Fachvorträge, Einführungen und Fortbildungen aus zahlreichen Wissenschafts- und Lebensbereichen, Bibliothek und Kultur-Archiv wertvollen Menschheitswissens
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Auditorium Netzwerk Fachbereiche Hirnforschung
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TEIL I: Die Wiederentdeckung des Unbewussten Neurowissenschaftliche und verhaltensbiologische Einsichten Das Unbewusste ist zurück im Fokus der Wissenschaft. Von seinen Ursprüngen in Freuds Theorien bis zu modernen neurobiologischen Erkenntnissen beleuchtet Prof. Jäncke die Bedeutung des Unbewussten für unser Denken, Fühlen und Handeln. Wir betrachten, wie subkortikale Strukturen im Gehirn unser Verhalten lenken, wie Intuition entsteht und welche evolutionären Mechanismen unbewusste Prozesse antreiben. Darüber hinaus wird die Rolle des Unbewussten in der Psychologie und in der modernen Welt diskutiert. Ein spannender Einblick in die Tiefe unseres Geistes und ihre Relevanz für das Leben im 21. Jahrhundert. TEIL II: Führen, aber richtig - neurowissenschaftliche und verhaltensbiologische Perspektiven Was macht gute Führung aus, und wie können wir sie aus neuro- und verhaltenswissenschaftlicher Sicht optimieren? Hier gibt Prof...
TEIL I: Geistige Flexibilität fördern, Hirnpotentiale ausschöpfen In einer sich ständig verändernden Welt mit neuen Herausforderungen ist die Fähigkeit zur geistigen Flexibilität entscheidender denn je. Kern dieses Seminars ist deshalb die kognitive Flexibilität und welche Relevanz sie für die Problemlösung, Kreativität und Anpassungsfähigkeit hat. Des weiteren werden die zugrundeliegenden neurobiologischen Mechanismen und deren Konsequenzen für das Verhalten und Denken thematisiert. Ein besonderer Fokus wird auf das Lernen und Gedächtnis gerichtet und dargestellt. Dabei werden Techniken besprochen, mit denen all diese Fähigkeiten verbessert werden können. TEIL II: Was Sie über Aufmerksamkeit, Verhaltenskontrolle, Konzentrationsfähigkeit und Planung wissen müssen Der zweite Teil bietet einen umfassenden Einblick in die für Menschen wichtigsten psychischen Funktionen Aufmerksamkeit, Verhaltenskontrolle, Konzentrationsfähigkeit und Planung...
Set aller Aufnahmen des Symposium Kortizes "Im Keller des Geistes - Gehirn, Psyche und die Leistungen des Unbewussten" Diese Aufnahmen sind enthalten (alles Videos): body { font-family: BlinkMacSystemFont, -apple-system, "Segoe UI", Roboto, Oxygen, Ubuntu, Cantarell, "Fira Sans", "Droid Sans", "Helvetica Neue", Helvetica, Arial, sans-serif; background: white; color: #333; padding: 2rem; } table { width: 100%; border-collapse: collapse; font-size: 0...
Wie das Gehirn mit unbewussten Mechanismen die Zukunft vorhersagt Unser Gehirn hat die Fähigkeit, Erlebtes in dauerhaften Erinnerungen festzuhalten. Es hat aber unter anderem auch die Aufgabe, die Vielzahl unserer Erlebnisse so zu organisieren, dass wir daraus Wissen formen, dieses Wissen flexibel nutzen und künftige Ereignisse zuverlässig vorhersagen können. Alle dafür erforderlichen Prozesse müssen dynamisch, aber auch sehr schnell und daher oft unbewusst erfolgen, da ein permanentes Nachdenken darüber zu viele kognitive Ressourcen binden und damit das Alltagsleben unmöglich machen würde. Diesen beiden scheinbar entgegengesetzten kognitiven Funktionen - einerseits die Vergangenheit zu erinnern und andererseits die Zukunft vorherzusagen - liegen interessanterweise Prozesse in ein und derselben Gehirnstruktur, der Hippokampusformation, zugrunde...
Wir haben oft den Eindruck, es gäbe einen klaren Zeitpunkt, an dem wir eine bestimmte Entscheidung fällen. Es scheint, der Ausgang habe bis zu diesem Moment noch nicht festgestanden und wir hätten uns noch anders entscheiden können. Der Zeitpunkt der subjektiven Entscheidung spielt für uns in der Festlegung des Ausgangs also eine besondere Rolle. Dem scheinen jedoch Ergebnisse aus der Hirnforschung in der Tradition von Benjamin Libet (unter anderem aus unserer Arbeitsgruppe) zu widersprechen. Diese zeigen, dass der Ausgang von Entscheidungen paradoxerweise bereits vor dem Zeitpunkt der subjektiven Entscheidung vorhergesagt werden kann. Auch wenn diese Vorhersage nur begrenzt ist, scheinen sie dem Eindruck zu widersprechen, wir hätten uns noch umentscheiden können. Allerdings zeigen andere Ergebnisse, dass wir die Vorhersage auch durchbrechen können. So können Menschen eine einmal angebahnte Entscheidung bis zu einem sehr späten Zeitpunkt wieder abändern...
Unbewusste Mechanismen und Anpassungsfähigkeit in der sprachlichen Kommunikation Im Alltag scheint es, als ob wir die Kommunikation in unserer Muttersprache mühelos beherrschen und oft ohne bewusste Anstrengung auskommen. Wie macht unser Gehirn das? Wenn wir als Kinder das Sprechen erlernen, verändert sich unser Gehirn und legt die Grundlage dafür, dass wir mühelos komplexe Sätze verstehen und flüssig miteinander sprechen können. Doch was passiert, wenn die Kommunikation plötzlich nicht mehr automatisch und reibungslos funktioniert? Die erstaunliche Anpassungsfähigkeit unseres Gehirns, die als Grundlage für hochkomplexe Prozesse wie die Sprachverarbeitung dient, soll hier an verschiedenen Beispielen veranschaulicht werden. Es geht darum, zu verstehen, wie die Architektur und Funktionsweise des Gehirns die sprachliche Kommunikation ermöglicht, welche Rolle unbewusste Prozesse dabei spielen und was uns dabei von anderen Tieren unterscheidet - oder eben nicht...
Neurowissenschaftliche Betrachtung des menschlichen Geruchssinnes Der menschliche Geruchssinn wird in seiner Wichtigkeit unterschätzt. Die Besonderheit des Geruchssystems ist, dass Düfte starke Emotionen und Erinnerungen hervorrufen und das, ohne dass wir uns dessen bewusst werden. Geruchsreize aktivieren das limbische System also teilweise, ohne dass diese Reize in unser Bewusstsein treten. Im Vortrag wird die Wichtigkeit des menschlichen Geruchssinnes durch Erläuterung der derzeitigen Studienlage betont. Es werden sowohl anatomische und physiologische als auch neurowissenschaftliche Grundlagen der olfaktorischen Wahrnehmung erläutert und die Besonderheiten des Geruchssystems herausgearbeitet. Außerdem werden Geruchsreize in den Kontext von alltäglicher multisensorischer Wahrnehmung gesetzt. Abschließend wird die olfaktorische Wahrnehmung mit Hinblick auf angewandte Forschung in den Sektoren Lebensmittel, Getränke und Kosmetik betrachtet...
Einsichten in die Arbeitsteilung zwischen Bewusstsein und Unbewusstem Unsere Vorstellungen von der Arbeitsteilung zwischen Bewusstsein und Unbewusstem wandeln sich stetig. Wichtige zeitgenössische Quellen dieser Vorstellungen sind einerseits experimentell erzeugte Dissoziationen zwischen nachweislich fehlender Wahrnehmung und andererseits geistige Verarbeitungen nicht wahrgenommenen Inputs. Der Vortrag stellt diese Methode und wichtige Ergebnisse aus der Untersuchung normal-gesunder, wacher Menschen vor. In wichtigen Beziehungen ähneln sich die dabei ermittelten Leistungen bewusster und unbewusster (oder besser "nicht-bewusster") Verarbeitung, so in ihrer Abhängigkeit von Absichten. Diese Absichtsabhängigkeit ist wahrscheinlich kritische Voraussetzung für die Dienstbarmachung nicht bewusstseinspflichtiger Verarbeitung für bewusste Prozesse und somit wichtigstes Bestimmungsstück der Zusammenarbeit bzw. der Arbeitsteilung zwischen den beiden Domänen...
Visuelle Informationsverarbeitung im Gehirn Unsere subjektive Wahrnehmung der äußeren Welt entsteht aus einem komplexen Zusammenspiel zwischen den Informationen, die unsere Sinnesorgane liefern, und kognitiven Einflüssen wie unserem Wissen, unseren Erfahrungen und unseren Erwartungen. Diese Interaktion vollzieht sich größtenteils automatisch in unserem Gehirn und ist uns nicht bewusst. In diesem Vortrag werden zunächst Methoden präsentiert, die es uns ermöglichen, experimentell die Entstehung bewusster visueller Wahrnehmung aus sensorischer Eingabe im Gehirn zu untersuchen (z. B. visuelle Täuschungen, binokulare Rivalität). Danach spricht die Referentin darüber, was bisher über die Gehirnbereiche und -netzwerke, die an diesem Prozess beteiligt sind, bekannt ist. Schließlich geht die Referentin auf noch unerforschte Fragen ein und zeigt, wie moderne Hirnbildgebungstechnologien dazu beitragen können, diese zu beantworten...
Die Grundlagen des Selbstverständnisses von Personen Personen haben typischerweise eine Vorstellung von sich selbst - darüber, wer sie sind, welche Eigenschaften sie haben und wie sie sich von anderen Personen unterscheiden. Eine besondere Rolle spielen dabei persönliche Erinnerungen an frühere Erfahrungen, die sie im Leben gemacht haben. Solche Erinnerungen bilden den Kern von Geschichten, die Personen über sich erzählen, um zu charakterisieren, wer sie sind. Die Untersuchung der Struktur solcher Geschichten ("Selbst-Narrationen") ist Gegenstand philosophischer narrativer Theorien des Selbst. Im Vortrag diskutiere ich Ansätze, die behaupten, das Selbstverständnis von Personen ließe sich allein und vollständig im Rückgriff auf Selbst-Narrationen erklären. Dagegen wird argumentiert, dass eine angemessene Beschreibung auch nicht-narrative und minimal bewusste Aspekte berücksichtigen muss...
Neue Erkenntnisse der Hirnforschung und die Rolle des Unbewussten Emotionen und Empfindungen stellen ein zentrales Problem der Bewusstseinsforschung dar: Es scheint einfach keine Brücke zu geben zwischen der subjektiven Erfahrung von Freude, Trauer oder Schmerz und objektiven Erkenntnissen über die elektrochemische Aktivität von Nervenzellen. Doch so plausibel diese Skepsis auf den ersten Blick auch erscheinen mag: Die Argumente, auf die sie sich stützt, sind überraschend schwach. Zudem hat gerade die Schmerzforschung in den letzten Jahren eine Reihe von Erkenntnissen erzielt, die eine direkte Verbindung zwischen subjektiver Empfindung und objektiven Tatsachen erkennen lassen. Eine wichtige Rolle spielen dabei unbewusste Verhaltensprogramme, die unser Denken und Handeln massiv beeinflussen und zudem äußerst intelligent sind. Vortrag im Rahmen des Symposium Kortizes "Im Keller des Geistes - Gehirn, Psyche und die Leistungen des Unbewussten" vom 04. - 06...
Wie im Schlaf Langzeitgedächtnis gebildet wird Im Vortrag wird kurz erläutert, was Schlaf aus biologisch-psychologischer Sicht ist und wie er untersucht wird, um dann auf seine zentrale Funktion, nämlich die der Langzeitgedächtnisbildung, einzugehen. Die Prozesse, die dazu führen, dass wir Dinge langfristig behalten, finden nicht im Traumschlaf, sondern hauptsächlich im Tiefschlaf statt. Im Schlaf werden auch nicht alle Erlebnisse des Tages abgespeichert, sondern nur ein Teil, quasi die Essenz, dieser Erlebnisse. Um diese Essenz herauszufiltern, werden die neu in das neuronale Netzwerk enkodierten Erlebnisse im Schlaf auf neuronaler Ebene wiederholt reaktiviert, wodurch sie allmählich in abstraktere Repräsentationen transformiert werden, die dann im Langzeitgedächtnis abgespeichert werden. Abschließend wird auf den frühkindlichen Schlaf eingegangen, bei dem dieser transformative Charakter der Gedächtnisbildung im Schlaf besonders ausgeprägt zu sein scheint...
Eine Reise durch die Mysterien von Gehirn, Psyche und Traumwelten Freud entwickelte seine Theorie des Unbewussten hauptsächlich durch seine Traumtheorie. Doch seine enge Verbindung zur Neurophysiologie als Neurophysiologe selbst beeinflusste maßgeblich unser heutiges Verständnis des Unbewussten. Schon 1891 betonte er die Notwendigkeit, Psychologie und Physiologie für ein umfassendes Verständnis der Psyche zu vereinen. In seinem endgültigen Modell des psychischen Apparates postulierte Freud ein dynamisches, komplexes System mit den drei Hauptinstanzen: das Es, das Ich und das Über-Ich, in dem das mächtige psychologische Unbewusste eine zentrale Rolle einnimmt. Die Traumtheorie wurde zum Geburtsort der Psychoanalyse als Wissenschaft des Unbewussten. Anhand Freuds Analyse seines "Onkeltraums" wird im Vortrag verdeutlicht, wie Träume unbewusste Konflikte widerspiegeln und bearbeiten...
Das Verständnis, wie unser Gehirn unser Denken und Fühlen ermöglicht, hat in den letzten Jahren erstaunliche Fortschritte gemacht. Das Seminar gibt einen einführenden Überblick über dieses spannende Forschungsgebiet. Es zeigt die Herangehensweise und zentralen Einsichten, aber auch die Herausforderungen und Grenzen der Hirnforschung. Es geht dabei beispielhaft um fünf zentrale Fragen: (1) Wie hängen Gedanken und Hirnprozesse überhaupt zusammen und gibt es prinzipielle Grenzen und Herausforderungen der Erkenntnis? (2) Kann man "Bewusstsein" neurowissenschaftlich erklären und wie funktionieren unbewusste Prozesse? (3) Kann man mit Techniken der Hirnforschung wirklich "Gedanken lesen"? (4) Was weiß man über die Hirnmechanismen von Kontrolle und Willensfreiheit? (5) Wie ist das Wechselverhältnis zwischen dem Gehirn und dem Rest des Körpers? Prof. Dr. rer. nat...
Gesamtpaket aller Aufnahmen zum Online-Kongress "Wer führt, wird geführt" Coaching und Empowerment im 21. Jahrhundert Aufgrund der umfangreichen Aufnahmen des Sets nur als USB-Stick. USB-Stick: Alle Titel des Online-Kongresses, über 647 Stunden auf USB-Stick Diese Titel sind enthalten: Amon, Christine: Reflexives Teamcoaching in der Dialogbegleitung (video) Badura, Bernhard: Die erschöpfte Organisation - Wege zu einer Kultur der Achtsamkeit für Gesundheit (video) Baecker, Dirk: Systemtheorien und Organisationsberatung (video) Baisch, Volker: Vaterpotenziale ein Gewinn für Unternehmen (video) Ballreich, Rudi & Antons, Klaus: In Gruppen arbeiten - Gruppen leiten (video) Ballreich, Rudi & Glasl, Friedrich: Krisen und Konflikte in Organisationen konstruktiv nutzen (video) Ballreich, Rudi / Benkhofer, S. u.a...
TEIL I: VON DER KUNST, GUTE ENTSCHEIDUNGEN ZU TREFFEN Wir sind gezwungen, ständig Entscheidungen zu treffen. Viele dieser Entscheidungen sind lebensentscheidend oder sind mit erheblichen Konsequenzen verbunden. Wir sind oft davon überzeugt, dass wir Entscheidungen vernünftig und logisch treffen. Aber tun wir das wirklich? Die moderne Forschung lehrt uns, dass unsere Entscheidungen im Alltag oft unbewusst und überwiegend von eingeschliffenen Denkschablonen geleitet werden. Diese Neigungen sind darüber hinaus auch noch von unzähligen Randbedingungen beeinflusst. Dennoch: Unsere Entscheidungsmechanismen sind biologisch sinnvoll und im höchsten Masse effektiv, um die ultimativen Zwecke des Verhaltens sicherzustellen. Problematisch ist nur, dass diese fest implantierten Verfahrensweisen in der modernen, globalisierten und vom Internet dominierten Welt nicht mehr funktionieren und Gefahren mit sich bringen, die schwerlich zu kontrollieren sind. Prof...
Abendvortrag Vortrag im Rahmen der ersten Woche der 73. Lindauer Psychotherapiewochen "Das Ende der Vernunft", 09. - 21. April 2023, ca. 67 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (92 MB audio, 1,4 GB video)
Von zuckenden Tentakeln bis zum Schmerzgedächtnis Ganz früh in der Evolution reagieren einzelne Tentakel, z. B. von Seeanemonen, "defensiv" auf Berührung und ziehen sich an den Stellen des Kontakts zurück. Die Reiz-Reaktion findet zwar schon "neuronal" statt, beschränkt sich aber auf die einzelnen Tentakel. Während der Evolution entwickelt sich das Wahrnehmungssystem weiter: 1. Sensoren / Rezeptoren werden immer differenzierter und sind für unterschiedliche Reize "zuständig"; in letzter Zeit wurden beispielsweise C-taktile Fasern als "Streichelrezeptoren" (affective touch) identifiziert. 2. Die ursprünglich dezentrale Reaktion auf eine Berührung wird immer zentraler; über Nervennetzwerke, Rückenmarksstrukturen und schließlich Gehirnverschaltungen werden die zugeleiteten Impulse von Schmerzrezeptoren mit "höheren" Hirnfunktionen und damit Gefühlen verbunden...
Set aller Aufnahmen von Wolf Singer bis einschl. 2023 - Hirnforschung und Philosophie Diese Titel sind enthalten (alles Videos): 3337D Die Willensfreiheit - ein Irrtum? CSS19-P1D Panel: Neuro- and cognitive science (engl.) CSS19-WS1D Workshop: Neuro-and cognitive science (engl.) 1170D Auf der Suche nach dem neuronalen Code AN3211D Die Suche nach den neuronalen Grundlagen des Bewusstseins JOK3731D Hirnforschung an den Grenzen der Vorstellungskraft IPD20-EV1D Natürliche und künstliche Intelligenz SFI07-Sa03D Neurobiologische Aspekte der Frühprävention
Gesamtpaket aller Aufnahmen zum Online-Kongress Stressreduktion durch Achtsamkeit und MBSR zur Stärkung der körperlichen und psychischen Kräfte in unruhigen Zeiten Wählen Sie zwischen 3 verschiedenen Varianten! Paket 1 (Download): Alle Titel des Online-Kongresses als Download, über 240 Stunden als Dropbox-Link zum Herunterladen (ca. 95,6 GB) Paket 2 (Scheiben): Alle Titel des Online-Kongresses, über 240 Stunden auf zahlreichen CDs/DVDs USB-Stick: Alle Titel des Online-Kongresses, über 240 Stunden auf USB-Stick Diese Titel sind enthalten: Ballreich, Rudi: An Mindfulness führt kein Weg vorbei! (video) Balogh, Caroline: Atem als Ressource (video) Barnhofer, Thorsten: Wie Achtsamkeit zur Behandlung von Depressionen beitragen kann (video) Beaulieu, Danie: Kindern helfen indem man ihre emotionale intelligenz fördert (video) Beaulieu, John: Intuition und Gesundheit (engl/dt...
Gesamtpaket aller Aufnahmen zum Online-Kongress Die Entfaltung menschlicher Potentiale Neurobiologie und Hirnforschung für den Alltag mit Gerald Hüther Wählen Sie zwischen 3 verschiedenen Varianten! Paket 1 (Download): Alle Titel des Online-Kongresses als Download, über 156 Stunden als Sofortdownload (ca. 57 GB) Paket 2 (Scheiben): Alle Titel des Online-Kongresses, über 156 Stunden auf zahlreichen CDs/DVDs USB-Stick: Alle Titel des Online-Kongresses, über 156 Stunden auf USB-Stick Diese Titel sind enthalten: Neurobiologie innerer Bilder und therapeutisch relevanter Neuro-Netzwerke (video) Ein neues Weltbild der Neurowissenschaften? Nutzen für Organisationen (video) Herausbildung von Ich-Bewußtsein und Authentizität in einer modernen Gesellschaft (video) Das Gehirn denkt, der Körper lenkt (video) Neurobiologische Grundlagen von Neugier und Kreativität (video) Was Hänschen nicht lernt...
Ein Paradigmenwechsel in der Psychotherapie? "Emotionale Erinnerungen sind für immer." So schrieb im Jahre 1994 Bessel van der Kolk. Und Gerhard Roth postulierte im Jahr 2015 "Die Amygdala vergisst nicht." Beide sind wirkliche Experten auf ihrem Gebiet. Und doch stimmen ihre Aussagen in dieser Absolutheit nicht. Wie kamen sie zu ihrer Einschätzung? In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert wurden in der Erinnerungsforschung vor allem die Mechanismen der Expositionstherapie untersucht. In dieser und auch in ihrem experimentellen Korrelat, der Extinktion des pawlowschen Konditionierens, wird eine Angst auslösende Situation so lange ausgehalten, bis wir uns an sie gewöhnt haben. Neuronal bedeutet dies, dass zu einer bestehenden Angsterinnerung in der Amygdala eine neue Lernerfahrung aufgebaut wird, die von nun an mit dieser konkurriert. Bei Stress oder in einem neuen Umfeld kann die Angst jedoch wieder kommen...
Kornhuber, Johannes u. a.: Symposium Kortizes 2022 - Set aller Aufnahmen "Gehirne zwischen Genie und Wahnsinn" Begabung und Persönlichkeit aus Sicht der Neurowissenschaft Diese Titel sind enthalten: Maihöfner, Christian: Kunst und Gehirn (video) Kornhuber, Johannes: Genie und Wahnsinn (video) Ehrenreich, Hannelore: Von Menschen und Mäusen (video) Draghun, Andreas: Neuronale Freiräume (video) Wolter, Ilka: Die Vermessung der Persönlichkeit (video) Vosgerau, Gottfried: Gesunde und kranke Ideen (video) Walter, Henrik: Keine Rose ohne Dornen (video)
Antworten der modernen Neurowissenschaften Zahlreiche geniale Menschen litten im Laufe ihres Lebens an einer psychischen Störung. Doch lässt sich ein überzufälliges Zusammentreffen von "Genie" und "Wahnsinn" auch mit den Methoden der modernen Neurowissenschaften bestätigen? In epidemiologischen und genetischen Studien finden sich tatsächlich Zusammenhänge zwischen psychischen Störungen und Kreativität, mit den besten Belegen für Patienten mit bipolarer Störung. Nach einer Einführung in die Genese und Symptomatik psychischer Störungen wird die aktuelle Studienlage zu "Genie und Wahnsinn" dargestellt. Dabei geht es auch um die Fragen, wie viel Genie auch ohne "Wahnsinn" möglich ist und wie wir unsere Kreativität fördern können. Vortrag im Rahmen des Symposiums Kortizes 2022 "Gehirne zwischen Genie und Wahnsinn", 07. - 09. Oktober 2022 in Nürnberg, ca. 64 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (62 MB audio, 1,7 GB Video)
Das Gehirn als Ort von Kreativität und Intuition? Eine verbreitete Sicht auf den Menschen schreibt unser Denken, Fühlen und Verhalten dem Gehirn zu. Es ist dieses Organ, das uns befähigt, reflektierte Entscheidungen zu treffen, aber auch etwas gänzlich Unerwartetes zu tun oder sogar sehr irrational zu handeln. Was (und wo) ist der mentale "Raum", in dem all dies stattfindet? Wie ist er entstanden? Können wir von der Struktur unseres Gehirns auf die Eigenschaften geistiger oder seelischer Prozesse schließen? Und schließlich: Wie kann aus diesen Prozessen etwas gänzlich Neues entstehen, das wir nie zuvor erlebt oder gelernt haben? Wir werden uns im Vortrag diesen Fragen mithilfe von drei Ansätzen der Neurowissenschaften nähern: der Evolution von Gehirn und Geist, dem Aufbau neuronaler Netzwerke, und dem Gleichgewicht zwischen Emotionen und Rationalität...
Persönlichkeitsentwicklung und Bildungserfolg Welcher nächste Karriereschritt ist für mich der richtige? Wie werde ich glücklich? Wo liegen meine Stärken und Schwächen? Wir alle setzen uns tagtäglich mit Fragen zu unserer eigenen Persönlichkeit und - wissenschaftlich gesprochen - dem Zusammenspiel individueller Merkmale mit erfolgreichen Bildungsoutcomes auseinander. Das Internet bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, um mit Selbsttests unsere Stärken und Schwächen, persönlichen Charaktereigenschaften oder unsere Eignung für bestimmte Berufsfelder zu ergründen...
Eine Diskussion des Krankheitsbegriffs anhand psychiatrischer Beispiele Die vielzitierte Nähe von Genie und Wahnsinn stellt die klassische Konzeption von Krankheiten vor einige Herausforderungen. Während wir Genies als besonders kreative Menschen beschreiben können, scheint zu viel Kreativität irgendwann in eine Krankheit umzuschlagen. Nach einer gängigen Vorstellung sind Krankheiten Abweichungen von einer Norm. Versteht man diese Norm als rein statistische Norm (also als Durchschnittswert), müssten Genies und Wahnsinnige gleichermaßen krank sein. Versteht man die Norm aber im Sinne eines optimalen Funktionierens, muss man die Funktionen von Gedanken angeben, was aus vielerlei Gründen alles andere als trivial ist. Darüber hinaus wäre kaum zu erklären, warum Menschen mit etwas zu viel Kreativität krank sind, Menschen mit etwas zu wenig aber nicht...
Wie künstlerische Tätigkeit unser Gehirn beeinflusst Die strukturelle und funktionelle Architektur unseres Gehirns ist die Grundlage für unsere kognitiven Fähigkeiten. Dies determiniert sowohl die Kunstperzeption als auch -produktion. Im ersten Teil des Vortrags werden kurz ästhetische Theorien aus verschiedenen Epochen vorgestellt, die direkt oder indirekt auf neuronale Systeme Bezug nehmen. Im weiteren Verlauf werden neuere Aspekte der Hirnforschung präsentiert, die relevant sind für unser künstlerisches Gestalten und ästhetisches Empfinden. Wichtig sind neben dem visuellen System auch limbische Schaltkreise und das sog. Belohnungssystem. Hier scheint es ein modalitätsübergreifendes System für die Perzeption von Schönheit zu geben. Viele neurologische Erkrankungen können mit den genannten neuronalen Netzwerken interferieren...
Warum Tiermodelle bei Autismus hilfreich sind Autistische Merkmale treten bei Gesunden und Kranken auf, wobei krankheitsrelevante Ausprägungen, sogenannte Autismus-Spektrum-Störungen (ASD) sich am äußersten Ende eines Kontinuums befinden. Wie Mutationen synaptischer oder Synapsen regulierender Gene zeigen, konvergieren ASD Ätiologien an der Synapse. Resultat ist eine Synaptopathie als gemeinsame Endstrecke. Monogenetische Konstellationen sind aber nur für ca. 15% der ASD-Fälle verantwortlich. Den meisten autistischen Phänotypen beim Menschen liegt eher eine Koinzidenz unglücklicher, "proautistischer", genetischer Normvarianten zugrunde. Hinzu kommt der modulierende Beitrag von Umweltfaktoren. Die Ähnlichkeit des Verhaltens- und Ausdrucksrepertoires z.B...
Krankheit und Kreativität aus Sicht der psychiatrischen Neurowissenschaft Verliebtheit ist eine Form der Manie, Unternehmer und Abenteurer oft Psychopathen und Künstler nicht selten bipolar erkrankt und drogenabhängig. Anders ausgedrückt: Krankheit und Kreativität gehen häufig Hand in Hand. Doch warum? Weil sie auf ähnlichen (Hirn-)Mechanismen beruhen und resultierende menschliche Eigenschaften dimensional sind, d.h. mehr oder wenig stark ausgeprägt. Der Grat zwischen "noch normal" und "schon krank" ist eben nicht schmal, sondern im Gegenteil, breit und dazu auch noch kontextabhängig. Denn in bestimmten Kontexten kann es von Vorteil sein, krank zu sein und anders als Gesunde zu handeln. Diese Thesen werden an Beispielen wie der Verliebtheit und der politischen Führung in Krisenzeiten erläutert und die Frage diskutiert, was das für unsere Auffassung von psychischer Krankheit bedeutet. Vortrag im Rahmen des Symposiums Kortizes 2022 "Gehirne zwischen Genie und Wahnsinn", 07...
Developing our Research Capacity as a Gestalt Community Drawing on initiatives from other humanistic modalities, I suggest we play to our strengths and focus on practice-based evidence rather than evidence-based practice. I discuss how case-study is integral to our training and development as Gestalt therapists. I deconstruct types of case study research and suggest how across training centres in our countries and also with experienced therapists in individual practice, via Practice Research Networks, we can build large data sets of rigorous and detailed case material. Meta-analysis can address questions about how we practice and whether it is effective. Vortrag in englisch im Rahmen der 5. Internationalen Forschungskonferenz der DVG "Gestalt for Future - Forschung vernetzen", 02. - 04. September 2022 in Hamburg, ca. 78 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (1,8 GB video, 79 MB audio).
Toward a Scientific Theory of Interaction in Psychotherapy This is a Gestalt theoretical basic-research work. It deals with the interpersonal interactions observed in psychotherapy, the Contact Cycle and its unfolding in the phenomenological field; the heuristics of both metaphorical isomorphism and the domain of embodied calculus create a bridge among epistemology and formalism of: physical-mathematical sciences, the new neurophysiological paradigm (IIT), computer science and Gestalt psychology. This theoretical-epistemological foundation will be supported by empirical data collected via original methods and web-based measurement tools. Vortrag in englisch im Rahmen der 5. Internationalen Forschungskonferenz der DVG "Gestalt for Future - Forschung vernetzen", 02. - 04. September 2022 in Hamburg, ca. 66 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (1,5 GB video, 66 MB audio).
Presentation In 2018, EAGT took up a project initiated by the Polish and Spanish GT associations for a database that stores bibliographic references of research work in and about GT from all over the world. The database contains 250 references now and it is freely accessible. It aims at becoming an important resource for students, therapists as well as researchers. It will be continuously enriched with new articles and references, but also with other contents that are useful for research, such as filmed sessions of our conferences and research seminars. Come and discover how it works now and our plans for the future Präsentation in englisch im Rahmen der 5. Internationalen Forschungskonferenz der DVG "Gestalt for Future - Forschung vernetzen", 02. - 04. September 2022 in Hamburg, ca. 49 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (1,2 GB video, 49 MB audio).
Introduction to a manual of 100 interventions from 10 different therapeutic approaches Effectiveness studies have often the lack, that no one controlled, what therapists really did during the therapy sessions. In a naturalistic process- and outcome study a Swiss researcher team has developed a manual with 100 interventions from 10 different modalities, including Gestalt interventions, and so called "general interventions". "Blind" raters (they did not know what kind of therapy approach is practiced here) were trained to identify interventions on tape recorded sessions. I have presented some results of this study already in the first edition of Towards a Research Tradition in Gestalt Therapy (2016), edited by Jan Roubal. I will present here, how we built and developed this research manual to measure the so called treatment fidelity as part of our project. I will present some results that we found and conclusions that can be made based on these results...
Despite the proven efficacy of CBT treatments for anxiety disorders, between 33% and 50% of patients do not respond or drop out of these treatments. Gestalt therapy has claimed to be an effective alternative, but there is little empirical evidence on its efficacy with anxiety. Our SCTS study presents evidence on ten clients diagnosed with anxiety disorders, supporting the claim that Gestalt therapy can be a useful treatment for this problem. Detailed analysis of one case illustrates the changes in symptom and well-being scores, indicating turning points during the therapy. Vortrag in englisch im Rahmen der 5. Internationalen Forschungskonferenz der DVG "Gestalt for Future - Forschung vernetzen", 02. - 04. September 2022 in Hamburg, ca. 58 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (1,2 GB video, 66 MB audio).
A grounded theory Case formulation is a frequently used therapeutic tool that helps the therapist develop a better understanding of the client's situation. The lecture presents characteristics of Gestalt therapy case formulation and outlines procedures that therapists use when sorting client information, evaluating its importance and drawing appropriate actions in the therapeutic process. We propose major phases identified in a qualitative research study which uses the Grounded Theory for analyzing interviews with Gestalt therapists. We outline possible implications for therapeutic practice and training. Vortrag in englisch im Rahmen der 5. Internationalen Forschungskonferenz der DVG "Gestalt for Future - Forschung vernetzen", 02. - 04. September 2022 in Hamburg, ca. 51 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (1,2 GB video, 54 MB audio).
Therapy, Research, and Beyond The research is dominated by the "medical" model, which is disliked by many gestalt-therapists. The "contextual" model (Wampold) offers an alternative. But following the contextual model, the therapist comes into the foreground, the modality goes into the background. What does this alternative mean to Gestalt? Which consequences emerge? Will Gestalt vanish into a general "humanistic" psychotherapy? Could it be a chance to influence the training for therapists? The three panelists stand for the contextual model (Wampold), the humanistic therapy (Kriz) and for Gestalt Therapy (Brownell). Panel in englisch im Rahmen der 5. Internationalen Forschungskonferenz der DVG "Gestalt for Future - Forschung vernetzen", 02. - 04. September 2022 in Hamburg, ca. 94 Min. auf 2 CDs oder 1 DVD oder als Sofortdownload (2,2 GB video, 92 MB audio).
"Emotionale Erinnerungen sind für immer." So schrieb im Jahre 1994 Bessel van der Kolk. Und Gerhard Roth postulierte im Jahr 2015 "Die Amygdala vergisst nicht." Beide sind wirkliche Experten auf ihrem Gebiet. Und doch stimmen ihre Aussagen in dieser Absolutheit nicht. Wie kamen sie zu ihrer Einschätzung? In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert wurden in der Erinnerungsforschung vor allem die Mechanismen der Expositionstherapie untersucht. In dieser und auch in ihrem experimentellen Korrelat, der Extinktion des pawlow'schen Konditionierens, wird eine Angst auslösende Situation so lange ausgehalten, bis wir uns an sie gewöhnt haben. Neuronal bedeutet dies, dass zu einer bestehenden Angsterinnerung in der Amygdala eine neue Lernerfahrung aufgebaut wird, die von nun an mit dieser konkurriert. Bei Stress oder in einem neuen Umfeld kann die Angst jedoch wieder kommen...
Über die Kunst, mit der Unvorhersehbarkeit des Lebens umzugehen Es gibt eine Reihe gravierender Ereignisse, die das Überleben der Menschheit auf diesem Planeten bedrohen: zerstörte Ökosysteme, Luftverschmutzung, verunreinigtes Trinkwasser, Antibiotika-resistente Keime, nicht mehr aufzuhaltende Klimaveränderungen, Kriege, Hunger und die endlosen Ströme aus ihrer unbewohnbar gewordenen Heimat fliehender Menschen. Durch keines dieser Ereignisse ist eine derartig weltumspannende Angst ausgelöst worden wie durch die Verbreitung von SARS-CoV-2. In seinem Vortrag geht Gerald Hüther der Frage nach, was Menschen wirklich Angst macht: eine selbst wahrgenomme Bedrohung oder die bloße Vorstellung einer solchen Bedrohung. Den Ursachen für unsere Ängste auf die Spur zu kommen, hält Gerald Hüther für eine der dringendsten Aufgaben, vor denen wir gegenwärtig stehen...
Ein Gespräch zwischen dem Hirnforscher Prof. Gerald Hüther und dem Publizisten Robert Burdy Wie uns der Übergang in ein neues Miteinander gelingen kann Die Zeiten, in denen die Mächtigen die Massen mit Desinformationen und Gewalt unterdrückt haben, sind vorüber. Wir haben uns längst in ein Zeitalter begeben, in denen wir uns selbst verführen. Jeder sich selbst und wir uns gegenseitig, und die Verführer merken noch nicht einmal, dass sie sich und andere verführen. Wir saugen Informationen auf, die uns nicht helfen. Wir konsumieren um des Konsums willen. Wir reden, ohne uns gegenseitig etwas zu sagen. Und wir ersticken in einem Mangel an Menschlichkeit, Miteinander und Mut zum Leben. Die beiden wichtigsten Grundbedürfnisse jedes Menschen bleiben für viele unerfüllt: Sie suchen vergeblich nach Verbundenheit mit Anderen und haben das Gefühl, die Kontrolle über ihr Leben verloren zu haben. Die Folgen sind unübersehbar. Zehntausende bleiben jedes Jahr im Burnout stecken...
Würde im Alter eine Wunschvorstellung oder doch nicht? Und was ist mit der ständig drohenden Demenz, die hinter den Jahrringen lauern? Julia Onken will es genau wissen und befragt Gerald Hüther zu seinem Buch: Raus aus der Demenzfalle. 5. Vortrag der Ringvorlesung "Dem Alter Würde geben" der Institution für Bildung und Begegnung von Julia Onken, 10. März 2022, online, ca. 80 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (65 MB audio, 1 GB Video).
Set aller 6 Aufnahmen der Ringvorlesung "Dem Alter Würde geben" Pater Anselm Grün: Den Heimweg finden
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Gesamtpaket aller Aufnahmen des Online-Kongresses Liebe - Alter - Krise Wählen Sie zwischen 3 verschiedenen Varianten: Paket 1 (Download): Alle Titel des Online-Kongresses als Download, fast 40 Stunden (ca. 17,2 GB) Paket 2 (Scheiben): Alle Titel des Online-Kongresses auf CDs und DVDs, fast 40 Stunden auf 24 CDs/DVDs USB-Stick: Alle Titel des Online-Kongresses auf USB-Stick, fast 40 Stunden auf 1 USB-Stick Öffentliche Träger und Einrichtungen, die an diesem Artikel interessiert sind, bitten wir, sich per E-Mail unter onlineshop@auditorium-netzwerk.de an uns zu wenden. Alle Titel des Online-Kongresses: Ruediger Dahlke: Glücklich für mich selbst Julia Onken: Liebe trotz Partnerschaft Maya Onken: Stellenbeschreibungen in Dreiecksbeziehungen: Das "Toblerone-Modell" Bärbel Wardetzki: Die Suche nach dem WIR Mathias Jung: Die Liebe ist ein seltsames Spiel
Ulrich, Rolf u. a.: Symposium Kortizes 2021 - Set aller Aufnahmen "Zeit - Geist - Gehirn" Neurowissenschaft und Zeiterleben Diese Titel sind enthalten: Böckler-Raettig, Anne Die Dauer (D)eines Blickes (video) Sieroka, Norman Zeitliche Vielfalt (video) Ulrich, Rolf Zeitkognition (video) Schmid, Barbara Der elektrische Blick ins Gehirn (video) Stenner, Max-Philipp Alles unter Kontrolle? (video) Kiesel, Andrea Zeit in Aktion (video) Winkler, Isabell Einflussfaktoren auf das Zeitempfinden (video) Meyer, Martin Neuronentakt und Sprachsignal (video)
Denken und Sprechen über Zeit Zeit ist das Musterbeispiel für abstrakte Konzepte. Obgleich Zeit in unserem Denken allgegenwärtig ist und unsere Kognition und Handlungen strukturiert, besitzen wir kein sensorisches System für Zeit. Wie also gelangt Zeit in unsere Köpfe? Dieser Vortrag soll verdeutlichen, dass unser Denken und Sprechen über Zeit in unserer räumlichen Erfahrung verankert ist. Vortrag im Rahmen des Symposium Kortizes "Zeit - Geist - Gehirn" - Neurowissenschaft und Zeiterleben, vom 01. - 03. Oktober 2021 im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg, ca. 39 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (35 MB audio, 655 MB video).
Taktgeber, Relaisstationen und Geschwindigkeiten im Nervensystem 1929 wies Hans Berger in Jena erstmals hirneigene elektrische Aktivität nach. Heute können wir das Gammaband des EEG bei der sogenannten Top-Down-Regulierung und der Synchronisation von verschiedenen Hirnarealen zur Integration verschiedener Qualitäten eines Stimulus identifizieren. Nach dem ersten »elektrischen« Blick ins Gehirn wurde die Methode stets weiter entwickelt über computergestützte Ableitesysteme, Brainmapping und MRT-gestützter Detektion epileptischer Potentiale (Magnetenzephalogramm). Grundlagen für klinische, d. h. angewandte Neurophysiologie ist das Wissen über Taktgeber, Relaisstationen, Fasertypen und Nervenleitgeschwindigkeiten im zentralen und peripheren Nervensystem. So können wir mit Hilfe der EEG-Aktivität assoziierter Kortexareale auch Aussagen über die Sehbahn, die Hörbahn, das sensible und motorische System (sog. evozierte Potentiale) treffen...
Wann und wie uns bewusst wird, was wir tun Es erscheint uns selbstverständlich, dass wir selbst darüber entscheiden, was wir tun, und wie wir dadurch unsere Umgebung beeinflussen. Wie wenig selbstverständlich dieses Erleben von Kontrolle und Wirksamkeit eigener Handlungen tatsächlich ist, zeigt sich etwa im Rahmen von Schizophrenien oder bei Zwangserkrankungen. In diesem Vortrag erfahren Sie, wie tief unser Erleben von Kontrolle und Wirksamkeit in unserer Wahrnehmung eigener Bewegung und deren Konsequenzen verankert ist, speziell der Wahrnehmung von Zeit, und wie eine Untersuchung dieser zeitlichen Wahrnehmung Aufschluss über das subjektive Erleben im Rahmen von Psychopathologie geben kann, etwa über das Erleben von Zwang. Ferner wird diskutiert, inwieweit dem bewussten Erleben eigener Handlung auch beim Gesunden Grenzen gesetzt sind, und ob effizientes Handeln durch eine »gesunde Balance« zwischen bewussten und weniger bewussten Kontrollprozessen zustande kommt...
Wahrnehmung und Verarbeitung von Zeit in Handlungskontexten Menschen sind oft erstaunlich präzise bei der Ausführung von Handlungen, die exakte zeitliche Koordination erfordern, zum Beispiel im Rahmen von zeitkritischen Computerspielen und auch beim Musizieren. Hier unterstützen Prädiktionsmechanismen die Planung von Handlungen. Grundlage sind gelernte Zusammenhänge von Zeitintervallen und zu erwarteten Veränderungen in der Umwelt, die es ermöglichen eigenes Handeln exakt zeitlich zu planen. Erstaunlicherweise gibt es im Handlungskontext jedoch eine Dissoziation in Bezug auf Verhaltensgenauigkeit und Erleben, d. h. Zeitwahrnehmung, denn die Wahrnehmung von Zeit in Handlungskontexten ist keineswegs exakt entsprechend der physikalischen Zeit. Stattdessen zeigt sich für das psychische Zeiterleben eine Verzerrung: Selbst erzeugte Effekte in der Umwelt werden als zeitlich früher wahrgenommen als gleiche Stimuli, die nicht selbst erzeugt wurden...
Warum die Zeit oft verfliegt und sich manchmal endlos hinzieht Unter welchen Bedingungen kommt uns die Zeit kürzer oder länger vor? Zeit kann wie im Flug vergehen, beispielsweise, wenn wir etwas besonders Schönes erleben oder in eine interessante Aufgabe vertieft (also im Flow) sind. Genauso gut kann sich die Zeit endlos hinziehen, zum Beispiel beim Warten. Die Zeitwahrnehmung steuert nicht nur wichtige kognitive Prozesse wie Bewegung, Sprache und Lernen, sondern beeinflusst in erheblichem Maße emotionale Reaktionen (ich ärgere mich, wenn ich "zu lange" warten muss), Entscheidungsprozesse und Verhalten (ich warte nicht länger, sondern verlasse die Situation). Der Vortrag gibt einen Überblick über die Modelle der menschlichen Zeitwahrnehmung und wichtige experimentelle Befunde zum Zeitempfinden...