage als sehr wirksame Intervention bei Patienten mit Colon irritabile bzw. Reizdarm belegt. In Deutschland fristet diese auf 12 Sitzungen angelegte Methode ein kümmerliches Dasein. Die Forschungsergebnisse der Psychoneuroimmunologie sehen in der Verdauung (Stichwort Mikrobiom) einen wichtigen Bereich zur Beeinflussung der sog. silent inflammation, die für die Entwicklung vieler Krankheiten verantwortlich gemacht wird. Die Pharmaindustrie bietet eine Fülle an Präparaten zur Beeinflussung des Darmes an und die allabendliche Werbung zur besten Sendezeit suggeriert wie einfach es ist, den Darm wirksam zu kontrollieren. Die medikamentöse Konditionierung des Darmes hat daher einen hohen Marktanteil. Vortrag im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "gender, sex und identität: Hypnotherapie und Vielfalt", 21. - 24. März 2019 in Bad Kissingen, ca. 44 Min...


Trauma und Geschlecht

Silke Birgitta Gahleitner

Ein Verhältnis mit vielen Schattierungen Auch wenn Mädchen und Jungen bzw. Frauen und Männer ähnliche Traumata erfahren, wählen sie häufig unterschiedliche Mittel zur Problembewältigung und zeigen andere Modelle des Scheiterns. Während man zu den Auswirkungen traumatischer Erfahrungen eine große Zahl an Veröffentlichungen findet, ist bisher nur mangelhaft erforscht, inwiefern geschlechtsspezifische Aspekte eine Rolle spielen. Eine Zusammenschau dieser Perspektiven erfordert eine Integration verschiedener Disziplinen, die an der Erforschung von Genderaspekten und klinischen Phänomenen beteiligt sind und häufig durch gegenseitige Abgrenzungsbemühungen voneinander getrennt sind. Der Versuch, mehrere Perspektiven zusammenzudenken, eröffnet jedoch neue Räume interdisziplinärer Vernetzung und Konzeptbildung für die Praxis und damit Möglichkeiten der Qualitätssteigerung in der Versorgung betroffener Frauen und Männer. Vortrag im Rahmen der M.E.G...


Metaphern und Symbole in der Arbeit mit körperlichen und sexuellen Störungen

Ortwin Meiss

Metaphern und Symbole in der Arbeit mit körperlichen und sexuellen Störungen Workshop im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "gender, sex und identität: Hypnotherapie und Vielfalt", 21. - 24. März 2019 in Bad Kissingen, ca. 179 Min. auf 3 CDs oder als Sofortdownload (229 MB audio)


Einführung in die Bauchhypnose (gut directed hypnosis)

Claus Derra

Hintergrund: Die Bauchhypnose oder gut-directed hypnosis ist durch die internationale Studienlage als sehr wirksame Intervention bei Patienten mit Colon irritabile bzw. Reizdarm belegt. In Deutschland fristet diese auf 12 Sitzungen angelegte Methode ein kümmerliches Dasein. Die Forschungsergebnisse der Psychoneuroimmunologie sehen in der Verdauung (Stichwort Mikrobiom) einen wichtigen Bereich zur Beeinflussung der sog. silent inflammation, die für die Entwicklung vieler Krankheiten verantwortlich gemacht wird. Die Pharmaindustrie bietet eine Fülle an Präparaten zur Beeinflussung des Darmes an und die allabendliche Werbung zur besten Sendezeit suggeriert wie einfach es ist, den Darm wirksam zu kontrollieren. Die medikamentöse Konditionierung des Darmes hat daher einen hohen Marktanteil...


Wer bin ich? Und warum glaube ich das?

Ortwin Meiss

Identitäten sind persönliche und gesellschaftliche Konstrukte, die notwendig sind, um eine Gesellschaft zusammenzuhalten. Sie entstehen über Erfahrungen, Zuschreibungen, Rollenübernahmen und Modellpersonen. Identitätsvorstellungen können das betreffende Individuum leiten und entwickeln aber auch behindern und pathologisieren. Das Seminar erläutert, wie sich Identitäten bilden und welche Implikationen sich durch Identitätsvorstellungen ergeben und zeigt, wie man unpassende Identitätskonstrukte sinnvoll verändern kann. Mit Live-Demo! Workshop im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "gender, sex und identität: Hypnotherapie und Vielfalt", 21. - 24. März 2019 in Bad Kissingen, ca. 176 Min. auf 3 CDs oder 1 DVD oder als Sofortdownload (207 MB audio, 901 MB video)


Yin - Yang - Meditation

Manu Dieter Giesen

Diese Meditation unterstützt dich, männliche und weibliche Qualitäten klarer wahrzunehmen. Meditation bedeutet, dass du dabei Beobachter bleibst, der beide Seiten wertfrei wahrnehmen kann. Die Worte Yin und Yang entstammen dem chinesischen Dao (ca. 400 v. Chr.). Hier ist das Schöpfungsprinzip beschrieben, dass Einheit aus Gegensätzen zusammengefügt ist, aus Yin und Yang, Chaos und Ordnung. Yin ist die weibliche Seite, Yang die männliche. Dem Ganzen, dem Heilen, egal ob Wesen oder Ding, wohnt diese Dualität inne und jeder Lebensweg hat seine eigene Balance zwischen den Polen. Biologisch ist die Yang-Energie in der zielgerichteten männlichen Samenzelle enthalten, die Yin-Energie in der weilichen Eizelle. Bewusstes Erleben dieser Qualitäten gibt Orientierung. Wir nutzen Techniken der aktiven Meditationen von Osho (Philosophie- Professor, indischer spiritueller Lehrer 1931-1990). Er hat Meditationstraditionen aus dem Osten unserem unruhigen Lebensstil angepasst...


Transgeschlechtlichkeit im Spiegel psychologischer Verstehensversuche

Mari Günther

Transgeschlechtlichkeit im Spiegel psychologischer Verstehensversuche Aus transgeschlechtlicher Perspektive betrachtet, wirken die Ordnungs- und Begrenzungsversuche von Seiten der Psychologie mit Hilfe ihrer Diagnostiken recht holzschnittartig, häufig in fremdelnder, bisweilen bizarrer Sprache, andersbleibend, angstreduzierend vielleicht. Geradezu magische Vorstellungen werden dem Genital zugeschrieben. Hat es ein Geschlecht? Aus Sicht der Psychologie wirkt das Trans*Sein so unlogisch, unordentlich, bleibt schwer kategorisierbar. Angesichts der neuen emanzipatorischen Freiheiten kann doch heute jeder machen, was er will (gern im generischen Maskulinum gesprochen), möchte man rufen und doch geht es um dramatische Entscheidungen zu Körperveränderungen, wer will die treffen? Wer darf das? Aus systemischer Sicht ließe sich beitragen, wie erleichternd es doch sein kann, Geschlecht als Konstrukt verstehen zu dürfen, als einen mäandernden und manchmal trüben Fluss...


Frauen und Männer. Unterschiede und Gemeinsamkeiten ...

Karin Sagner

Frauen und Männer. Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Ausprägung von künstlerischem Interesse, der Kunstwahrnehmung und der Kreativität Künstlerinnen. Ihre Rolle aus genderpolitischer Sicht von gestern bis heute. Eine kritische Analyse gesellschaftlicher Bedingungen unter denen Künstlerinnen arbeiten. Vortrag im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "gender, sex und identität: Hypnotherapie und Vielfalt", 21. - 24. März 2019 in Bad Kissingen, ca. 21 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (24 MB audio, 42 MB video)


Einführung in die Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP)

Harald Ullmann

Vier Beiträge als Set Die Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP) als imaginative, psychodynamisch orientierte Methode mit hypnotherapeutischem Hintergrund Symbole, Metaphern und Geschichten - Einblicke in die Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP) Strukturen zwischen Chaos und Ordnung - Grundlagen der Systemtheorie für die Psychotherapie mit dem Tagtraum Die Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP) und das Drehmoment der Zeit