Auditorium Netzwerk | Fachvorträge, Einführungen und Fortbildungen aus zahlreichen Wissenschafts- und Lebensbereichen, Bibliothek und Kultur-Archiv wertvollen Menschheitswissens

Herausgeber: Dipl. Päd. Bernd Ulrich

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Das hypnotische Paradoxon bei invasiven Eingriffen

Dorothea Thomassen

Katalepsie und Dissoziation als Mittel zu Integration und Heilung Dissoziation und Katalepsie gelten oft als Zeichen für Trauma oder Überforderung. Doch was, wenn diese Phänomene – bewusst eingesetzt – genau das Gegenteil bewirken können? Wie kann es sein, dass bei operativer Hypnose beides sogar als Bewältigungsstrategie utilisiert wird? Dieser Vortrag beleuchtet die kraftvollen Möglichkeiten, die in natürlichen Körperreaktionen stecken – und wie sie gezielt in der Therapie zur inneren Neuordnung und Stabilisierung eingesetzt werden können. Er zeigt auf: Wie Katalepsie therapeutisch genutzt werden kann, z. B. als Körperfeedbacksystem bei operativen Eingriffen. Aufbau von kompetenten, Sicherheit schaffenden Steuer-Positionen mit Utilisation von Dissoziations- und Assoziations-Fähigkeiten Wie sich Dissoziation nicht nur als Schutz, sondern auch als Transformationshilfe verstehen lässt. Wie man somatische Symptome als sinnvolle Sprache des Körpers begreifen kann...


Fallbeispiele von somatischen Auswirkungen traumatischer Erlebnisse

Alexander von Delhaes

Nahezu jedes unbewältigte Trauma hinterlässt tiefgreifende psychosomatische Veränderungsspuren. Bei diesem Vortrag sollen einige besondere Patientenfälle dargestellt werden, bei denen die körperlichen Auswirkungen der jeweiligen Traumatisierung im Fokus stehen. Diese können sofort, aber auch zeitverzögert auftreten und sehr vielschichtig sein. Die geschilderten Fallbeispiele sollen einen tieferen Einblick vermitteln und Anregungen für die eigene Arbeit geben. Vortrag im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "Trauma, Trance und Therapie: Der Körper im Fokus", 19. bis 22. März 2026 in Kassel und online, ca. 39 Min. auf 1 CD oder oder 1 DVD oder als Sofortdownload (54 MB audio, 752 MB video)


Von der somatischen Verletzung zum seelischen Trauma - und zurück?

Stella Nkenke

Ob psychische, psychosomatische oder somatische Beschwerden, viele Patient:innen profitieren stark davon ihren Körper als Ganzes geschützt wahrzunehmen. Die menschliche Zelle kann als kraftvolle Metapher in der Trancearbeit eingesetzt werden, um den eigenen Körper neu zu erleben, nicht als Ort des Problems, sondern als sicherer Raum voller Kraft und Ressourcen. Anhand von praktischen Übungen wird der theoretische Inhalt eingeübt, um KlientInnen neue Wege zur Linderung ihrer Beschwerden sicher anbieten zu können. Vortrag im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "Trauma, Trance und Therapie: Der Körper im Fokus", 19. bis 22. März 2026 in Kassel und online, ca. 45 Min. auf 1 CD oder oder 1 DVD oder als Sofortdownload (62 MB audio, 868 MB video)


Strukturierte Kurzzeithypnotherapie: Auch in der Traumatherapie?

Christian Schwegler

Ist Hypnotherapie besser als andere Verfahren? Vielleicht haben Sie sich das auch schon gefragt. Schaut man sich die Studienlage an, dann zeigt sich: Es ist gar nicht die Methode allein, die entscheidend ist – sondern vor allem die Person des Therapeuten, der Therapeutin. Doch was unterscheidet sehr wirksame BehandlerInnen von durchschnittlichen? Der Psychologe Anders Ericsson hat jahrzehntelang zur Frage geforscht, was Menschen in einem Beruf zu echten ExpertInnen macht. Seine Antwort: Wer sich verbessern will, muss gezielt und bewusst über die eigenen Komfortzone hinaus üben. Klingt simpel, ist aber im Bereich Psychotherapie gar nicht so leicht umzusetzen – vor allem in einem Feld wie der Traumatherapie, das von Komplexität und hoher emotionaler Intensität geprägt ist...


Ohne Trauma auf die Bühne

Timo Nolle

Authentisch auftreten mit Selbst- und Kompetenzbewusstsein Die Angst vor Publikum zu sprechen ist je nach Studie mit einer Prävalenz von bis zu 85% eine häufige soziale Angst. Auftrittssituationen in Schule, Studium, Beruf oder auf Tagungen sind oft emotional belastend und können das Selbstwertgefühl nachhaltig beeinflussen, wenn die eigene Performanz als ungenügend wahrgenommen wird. Nicht selten berichten Patienten von gescheiterten Referaten und Vorträgen wie von traumatischen Erlebnissen. Manche Prüfungssituationen aus der Schul- und Studienzeit können noch Jahre später belastend wirken. Herausforderung in der therapeutischen Praxis besteht dabei nicht nur in der Therapie des zurückliegenden "Auftrittstraumas", sondern auch in der Stärkung für zukünftige Situationen...


Mein Körper schlägt Alarm!

Claudia Müller-Quade

Auswirkungen von Trauma auf das muskuläre und fasziale System In diesem Workshop von Dipl. Psych. Claudia Müller-Quade werden zunächst grundlegende Kenntnisse über die Funktion des muskulären und faszialen Systems vermittelt und deren Reaktionen auf Traumata in Form von Fixierungen und sog. "Holdings". Diese Fixierungen werden für die psychotherapeutische Arbeit immer bedeutsamer, denn sie führen häufig zu schwerwiegenden psychischen und körperlichen Veränderungen mit Langzeitfolgen. Es werden neben der Physiologie der Systeme und deren Traumareaktionen körpertherapeutische Behandlungsmöglichkeiten für die entsprechenden Fixierungen aufgezeigt, die in der psychotherapeutischen Praxis angewandt werden können. Diese werden kreativ mit der Ego-State-Therapie kombiniert. Der Workshop beinhaltet Vortrag Theorie, praktische Übungen und Demonstration. Workshop im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "Trauma, Trance und Therapie: Der Körper im Fokus", 19. bis 22...


Täter-Introjekt und/oder Täter-Imprint?

Roland Kachler und Jochen Peichl

Die Arbeit mit dem inneren Täter in der Traumatherapie Wir stellen unsere unterschiedlichen Ansätze und Methoden in der Arbeit mit inneren Tätern in der Traumatherapie vor und diskutieren diese. Roland Kachler versteht den inneren Täter als Täter-Imprint, das bei der Man-Made-Traumatisierung in den Körper und die Psyche eingebrannt wird. Dieses mit Gewalt aufgezwungene Täter-Imprint muss deshalb in der Traumatherapie depotenziert und externalisiert werden, damit dann eine Heilungsarbeit der Traumawunden möglich wird. Jochen Peichl sieht den inneren Täter mit der gängigen hypnotherapeutischen Theorie in einem Prozess der Introjektion als Täter- und Verfolgeranteil entstehen. Dabei greifet er auf den Ego-State-Ansatz von J. u. H. Watkins zurück. Wir suchen die "gute Absicht" in der scheinbar destruktiven Aussage des "Inneren Täters"...


Trauma und Schlaf – ein Albtraum?

Heinz-W. Gößling und Francesca Scarpinato-Hirt

Hypnotherapie posttraumatischer Schlafstörungen Schlafstörungen und Albträume gehören zu den Kernsymptomen einer PTBS. Epidemiologische Studien zeigen, dass diese bei 70 bis 95 % der Betroffenen eintreten. Posttraumatische Schlafstörungen gelten als Schlüsselfaktor bei der Entwicklung eines chronifizierten Stresssyndroms (Hyperarousal) im Rahmen einer PTBS. Hypnotherapie nach Milton Erickson verfügt über ein umfangreiches Repertoire wirkungsvoller Interventionen bei posttraumatischer Insomnie. Diese reichen von hypnoimaginativen Einschlaf- bzw. Wiedereinschlafhilfen, suggestivem Einflechten von schlafmedizinischem Wissen, therapeutischen Metaphern und Geschichten bis zur zeitprogressiven Imagination des Wieder schlafen Könnens mit Hilfe der Mondmetapher. Angst- bzw. Albträume können mithilfe von Trancetechniken als wichtige, therapieförderliche Erkenntnisquelle genutzt werden, da in ihnen häufig bisher zu wenig beachtete bzw. bearbeitete Traumaaspekte zutage treten...


Jenseits des Egos

Sebastian Mauritz

Selbsttranszendenz als heilsamer Raum - Selbsttranszendente Emotionen und The Wholeness Work® erleben und nutzen Transzendenz ist in Coaching und Psychotherapie ein stiller Wirkfaktor: schwer zu fassen, gleichzeitig tief spürbar. Der Workshop lädt dazu ein, Transzendenz als Erfahrungsraum zu erschließen – über selbsttranszendente Emotionen wie Rührung, Ehrfurcht, Mitgefühl und Dankbarkeit, sowie über das Auflösen von Ich-Grenzen mit "The Wholeness Work®". Diese Methode nach Dr. Connirae Andreas – einer Schülerin von Milton H. Erickson – nutzt die transformative Kraft innerer Ganzheit. Sie wird über den Grundprozess im Workshop für alle Anwesenden erlebbar gemacht und demonstriert. Darüber hinaus werden im Workshop selbsttranszendente Emotionen erörtert, wie man sie zugänglich und erlebbar macht und für sich selbst und andere nutzt...


Sind bei Mind-Body-Interventionen Trancephänomene messbar?

Nina Zech und Tabea Ohlendorf

Haben Faktoren wie die Tageszeit oder eine wiederholte Durchführung einen Einfluss auf die Wirkung? Eine wissenschaftliche Untersuchung zur Methode von Martin Busch Was wissen wir eigentlich über die Wirkung und Wirksamkeit einer hypnotischen Intervention, wenn wir sie wiederholen? Erickson und Rossi haben bemerkt, dass sie trotz Routine beim selben Patienten unterschiedlich schnell und tief eine Trance induzierten und dies mit einem ultradianen Rhythmus von Spontan-Trance in Verbindung gebracht. Sind Trance- und Hypnosephänomene also tageszeitabhängig? Des Weiteren ist unklar, inwieweit bei den immer häufiger angewandten Mind-Body-Interventionen Trancephänomene eine Rolle spielt. Um solche Fragen zu beantworten, reicht es nicht, die spürbaren subjektiven Wirkungen zu untersuchen, sondern es sind objektive physiologische Parameter nützlich, die unmittelbar und zuverlässig messbar sind, wie z. B. Veränderungen im EEG...


Du bist gut genug. Du darfst mehr auf dich achten.

Boris Pigorsch

Den inneren Kritiker beruhigen, den Körper entspannen Viele Menschen treiben sich im Berufsleben wie Privaten extrem an, auch aus dem tief verankerten Glaubenssatz, nicht gut genug zu sein. Dies kann zu starker Erschöpfung, einem "nie gut genug" wie leidvollen psychischen Belastungen führen. Dieser sehr praxis- und selbsterfahrungsbasierte Workshop lädt nach einer kurzen theoretischen Einführung ein, den eigenen inneren Kritiker zu hinterfragen, seine Funktionen zu erkennen und diesem antreibenden inneren Anteil aktiv Grenzen zu setzen. Eine behutsame Live-Demonstration mit "Kritiker-Interview" veranschaulicht die dafür wichtigen Werkzeuge und therapeutische Grundhaltungen. So kann es gelingen, auf die eigene Art und Weise achtsamer und selbstfürsorglicher mit sich umzugehen. Eine Ankersetzung am Ende setzt einen konkreten Impuls für dieses Mehr an Selbstmitgefühl und die (stärkere) Priorisierung eigener Bedürfnisse. Mehr zu Boris Pigorsch auf www.innerer-kritiker...


Trance und Therapie: Transformation depressiver Symptome

Claudia Wilhelm-Gössling

Das Manual: Hypnotherapie bei Depressionen "Deprimieren" bedeutet niederdrücken, entmutigen. Depressive Menschen machen das oft schon automatisch mit sich selbst: der Körper fühlt sich schwer an, die körperlichen Funktionen sind "runtergefahren". Anknüpfend an depressive Symptome bietet die Hypnotherapie zahlreiche Möglichkeiten einer Wandlung hin zu größeren Freiheitsgraden, zu mehr Leichtigkeit. Depressive Symptome werden utilisiert, anstatt gegen sie anzukämpfen und persönliche Fähigkeiten werden wieder aufgespürt, gestärkt, manchmal überhaupt erst aufgebaut. In einer randomisierten, kontrollierten Studie der M.E.G. am Universitätsklinikum Tübingen (Ltg. A. Batra) hat sich Hypnotherapie bei Depressionen im Vergleich mit der Kognitiven Verhaltenstherapie als ebenso gut wirksam erwiesen. Das Studien-Manual beruht auf dem über die Jahrzehnte erworbenen Erfahrungsschatz der M.E.G...


Timeline Strategie zur Auflösung kognitiver Blockaden

Thomas Fritzsche

Verheddern Sie sich manchmal mit KlientInnen in "kognitiven Schleifen": Man redet und redet, alle beide haben wir alles verstanden - aber es ändert sich nichts? Nochmal alles Erkannte besprechen bringt nur nochmal Frust und das Gefühl, nichts Nützliches zu tun? Der Wechsel zur Time Line Technik kann hier befreiend wirken: GEHEN STATT REDEN. Wir lassen unsere/n KlientIn in die eigene Zukunft gehen - nur drei Schritte, für die wir 30 bis 40 Minuten brauchen; drei Schritte, die es in sich haben. Der Organismus übersetzt die Schritte im Raum in eine tief wirksame echte Veränderung. Die Erfahrung in der eigenen Zukunft, zurückgebracht in die Gegenwart, ist kein kognitives, sondern ein intuitiv erlebtes und gefühltes Wissen. Drei Schritte gehen, statt drei Stunden reden! Der Workshop besteht aus einer Präsentation, einer Demo, und der Möglichkeit die Strategie zu üben. Workshop im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "Trauma, Trance und Therapie: Der Körper im Fokus", 19. bis 22...


Mit Worten und Händen Seele und Körper hypnotisch berühren

Agnes Kaiser Rekkas

Therapeutische Trance entfaltet besondere Tiefe, wenn sie mit sanfter Berührung und / oder achtsam geführter Bewegung kombiniert wird – ob durch den Therapeuten oder in der Selbsthypnose durch den Klienten selbst. Die Verbindung von Sprache, Imagination und Berührung kann tiefgreifende Prozesse der Selbstregulation und Heilung in Gang setzen, denn Körperwahrnehmung wird zur Ressource, Vertrauen vertieft sich, und die Hingabe an innere Entwicklungsprozesse wird gestärkt. Voraussetzung sind klare therapeutische Rahmenbedingungen für Berührung in Trance, die innere Haltung von Ruhe, Präsenz und Sicherheit auf Seiten des Therapeuten und gezielte, strukturierte Techniken. Workshop im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "Trauma, Trance und Therapie: Der Körper im Fokus", 19. bis 22. März 2026 in Kassel und online, ca. 148 Min. auf 2 CDs oder 1 DVD oder als Sofortdownload (202 MB audio, 3,3 GB video)


Wo braucht Trauma keine Therapie?

Gisela Perren-Klingler

Natürliche Bewältigungsansätze und Integration in anderen Kulturen Gewaltsame Extremerlebnisse kennt der Mensch, seit es ihn gibt. Nicht unsere schmerzlichen Erfahrungen der zwei Weltkriege und des Holocaust in Europa, sondern erst der Kampf der Vietnam Veteranen um Anerkennung ihrer Leiden hat in unseren Berufsgruppen eine Sensibilisierung gebracht und das Konzept Trauma entstehen lassen. In Kontexten anderer Kulturen gibt es aber schon lange ritualisierte Umgangsarten und Konzepte für die Integration von solchen Extremerfahrungen. Von einigen dieser in verschiedenen Kulturen Südamerikas und Afrikas entwickelten Formen des Umgangs mit gewaltsamen Extremerfahrungen möchte ich berichten und auf diesem Hintergrund über einige Aspekte unserer wissenschaftlich aufgeklärten und privilegierten eurozentrischen Kultur der Traumatherapie nachdenken. Vortrag im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "Trauma, Trance und Therapie: Der Körper im Fokus", 19. bis 22...


Vom Trauma zum befreiten Leben - hypnosystemische Kompetenz-aktivierende Traumatherapie

Gunther Schmidt

Für Menschen, die eine PTBS erleiden, überlagert dies als Folge häufig den größten Teil ihres Erlebens. Sie erleben sich dann oft als völlig ausgeliefert, ohne eigene Gestaltungsmöglichkeiten, wenn sie überflutet werden von damit meist verbundenen "flash-backs", Depressionen, von Entfremdungs-Erleben, Dissoziation und Ohnmacht, Tendenzen zur Selbstverletzung, Empfindungen tiefster Wertlosigkeit usw. Leider werden sie so auch von vielen TherapeutInnen gesehen und behandelt...


Die Seele: ist sie wichtig oder kann sie weg?

Sebastian Mauritz

Von Wissenschaft und Menschsein in ungewissen Zeiten In der modernen Psychotherapie ist der Begriff "Seele" selten präsent – zu unbestimmt, zu metaphysisch, zu wenig empirisch greifbar. Und doch spüren viele: Gerade in der Begleitung von Menschen in schweren Krisen fehlen Worte für das, was tief erschüttert ist – und was wieder heil werden will. Der Beitrag geht der Frage nach, warum die Seele im therapeutischen Diskurs verdrängt wurde, und zeigt, wie sie vielleicht heute als Resonanzraum für Sinn, Würde und Verbundenheit wiederentdeckt werden kann. In der Unterscheidung von Körper und Leib, im Erleben seelischer Resilienz und in der Tiefe therapeutischer Beziehung öffnet sich ein Raum, in dem die Seele nicht verstanden, sondern erfahren wird – nah am Menschen. Vortrag im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "Trauma, Trance und Therapie: Der Körper im Fokus", 19. bis 22. März 2026 in Kassel und online, ca. 42 Min...


Wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am nächsten

Kai Fritzsche

Behandlung von komplexen Traumafolgestörungen und Bindungstraumatisierungen Für die Behandlung von komplexen Traumafolgestörungen, einschließlich komplexer dissoziativer Störungen und Bindungstraumatisierungen wird ein integratives prozessorientiertes therapeutisches Vorgehen benötigt. Bei diesen Störungsbildern sind wir mit Widersprüchen konfrontiert, die die Arbeit deutlich erschweren können. Übliche fundierte traumatherapeutische Schritte oder Interventionen erscheinen plötzlich als fragwürdig (Indikationsschwierigkeiten) oder wir geraten im Bemühen ihrer Aneinanderreihung durcheinander (Schwierigkeiten der Behandlungsplanung). Zusätzlich können innere Prozesse bzw. innere Anteile der Patient:innen die Fortschritte der Behandlung boykottieren oder zerstören. Folglich ist es nicht ungewöhnlich, sich auch als TherapeutIn in dieser Komplexität unsicher zu fühlen und Sorgen zu haben, vom "richtigen Wege" abzukommen...


Der Kompetenzscheinwerfer in der Traumatherapie – Hypnosystemische Integration von Brainspotting, PEP & Co.

Andreas Kollar

Theoretischer Hintergrund Der Kompetenzscheinwerfer ist ein integratives hypnosystemisches Wirkzeug für Therapie, Coaching und Beratung – minimalistisch in der Form, tiefgreifend in der Wirkung. Er verbindet die Prozesslogik der Hypnosystemik (Schmidt), von Brainspotting (Grand) und dem Embodiment von PEP (Bohne) und Mirroring Hands (Rossi) zu einem fokussierten, körpernahen Vorgehen, das neuronale Selbstregulation unterstützt und psychosoziale Integration fördert. Im Zentrum steht: nicht "etwas tun", sondern stimmige Resonanz erzeugen – auf Körper, Anliegen und Kontext. Sein primäres Einsatzfeld liegt überall dort, wo Selbstwirksamkeitserleben gefragt ist. Er hat sich bereits in der Traumatherapie, im Coaching- und Performance-Bereich, in psychosomatischer Arbeit und palliativmedizinischer Begleitung bewährt. Überall dort, wo innere Prozesse fokussiert und dosiert in Bewegung gebracht werden sollen...


Toxische Beziehungen und wie man ihnen entkommt

Ortwin Meiss

Viele Menschen neigen dazu, sich immer wieder in toxischen Beziehungen zu verstricken, die ihnen nicht gut tun. Gleichwohl scheinen sie nicht aus diesen Erfahrungen zu lernen, sondern suchen sich immer wieder ähnliche Partner, die sie ausnutzen, schlecht behandeln, gewalttätig sind oder sie als Versorger funktionalisieren. Woran liegt das? Wer nie die Erfahrung gemacht hat, dass er gemocht und geliebt wird, einfach weil er da ist, sondern immer nur beachtet wurde, wenn er misshandelt, sexuell missbraucht oder funktionalisiert wurde, neigt dazu, sich später wieder eine Beziehung zu suchen, wo er misshandelt, missbraucht oder funktionalisiert wird. Frei nach dem Motto: "Krankenschwester sucht Alkoholiker zur häuslichen Pflege". In solchen destruktiven Beziehungen fühlt man sich dann heimisch...


Den Körper von innen und außen stärken, die Zelle macht es uns vor!

Stella Nkenke

Da chronische Schmerzen häufig weder sichtbar noch messbar sind, erfordert es ein besonderes Feingefühl. Dass Kommunikation Heilung fördern und Schmerzen lindern kann, ist gut belegt. Ebenso ist bekannt, dass unbedachte Worte oder eine grobe Untersuchung diese verhindern können. Sind Schmerzsyndrome mehr als ein rein organisches Trauma? Welche Rolle spielen seelische und iatrogene Faktoren? Anhand von Fallbeispielen von Patientinnen mit komplexen regionalem Schmerzsyndrom wird gezeigt, welche hypnotischen Interventionen sowohl das gereizte Nervensystem als auch die seelischen Verletzungen beruhigen und so die Behandlung unterstützen können. Workshop im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "Trauma, Trance und Therapie: Der Körper im Fokus", 19. bis 22. März 2026 in Kassel und online, ca. 117 Min. auf 2 CDs oder 1 DVD oder als Sofortdownload (160 MB audio, 2,6 GB video)


Somatische Ego-State-Therapie (SEST)

Silvia Zanotta und Rachporn Sangkasaad

SOMATIC EXPERIENCING® (SE) und EGO-STATE-THERAPIE (EST) lassen sich wunderbar zu einem kreativen, effektiven und ganzheitlichen Behandlungsansatz kombinieren, der Somatischen Ego-State-Therapie (SEST). Verschiedenartige Probleme, Konflikte, Symptome und traumatische Erfahrungen (z.B. Komplexe Posttraumatische Belastungsstörungen sowie Beziehungs- und/oder Entwicklungstraumata) können mit SEST erfolgreich angegangen werden. Beide Referentinnen dieses Trainings verbrachten jahrelang Zeit an der Seite von Maggie Phillips, der Gründerin von SEST und von Peter A. Levine, dem Begründer von SE. Obwohl es viele Modelle gibt, die spezifisch mit Persönlichkeitsanteilen arbeiten, ist SEST einzigartig in ihrer Anwendung von Hypnose und somatischen Zugängen...


ADHS bei Erwachsenen - was Betroffene brauchen, was sie wirklich brauchen - und Hypnose natürlich auch

Matthias Nörtemann

AD(H)S im Erwachsenenalter ist bunt, komplex und lebendig – genauso wie viele der Menschen, die damit leben. Kaum ein anderes Störungsbild wird so kontrovers diskutiert. Egal ob im klinischen Alltag, auf Social Media oder beim Bäcker - bei AD(H)S prallen die unterschiedlichsten Sichtweisen aufeinander. In diesem Workshop verschaffen wir uns erstmal einen kompakten, evidenzbasierten Überblick über das Störungsbild. Wir reflektieren bewährte therapeutische Strategien, prüfen sie kritisch – und beziehen dabei vor allem auch die Stimmen der Betroffenen ein: Was erleben Menschen mit AD(H)S wirklich als hilfreich? Wir entwickeln daraus abgeleitete Ideen, wie wir Menschen mit AD(H)S dabei unterstützen können, einen guten Umgang mit sich selbst, ihrer Lebensgeschichte, ihren Fähigkeiten aber auch ihren ganz realen Einschränkungen zu finden...


Selbstwert, Selbstwirksamkeit und Selbstakzeptanz

Frauke Niehues

Die Erhöhung des Selbstwerts ist ein Hauptanliegen vieler Klienten und hat großen Einfluss auf den Erfolg des Therapie-, Beratungs- oder Coachingprozesses. Die nachhaltige Verbesserung des Selbstwertes gestaltet sich jedoch häufig schwierig. Oft hat man das Selbstwertgefühl des Klienten in einer Sitzung mit viel Energie aufgebaut, aber der Effekt ist bis zur nächsten Sitzung "verpufft". Oder der Klient meldet rück: "Vom Kopf her weiß ich, dass ich etwas wert bin, aber ich kann es nicht fühlen". Im Praxisteil bekommen Sie praxiserprobte und auf alle Aspekte des Selbstwertes bezogene Methoden vermittelt, und lernen diese für Ihre Klienten so individuell passend und punktgenau zusammenzustellen, dass er einen realistischen Selbstwert aufbauen und diesen nachhaltig fühlen und integrieren kann. Der Handwerkskoffer umfasst u.a. Impacttechniken, Metaphern und Geschichten, Gesprächsführungstechniken, Visualisierungstechniken, Trancen, emotionszentrierte Methoden u.m...


Traumatisierte Menschen als "Überlebenskünstlerinnen"

Gunther Schmidt

Hypnosystemisch Kompetenzaktivierende Traumatherapie mit Würde Das furchtbare Leid von Menschen mit PTBS geht meist mit einem sehr beschädigten Selbstbild einher, als ob sie über keine eigenen hilfreichen Kompetenzen mehr verfügen, um ein erfüllendes Leben mit Handlungsfähigkeit, kraftvoller Selbstbestimmung und Würde führen zu können. Hypnosystemisch können solche Erlebnisprozesse als "Tunnelvisions-Trance" beschrieben werden mit extrem eingeengtem Bewusstsein mit Amnesie im System für die eigenen Kompetenzen. Mit hypnosystemischen Interventionen können Betroffenen aber wieder erleben, dass sie im Umgang mit diesem schrecklichen Erleben viele wichtige Kompetenzen entwickelt haben. Wer solch schlimme Traumatisierungen überlebt hat (körperlich und psychisch), muss dafür enorme Stärke und wertvolle Strategien im Umgang mit schweren Belastungen entwickelt haben...


Hypnotherapie bei Krebs und schweren Erkrankungen

Christian Schwegler

Die enge Wechselwirkung zwischen Psyche, vegetativem Nervensystem und Immunsystem ist ein zentrales Thema der modernen Psychoneuroimmunologie. Anhaltender negativer Stress – sei er körperlicher oder seelischer Natur – führt über die Aktivierung des Sympathikus zur vermehrten Ausschüttung entzündungsfördernder Zytokine wie Interleukin-6 und TNFα. Diese beeinflussen nicht nur das hormonelle Gleichgewicht (z. B. Cortisolerhöhung), sondernführen auch im zentralen Nervensystem zu Veränderungen, die sich in Form von Erschöpfung, Schlafstörungen, Interessenverlust und sozialem Rückzug äußern – dem sogenannten Sickness Behavior. Dieser Zustand verstärkt wiederum die sympathikotone Aktivität und kann zu einem chronischen Teufelskreis führen, in dem auch das Immunsystem zunehmend beeinträchtigt wird – ein Mechanismus, der beispielsweise beim Tumor-Fatigue-Syndrom eine wesentliche Rolle spielt...


Klinische Hypnose, Ego-State-Therapie und körpertherapeutische Interventionen für Schamgefühle: ein Demonstrationsworkshop

Woltemade Hartman

Die Wurzeln lebenslanger Gefühle von Scham werden oft in aktivierenden Erfahrungen, die durch Entwicklungs- oder Schocktraumata verursacht sind, gefunden. Schamgefühle können sich als Antwort auf anhaltenden Stress und Desorganisation im Körper und besonders im Nervensystem entwickeln. Das wird zum Teufelskreis, der zu einer weiteren Desorganisation führt. In diesem Workshop wird Dr. Hartman besonders darauf konzentrieren, wie man mit dem Einsatz von Ego States, den körperlichen Interventionen (wie der Pendulierung) effektiv mit Scham arbeitet. Er wird in diesem praxisnahen Workshop aufzeigen, wie Klienten unter Einbezug des Körpers von der Immobilität und dem Freeze der Schamgefühle wieder zu Selbstwirksamkeit, Selbstregulation und im Flow gebracht werden können, hin zu Würde, Freude und Triumph...


Augen & Signale lesen: Hinschauen, wahrnehmen und lernen

Gabriele Koch

Frühe Elternschaft und die hohe Kunst des Kennenlernens In den ersten Wochen nach der Geburt beginnt ein stiller, tief berührender Dialog zwischen Eltern und ihrem Neugeborenen – geprägt von Blicken, Berührungen, Lauten und Regungen. Diese nonverbalen Signale zu verstehen ist kein angeborenes Wissen, sondern eine feinfühlige Kunst, die wachsen darf. Dr. Gabriele Koch nimmt uns mit in diese erste, hochsensible Phase des Miteinanders: Wie können Eltern lernen, die Ausdrucksformen ihres Babys zu erkennen und richtig zu deuten? Wie entstehen aus kleinen Zeichen große Bindungserfahrungen? Der Vortrag beleuchtet, wie wichtig es ist, genau hinzuschauen – nicht nur mit den Augen, sondern mit dem ganzen Herzen. Dieser Vortrag richtet sich an alle, die Babys begleiten – als Eltern, in der Familie oder als Fachkraft im Bereich der frühen Kindheit. Er zeigt eindrücklich, wie bedeutsam es ist, die Sprache der Kleinsten zu "lesen" und empathisch zu beantworten...


Ohren & Mund: Wie Sprache die Seele berührt

Reinhard Grohmann

Sprache ist nicht nur ein Mittel zum Austausch von Informationen, sondern auch ein Medium, durch das Menschen einander begegnen. Mit Sprache – sei es durch Worte oder nonverbale Signale – können wir uns mitteilen und Nähe zueinander aufbauen. Sprache kann uns über den bloßen Wortlaut hinaus berühren und tief verbinden. Wir betrachten drei Dimensionen der Sprache und erkunden, wie wir sie nutzen können, um einander näherzukommen, uns selbst mitzuteilen und mehr voneinander als Personen zu erfahren. Dabei schauen wir, wie wir Menschen durch Sprache beruhigen können, wie wir unseren ganzen Körper sprechen lassen und wie wir durch gute Fragen schnell zum eigentlichen Anliegen eines Gesprächs gelangen. Vortrag im Rahmen der Fachtagung mit Symposium zum 30. Jubiläum der Deutschen Gesellschaft für Baby- und Kindermassage e. V. "Berührung macht Sinn" vom 20. bis 22. März 2026 in Berlin, ca. 60 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (80 MB audio, 1,3 GB video)


Herz & Seele: Mit dem Herzen in Kontakt gehen

Paula Diederichs

Impulse aus der Seinsorientierten Körperpsychotherapie Wirkliche Berührung entsteht dort, wo wir einander offen und mit echtem Interesse begegnen – mit wachem Geist, feinfühligem Körper und einem offenen Herzen. Gerade in der Begleitung von Babys und jungen Familien spielt diese Qualität der Verbindung eine besondere Rolle. Paula Diederichs nimmt uns mit auf eine sanfte Spurensuche: Was bedeutet es, aus dem Herzen zu berühren? Wie kann ein bewusster Kontakt mit der eigenen inneren Mitte Kraft, Ruhe und Verbindung schenken – in der Elternschaft, im Berufsalltag und in Übergangszeiten wie Schwangerschaft oder Geburt? Angelehnt an die Seinsorientierte Körperpsychotherapie sowie ihre Erfahrung in der ressourcen- und körperorientierten Krisenbegleitung lädt die Referentin dazu ein, einfache Zugänge zur inneren Verbundenheit zu entdecken – als wohltuende Grundlage für das Miteinander...


Berührung entlang der Meridiane

Iris Labatz

TCM-Impulse für die Babymassage Viele der Berührungen, die in der IAIM-Babymassage anwendet werden, haben auch eine tiefe Resonanz in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Iris Labatz verbindet in diesem Vortrag ihre jahrzehntelange Erfahrung als Kursleiterin für IAIM-Babymassage mit ihrem fundierten Wissen über die TCM. Sie zeigt auf, welche Meridiane – also energetischen Leitbahnen – wir beim Streichen und Halten des kindlichen Körpers aktivieren. Ein Vortrag voller Aha-Momente für alle, die ihren Blick erweitern und tiefer eintauchen möchten in die Weisheit einer jahrtausendealten Heiltradition. Dieser Beitrag öffnet den Raum für ein neues Verständnis der IAIM-Babymassage, in dem Körper, Geist und Energie in Verbindung treten. Vortrag im Rahmen der Fachtagung mit Symposium zum 30. Jubiläum der Deutschen Gesellschaft für Baby- und Kindermassage e. V. "Berührung macht Sinn" vom 20. bis 22. März 2026 in Berlin, ca. 60 Min...


Einblicke in die Vielfältigkeit der DGBM®-Angebote

Ute Laves

Vortrag im Rahmen der Fachtagung mit Symposium zum 30. Jubiläum der Deutschen Gesellschaft für Baby- und Kindermassage e. V. "Berührung macht Sinn" vom 20. bis 22. März 2026 in Berlin, ca. 62 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (83 MB audio, 1,4 GB video)


Berührung als Revolte

Maren Ernst

Die Arbeit von Uplift-Aufwind e. V. in Kirgisischen Waisenheimen Am Beispiel des in Kirgistan tätigen gemeinnützigen Vereins Uplift – Aufwind e. V. erfahren wir von Maren Ernst, wie die IAIM-Babymassage strukturelle soziale Veränderungen bewirken kann. Was vor 20 Jahren als Pilotprojekt mit respektvoller Berührung in einem Waisenheim begann und sich unter anderem auch zu Präventionsangeboten in Geburtskliniken weiterentwickelte, ist heute ein wegweisendes Sozialprojekt, das politische Impulse setzt und Familien mit Kindern, die besondere Bedürfnisse haben, unterstützt. Die Mitwirkenden von Uplift haben in der Kirgisischen Republik ein Schlüsselkonzept zur Reduzierung von Sozialwaisen entwickelt, bei der Berührung Sinn macht. Uplift wurde mehrfach ausgezeichnet, zuletzt als "Best Practice" für die Region Ost-Asien. Vortrag im Rahmen der Fachtagung mit Symposium zum 30. Jubiläum der Deutschen Gesellschaft für Baby- und Kindermassage e. V...


Haut & Fühlen: Wer ist die DGBM® e.V.?

Ute Laves

Babymassage ist nicht gleich Babymassage! Ein Überblick unserer Arbeit und Alleinstellungsmerkmale, die auch für die DGBM®-Kindermassage zutreffen. Vortrag im Rahmen der Fachtagung mit Symposium zum 30. Jubiläum der Deutschen Gesellschaft für Baby- und Kindermassage e. V. "Berührung macht Sinn" vom 20. bis 22. März 2026 in Berlin, ca. 25 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (33 MB audio, 568 MB video)


Trauma im Gehirn, Geist und Körper - eine neurobiologische Rundreise

Damir del Monte

Stress und Trauma können über eine Beeinflussung der strukturellen und funktionellen Hirnentwicklung zu einer veränderten Funktionalität aller Zentren und Systeme führen. Eine Prädisposition gegenüber psychischen und körperlichen Störungen wird so geschaffen. Diese Fortbildung führt Sie durch die Grundlagen und aktuellen Erkenntnisse zu Stress, Trauma und der Regulationsfähigkeit von Psyche und Gehirn. Dabei werden die funktionellen Zusammenhänge zwischen traumatischen Erlebnissen und der Entstehung von chronischen entzündlichen Erkrankungen dargestellt Um die langfristigen physischen und psychischen Auswirkungen von – insbesondere frühen - Traumata zu verstehen, werden psychotraumatologische, neurobiologische und psychoneuroimmunologische Aspekte zusammengeführt und ihre Implikationen für die Traumatherapie vorgestellt. Vortrag im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "Trauma, Trance und Therapie: Der Körper im Fokus", 19. bis 22. März 2026 in Kassel und online, ca...


Körperwissen nutzen – wieder ganz werden

Silvia Zanotta

Mein Thema ist der Einbezug des Körpers in die Traumatherapie. Ich werde meinen von Maggie Phillips übernommenen Ansatz Somatische Ego-State-Therapie, den ich zusammen mit Rachporn Sangkasaad kontinuierlich anpasse und weiter entwickle, vorstellen: Eine Kombination aus Hypnose, Somatic Experiencing® und Ego-StateTherapie, z. T. auch energetische Psychologie (Klopfen), ein ganzheitlicher Approach, der bei allen Themen hilfreich ist, aber insbesondere dort, wo Körpergedächtnis und -wissen mit einbezogen werden müssen, z. B. bei präverbalen Traumata, bei toxischer Scham oder auch bei Blockaden und Syndromen mit komplex traumatisierten Menschen. Vortrag im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "Trauma, Trance und Therapie: Der Körper im Fokus", 19. bis 22. März 2026 in Kassel und online, ca. 42 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (58 MB audio, 559 MB video)


Erinnerungsupdate - der neurowissenschaftliche Schlüssel für nachhaltige Transformation

Antonia Pfeiffer

Das Erinnerungsupdate beschreibt die nachhaltige Veränderung unbewusster emotionaler Erinnerungen – also die Transformation von Ängsten, Trauma-Triggern, emotionalen Wahrheiten. Es ist ein biologischer, gut erforschter Prozess, der durch verschiedene therapeutische und medikamentöse Modalitäten erzielt werden kann. Er ist zudem in verschiedenen Spezies nachgewiesen worden. Das bedeutet, der Prozess ist evolutionsbiologisch alt. Doch zugleich ist er neu: So schrieb im Jahr 1994 Bessel van der Kolk noch "Emotionale Erinnerungen sind für immer". Und Gerhard Roth postulierte im Jahr 2015 "Die Amygdala vergisst nicht". Beide sind wirkliche Experten auf ihrem Gebiet. Wie kamen sie zu ihrer Einschätzung? Der Grund liegt in dem Schwerpunkt der Wissenschaft, die über Jahrzehnte Prozesse erforschte, die eben nicht in der Lage sind nachhaltige Transformationen hervorzurufen...


Impact-Techniken: Wenn (Trauma-)Therapie erlebbar wird

Eva Barnewitz

Vortrag im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "Trauma, Trance und Therapie: Der Körper im Fokus", 19. bis 22. März 2026 in Kassel und online, ca. 39 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (54 MB audio, 523 MB video)


Eröffnungsvortrag im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "Trauma, Trance und Therapie: Der Körper im Fokus"

Christian Schwegler

Eröffnungsvortrag im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "Trauma, Trance und Therapie: Der Körper im Fokus", 19. bis 22. März 2026 in Kassel und online, ca. 13 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (18 MB audio, 203 MB video)


Körper-Trance: Somatische Psychotherapie und klinische Hypnose: ein wirksames Duo bei Traumafolgestörungen

Woltemade Hartman

Wenn Menschen mit einem Trauma konfrontiert werden, kann ihr Nervensystem so intensiv reagieren, dass eine Dissoziation ausgelöst wird, ohne dass sie sich dessen bewusst sind. Das unterstreicht die Bedeutung eines vielschichtigen therapeutischen Ansatzes, um die anhaltenden Auswirkungen von Trauma und Dissoziation zu effektiv zu behandeln. Eine singuläre psychotherapeutische Strategie ist unzureichend; stattdessen muss eine wirksame Methode den Schwerpunkt auf innere Sicherheit, Stabilisierung, Selbstregulierung, Wiederverbindung mit anderen, Ressourcenaktivierung und emotionalen Fluss legen. In den letzten Jahren haben die neurobiologischen Perspektiven auf Trauma und Dissoziation im Rahmen der Psychotherapie immer mehr an Anerkennung gewonnen. Ich bin zu der Erkenntnis gelangt, dass jahrzehntelang die entscheidende Rolle des Körpers und des Nervensystems für den therapeutischen Erfolg übersehen wurde - ein bedeutendes Versäumnis...


Traumatherapie mit schwer traumatisierten Kindern und Jugendlichen

Andreas Krüger

Vier Säulen des Erfolgs: Partizipation, Bildsprache, Imagination und Ego-State-Arbeit Trauma-Folgestörungen im Kindes- und Jugendalter sind häufig und finden dennoch zu wenig Beachtung. Oft werden assoziierte Diagnosen (ADHS, Störungen des Sozialverhaltens, Depressionen, Autismus) vergeben und nicht ursachenprinzipiell, sondern symptomatisch/medikamentös (an-)behandelt - mit kritischen Folgen für Kind, soziales Umfeld und Gesellschaft. Vor über 25 Jahren entstand aus der kinder- und jugendpsychiatrischen Praxis mit schwerst traumatisierten Patientinnen heraus ein heilungs- und ressourcenorientiertes Behandlungskonzept, das hypnotherapeutische, systemische, psychodynamische wie auch verhaltenstherapeutische Elemente trauma-fokussiert verbindet. Anhand der Konzeption der Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie für Kinder und Jugendliche (PITT-KID) wird aufgezeigt, wie, auch bei Störungsbildern mit komplexer PTBS, dissoziativen, assoziierten Bindungsstörungen etc...


Innere Reise zum Ankommen

Doris Umlauf

Meditation zwischen Stille und Bewegung Zum Auftakt läd die Referentin die Teilnehmenden zu einer geführten Meditation ein, die Körper und Geist gleichermaßen anspricht. In einer sanften Abfolge von Stille, Atem, inneren Bildern und fließenden Bewegungen entsteht ein Raum, um Spannungen loszulassen, präsenter zu werden und innerlich anzukommen. Die Praxis verbindet ruhige Zentrierung mit belebenden Impulsen – ein Übergang, der die Teilnehmenden geöffnet und gesammelt in die Veranstaltung führt. Meditation im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "Trauma, Trance und Therapie: Der Körper im Fokus", 19. bis 22. März 2026 in Kassel und online, ca. 73 Min. auf 1 CD oder als Sofortdownload (100 MB audio)


Plädoyer für die Seele in einer entzauberten Welt

Renate Daniel

Angesichts von Klimakrise, Krieg und Pandemie erleben wir schmerzhaft, dass weder Rationalität noch Wissenschaft allein ausreichen, um die Verwerfungen unserer Zeit zu bewältigen. Überlieferte Mythen verweisen darauf, dass wir uns wahrscheinlich an einer Schwelle befinden, an der Althergebrachtes nicht mehr trägt. In solchen Umbruchzeiten braucht es den Mut, die Seele wieder ernst zu nehmen – jenes leise, lebendige Zentrum, aus dem archetypische Bilder und schöpferische Kräfte in die Welt drängen, mit denen wir Zukunft gestalten können. Moderation: Dr. Christa Futscher Vortrag und Diskussion im Rahmen des IGT-Symposiums "Atempause - Seelenfunken", 13. - 14. März 2026 im Kulturzentrum Konstanz, ca. 71 Min. auf 1 DVD oder 1 CD oder als Sofortdownload (96 MB audio, 1,6 GB video)


Imagination

Verena Kast

Die Vorstellungskraft, die Imagination, brauchen wir, um uns zu erinnern, aber auch, um uns in die Zukunft hinein zu denken, verschiedene Szenarien zu entwerfen, kreativ zu sein. Die Zukunft ist ungewiss, und deshalb fordert sie unsere Imagination heraus. Die Fähigkeit zu imaginieren haben wir alle, man kann die Imaginationsfähigkeit aber üben. Die Lebendigkeit von Imaginationen entscheidet darüber, wie sie sich auf unser kognitives und emotionales Leben auswirken. In dieser Veranstaltung wird versucht, die Imaginationen zu verlebendigen. Es wird imaginiert und die verschiedenen Arten von Imaginationen miteinander ausgetauscht. Workshop und Diskussion im Rahmen des IGT-Symposiums "Atempause - Seelenfunken", 13. - 14. März 2026 im Kulturzentrum Konstanz, ca. 104 Min. auf 1 DVD oder 1 CD oder als Sofortdownload (140 MB audio, 2,3 GB video)


G"tt einbilden und entbilden

Eckhard Frick

Was die Seele aus den Funken macht Von Meister Eckhart und Ingrid Riedel können wir lernen, dass und wie wir G"tt imaginieren, "einbilden" und diese Einbildung wieder loslassen, G"tt "entbilden" können. Die abrahamitischen Religionen haben sowohl zu bilderfreundlichen als auch zu bilderkritischen Traditionen geführt, mit denen die Differenz zwischen G"tt und seinen/ihren Bildern ausgedrückt wird. C. G. Jung räumt dieser Differenz einen zentralen Platz in der Analytischen Psychologie ein. Moderation: Ursula Brasch Vortrag und Diskussion im Rahmen des IGT-Symposiums "Atempause - Seelenfunken", 13. - 14. März 2026 im Kulturzentrum Konstanz, ca. 65 Min. auf 1 DVD oder 1 CD oder als Sofortdownload (87 MB audio, 1,4 GB video)


IGT-Symposium "Atempause - Seelenfunken" - Set

Eckhard Frick, Renate Daniel, Verena Kast

Set aller Aufnahmen des IGT-Symposiums "Atempause - Seelenfunken" Symposium zu Ehren von Prof. Dr. Dr. Ingrid Riedel Diese Aufnahmen sind enthalten: Begrüßung und Ehrung von Prof. Dr. Dr. Ingrid Riedel Renate Daniel: Plädoyer für die Seele in einer entzauberten Welt Verena Kast: Imagination Eckhard Frick: G"tt einbilden und entbilden - Was die Seele aus den Funken macht


Trauma und Krise bewältigen

Christa Diegelmann

Texte, Übungen und Gedichte zur Ressourcenstärkung Ressourcen gegen die Angst (Gerald Hüther) Atmen und lächeln und Wohlfühlort (Christa Diegelmann) Nicht müde werden: Hilde Domin (Sabine Wackernagel) Innere Helfer (Christa Diegelmann) Gepäck ablegen (Luise Reddemann) Gegen Gewohnheit: Eva Strittmatter (Sabine Wackernagel) Die Baumübung zum Auftanken von Lebenskraft (Margarete Isermann) Hast Du einen Baum lächeln gesehen: Susan Kiguli (Sabine Wackernagel) Die Lichtstrom-Übung (Margarete Isermann) Glückserfahrungen rund ums Essen (Christa Diegelmann) Augenblicke: Jorge Luis Borges (Daniela Tausch) Das Bad im Meer (Ulrich Sachsse) Nichts bleibt, wie es ist: Rose Ausländer (Sabine Wackernagel) Das ABC des Wohlbefindens (Christa Diegelmann) Was ist Glück: Zitat von Luise Bourgeois (Katharina Wackernagel) Sampler von 2007, ca. 74 Min. auf 1 CD oder als Sofortdownload (78 MB audio)


Resilienzkompetenz in krisenhaften Zeiten fördern

Gunther Schmidt

Für mich selbst und in der Begleitung anderer In einer Welt, die zunehmend von Unsicherheiten und Krisen geprägt ist, wird die Fähigkeit, Resilienz zu entwickeln und zu fördern, immer wichtiger. Doch was bedeutet es, in belastenden Zeiten wirklich resilient zu sein - sowohl für sich selbst als auch in der Begleitung anderer? Welche Methoden und innere Haltungen können uns unterstützen, Herausforderungen nicht nur zu überstehen, sondern sogar an ihnen zu wachsen? Schwerpunkte: Resilienz als Kompetenz: Grundverständnis und die Bedeutung von Resilienz in herausfordernden Zeiten Hypnosystemische Konzepte: Werkzeuge, um die eigene Resilienz zu stärken und andere in Krisenprozessen achtsam zu begleiten Selbstfürsorge und Co-Regulation: Praktische Übungen zur Stärkung der inneren Balance und zur Förderung eines ressourcenorientierten Umgangs mit Belastungen Achtsamkeit und innere Klarheit: Wege, wie wir uns selbst und andere in komplexen Situationen unterstützen können


Kommunikation ohne Subjekt

Felix Stalder

Wenn wir mit einer "Generativen Künstlichen Intelligenz", etwa einem Chatbot, interagieren, erscheint uns die Form vertraut. Zwei Subjekte, die mittels Frage und Antwort miteinander kommunizieren. So erscheint vielen Nutzer:innen die KI als ein zweites Subjekt, eine Freund:in, Expert:in oder Therapeut:in. In meiner Präsentation werde ich darlegen, dass dieser Eindruck eine Täuschung, eine Suggestion des Interface-Designs ist. Vielmehr findet hier eine Kommunikation ohne Subjekte statt. Die Nutzer:in wird in diesen Systemen als Dividuum, als rekombinierbarer Cluster partieller Eigenschaften entworfen, während die generative KI eine situative Aktualisierung eines kollektiven Möglichkeitsraums darstellt. Ihre Interaktion folgt einem behavioristischen Muster, in dem Reflexivität keine Rolle spielt...


Psychoanalyse und das Politische

Patricia Gherovici

Der Transerfahrung zuhören zwischen Neutralität und Engagement / Commitment Es geht um die Frage nach dem Verhältnis der Psychoanalyse zum Politischen: Ist Psychoanalyse inhärent politisch, oder erfordert sie eine Suspension politischer Verpflichtungen, um die analytische Neutralität zu wahren? Anstatt Neutralität und Aktivismus als gegensätzliche Pole zu betrachten, schlage ich eine "dritte Position" vor - eine analytische Haltung, die sich sowohl gegen Distanzierung/Detachment als auch gegen offenes ideologisches Engagements wendet. Basierend auf klinischer Arbeit mit gender- und sexuell non-konformen Analysanden argumentiert die Rererentin, dass die trans Erfahrung nicht lediglich alltägliche Politik aufruft, sondern das Politische an sich konfrontiert - die strukturellen und unbewussten Dimensionen von Macht, Identität und sozialer Differenz...