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Herausgeber: Dipl. Päd. Bernd Ulrich

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Auditorium Netzwerk Fachbereiche weitere Aufnahmen zum Thema Gehirnentwicklung / Lernprozesse

weitere Aufnahmen zum Thema Gehirnentwicklung / Lernprozesse


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Symposium Kortizes 2024 - Set

Ulrich Ansorge, Jan Born, Katja Crone, Christian Doeller, Tamara Fischmann, Jessica Freiherr, Gesa Hartwigsen, John-Dylan Haynes, Michael Pauen, Natalia Zaretskaya

Set aller Aufnahmen des Symposium Kortizes "Im Keller des Geistes - Gehirn, Psyche und die Leistungen des Unbewussten" Diese Aufnahmen sind enthalten (alles Videos): body { font-family: BlinkMacSystemFont, -apple-system, "Segoe UI", Roboto, Oxygen, Ubuntu, Cantarell, "Fira Sans", "Droid Sans", "Helvetica Neue", Helvetica, Arial, sans-serif; background: white; color: #333; padding: 2rem; } table { width: 100%; border-collapse: collapse; font-size: 0...


Implizite Erinnerungen, Kognitive Karten

Christian Doeller

Wie das Gehirn mit unbewussten Mechanismen die Zukunft vorhersagt Unser Gehirn hat die Fähigkeit, Erlebtes in dauerhaften Erinnerungen festzuhalten. Es hat aber unter anderem auch die Aufgabe, die Vielzahl unserer Erlebnisse so zu organisieren, dass wir daraus Wissen formen, dieses Wissen flexibel nutzen und künftige Ereignisse zuverlässig vorhersagen können. Alle dafür erforderlichen Prozesse müssen dynamisch, aber auch sehr schnell und daher oft unbewusst erfolgen, da ein permanentes Nachdenken darüber zu viele kognitive Ressourcen binden und damit das Alltagsleben unmöglich machen würde. Diesen beiden scheinbar entgegengesetzten kognitiven Funktionen - einerseits die Vergangenheit zu erinnern und andererseits die Zukunft vorherzusagen - liegen interessanterweise Prozesse in ein und derselben Gehirnstruktur, der Hippokampusformation, zugrunde...


Unbewusste Entscheidungen - Wie das Gehirn seine Weichen stellt

John-Dylan Haynes

Wir haben oft den Eindruck, es gäbe einen klaren Zeitpunkt, an dem wir eine bestimmte Entscheidung fällen. Es scheint, der Ausgang habe bis zu diesem Moment noch nicht festgestanden und wir hätten uns noch anders entscheiden können. Der Zeitpunkt der subjektiven Entscheidung spielt für uns in der Festlegung des Ausgangs also eine besondere Rolle. Dem scheinen jedoch Ergebnisse aus der Hirnforschung in der Tradition von Benjamin Libet (unter anderem aus unserer Arbeitsgruppe) zu widersprechen. Diese zeigen, dass der Ausgang von Entscheidungen paradoxerweise bereits vor dem Zeitpunkt der subjektiven Entscheidung vorhergesagt werden kann. Auch wenn diese Vorhersage nur begrenzt ist, scheinen sie dem Eindruck zu widersprechen, wir hätten uns noch umentscheiden können. Allerdings zeigen andere Ergebnisse, dass wir die Vorhersage auch durchbrechen können. So können Menschen eine einmal angebahnte Entscheidung bis zu einem sehr späten Zeitpunkt wieder abändern...


Das flexible Gehirn

Gesa Hartwigsen

Unbewusste Mechanismen und Anpassungsfähigkeit in der sprachlichen Kommunikation Im Alltag scheint es, als ob wir die Kommunikation in unserer Muttersprache mühelos beherrschen und oft ohne bewusste Anstrengung auskommen. Wie macht unser Gehirn das? Wenn wir als Kinder das Sprechen erlernen, verändert sich unser Gehirn und legt die Grundlage dafür, dass wir mühelos komplexe Sätze verstehen und flüssig miteinander sprechen können. Doch was passiert, wenn die Kommunikation plötzlich nicht mehr automatisch und reibungslos funktioniert? Die erstaunliche Anpassungsfähigkeit unseres Gehirns, die als Grundlage für hochkomplexe Prozesse wie die Sprachverarbeitung dient, soll hier an verschiedenen Beispielen veranschaulicht werden. Es geht darum, zu verstehen, wie die Architektur und Funktionsweise des Gehirns die sprachliche Kommunikation ermöglicht, welche Rolle unbewusste Prozesse dabei spielen und was uns dabei von anderen Tieren unterscheidet - oder eben nicht...


Wir haben ein feines Näschen

Jessica Freiherr

Neurowissenschaftliche Betrachtung des menschlichen Geruchssinnes Der menschliche Geruchssinn wird in seiner Wichtigkeit unterschätzt. Die Besonderheit des Geruchssystems ist, dass Düfte starke Emotionen und Erinnerungen hervorrufen und das, ohne dass wir uns dessen bewusst werden. Geruchsreize aktivieren das limbische System also teilweise, ohne dass diese Reize in unser Bewusstsein treten. Im Vortrag wird die Wichtigkeit des menschlichen Geruchssinnes durch Erläuterung der derzeitigen Studienlage betont. Es werden sowohl anatomische und physiologische als auch neurowissenschaftliche Grundlagen der olfaktorischen Wahrnehmung erläutert und die Besonderheiten des Geruchssystems herausgearbeitet. Außerdem werden Geruchsreize in den Kontext von alltäglicher multisensorischer Wahrnehmung gesetzt. Abschließend wird die olfaktorische Wahrnehmung mit Hinblick auf angewandte Forschung in den Sektoren Lebensmittel, Getränke und Kosmetik betrachtet...


Licht ins Dunkel des Geistes

Ulrich Ansorge

Einsichten in die Arbeitsteilung zwischen Bewusstsein und Unbewusstem Unsere Vorstellungen von der Arbeitsteilung zwischen Bewusstsein und Unbewusstem wandeln sich stetig. Wichtige zeitgenössische Quellen dieser Vorstellungen sind einerseits experimentell erzeugte Dissoziationen zwischen nachweislich fehlender Wahrnehmung und andererseits geistige Verarbeitungen nicht wahrgenommenen Inputs. Der Vortrag stellt diese Methode und wichtige Ergebnisse aus der Untersuchung normal-gesunder, wacher Menschen vor. In wichtigen Beziehungen ähneln sich die dabei ermittelten Leistungen bewusster und unbewusster (oder besser "nicht-bewusster") Verarbeitung, so in ihrer Abhängigkeit von Absichten. Diese Absichtsabhängigkeit ist wahrscheinlich kritische Voraussetzung für die Dienstbarmachung nicht bewusstseinspflichtiger Verarbeitung für bewusste Prozesse und somit wichtigstes Bestimmungsstück der Zusammenarbeit bzw. der Arbeitsteilung zwischen den beiden Domänen...


Vom Reiz zum Bewusstsein

Natalia Zaretskaya

Visuelle Informationsverarbeitung im Gehirn Unsere subjektive Wahrnehmung der äußeren Welt entsteht aus einem komplexen Zusammenspiel zwischen den Informationen, die unsere Sinnesorgane liefern, und kognitiven Einflüssen wie unserem Wissen, unseren Erfahrungen und unseren Erwartungen. Diese Interaktion vollzieht sich größtenteils automatisch in unserem Gehirn und ist uns nicht bewusst. In diesem Vortrag werden zunächst Methoden präsentiert, die es uns ermöglichen, experimentell die Entstehung bewusster visueller Wahrnehmung aus sensorischer Eingabe im Gehirn zu untersuchen (z. B. visuelle Täuschungen, binokulare Rivalität). Danach spricht die Referentin darüber, was bisher über die Gehirnbereiche und -netzwerke, die an diesem Prozess beteiligt sind, bekannt ist. Schließlich geht die Referentin auf noch unerforschte Fragen ein und zeigt, wie moderne Hirnbildgebungstechnologien dazu beitragen können, diese zu beantworten...


Selbst und Identität

Katja Crone

Die Grundlagen des Selbstverständnisses von Personen Personen haben typischerweise eine Vorstellung von sich selbst - darüber, wer sie sind, welche Eigenschaften sie haben und wie sie sich von anderen Personen unterscheiden. Eine besondere Rolle spielen dabei persönliche Erinnerungen an frühere Erfahrungen, die sie im Leben gemacht haben. Solche Erinnerungen bilden den Kern von Geschichten, die Personen über sich erzählen, um zu charakterisieren, wer sie sind. Die Untersuchung der Struktur solcher Geschichten ("Selbst-Narrationen") ist Gegenstand philosophischer narrativer Theorien des Selbst. Im Vortrag diskutiere ich Ansätze, die behaupten, das Selbstverständnis von Personen ließe sich allein und vollständig im Rückgriff auf Selbst-Narrationen erklären. Dagegen wird argumentiert, dass eine angemessene Beschreibung auch nicht-narrative und minimal bewusste Aspekte berücksichtigen muss...


Dem Rätsel des Bewusstseins auf der Spur

Michael Pauen

Neue Erkenntnisse der Hirnforschung und die Rolle des Unbewussten Emotionen und Empfindungen stellen ein zentrales Problem der Bewusstseinsforschung dar: Es scheint einfach keine Brücke zu geben zwischen der subjektiven Erfahrung von Freude, Trauer oder Schmerz und objektiven Erkenntnissen über die elektrochemische Aktivität von Nervenzellen. Doch so plausibel diese Skepsis auf den ersten Blick auch erscheinen mag: Die Argumente, auf die sie sich stützt, sind überraschend schwach. Zudem hat gerade die Schmerzforschung in den letzten Jahren eine Reihe von Erkenntnissen erzielt, die eine direkte Verbindung zwischen subjektiver Empfindung und objektiven Tatsachen erkennen lassen. Eine wichtige Rolle spielen dabei unbewusste Verhaltensprogramme, die unser Denken und Handeln massiv beeinflussen und zudem äußerst intelligent sind. Vortrag im Rahmen des Symposium Kortizes "Im Keller des Geistes - Gehirn, Psyche und die Leistungen des Unbewussten" vom 04. - 06...


Lernen im Schlaf, kein Traum

Jan Born

Wie im Schlaf Langzeitgedächtnis gebildet wird Im Vortrag wird kurz erläutert, was Schlaf aus biologisch-psychologischer Sicht ist und wie er untersucht wird, um dann auf seine zentrale Funktion, nämlich die der Langzeitgedächtnisbildung, einzugehen. Die Prozesse, die dazu führen, dass wir Dinge langfristig behalten, finden nicht im Traumschlaf, sondern hauptsächlich im Tiefschlaf statt. Im Schlaf werden auch nicht alle Erlebnisse des Tages abgespeichert, sondern nur ein Teil, quasi die Essenz, dieser Erlebnisse. Um diese Essenz herauszufiltern, werden die neu in das neuronale Netzwerk enkodierten Erlebnisse im Schlaf auf neuronaler Ebene wiederholt reaktiviert, wodurch sie allmählich in abstraktere Repräsentationen transformiert werden, die dann im Langzeitgedächtnis abgespeichert werden. Abschließend wird auf den frühkindlichen Schlaf eingegangen, bei dem dieser transformative Charakter der Gedächtnisbildung im Schlaf besonders ausgeprägt zu sein scheint...


Geheimnisse des Geistes: Aufbruch ins Unbewusste

Tamara Fischmann

Eine Reise durch die Mysterien von Gehirn, Psyche und Traumwelten Freud entwickelte seine Theorie des Unbewussten hauptsächlich durch seine Traumtheorie. Doch seine enge Verbindung zur Neurophysiologie als Neurophysiologe selbst beeinflusste maßgeblich unser heutiges Verständnis des Unbewussten. Schon 1891 betonte er die Notwendigkeit, Psychologie und Physiologie für ein umfassendes Verständnis der Psyche zu vereinen. In seinem endgültigen Modell des psychischen Apparates postulierte Freud ein dynamisches, komplexes System mit den drei Hauptinstanzen: das Es, das Ich und das Über-Ich, in dem das mächtige psychologische Unbewusste eine zentrale Rolle einnimmt. Die Traumtheorie wurde zum Geburtsort der Psychoanalyse als Wissenschaft des Unbewussten. Anhand Freuds Analyse seines "Onkeltraums" wird im Vortrag verdeutlicht, wie Träume unbewusste Konflikte widerspiegeln und bearbeiten...


Einführung in die neurowissenschaftlichen Grundlagen des Denkens und Fühlens

John-Dylan Haynes

Das Verständnis, wie unser Gehirn unser Denken und Fühlen ermöglicht, hat in den letzten Jahren erstaunliche Fortschritte gemacht. Das Seminar gibt einen einführenden Überblick über dieses spannende Forschungsgebiet. Es zeigt die Herangehensweise und zentralen Einsichten, aber auch die Herausforderungen und Grenzen der Hirnforschung. Es geht dabei beispielhaft um fünf zentrale Fragen: (1) Wie hängen Gedanken und Hirnprozesse überhaupt zusammen und gibt es prinzipielle Grenzen und Herausforderungen der Erkenntnis? (2) Kann man "Bewusstsein" neurowissenschaftlich erklären und wie funktionieren unbewusste Prozesse? (3) Kann man mit Techniken der Hirnforschung wirklich "Gedanken lesen"? (4) Was weiß man über die Hirnmechanismen von Kontrolle und Willensfreiheit? (5) Wie ist das Wechselverhältnis zwischen dem Gehirn und dem Rest des Körpers? Prof. Dr. rer. nat...


The EAGT Research DataBase u. Research Platform

Renata Mizerska

Presentation In 2018, EAGT took up a project –initiated by the Polish and Spanish GT associations– for a database that stores bibliographic references of research work in and about GT from all over the world. The database contains 250 references now and it is freely accessible. It aims at becoming an important resource for students, therapists as well as researchers. It will be continuously enriched with new articles and references, but also with other contents that are useful for research, such as filmed sessions of our conferences and research seminars. Come and discover how it works now and our plans for the future… Präsentation in englisch im Rahmen der 5. Internationalen Forschungskonferenz der DVG "Gestalt for Future - Forschung vernetzen", 02. - 04. September 2022 in Hamburg, ca. 49 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (1,2 GB video, 49 MB audio).


Dem Geist auf der Spur

John-Dylan Haynes

Auslesen von Gedanken aus der Hirnaktivität Seit jeher sind wir von der Frage fasziniert, ob es möglich ist, die Gedanken einer anderen Person zu lesen. Mit der Entwicklung moderner Hirnscanner steht uns jetzt zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte eine geeignete Technik zur Verfügung. Grundlage dafür ist, dass jeder Gedanke mit einem charakteristischen Muster der Hirnaktivität einhergeht. Wenn man einen Computer darauf trainiert, diese Muster zu erkennen, kann man darauf schließen, was eine Person gerade denkt, zumindest zu einem gewissen Grad. Trotzdem ist es noch ein weiter Weg, bis diese Laborforschung anwendungsreif sein wird. Umso problematischer ist es, dass bereits jetzt kommerzielle Anbieter Dienstleistungen im Bereich Lügendetektion oder Neuromarketing anbieten, obwohl solche Techniken noch gar nicht anwendungsreif sind. Dieser Vortrag wird deshalb ein realistisches Bild der Möglichkeiten und Grenzen des wissenschaftlichen Gedankenlesens geben...


Gesamtset aller Aufnahmen des Contemplative Science Symposium

Wolf Singer, Mary Helen Immordino-Yang, Daniel Siegel, Joan Roshi Halifax, David Steindl-Rast, Jamila Tressel, Amber Carpenter, Christian Felber

Gesamtset aller Aufnahmen des Contemplative Science Symposium 2019 mit Wolf Singer, Dan Siegel, Mary-Helen Immodino-Yang, Viktoria Lysenko, Roshi Joan Halifax, David Steindl-Rast, Antoine Lutz, Willeke Rietdijk, Luisa Damiano, Amy Cohen Varela, Jamila Tressel, Amber Carpenter, John Dunne, Sander Tideman, Nicholas Gaussères, Cornelius Pietzner, Christian Felber, Diego Hangartner, Nipun Meta, Jamie Bristow, Michel Bitbol, James Morley, Leslie de Galbert, Esther Papies, Esther Ouwehand, Chris Rouane, Perla Kaliman, Heather Grabbe, Emeran Mayer, Sander Tidemann, Andreas Roepstorff, Katherine Weare Gesamtset Panels, Workshops und Keynotes in englisch im Rahmen des Mind & Life Symposiums "Contemplative Science" vom 25. - 27. Oktober 2019 in Fürstenfeldbruck, ca. 800 Min. auf 16 DVDs oder als Sofortdownload (3,1 GB video)


Panel: Neuro- and cognitive science (engl.)

Wolf Singer und Mary Helen Immordino-Yang

Mit Wolf Singer, John D. Dunne, Mary Helen Immordino-Yang, Antoine Lutz und Andreas Roepstorff Panel in englisch im Rahmen des Mind & Life Symposiums "Contemplative Science" vom 25. - 27. Oktober 2019 in Fürstenfeldbruck, ca. 63 Min. auf 1 DVD oder als Sofortdownload (299 MB video)


Workshop: Neuro-and cognitive science (engl.)

Wolf Singer und Mary Helen Immordino-Yang

Mit Wolf Singer, John D. Dunne, Mary Helen Immordino-Yang, Antoine Lutz und Andreas Roepstorff Workshop in englisch im Rahmen des Mind & Life Symposiums "Contemplative Science" vom 25. - 27. Oktober 2019 in Fürstenfeldbruck, ca. 68 Min. auf 1 DVD oder als Sofortdownload (276 MB video)


Strom fürs Fühlen - Statt Pillen

Thomas Stieglitz

Neurotechnik in Rehabilitation und bioelektronischer Medizin Wenn Technik den Nerv trifft: Strom für elektronische Pillen und fühlende Prothesen. Der menschliche Körper funktioniert elektrisch, zumindest teilweise. In der Medizintechnik hat dies zu Geräten zur Aufnahme von Herz- und Hirnsignalen und zu Herzschrittmachern geführt. Elektrisch aktive Implantate, die Signale natürlicher Sensoren und Organe im menschlichen Körper ersetzen oder überschreiben, können alternative Behandlungsmethoden zu pharmazeutischen Lösungen bieten. "Neuronale Implantate", "Elektrozeutika", "elektronische Pillen" und "bioelektronische Medizin" sind Begriffe, die dieses Forschungsfeld beschreiben. Klinische Anwendungen im Bereich dieser Neurotechnik ermöglichen das Hören mit Hilfe von Cochlea Implantaten oder das Unterdrücken von Symptomen bei Parkinson Patienten mit Tiefer Hirn Stimulatoren...


Songs aus Litauen - gemeinsam erfahren

Laurita Peleniute

Vortrag im Rahmen der Wisdom Together Conference vom 28.-29.06.2019 in München, ca. 24 Min. auf 1 CD und 1 DVD oder als Sofortdownload (23 MB audio, 91 MB video).


Reflexion

Alfred Tolle

Vortrag im Rahmen der Wisdom Together Conference vom 28.-29.06.2019 in München, ca. 22 Min. auf 1 CD und 1 DVD oder als Sofortdownload (23 MB audio, 81 MB video).


Jubilee - Engagement aus dem Herzen

Michelle Long und Don Shaffer

Vortrag im Rahmen der Wisdom Together Conference vom 28.-29.06.2019 in München, ca. 43 Min. auf 1 CD und 1 DVD oder als Sofortdownload (46 MB audio, 197 MB video).


Interdisziplinäre Glücksforschung

Karlheinz Ruckriegel

Erkenntnisse und Konsequenzen aus Sicht der Wirtschaftswissenschaften Die Wirtschaftswissenschaften beschäftigen sich ganz grundsätzlich mit der Frage, wie man knappe Ressourcen so einsetzen kann, dass man die angestrebten Ziele bestmöglich erreicht. Das Materielle ist Mittel zum Zweck, nicht Zweck an sich. Es geht um ein gelingendes, glückliches, zufriedenes Leben. Empfehlungen für die Politik liefert hierzu etwa der "OECD Better Life Index", der elf Indikatoren (Bildung, Gesundheit, ...) umfasst. Empfehlungen für die Unternehmen finden sich im Konzept der "Sinnstiftenden Arbeit" (AOK-Fehlzeitenreport 2018). In der Managementlehre hat dies im "Positive Leadership Ansatz" seinen Niederschlag gefunden (Schaffen eines positiven Arbeitsklimas; Aufbau von Gemeinschaften/Teambuilding; Entwicklung der Stärken der Mitarbeiter; Klarheit über die Bedeutung/den Wert der Arbeit; Positive Kommunikation untereinander)...


Weisheit und Glück

Judith Glück

Warum der Weg zum gelingenden Leben steinig ist Sind weise Menschen glücklich? Sind glückliche Menschen weise? In der aktuellen Weisheitsforschung wird intensiv diskutiert, wie diese beiden Eigenschaften zusammenhängen und warum. Die empirische Studienlage ist inkonsistent; Höhe und Art des Zusammenhangs sind stark davon abhängig, wie Weisheit gemessen wird. Ohne eine überzeugende theoretische Basis sind die Befunde daher nur schwer zu interpretieren. Wir haben auf Basis unseres Entwicklungsmodells von Weisheit postuliert, dass der Zusammenhang deswegen komplex ist, weil Weisheit sich durch die intensive und durchaus auch schmerzhafte reflexive Auseinandersetzung mit Lebenserfahrungen entwickelt. Menschen auf dem Weg zur Weisheit neigen nicht zum Verdrängen und Ignorieren, sie befassen sich intensiv auch mit ihren eigenen Schwächen und Fehlern...


Dirigenten des Glücks

Franz Josef Wetz

Körper, Zeit und Grenznutzen Wir Menschen sind Leidflüchter und Glücksjäger. Und das Schaltzentrum unseres Glücks ist unser Körper. Glücksgefühle entstehen, wenn die Chemie stimmt. Belohnungszentrum und Botenstoffe sind wichtige Voraussetzungen hierfür. Der Körper ist gleichermaßen Grundlage, Werkzeug und Erlebnisort des Glücks. Nur, was ist Glück überhaupt? Wie hängen Glück und Zeit zusammen? Wie beeinflussen Gewohnheiten, Sehnsüchte und Fantasien unser Glück? Welche Rolle spielen bei der Glückssuche Euphorie und Melancholie? Kann nur glücklich ("happy") sein, wer auch Glück hat ("luck")? Wie hängt subjektives Wohlbefinden mit objektivem Wohlergehen zusammen? Jeder ist seines Glückes Schmied - aber nur, wenn ihm die hierfür notwendigen Glüheisen zur Verfügung stehen. Vortrag im Rahmen des Symposium Kortizes "Hirn im Glück - Freude, Liebe, Hoffnung im Spiegel der Neurowissenschaft", 12.- 14. April 2019 in Nürnberg, ca. 51 Min...


Hirnforschung als Leitwissenschaft

Torsten Voigt

Wissenschaftlicher Fortschritt oder Medienhype? Ist es so revolutionär, was die Neurowissenschaften anzubieten haben? Torsten Voigt erläutert anhand von Studienergebnissen und Folien folgende Punkte: 1. Erkenntnisfortschritt in den Neurowissenschaften und seine Grenzen 2. Der "wirkliche" Erfolg der Hirnforschung 3. Fazit: Eine kritische Reflexion des Neuro-Hypes Vortrag im Rahmen des 9. Kongresses für psychodynamisches Coaching "Neurowissenschaftliche Perspektiven im Coaching", 22. - 23. Februar 2019 in Kassel, ca. 38 Min. auf 1 DVD oder als Sofortdownload (184 MB video).


Forschungsgeschichten vom Gehirn und vom Hören

Peter Schneider

Der Vortrag spannt einen Bogen zwischen außergewöhnlichen Hörfähigkeiten (absolutes Gehör, Obertonwahrnehmung, Synästhesie) und entwicklungs-, lern- und stressbedingten Hörschwierigkeiten (Beeinträchtigung des phonologischen Bewusstseins, Geräuschempfindungen, Tinnitus). Dabei veranschaulicht Peter Schneider die Zusammenänge bei der Verarbeitung dessen, was wir hören, im Gehirn. In aktuellen Verlaufsstudien mit musizierenden Kindern und Jugendlichen, Musikstudenten und Profimusikern zeigte sich sowohl auf der Ebene des Gehirns als auch des Verhaltens eine deutlich schnellere Entwicklung und bessere Lernfähigkeit als im Vergleich zu Nichtmusikern. Kinder, die ein Instrument lernen, können besser zuhören, sind aufmerksamer und haben weniger Probleme, ihre Hyperaktivität und Impulsivität zu kontrollieren. Darüber schneiden sie in Lese- und Rechtschreibetests besser ab...


Gibt es multiple Persönlichkeiten hirnphysiologisch?

Alexander Jatzko

Was verändert sich bei Dissoziation im Gehirn? Kann man eine innere Welt messen? In diesem Vortrag werden zuerst die neurobiologischen Veränderungen durch eine Traumatisierung dargestellt, wobei hier die Dissoziationen zwischen frontalen und subkortikalen Arealen die Grundlage für Netzwerkstörungen, Bildung von Anteilen bis hin zu Programmierung ursächlich sind. Wie lässt sich eine Programmierung im Netzwerk Gehirn verstehen? Es werden die hirnphysiologischen Mechanismen von therapeutischen Interventionen vor allem an der Wirkweise des EMDR beschrieben, sodass grundsätzliche therapeutische Strategie bis hin zu Mechanismen der Deprogrammierung begreiflich werden. Vortrag im Rahmen der DGTD-Tagung "Aus vielen Ichs ein Selbst? Trauma, Dissoziation und Identität", 14. - 15. September 2018 in Mainz, ca. 26 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (34 MB audio, 253 MB video).


Klang und Sound als basale Erfahrungsdimensionen des Unbewussten

Stefan Knappe

Vortrag im Rahmen des Kongresses "Psychoneuroimmunologie im Lauf des Lebens", 14. - 16. September 2018, Innsbruck, Österreich, ca. 48 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (59 MB audio, 128 MB video).


Wie der Umgang mit Neuem glückt

Rolf Oerter

Menschsein als Zusammenspiel von Evolution, Kultur und Persönlichkeit Die Evolution hat uns mit Neugier und Wissbegier ausgestattet, die zeitlebens erhalten bleiben. Diese Gaben können im Alter besonders genutzt werden, da nun mehr Zeit als je zuvor zur Verfügung steht. Ein zweites großes Geschenk der Evolution ist das Spiel. Ihm verdanken wir in seiner Hochform die menschliche Kultur und damit Kunst, Musik, Literatur, Tanz, Sport und Wissenschaft. Die monotone und schwere Arbeit wird mehr und mehr Maschinen und Robotern überlassen. Wir können mit einem Zeitalter rechnen, in dem der Mensch ganz freigestellt ist für höhere kulturelle Tätigkeit, für Spiel in seiner Hochform. In diesem Zusammenhang haben heute die Älteren eine interessante Funktion. Sie zeigen, wie man Freizeit produktiv verbringen kann und was ein Leben ohne Arbeit, das nun frei ist für Neues, Interessantes, für eigene Ideen, bringen kann...


Kernkompetenzen der Erickson'schen Therapie

Dan Short

Core Competencies of Ericksonian Therapy The many creative, diverse, and divergent forms that Ericksonian therapy can assume are both its beauty and its curse. While there have been impressive innovations by smart people, there is still no global consensus on what exactly is Ericksonian therapy. Like a "slippery fish", the instant that it is trapped in a doctrine or described as a specific protocol, it becomes something that is no longer Ericksonian therapy. It is truly a paradox, the theory of practice that has no formal theory. Recently, I was approached by Jeff Zeig and asked to develop an authoritative list of the core competencies of Ericksonian therapy for research purposes. Fortunately, I had an abundance of help not only from Jeff Zeig but also from almost every other leader and innovator in Ericksonian therapy. During this process, I received incredibly valuable input from hundreds of people around the world...


Mentales Heilen - wie geht das?

Sabine Bobert

Unser Gehirn vermag mehr, als uns bewusst ist, vor allem wenn wir es ähnlich wie Mönche trainieren. Die psychosomatische Medizin hat schon seit längerem aufgezeigt, dass unverarbeitete Gefühle und negative Gedanken eine der Hauptursachen für Krankheiten bilden. Unser Gehirn setzt unsere Gedanken und Gefühle in Signale um, die schließlich jede Körperzelle steuern. Je konzentrierter wir sind, um so genauer können wir diese Prozesse an uns selbst bewusst erleben. Im Alltag steuern wir uns die meiste Zeit unbewusst in krankmachende Zustände hinein. Der Schlüssel für die Selbstheilung liegt in der Kontrolle über den eigenen Geist (Gedanken, Gefühle, Willensimpulse). Der Vortrag führt uns in unsere unbewussten Fähigkeiten zur Selbst- und Fremdheilung ein. Er stellt Berichte über Mystiker sowie wissenschaftliche Grundlagen des mentalen bzw. Geistheilens vor. Vortrag vom 02. März 2018 am Hospitalhof Stuttgart, ca. 88 Min. auf 2 CDs oder als Sofortdownload (93 MB audio)


Filterblasen und Algorithmenmacht? Wie wir uns im Internet informieren

Jan-Hinrik Schmidt

Das Internet ist für viele Menschen zu einem unverzichtbaren Werkzeug geworden, um sich über alle nur erdenklichen Themen zu informieren und mit anderen Menschen auszutauschen. Dabei helfen Suchmaschinen wie Google, Plattformen wie Facebook und YouTube, oder auch die Online-Enzyklopädie Wikipedia - die allerdings alle keine neutralen Vermittler von Informationen sind, sondern jeweils eigene Prinzipien und Mechanismen ins Spiel bringen, wie Inhalte gefiltert, zusammengefasst und verbreitet werden. Eine wesentliche Frage in diesem Zusammenhang ist, ob das Wechselspiel aus Nutzerhandeln und algorithmischen, also automatisierten Auswahl- und Filterprozessen, die Vielfalt verfügbarer Informationen erhöht...


Süchtig nach Internet? Zwischen intensivem Spaß und Suchtverhalten

Kay-Uwe Petersen

Wenn Menschen am Smartphone, am Tablet, am Computer oder an der Spielkonsole einen Großteil des Tages und ggf. auch noch der Nacht verbringen, können das einfach nur moderne Lebenswelten sein - es können aber auch Suchtprobleme vorliegen. Besonders wenn diese Menschen die Kontrolle über ihr Onlineverhalten verloren zu haben scheinen: Sie können beispielsweise nicht aufhören, obwohl akut wichtige familiäre, schulische oder berufliche Angelegenheiten zu regeln sind. Sie tauchen in der Schule, am Studienort oder am Arbeitsplatz mit deutlichen Anzeichen von Schlafmangel oder gar überhaupt nicht auf. Sie können nicht einmal beim Essen, beim Arzt oder im Konzert ihr Smartphone aus der Hand legen. Moderne Lebenswelten... oder Suchtprobleme? Nahezu alle 82 Millionen Menschen in Deutschland dürften mittlerweile mit mehr oder weniger Zeitaufwand Internettechnologien nutzen - sei es am Smartphone, am Tablet oder am Computer...


Die Psyche ist konservativ: Über die Kosten der Beschleunigung im Alltag

Robert Schurz

Die menschliche Psyche wird durch Informationstechnologien in vielfältiger Art gefordert. Als Organ vollbringt unser Gehirn Anpassungsleistungen an die Umwelt durch verschiedene Mechanismen der Belastungskompensation. Diese Mechanismen können pathologisch ausarten, wenn die Gesellschaft sich nicht nach diesen Kompensationsformen ausrichtet. Im Falle der IT-Belastungen sind das: Sucht, Konzentrationsdefizit, soziale Instabilität, Bindungslabilität und Orientierungsdefizit. Die Frage ist: Können wir eine Gesellschaft einrichten, die diesen Kompensationsformen entspricht, oder müssen die betroffenen Individuen unter einem Anachronismus, eben unter einer "Krankheit" leiden? Vortrag im Rahmen des Symposiums turmdersinne "Gehirne unter Spannung: Kognition, Emotion und Identität im digitalen Zeitalter?", 13. - 15. Oktober 2017 in Fürth, ca. 47 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (42 MB audio, 250 MB video).


Veränderte Arbeitswelten: Coaching und Gehirn

Alica Ryba

Evolution - oder allmähliche Persönlichkeitsentwicklung in einer schnelllebigen Arbeitswelt: das Gehirn und seine Veränderbarkeit Der Beitrag beleuchtet das Thema Coaching aus neurobiologischer Perspektive. Es werden die Grundlagen von Psyche und Persönlichkeit sowie ihrer Veränderbarkeit erläutert. Die Zuhörer erfahren, dass unterschiedliche Methoden, wenn sie erfolgreich sind, Veränderungen in unterschiedlichen Bereichen des Gehirns bewirken. Mit diesem Wissen können Problemarten und -tiefen sowie Interventionen und ihre Wirksamkeit differenziert eingeschätzt werden. Die Vor- und Nachteile verschiedener Coachingansätze werden aus neurobiologischer Sicht aufgezeigt und eine integrative Vorgehensweise empfohlen. Vortrag im Rahmen der DCG-Tagung "Arbeitswelten und Coaching - ein Evolutionsprozess", 14. Oktober 2017 in Heidelberg, ca. 31 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (31 MB audio, 172 MB video).


Psychobiologische Aspekte von Partnerschaft und Paarinteraktion

Beate Ditzen

Partnerschaften haben einen bedeutenden Einfluss auf die psychische und körperliche Gesundheit und sogar auf das Überleben des Einzelnen. Dieser Einfluss wird über psychobiologische - u. a. hormonelle - Mechanismen vermittelt. Es stellt sich also die Frage, wie Hormone in konkreten Paarinteraktionen wirken und umgekehrt - ob und wie das Paarverhalten einen Einfluss auf Hormone hat. Im Beitrag werden aktuelle Studienergebnisse zu diesen psychobiologischen Mechanismen spezifisch für die Phasen einer Partnerschaft - von der ersten Anziehung bis zu dauerhaft stabilen Beziehung - diskutiert. Vortrag im Rahmen des Symposiums "Würde & Mitgefühl in Psychotherapie, Beratung, Organisationen und Gesellschaft", 29. September - 01. Oktober 2017 in Heidelberg, ca. 50 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (61 MB audido, 341 MB video).


Verkörperte Präsenz als eine von Herzen kommende Grundlage der Heilung

Bonnie Badenoch

Mit die tiefgreifendste Botschaft der beziehungsorientierten Neurowissenschaft lautet, dass wahre Präsenz, wahres Zuhören jeglicher Heilung zugrunde liegt. Angesichts des Sogs, der in unserer heutigen Kultur vom Tun ausgeht statt vom Sein, von Behandlungsplänen statt vom jeweils auftauchenden Moment, mag unserem Körper sogar das Gefühl abhanden gekommen sein, wirklich mit einem Gegenüber zusammen zu sein. Ein intellektuelles und zugleich tief empfundenes Verständnis für die biologischen Wurzeln einer unvoreingenommenen Wahrnehmung des anderen kann uns helfen, wieder zu einer offenen Präsenz zurückzufinden. Wahre Präsenz bietet den sicheren Raum, den es braucht, damit die inhärente Weisheit unserer KlientInnen zum Vorschein kommen und den therapeutischen Prozess lenken kann. Heute werden wir uns Informationen aus vielen Forschungsrichtungen zunutze machen, um in die Welt unseres wahrlich bemerkenswerten verkörperten Nervensystems einzutauchen...


Veränderungsprozesse im Gehirn anstoßen

Matthis Schlagmüller

Von welchen Faktoren hängt es ab, ob Lernprozesse im Gehirn stattfinden, die dauerhafte Verhaltensänderungen zur Folge haben? Welche Rolle spielen hierbei insbesondere epigenetische Prozesse - die Tatsache, dass Gene durch Stress, Traumata, Gedanken, Ernährung, Berührungen, u.v.m. ein- oder ausgeschaltet werden können? Seminar im Rahmen des APS-Kongresses "Das Fremde - in mir, in dir, in Gott", 31. Mai bis 03. Juni in Würzburg, ca. 79 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (88 MB audio, 316 MB video)


Leben. Bewahren und Verändern

Michael Ermann, Alexandra Martin, Günter Schiepek, Beate Ditzen, Wolfgang Wöller, Tanja Zimmermann, Elisabeth Schramm

46. Langeooger Psychotherapiewoche, 22. - 27. Mai 2017 DVD 1 Michael Ermann: Traumdeutung bei Freud und heute (108 Min.) Alexandra Martin: Psychotherapie der Körperdysmorphen Störung (71 Min. ) Günter Schiepek: Gehirn, Psyche und komplexe Systeme - Zur Zukunft der Psychotherapie (65 Min.) Beate Ditzen: Neuroendokrine Mechanismen von Stress, Stressbewältigung und ihre Wirkung auf die psychische und körperliche Gesundheit (68 Min.) Wolfgang Wöller: Bindungstrauma und Persönlichkeitsstörungen - Ressourcenbasierte psychodynamische Therapie (66 Min.)


Was passiert bei EMDR im Gehirn wirklich?

Alexander Jatzko

Aktuelle Befunde der Bildgebung Vortrag im Rahmen des EMDRIA-Tags 2017 "Alles im Fluss - die dynamische Entwicklung des EMDR", 13. - 14. Mail 2017 in Bonn, ca. 41 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (47 MB audio, 150 MB video).


Motivation zum Bösen

Stefan Kühl

Soziologische Perspektiven auf menschliches Handeln Motivation schließt nicht nur den Antrieb zu positiven Handlungen ein. Soziologe Stefan Kühl geht im Vortrag aus systemtheoretischer Sicht der Frage nach, was Menschen dazu bringt, Dinge zu tun, die als gesellschaftlich schädigend, als "böse" betrachtet werden. Kühl entwickelt dies am Beispiel des Nationalsozialismus, als so viele "normale" Deutsche bereit waren, sich aktiv an der Vernichtung der europäischen Juden zu beteiligen. Kühls These: Es war die Einbindung in Staatsorganisationen, die diese Menschen dazu brachte, sich an Deportationen und Massenerschießungen zu beteiligen – und zwar unabhängig von den unterschiedlichen Motiven, die die Personen ursprünglich zum Eintritt in diese Organisationen bewogen hatten. Eine "Organisation" ist nach Kühl allerdings keine starr ablaufende Maschinerie, sondern ein Gebilde, das durchaus widersprüchliche Ziele verfolgt und dessen Mitglieder widersprüchlich handeln...


Zu viel des Guten?

Insa Nixdorf

Erkenntnisse über Depression und Burnout im Leistungssport Im Kontext des Leistungssports hat Motivation eine besondere Relevanz. Doch welche Mechanismen sind im Gange, wenn Antrieb und Leistungsfähigkeit eines Leistungssportlers verloren gehen, wenn die Motivation umschlägt in Erschöpfung, Leere, das Gefühl die Herausforderung nicht mehr bewältigen zu können? Obwohl Depression und Burnout im Sport in den Medien präsent sind, ist dieses Forschungsfeld sehr jung, fundierte Aussagen und empirische Belege rar. Erste Studien zeigen, dass Kritierien wie das Geschlecht oder die Art der Partnerschaft, die üblicherweise einen Einfluss auf die Entstehung von Depression haben, auf Leistungssport nicht einfach übertragen werden können. Relevant werden hier eher spezifische Faktoren wie chronisch hohe körperliche Belastung, Fremdbestimmung und Einstellungen. Auch zeigt sich eine Diskrepanz in der Depressivität zwischen Team- und Individualsportlern. Dipl. Psych...


Grübler oder Macher?

Marlies Pinnow

Kognitive und neurowissenschaftliche Grundlagen heterogener Motivationstypen Das Ziel klar vor Augen, tatkräftig anpacken, Überflüssiges ausblenden. Wer so zu Werke geht, der bringt es im Leben zu etwas. Nur ist das auch jedermanns Sache? Wer kennt nicht die vielen persönlich gesetzten Ziele, die immer wieder dem inneren Schweinehund zum Opfer fallen. Und wer hat sich nicht schon durch kleine Misserfolge auf dem Weg zum Ziel davon abbringen lassen und es später bereut? Frau Dr. Pinnows Vortrag wird der Frage nachgehen, welche Kontrollprozesse und Persönlichkeitsfaktoren zwischen Zielsetzung und Handeln vermitteln. Dabei werden persönlichkeitsbedingte Motivationsstile und deren Messung vorgestellt, die schon bei der Bearbeitung einfacher kognitiver Aufgaben deutliche Unterschiede in der Selbststeuerung aufweisen. Diese Unterschiede zeigen sich sowohl im subjektiven Erleben, als auch in neuronalen Prozessen, die den erfassten Verhaltensleistungen zugrunde liegen...


Einflüsse im Hirn

Christian Elger

Wovon hängt ab, wie wir uns entscheiden? Der Mensch ist ein höchst individuelles Wesen und viele Dinge bestimmen seinen individuellen Entscheidungsprozess. Mit der Entwicklung des Frontalhirns und der gleichzeitigen Zunahme des Gesamthirnvolumens könnte man annehmen, dass eine immer komplexere Reaktion eines Individuums auf seine Umwelt gegeben ist und damit die Vorhersagbarkeit menschlicher Entscheidungen und Reaktionen immer unwahrscheinlicher wird. Prof. Elger zeigt in seinem Vortrag jedoch, dass sehr viele Reaktionen des Menschen archaisch in der Umwelt verankert sind und den Spielraum einengen, den ein Individuum hat. Demnach führen eine Reihe von groben Entscheidungsstraßen und Heuristiken dazu, dass in einigen Fällen eine Entscheidung auf gruppenstatistischer Ebene durchaus vorhersagbar ist. Eine Rolle hierbei spielen z.B...


Veränderung geschieht: Achtsamkeit und Mitgefühl... (Englisch/Deutsch)

Linda Graham

... sind Werkzeuge, um das Gehirn zu verändern und spirituelle Transformation zu bewirken. Vortrag im Rahmen des Fachkongresses Arbor Seminare "Achtsamkeit und Mitgefühl in Therapie und Gesellschaft", 23. - 25. September 2016, Merzhausen, ca. 74 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (74 MB audio, 325 MB video).


Wie Leben gelingt III: Psychosozialer Stress, Altern und Kognition

Alfred Wolf

Vortrag im Rahmen des Kongresses "Psychoneuroimmunologie im Lauf des Lebens", 16. - 18. September 2016, Innsbruck, ca. 28 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (30 MB audio, 115 MB video)


Aufbruch zu einer neuen Medizin – Was sagt die Gesundheitspolitik dazu?

Bernhard Seidenath

Vortrag im Rahmen des Kongresses "Psychoneuroimmunologie im Lauf des Lebens", 16. - 18. September 2016, Innsbruck, ca. 28 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (31 MB audio, 137 MB video)


Das Gehirn und die Zukunft

Chandra Sripada

Chandra Sripada berichtet Verblüffendes vom Zukunfts-Gehirn. Vortrag im Rahmen des Zukunftskongresses "Angezogen von der Zunkunft - Prospection and Positive Psychology", 09. -10. Juli 2016, Wien, ca. 79 Min. auf 2 CDs oder 1 DVD oder als Sofortdownload (84 MB audio, 464 MB video), englisch mit deutscher Konsekutivübersetzung.


Ganz Neues von der Neurobiologie des Wohlbefindens

Tobias Esch

Vortrag anlässlich des Kongresses "The Cutting Edge of Positive Psychology - Brennpunkte der Positiven Psychologie", 02. - 03. Juli 2016 in Hamburg, ca. 73 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (81 MB audio, 457 MB video).


Introduction to Brainspotting - Eine Einführung zu Brainspotting (englisch/deutsch)

Sue Pinco

This presentation introduces attendees to the Brainspotting protocol, developed by Dr. David Grand. Utilizing a combination of lecture, demonstration and small group practice we will explore the neuroscience behind BrainspottingTM, identify, illustrate and practice the core elements of the protocol, and discuss how BrainspottingTM can be utilized to facilitate the treatment of trauma, performance anxiety and other issues. Teaching Objectives: - Attendees will be able to list 2 ways in which neuroscience helps us understand the mechanisms that make BrainspottingTM experiential and effective. - Attendees will be able to differentiate between internal and external window and be able demonstrate techniques associated with both. - Attendees will be able to demonstrate how work with the X, and Y axis and be able to speak about why this important. Workshop im Rahmen des Kongresses "Reden reicht nicht!?", Heidelberg, 26. - 29. Mai 2016, ca. 139 Min...