Fachvorträge, Einführungen und Fortbildungen aus zahlreichen Wissenschafts- und Lebensbereichen, Bibliothek und Kultur-Archiv wertvollen Menschheitswissens
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Auditorium Netzwerk Fachkongresse 2014/10 - Herbstsymposium der GLE-Ö 2014: "Mir reicht’s!"
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Mit dieser Formulierung hat Carl Rogers, der Begründer der Personzentrierten Psychotherapie, die Bedeutung der positiven Selbstbeachtung für das Entwicklungspotenzial des Menschen betont. In dem Vortrag wird auf die spezifischen Bedingungen für Selbstakzeptanz und Selbstaktualisierung in der psychotherapeutischen Arbeit mit Klienten/innen eingegangen. Ein spezieller Blick gilt dabei der Herausforderung für die Psychotherapeuten/innen selbst: Was hilft, hinreichend zu sein? Vortrag anlässlich des Herbstsymposiums der GLE-Ö: "Mir reichts!" - Der Maßlosigkeit und Überforderung entgegentreten vom 03. - 04. Oktober 2014 in Hall in Tirol, ca. 51 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (51 MB audio, 383 MB video)
Diskussionsrunde mit Univ.-Prof. Dr. med. Dr. phil. Alfried Längle, Dr. phil. Gerhard Stumm und Dr. Elfe Hofer Diskussion im Rahmen des Herbstsymposiums der GLE-Ö: "Mir reichts!" - Der Maßlosigkeit und Überforderung entgegentreten vom 03. - 04. Oktober 2014 in Hall in Tirol, ca. 28 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (31 MB audio, 189 MB video)
Zur existentiellen Bedeutung von Faulheit, Verweigerung und Aufschieben Der Mensch ist vielleicht doch weiser, als er weiß? Aber er ist zumeist auch fordernder, als er sein sollte. Das charakterisiert sein Dasein, das zwischen Potential und Einengung oszilliert. - Wie kann er lernen, zwischen diesen Möglichkeiten sich selbst zu leben? Nun, Anleitungen dazu hätte er, könnte er sie nur verstehen. Die Faulheit z.B. - sie lässt ihn rasten. Wer faul ist, hat einen Grund - aber darf dieser bestehen? Die Verweigerung verschafft ihm einen guten Schutz. Sie ist Ausdruck von Suche. Und Aufschieben kann als Kleinformat von beiden gelten: man bleibt im Wort, man macht es eh, nur halt nicht gleich. Der Preis dieser Halbherzigkeit: es entsteht mehr Druck. Ohne Zweifel handelt es sich bei allen dreien um Aktivitäten, also um Handlungen, und nicht um Nichts-Tun. Sie sind Formen des Lassens, Formen des Abgrenzens. Sind Antworten auf das Leben...
Ein Leben ist "geglückt", wenn es als sinnvoll erlebt wird. Dabei ist für die meisten eine gelungene Beziehung von großer Bedeutung. Die Meinung, dass Altern nur mit Defiziten und Einschränkungen verbunden ist, wird von den Betroffenen nicht geteilt. In prospektiven Studien hat sich gezeigt, dass ältere Menschen nicht unglücklicher sind als jüngere. Im Gegenteil, der sogenannte Glücksindex ist in der Altersgruppe über 60 Lebensjahren höher als in der Vergleichsgruppe von 25 - 35-Jährigen. Diese überraschenden Ergebnisse haben zu weiteren Untersuchungen über die Frage "Welche Faktoren bedingen ein glückliches Altern?" (Successful aging) geführt. Die wesentlichen Faktoren sind Optimismus, aktiver Umgang mit dem Altern, Toleranz, aktive soziale Teilnahme und gelebte Beziehung. Diese Wirkfaktoren werden im Laufe des Lebens geformt. Wahrscheinlich ist die wichtigste Prävention für ein glückliches Altern ein sich ständiges Bemühen, um diese Resilienzfaktoren...
Selbstfindung und Selbstverlust in postmodernen Zeiten Phänomene der Überforderung?! Im Vortrag werden zeitdiagnostische Aspekte skizziert, die heute im Hintergrund wirksam sind. Die unbewusste Orientierung an solchen Konzepten führt immer wieder zum Scheitern und damit in enorme Krisen. Gleichzeitig entpuppen sich solche Krisen als Chance das "ganz andere" Eigene zu finden, das allerdings den schönen Konzepten der trendigen Prämissen selten entspricht. Ein "mir reichts" wird dann zum ersten - noch affektiven - Zeichen eines ganz anderen eigenen Weges, den ich mir allerdings nicht so ohne weiteres selbst ausgesucht hätte. Es ist ein Akt der "Selbstverteidigung". Damit ist radikale Selbsterfahrung angezeigt...
Unsere individualisierte Gesellschaft mit ihren unzähligen Möglichkeiten stellt uns permanent vor Entscheidungen: Was ist passend, was ist stimmig für mich? Der situative Leistungsdruck in einer immer schneller werdenden Lebenswelt verführt viele von uns zu konformistischer Getriebenheit, zum Funktionieren bis zum Umfallen, zur Zerstreuung wann und wo immer nur möglich. Burn-out ist wieder in aller Munde. In diesem maßlosen Sich-verlieren nach außen, stellt sich uns die Frage: Wann ist es genug? Die Antwort ist häufig geprägt von der Sehnsucht das Viele zu lassen, nach achtsamer Einkehr bei sich selbst. In dem Vortrag wird der Frage nachgegangen, was es so schwer macht, sich zu begrenzen und seinem Gespür zu folgen - und wie Abgrenzung und Gelassenheit zumindest in Ansätzen gelingen kann. Vortrag anlässlich des Herbstsymposiums der GLE-Ö: "Mir reichts!" - Der Maßlosigkeit und Überforderung entgegentreten vom 03. - 04. Oktober 2014 in Hall in Tirol, ca. 34 Min...