Fachvorträge, Einführungen und Fortbildungen aus zahlreichen Wissenschafts- und Lebensbereichen, Bibliothek und Kultur-Archiv wertvollen Menschheitswissens
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Auditorium Netzwerk Fachkongresse 2013/10 - Wissenschaft der Meditation und Selbsterkenntnis (Holzkirchen)
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Basis der Schöpfung und Feld aller Möglichkeiten Die Erkenntnisse der modernen Physik deuten auf ein zugrundeliegendes Feld der Einheit hinter den vielfältigen objektiven Phänomenen der Natur. Die Wissenstraditionen des Ostens beschreiben die subjektive Erfahrung von Einheit und empfehlen Meditation als Weg zu dieser Erfahrung. Die einzelne Welle erfährt sich als Ausdruck des Ozeans. Es scheint, dass diese subjektive Erfahrung von Einheit und Ganzheit in der Meditation Zugang zum intuitiven Wissen der Natur erlaubt, denn wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, wie positiv sich diese Erfahrung auf Psyche, Körper und Verhalten auswirkt und zu Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Persönlichkeitsentfaltung und höheren Bewusstseinszuständen führt. Vortrag beim Kongress "Wissenschaft der Meditation und Selbsterkenntnis" vom 11. - 18. Oktober 2013 am Benediktushof in Holzkirchen, ca. 34 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (39 MB audio, 142 MB video)
Meditation wird in vielen Behandlungsprogrammen zur Therapie körperlicher und psychischer Erkrankungen erfolgreich eingesetzt. Während die positiven Wirkungen von Meditation intensiv erforscht werden, existieren nur sehr wenige Studien zu potentiellen Risiken und unerwünschten, negativen Wirkungen der Meditationspraxis. Der Vortrag beschreibt eine Studie, die sich an ein Projekt von Willoughby Britton anlehnt und folgende Zielsetzungen verfolgt: (1) eine detaillierte Beschreibung und Klassifikation negativer Phänomene von Meditation zu erstellen, (2) Faktoren zu bestimmen, die die Auftretenswahrscheinlichkeit dieser Phänomene beeinflussen, und (3) erfolgreiche Vorgehensweisen zur Prävention und zum Umgang mit schwierigen Erfahrungen zu identifizieren. Erste Ergebnisse der amerikanischen und der eigenen Studie werden vorgestellt und mit den Zuhörern diskutiert, wobei reichlich Zeit für den Erfahrungsaustausch vorgesehen ist...
Mittels Neurofeedback, das auf dem Prinzip der Messung der elektrischen Hirnaktivität (EEG) basiert, lassen sich bestimmte Anteile des menschlichen Denkens sichtbar machen. Diese Anteile, die sogenannten Hirnwellen, stellen dabei den grundlegenden Arbeitstakt der Kommunikation von Verbänden von Nervenzellen dar, dieser lässt sich trainieren und in eine erwünschte Richtung verändern. Je nach der Indikation der Richtungsänderung soll das Gehirn des Trainierenden dazu angeregt werden bspw. mehr Alpha-Wellen Anteile zu produzieren, wie es unter anderem für Verhaltensweisen typisch ist, die mit Entspannung und wacher Präsenz assoziiert sind. Idealerweise überschneiden sich bei vielen Trainingsarten die Wirkweisen des modernen, vermeintlich eher technisch orientierten, Neurofeedbacks und die jahrtausende alten Techniken der Meditation...
Achtsamkeitsmedition kann als Form mentalen Trainings verstanden werden, das darauf abzielt, die Regulation der Emotionen zu verbessern. Mit Hilfe bildgebender Verfahren (z.B. Kernspintomographie) untersucht die neurowissenschaftliche Forschung, mit welchen funktionellen und strukturellen Veränderungen im Gehirn die Meditationspraxis einher geht. Dieser Vortrag gibt einen Überblick über die Befunde verschiedener Querschnitt- und Längsschnitt-Studien. Es werden unter anderem Studien vorgestellt, die die neuronalen Korrelate einer Verbesserung von Angstsymptomen, oder eine Linderung des Schmerzempfindens durch Achtsamkeitsmeditation beleuchten. Die in diesen Studien identifizierten Hirnregionen sind an der Emotionsregulation beteiligt, und die beobachteten Veränderungen unterstützen vermutlich die von den Meditierenden berichteten Verbesserungen des psychischen Empfindens. Vortrag beim Kongress "Wissenschaft der Meditation und Selbsterkenntnis" vom 11. - 18...
Workshop beim Kongress "Wissenschaft der Meditation und Selbsterkenntnis" vom 11. - 18. Oktober 2013 am Benediktushof in Holzkirchen, ca. 130 Min. auf 2 CDs oder 1 DVD oder als Sofortdownload (135 MB audio, 801 MB video)
Neuanfang einer vergessenen Beziehung Die Ausbreitung moderner Wissenschaftstheorien verbannte die Spiritualität in den Bereich des Privaten und Persönlichen. Gleichzeitig wächst das gesellschaftliche Interesse an spirituellen Praktiken in dem Ausmaße, dass es zunehmend mehr wissenschaftliche Untersuchungen sowohl zu den spirituellen Methoden, wie auch deren Auswirkungen gibt. Warum tun wir uns aber gesellschaftlich immer noch so schwer damit, Spiritualität wissenschaftlich betrachten zu können? Wieso haben die Sinnfragen den wissenschaftlichen Status eingebüßt und unter welchen Umständen können sie diesen wiedergewinnen? Anhand der Geistesgeschichtlichen Entwicklung von Aristoteles bis in die Moderne kann aufgezeigt werden, warum eine Non-Duale Sicht der Wirklichkeit innerhalb des abendländischen Denkens und damit der Wissenschaft bislang kaum Chancen haben konnte, sich zu etablieren und wie diese Haltung im Begriff ist sich zu ändern...
Mit etwa 12 Millionen Hatha-Yoga Praktizierenden in Deutschland, ist Yoga bei weitem das beliebteste Fitness-Programm, das in die spirituelle Dimension hineinreicht. Durch Hineinspüren in tradierte Körperhaltungen löst sich der Teilnehmer von seiner Kopflastigkeit und belebt sein Körperbewusstsein. Es kommt zu einer wohltuenden Entspannung. Die Selbstheilungskräfte werden angeregt, Blockaden werden gelöst und der Strom der Lebensenergie kommt zum Fließen. Zum Abschluss der Yogastunde erfolgt meist eine Hinführung zur Tiefenentspannnung, die mitunter in eine transzendentale Selbsterfahrung einmündet. Cross-over Yoga ist ein Programm, das von Anbeginn einen Schwerpunkt auf die Hinführung zur mentalen Stille legt, zum Cross-over, dem Überschreiten der Gedanken. Schon während der Yogastunde ist das Ziel der transzendentalen Selbsterfahrung präsent: das Gedankenkarussell des "Ich" wird immer wieder sanft zum Stillstand gebracht...
Warum die Nahtodeserfahrung neurobiologisch nicht vollständig erklärt werden kann Obwohl Nahtoderfahrungen (NTE) schon in früheren Jahrhunderten sporadisch beschrieben wurden, sind derartige Erlebnisse erst seit der Veröffentlichung des Buches "Leben nach dem Tod" von Raymond A. Moody im Jahre 1975 einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. NTE treten typischerweise in Todesnähe oder in Situationen intensiver physischer oder emotionaler Gefahr auf. Es sind tiefgreifende psychische Ereignisse mit transzendenten und spirituellen Elementen. Manche Menschen berichten vom Fortbestehen des Gefühls der eigenen Identität, einem Gefühl des umfassenden Begreifens und der universalen Erkenntnis. Andere wiederum berichten, dass sie ihren Körper verlassen haben, durch eine Art Tunnel einem Licht entgegenschwebten und mit nahestehenden Verstorbenen kommunizieren konnten...
(contemplativus in actione) Meister Eckhart verbindet Selbsterschließung mit "Wirken in der Zeit/Welt". Er geht davon aus, dass Gott "reines Wirken" (lûter wurken" –acus purus) ist. Gottes Wirken ist kreativ: schöpferisch rettend. Für den Menschen kommt es darauf an, aus Gott zu wirken. Die "Einheit im Wirken" kann auch als Ko-Kreativität bezeichnet werden, als "schöpferisches Mitwirken". Der Mitwirkende findet zu seinem wahren Selbst gleichsam durch den auf ihn zurückwirkenden inneren "Mehrwert" seines Handelns. Dazu muss er nicht nur sein Handeln, sondern auch sein Leben praktisch ändern. Also: auf ihn wirkt primär nicht, was nach außen, sondern was nach innen geht. Es kommt darauf an, woraus der Mensch wirkt, nicht, woraufhin er wirkt. Die Intensität des Lebens kommt nicht aus dem Erfolg, sondern aus der Steigerung des "Ich" auf dem Rücken des Wirkens. Das Meditative dieses Vorgangs ist im Wirken selbst präsent, ohne davon abgehoben zu sein...
Angeleitete Meditation beim Kongress "Wissenschaft der Meditation und Selbsterkenntnis" vom 11. - 18. Oktober 2013 am Benediktushof in Holzkirchen, ca. 22 Min. auf 1 CD oder als Sofortdownload (23 MB audio)
Gründe für die Gründung der "Schule der Kontemplation Gottes Gegenwart" (SdKGG) im vergangenen Jahr 2012 Selbstverständnis und Anliegen der "Schule der Kontemplation Gottes Gegenwart" Vernetzung der "Schule der Kontemplation Gottes Gegenwart" mit anderen entsprechenden Schulen und Kontemplationslehrpersonen im Verbund mit dem "Würzburger Forum der Kontemplation" (WFdK) Richtlinien zur Bestätigung von Lehrpersonen Persönliche Qualifikation und praktische Qualifikation: Ein kontinuierlich begleiteter Erfahrungsweg in einer Zeitspanne von mindestens 10 Jahren. Gegenwärtige Situation der Schule nach nur einem Jahr Vortrag beim Kongress "Wissenschaft der Meditation und Selbsterkenntnis" vom 11. - 18. Oktober 2013 am Benediktushof in Holzkirchen, ca. 39 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (41 MB audio, 168 MB video)
am Beispiel der Transpersonalen Verhaltenstherapie In diesem Vortrag wird auf neuere Ansätze der modernen Psychotherapie eingegangen, die das Potenzial der Meditation für Prozesse der Selbsterkenntnis und Selbstregulation nutzen wollen. Bereichert um neurobiologische Erkenntnisse scheint sich eine Psychologie des Bewusstseins auf konsensfähiger Basis herauszukristallisieren, die nun eine neue Renaissance erlebt. Ihre Wurzeln in existenzialistischen, humanistischen und transpersonalen Schulen, und noch weiter zurückliegend in den Lehren Buddhas und vieler Philosophen der griechischen Antike, lassen sich nicht leugnen. Kennzeichen der dritten Welle in der Verhaltenstherapie ist eine Synthese von Pragmatismus und achtsamen Geist. Kritisch anzumerken ist jedoch, dass die Bedeutung regelmäßiger Meditation und ihr Stellenwert für Selbsterkenntnis und Selbstregulation in der Alltagsrealität und Theoriebildung heutiger Verhaltenstherapie noch immer nicht gänzlich angekommen sind...
Wirkung von Meditation auf Herz-Kreislauf Erkrankungen:Highlights aus vier Jahrzehnten Forschung Welche kardiovaskulär bedeutsamen physiologischen und endokrinologischen Kurz- und Langzeiteffekte lassen sich durch Meditation feststellen? Hat Meditation eine Wirkung auf die bekannten Risikofaktoren: Hypertonie, Nikotinabusus, Ängstlichkeit, Depression, Cholesterin, und Diabetes? Kann Meditation die Symptome einer schon eingetretenen Herz-Kreislauf-Erkrankung (Angina pektoris, Herzschwäche und allgemein Arteriosklerose) verbessern? Welche Hinweise gibt es, dass Meditation die Langlebigkeit fördert und lassen sich Verbesserungen bei harten klinischen Endpunkten (Mortalität, Herzinfarkt, Schlaganfall) nachweisen? Gibt es Hinweise, dass durch Meditation Kosten im Gesundheitswesen gespart werden können? Dr. Michael Matthis: Jahrgang 1956, verheiratet mit Frau Dr. Christine Matthis, 4 Kinder und 3 Enkelkinder. FA Allgemeinmedizin in Lübeck, zert...
Die Frage "Welche Auswirkungen hat Meditation?" wurde mittlerweile in zahlreichen Studien untersucht. Allerdings wurden dabei fast immer zwei andere entscheidende Fragen nicht gestellt: "Warum wirkt Meditation" und "Wie wirkt sie?". Der Vortrag gibt zunächst einen kurzen Überblick über mögliche Antworten zu den beiden letzten Fragen, sowohl aus östlichen als auch westlichen theoretischen Ansätzen. Dann werden die Ergebnisse aus zwei von uns durchgeführten Metaanalysen zur Wirkung von Meditation dargestellt, die sich auf psychologische Auswirkungen bei gesunden (nicht in Psychotherapie befindlichen) Meditierenden beziehen. In beiden Metaanalysen wurden positive Effekte in nahezu allen untersuchten inhaltlichen Bereichen gefunden...
Vortrag beim Kongress "Wissenschaft der Meditation und Selbsterkenntnis" vom 11. - 18. Oktober 2013 am Benediktushof in Holzkirchen, ca. 40 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (43 MB audio, 195MB video)
Zen ist heute in der westlichen Welt nicht mehr unbekannt. Viele Bücher widmen sich bereits diesem Thema, um uns den Geist des Zen, die Achtsamkeit auf das Hier und Jetzt, nahe zu bringen. Die Grundlage aller Ausdrucksformen des Zen liegt in ZaZen, dem "nur Sitzen". Dieses stille "Nur Sitzen" ist die Praxis, die Wirklichkeit unmittelbar wahrzunehmen. Lange Zeit glaubte der Mensch, mit seiner Ratio alles erkennen zu können. Doch wir Menschen haben weit mehr Sensoren, Welt zu erfassen. Diese zu aktivieren und die Wahrnehmung zu stärken, dazu bedarf es großer Bewusstheit. Durch ZaZen wird diese Bewusstheit geweckt, die dann zu einer bewussten Lebenshaltung führen kann und sich auf alle Lebensbereiche auswirkt. Dadurch kann Zen auch als ein Impuls für unsere Gesellschaft verstanden werden, aus dem heraus eine Kultur der Achtsamkeit entwickelt werden kann. Vortrag beim Kongress "Wissenschaft der Meditation und Selbsterkenntnis" vom 11. - 18...
Vortrag beim Kongress "Wissenschaft der Meditation und Selbsterkenntnis" vom 11. - 18. Oktober 2013 am Benediktushof in Holzkirchen, ca. 74 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (86 MB audio, 370 MB video)
Selbsterkenntnis setzt ein zu erkennendes Selbst voraus. Wir mögen es wie der deutsche Philosoph Thomas Metzinger für ein Konstrukt unseres Gehirns halten. Und doch bleibt die Frage, wie kommt es zustande? Ist es tatsächlich nur ein "Produkt automatisch ablaufender, dynamischer Selbstorganisation"*? Oder haben wir eine Wahl? Resultiert unser Selbst in Anlehnung an das "Volo, ergo sum" des französischen Philosophen François-Pierre-Gonthier Maine de Biran gar aus Willensakten? Dann täten wir gut daran, unseren Willen zu bilden, wie es die alten Meditationsschulen empfehlen... *Metzinger, T. Der Ego-Tunnel. Berlin: Berlin Verlag GmbH, 2010, S. 23 Vortrag beim Kongress "Wissenschaft der Meditation und Selbsterkenntnis" vom 11. - 18. Oktober 2013 am Benediktushof in Holzkirchen, ca. 40 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (39 MB audio, 230 MB video)
Im Workshop werden einige ausgewählte Texte aus dem Bereich Meditation und Mystik innerhalb der Christlichen Tradition zur Selbsterkenntnis besprochen und unter folgendem Aspekt näher beleuchtet: Was kann man aus den Texten der Tradition noch übernehmen und für uns heute zeitgemäß umsetzen? Z.B. von den Wüstenvätern, Meister Eckehard, Johannes Tauler, Gerhard Tersteegen, Dietrich Bonhoeffer (besonders das Gedicht "Wer bin ich?"), - "Gotteserkenntnis und Selbsterkenntnis als zwei Seiten von einem Blatt" bei Johannes Calvin, ähnlich bereits bei Augustin u.a. Workshop beim Kongress "Wissenschaft der Meditation und Selbsterkenntnis" vom 11. - 18. Oktober 2013 am Benediktushof in Holzkirchen, ca. 104 Min. auf 2 CDs oder 1 DVD oder als Sofortdownload (105 MB audio, 647 MB video)
Unser Bewusstsein scheint januskopfartig zu sein. Einerseits kommt es uns begrenzt, abhängig, zeitlich, körperbezogen, unvollkommen, leicht begreifbar, individuell, relativ etc. vor. Andererseits haben wir hin und wieder das Gefühl, es sei vielmehr unbegrenzt, zeitlos, unabhängig, unbegreiflich, unteilbar, vollkommen, absolut eins (sog. "ozeanisches Bewusstsein"). Durch intensive Meditation (aber auch Trance, Ekstase, etc.) kann uns die "Doppelgesichtigkeit" des Bewusstseins bewusst werden. Bei den sog. "Kippfiguren" der Wahrnehmung lernen wir, sie immer schneller kippen zu lassen. Indem wir das "Kippen" vom ozeanischem zum Alltagsbewusstsein und umgekehrt beschleunigen, können wir die vedische Erkenntnis (brahman = atman) oder die buddhistische Weisheit (nirvana = samsara / rupa = shunya) erfahren und genießen. Vortrag beim Kongress "Wissenschaft der Meditation und Selbsterkenntnis" vom 11. - 18. Oktober 2013 am Benediktushof in Holzkirchen, ca. 35 Min...
Vortrag beim Kongress "Wissenschaft der Meditation und Selbsterkenntnis" vom 11. - 18. Oktober 2013 am Benediktushof in Holzkirchen, ca. 71 Min. auf 1 CD odert 1 DVD oder als Sofortdownload (71 MB audio, 370 MB video)
Vortrag beim Kongress "Wissenschaft der Meditation und Selbsterkenntnis" vom 11. - 18. Oktober 2013 am Benediktushof in Holzkirchen, ca. 51 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (53 MB audio, 311 MB video)
Meditation bedeutet, den Geist nach innen zu richten. Das Ziel ist, sich selbst besser zu verstehen, die inneren Potenziale zu nutzen und eine selbstbestimmte Persönlichkeitsentwicklung zu ermöglichen, die auf ein tieferes Wohlergehen der Person abzielt. Gleichzeitig ist die Lehre vom Nicht-Selbst im Buddhismus zentral. In seinem Vortrag löst Christof Spitz dieses Paradox auf. Zwar gibt es nach dem Buddha kein unveränderliches und substanzielles Selbst im Sinne einer ewigen Seele, wohl aber ein relatives, von vielfältigen veränderlichen Faktoren zusammengesetztes, abhängiges Selbst. Erst wenn wir unsere starren Vorstellungen über das Ich auflösen, können wir neue Entwicklungsmöglichkeiten entdecken und innere Potenziale entfalten, die von der eingeschränkten Ich-Vorstellung verdeckt sind. Diese Entwicklung ist eng damit verknüpft, sich von Egoismus und Selbstbezogenheit zu befreien und die Verbundenheit mit anderen und der Welt zu erfahren...
Die Erforschung des menschlichen Bewusstseins wird innerhalb der wissenschaftlichen Community häufig als Aufgabe der Neurowissenschaften verstanden. Obwohl daraus wichtige Grundlagen zum Verständnis von Bewusstsein resultieren, ist es gerade in der heutigen Zeit wichtig, das Thema wissenschaftlich breiter aufzustellen. Denn die Inhalte unseres Bewusstseins sind es, die entscheiden über unser Empfinden, über unsere Ziele, unser Handeln, unsere Beziehungen und schließlich über unsere individuelle und kollektive Lebensqualität. Daher ist es wichtig, Themen wie Bewusstseinsbildung, Bewusstseinskultur, Bewusstseinsethik zunehmend in den wissenschaftlichen Diskurs mit aufzunehmen, um einen effektiven Beitrag für eine lebenswerte Zukunft zu leisten. Diesen Ansatz aufzuschlüsseln ist das Anliegen dieses Vortrags. Vortrag beim Kongress "Wissenschaft der Meditation und Selbsterkenntnis" vom 11. - 18. Oktober 2013 am Benediktushof in Holzkirchen, ca. 74 Min...
Wer sich selbst erforschen will, braucht einen aufrechten Geist. Das Aufrechtsein in Geist und Körper ist die Praxis des Zazen. Diese Praxis wird Buddha-Weg genannt, aufrichtig zu sich selbst in sich selbst, aufrichtig sein zum Leben. Dieser Geist öffnet das Tor zum Weg des Selbst. Weil wir Menschen sind, suchen wir diesen Weg. Weil wir Menschen sind, verwirklichen wir diesen Weg durch Zazen-Praxis. Der Weg ist die ursprüngliche Würde des Daseins in menschlichen Daseins-Formen. Zen ist nichts anderes als dieser Weg selbst. Dieser Weg ist geöffnet und verwirklicht durch unsere Praxis. Dies wird ZEN genannt Vortrag beim Kongress "Wissenschaft der Meditation und Selbsterkenntnis" vom 11. - 18. Oktober 2013 am Benediktushof in Holzkirchen, ca. 35 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (38 MB audio, 165 MB video)