Auditorium Netzwerk | Fachvorträge, Einführungen und Fortbildungen aus zahlreichen Wissenschafts- und Lebensbereichen, Bibliothek und Kultur-Archiv wertvollen Menschheitswissens

Herausgeber: Dipl. Päd. Bernd Ulrich

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Auditorium Netzwerk Fachkongresse 2009/06 - "Familie-Beruf-Gesundheit" (Hamburg)

2009/06 - "Familie-Beruf-Gesundheit" (Hamburg)


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Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Gesundheit bei der Techniker Krankenkasse

Benigna Werthen

(Kongress: "Familie-Beruf-Gesundheit" - Fürstenberg-Gesundheitskongress, Hamburg, 17. Juni 2009, Vortrag, 34 Min. auf 1 CD oder 1 DVD) 


Familie - Beruf - Gesundheit: eine klassische Thematik mit neuen Anforderungen & Perspektiven

Rita Süßmuth

Wir befinden uns mitten in einem Prozess, in dem wir umlernen und weiterlernen. Das Private wird mit dem Beruflichen verbunden, gesundheitliche Belange werden nicht länger isoliert unter Aspekten, wie zum Beispiel Arbeitsschutz und Sicherheit, sondern ganzheitlicher und integriert in den Blick genommen. Physische und psychosoziale Gesundheit bilden eine Einheit. Das umfassende Gesundheitsverständnis der WHO (Weltgesundheitsorganisation) wird in seinem Stellenwert zunehmend anerkannt. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist seit Jahrzehnten ein ungelöstes Dauerproblem. Es war eine militante Debatte von Kinderärzten und Psychoanalytikern für die Belange der Kinder und gegen die Frauen. Im Mittelpunkt standen die zeitliche Beanspruchung erwerbstätiger Mütter versus (gegen) Zuwendungszeit für Familie, insbesondere Kinder...


Wann ist ein Unternehmen familienfreundlich?

Renate Schmidt

Zuerst einmal, wann ist es nicht familienfreundlich? • Wenn flexible Arbeitszeiten mit Familienfreundlichkeit gleichgesetzt werden. • Wenn versucht wird, Mütter nach der Elternzeit mit Aufhebungsverträgen aus dem Unternehmen zu drängen. • Wenn Väter, die Elternzeit in Anspruch nehmen, nicht mehr ernst genommen und von Karrieremöglichkeiten ausgeschlossen werden. Warum ist Familienfreundlichkeit der Unternehmen wichtig? Gute Familienpolitik braucht eine gute Infrastruktur für Familien, also Kindertagesstätten, Ganztagsschulen, Tagespflegeeinrichtungen für Ältere, sie braucht gezielte Geldleistungen und sie braucht Zeit der Eltern für ihre Kinder. Für die ersten beiden Punkte ist die Politik zuständig, für den letzten die Wirtschaft. Ohne die Wirtschaft bleibt Familienpolitik Stückwerk...


Familienpolitik ist Wirtschaftspolitik!

Thomas Straubhaar

Lange galt Familienpolitik als Nebensache. Sie wurde als Teil der Sozialpolitik mal als Frauen- und mal als Kinderpolitik, aber meistens als Politik der milden Gaben behandelt. Diese verengte Perspektive hat sich erst in den letzten Jahren geändert. Zunehmend wird nun Familienpolitik als wichtiger Teil der Wirtschaftspolitik verstanden. Das ist gut so. Denn es gibt eine Reihe überzeugender Gründe, um Familienpolitik auf der wirtschaftspolitischen Agenda ganz nach oben zu bringen. 1. Fachkräftemangel: Mit Blick auf die demografische Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung zeichnet sich schon lange ein Fachkräftemangel in Deutschland ab. Immer mehr Betriebe suchen händeringend nach gut qualifiziertem Personal. Neben Älteren und Menschen mit Migrationshintergrund sind Frauen eine bei weitem nicht ausgeschöpfte Quelle, aus der sich ohne viel Aufwand die so dringend benötigten Fachkräfte gewinnen ließen...


Lust auf Leistung durch Balance von Familie, Beruf und Gesundheit

Reinhild Fürstenberg

Auch wenn viele Menschen Leistung mit Last oder Frust verbinden: so gibt es doch viel mehr Menschen – zumindest unter den Berufstätigen, die ihre Leistung gerne erbringen, die Lust an Leistung haben – gerade unter berufstätigen Müttern und Vätern. Insbesondere berufstätige Mütter sind meistens optimal organisiert, zeitlich eng getaktet und hocheffektiv – sonst würde ihr Alltag nicht funktionieren. Die Bertelsmann-Stiftung hat 2006 herausgefunden, dass Unternehmen mit Müttern in Führungspositionen mehr Gewinn machen als andere. Mütter bringen besonders führungsrelevante Kompetenzen mit: Gelassenheit, Pragmatismus, Organisationstalent. Der Verhaltensbiologe Felix von Cube erklärt, warum dies funktioniert: Wir Menschen sind nicht auf Schlaraffenland programmiert, sondern auf Leistung. Nur: Es muss sich subjektiv lohnen, sonst fällt unser Hirn in den Energie-Sparmodus. Von Cube sagt weiter, dass es bei der Arbeit kein Lustempfinden ohne Anstrengung gibt...


Vaterpotenziale ein Gewinn für Unternehmen

Volker Baisch

(Kongress: "Familie-Beruf-Gesundheit" - Fürstenberg-Gesundheitskongress, Hamburg, 17. Juni 2009, Vortrag, 26 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (29 MB audio, 153 MB video))


Erkenntnisse aus der Hirnforschung für eine gesunde und familienfreundliche Unternehmenskultur

Gerald Hüther

Wer hätte das nicht schon längst geahnt: Der wirtschaftliche Erfolg, die Innovationskraft und das langfristige Überleben moderner Unternehmen hängen nicht nur von ihren Investitionsmitteln, Organisationsstrukturen und der Effizienz der Produktion von Waren oder Dienstleistungen ab, sondern in zumindest ebenso hohem Maß von der Zufriedenheit der Mitarbeiter, ihrem Engagement, ihrer Kreativität, ihrer Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen, sich weiterzubilden, mitzudenken und sich einzubringen. All das sind keine Verhaltensweisen, sondern Ausdruck innerer Einstellungen und Haltungen der Mitarbeiter gegenüber ihrem Unternehmen. Sie lassen sich weder durch irgendwelche Vorgaben, Fortbildungsmaßnahmen, Belehrungen oder Appellen noch durch in Aussicht gestellte Belohnungen oder Bestrafungen erzeugen. Haltungen und Einstellungen sind auf einer Metaebene im Frontalhirn verankerte Einstellungen...


Einstellungen jüngerer ArbeitnehmerInnen zu Beruf und Familie

Klaus Hurrelmann

In Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Familie auch bei der jungen Generation gute Konjunktur. Sie wird als ein sozialer Ort der Sicherheit und Harmonie wertgeschätzt – und zwar so sehr, dass immer mehr junge Leute auch noch im dritten Jahrzehnt ihres Lebens in der Herkunftsfamilie verweilen. Noch nie hatten wir in Jugendstudien einen so hohen Anteil von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die bei ihren Eltern wohnen bleiben. Die jungen Männer greifen auf den Komfort des "Hotel Mama" dabei deutlich stärker zurück als die jungen Frauen. Diese Geschlechtsunterschiede sind symptomatisch. Sie drücken eine relativ geringe Bereitschaft von jungen Männern zu einer eigenverantwortlichen Familiengründung aus...