Fachvorträge, Einführungen und Fortbildungen aus zahlreichen Wissenschafts- und Lebensbereichen, Bibliothek und Kultur-Archiv wertvollen Menschheitswissens
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Auditorium Netzwerk Fachbereiche 2014/04 - 64. Lindauer Psychotherapiewochen
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Yoga als achtsame Körpertherapie hilft, den Leib wieder als Freund und erdende Ressource wahrnehmen zu können. So können mit neuer Energie "dunkle" Felder kraftvoll angegangen werden. Spürübungen mit anschließender Verbalisierung der Körpererfahrung machen die Verankerung neuer Erfahrungen möglich. In dieser Morgenstunde werden kleine Übungssequenzen vorgestellt, die sich in der psychotherapeutischen Praxis bewährt haben. Vortrag, gehalten beim S.E.N.-Treffen 2013 "Bewusstseinsentwicklung und ihre Krisen", vom 13. - 14. Dezember 2013 in Todtmoos, ca. 44 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (54 MB audio, 345 MB video)
Die Polarität von Schicksalsglaube und Machbarkeitswahn wird zuerst von einem philosophischen Gesichtspunkt aus erläutert, und dann wird nach der Rolle gefragt, die diese Thematik im seelischen Leiden einerseits, in der Psychotherapie andererseits spielt. Der Vortrag hat also drei Teile: einen philosophischen, einen psychopathologischen und einen psychotherapeutischen. Vortrag anlässlich der 64. Lindauer Psychotherapiewochen 2014, 2. Tagungswoche "Schicksal" vom 13. - 18. April 2014, ca. 61 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (72 MB audio, 570 MB video)
In seinem Seminar erläutert Ulrich Clement auf ansprechende Weise sexuelle und partnerschaftliche Dynamiken - was sie verbindet, was sie unterscheidet, und wie sie sich in den letzten Jahrzehnten verändert haben. Dabei werden zahlreiche theoretische und moralische Fragen diskutiert. Was ist überhaupt zufriedenstellende Sexualität? Ist Liebe monogam? Darf man Geheimnisse vor dem Partner haben? Ohne allgemeingültige Formeln für die Liebe aufzustellen, nennt er verschiedene Faktoren, die sich sowohl für das Glück in der Liebe/Partnerschaft als auch bei der Sexualität als entscheidend herausgestellt haben. Ulrich Clement bezieht sich dabei auf aktuelle empirische Studien und Konzepte, schöpft aber auch immer wieder aus seinem großen Erfahrungsschatz als systemischer Paar- und Sexualtherapeut und schafft es so, diese komplexen Themen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten...
Immer wieder kam es in der Menschheitsgeschichte zu kollektiven Belastungen. In den vorliegenden Vorlesungen beschäftigt sich Luise Reddemann mit kollektiven Schicksalsschlägen, vor allem dem Zweiten Weltkrieg, und seinen Auswirkungen auf die Kriegsgeneration selbst sowie auf die nachfolgenden Generationen. Selbst im Krieg geboren, kommt Luise Reddemann auch auf eigene Erfahrungen zu sprechen. Sie erörtert die Auswirkungen von Schicksalen wie Vertreibung, Kälte, Hunger, Angst, Unsicherheit, Heimatlosigkeit, eigene Gewalterlebnisse oder das Erleben von Gewalt an anderen und Holocaust-Erfahrungen. Dabei bezieht sie neben der psychologischen Perspektive auch sozialpsychologische, historische, anthropologische Sichtweisen mit ein sowie Musik und Poesie, und bietet so immer wieder stärkende, Mut machende, Resilienz fördernde Interventionen und Sichtweisen an, die "trotzdem Ja zum Leben sagen2 (V. Frankl)...
Der Einsatz von Psychopharmaka in Psychotherapien stellt in der klinischen Praxis nach wie vor ein Problem dar, obgleich zumindest für einige Störungsgruppen relativ klare Indikationskriterien vorliegen. Wann im Verlauf sind bei welchem Schweregrad und für welchen Zeitraum Substanzen einzusetzen? Welche Bedeutung haben diese für die psychotherapeutische Beziehung? Kann ein ärztlicher Psychotherapeut gleichzeitig Substanzen verschreiben? Dies sind Fragen, die sich in der täglichen Praxis immer wieder stellen und für die individualisierte Antworten gefunden werden müssen. Im Seminar wird zum Verhältnis zwischen Psychopharmakotherapie und Psychotherapie anhand verschiedener Störungsgruppen und Settings Stellung genommen. 5-tägiger Seminar im Rahmen der 64. Lindauer Psychotherapiewochen 2014, 2. Tagungswoche "Schicksal" vom 13. - 18. April 2014, ca. 431 Min. auf 6 CDs oder als Sofortdownload (425 MB audio)
Vortrag zum zum Thema "Kinderschicksale/Elternschicksale", gehalten von Petra Hohn Vortrag anlässlich der 64. Lindauer Psychotherapiewochen 2014, 2. Tagungswoche "Schicksal" vom 13. - 18. April 2014, ca. 38 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (45 MB audio, 220 MB video)
Vortrag anlässlich der 64. Lindauer Psychotherapiewochen 2014, 2. Tagungswoche "Schicksal" vom 13. - 18. April 2014, ca. 49 Min. auf 1 CD oder als Sofortdownload (54 MB audio)
Die Bedeutung der individuellen Konfliktbewältigungsstrategien Plenarvortrag zum Leitthema "Schicksal", gehalten von Prof. Dr. Ulrich T. Egle Vortrag anlässlich der 64. Lindauer Psychotherapiewochen 2014, 2. Tagungswoche "Schicksal" vom 13. - 18. April 2014, ca. 61 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (78 MB audio, 458 MB video)
Mut zur Muße Vortrag anlässlich der 64. Lindauer Psychotherapiewochen 2014, 2. Tagungswoche "Schicksal" vom 13. - 18. April 2014, ca. 62 Min. auf 1 CD oder als Sofortdownload (72 MB audio)
Abendvortrag, gehalten von Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer Vortrag anlässlich der 64. Lindauer Psychotherapiewochen 2014, 2. Tagungswoche "Schicksal" vom 13. - 18. April 2014, ca. 75 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (91 MB audio, 345 MB video)
PsychotherapeutInnen sind in ihrem Bemühen, ihre PatientInnen zu verstehen und sie in ihrem Selbstverständnis zu fördern, darauf angewiesen, sich Bilder vom Menschen generell zu machen, d.h. Vorstellungen vom Wesen und der Natur des Menschen, wobei sie sich auf schulenspezifische Konzepte und persönliche Überzeugungen stützen. Es soll der Versuch unternommen werden, losgelöst von den psychotherapeutischen Theorien, verschiedene Menschenbildaspekte zu diskutieren, z.B. das Bild des beseelten, des animalisch triebhaften, des selbstreflexiven und autonom handelnden, des sinnsuchenden und religiösen, des vergesellschafteten Menschen. Dabei wird zu fragen sein, was von solchen Bildern überdauernd besteht und was sich unter dem Einfluss der Verhältnisse verändert. Abschließend wird diskutiert, welche Verwendung die Verfahren ("Schulen") von Menschenbildannahmen machen und welche Chancen und Risiken darin liegen...
Psychologische Erkundungen des Schicksalsbegriffs Plenarvortrag zum Leitthema "Schicksal", gehalten von Prof. Dr. Ralf T. Vogel Vortrag anlässlich der 64. Lindauer Psychotherapiewochen 2014, 2. Tagungswoche "Schicksal" vom 13. - 18. April 2014, ca. 61 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (79 MB audio, 501 MB video)
Ein anthropologisch-therapeutischer Zugang Plenarvortrag zum Leitthema "Schicksal", gehalten von Prof. Dr. Eckhard Frick Vortrag anlässlich der 64. Lindauer Psychotherapiewochen 2014, 2. Tagungswoche "Schicksal" vom 13. - 18. April 2014, ca. 56 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (67 MB audio, 325 MB video)
Vortrag zum zum Thema "Kinderschicksale/Elternschicksale", gehalten von Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth Vortrag anlässlich der 64. Lindauer Psychotherapiewochen 2014, 2. Tagungswoche "Schicksal" vom 13. - 18. April 2014, ca. 49 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (54 MB audio, 432 MB video)
und seine Auswirkungen auf Gehirn, Psyche und Verhalten Die Entwicklung der Stressachse beruht auf der Ausbildung des Regelkreislaufs zwischen Hypothalamus-Hypophyse, Nebennierenrinde, Hippocampus und limbischen Hirnrinden. Epigenetische Defizite des Cortisolhaushalts konstituieren eine "Vulnerabilität", die durch positive frühkindliche Erfahrungen ausgeglichen, durch starken vorgeburtlichen Stress der werdenden Mutter und frühkindlichen Stress in Form von Vernachlässigung, Misshandlung, Missbrauch und anderen Bindungsdefiziten hingegen verstärkt werden. Je nach Zeitpunkt, Stärke und Kontext des Stresses ergibt sich dann eine übermäßige Cortisolproduktion (Hypercortisolismus) als Basis von Angsterkrankungen, Depression usw. oder eine mangelhafte Cortisolproduktion (Hypocortisolismus) als Basis schwerer Persönlichkeitsstörungen und Psychopathien. 5-tägiger Seminar im Rahmen der 64. Lindauer Psychotherapiewochen 2014, 2. Tagungswoche "Schicksal" vom 13. - 18. April 2014, ca...
Über die heilende Kraft der Annahme seiner selbst Eröffnungsvortrag, gehalten von Prof. Dr. Giovanni Maio Vortrag anlässlich der 64. Lindauer Psychotherapiewochen 2014, 2. Tagungswoche "Schicksal" vom 13. - 18. April 2014, ca. 68 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (81 MB audio, 362 MB video)
Vortrag anlässlich der 64. Lindauer Psychotherapiewochen 2014: 1. Tagungswoche "Zeit" vom 6. - 11. April 2014, ca. 60 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (72 MB audio, 355 MB video).
Wenn der Stress ins Auge geht, sollten neben den konventionellen augenärztlichen Behandlungsmethoden auch ganzheitliche Wege beschritten werden. Das Autogene Training, das sich in der allgemeinen Medizin vielfältig bewährt hat, kann dem Patienten auch bei Augenkrankheiten helfen, den Gesundungsprozeß zu beeinflussen. Dies zeigt die Augenärztin Prof. Dr. Ilse Strempel am Beispiel des chronischen Glaukoms auf. Zum besseren Verständnis dieser Erkrankung sind die Grundlagen der Anatomie und Physiologie des Sehorgans sowie die Diagnose und Therapie des Glaukoms dargelegt. Außerdem wird über weitere Entspannungsmethoden - Hypnose und Musikmedizin - berichtet. Vortrag anlässlich der 64. Lindauer Psychotherapiewochen 2014: 1. Tagungswoche "Zeit" vom 6. - 11. April 2014, ca. 42 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (42 MB audio, 487 MB video).
Vor hundert Jahren erschien die "Einführung des Narzissmus" von Sigmund Freud und leitete die erste große Wende in der Entwicklung der Psychoanalyse ein. Damals galt Narzissmus als nicht behandelbar. Heute kommt nahezu die Hälfte der Patienten mit narzisstischen Problemen in die Psychotherapie. Was hat diesen Wandel bewirkt und welche Veränderungen hat er für das Verständnis alltäglicher und klinischer Phänomene eröffnet? Welches Spektrum von Erscheinungen erfassen wir heute unter dem Begriff Narzissmus, und wie gehen wir in der Praxis damit um? Michael Ermann geht auf die Definitionen und die Konzeptgeschichte von Narzissmus ein. Er erläutert die Entstehung und die Entwicklungsstufen von Narzissmus und unterscheidet dabei zwischen normalen, pathologischen und destruktiven Formen. Weitere Themen sind die Soziogenese des Selbst, der Schritt von der Selbstpsychologie zum Intersubjektivismus sowie Narzissmus aus intersubjektiver Sicht...
Traumatisierte PatientInnen mit Persönlichkeitsstörungen stellen BehandlerInnen oft vor große Herausforderungen. Im Zentrum der Pathologie schwerer Persönlichkeitsstörungen stehen Störungen der Emotionsregulierung, der Selbstfürsorge und der Beziehungsregulierung mit der Folge dysfunktioneller interpersoneller Verhaltens- und Beziehungsmuster. Ein psychodynamisches Verständnis von Persönlichkeitsstörungen als Folge von Bindungsund Beziehungstraumatisierungen schafft in Verbindung mit einer ressourcenorientierten Grundhaltung einen neuen therapeutischen Zugang bei einer Gruppe von PatientInnen, die trotz dringender Behandlungsbedürftigkeit noch immer als therapeutisch schwer erreichbar gilt. Es soll eine integrative ressourcenorientierte Behandlungskonzeption vorgestellt werden, die sowohl Elemente traumatherapeutischer Ansätze wie auch Aspekte psychoanalytischer Beziehungsgestaltung berücksichtigt. Workshop anlässlich der 64. Lindauer Psychotherapiewochen 2014: 1...
Es werden Konzepte und Praxis orthopädischer Psychosomatik mit vielen Beispielen vorgestellt und diskutiert. Psychosomatische Betroffenheit von PatientInnen mit Gesundheitsstörungen der Stütz- und Bewegungsorgane ist häufig. Neben dem Leitsymptom Schmerz sind gestörte Bewältigungen orthopädischer Leiden und belastende Behandlungserfahrungen, insbesondere in der Kindheit zu nennen. Ärzte sollen erkennen, wann organspezifische Behandlungen nicht zum erwarteten Erfolg führen und welche Rolle die vermeintlich orthopädischen Gesundheitsstörungen des Patienten spielen werden. Geringes Maß der Unterstützung, Amplifizierung der Schmerzen und weitere Körperbeschwerden geben diagnostische Hinweise. Hieraus werden therapeutische Schritte zu entwickeln und darzustellen sein. Vortrag anlässlich der 64. Lindauer Psychotherapiewochen 2014: 1. Tagungswoche "Zeit" vom 6. - 11. April 2014, ca. 40 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (44 MB audio, 342 MB video).
Wer kennt dies nicht? Die Arme ausbreiten und einfach über die Heimatstadt fliegen. Urplötzlich steht da der verhasste Lehrer aus Kindheitstagen und fordert wieder die Hausaufgaben, die Füße rasen und doch steht alles still. Im Traum mischen sich die Realitäten, purzeln die Zeiten - Vergangenheit, Zukunft, Gegenwart - munter durcheinander. Verena Kast, wissenschaftliche Leiterin der Lindauer Psychotherapiewochen, hat sich in ihrem Vortrag "Traumzeit" mit der Zeit im Traum befasst. "Ein Traum ist erst ein Traum, wenn wir aufwachen. Bis dahin ist er Realität, auch wenn es manchmal seltsam zugeht", stellt Kast gleich zu Beginn ihres Vortrages fest. Ohnehin hat der Traum viel mit der Lebenswirklichkeit zu tun. Wer Träumerei als weltfremd abtut, wird bei Kast wohl wenig Beifall finden. Den Traum sieht sie als Auseinandersetzung mit der jeweiligen Lebenssituation. Vortrag anlässlich der 64. Lindauer Psychotherapiewochen 2014: 1. Tagungswoche "Zeit" vom 6. - 11. April 2014, ca...
Irmgard Dettbarn setzt sich mit den Möglichkeiten der Videotelefonie mittels Skype für die Psychoanalyse auseinander. Sie führt ihre in Asien begonnenen Psychoanalysen mit diesem Medium fort, das räumliche Trennungen überbrückt. Aber kann angesichts der nur virtuellen Anwesenheit des Anderen ein echter analytischer Prozess entstehen? Einerseits kann sich der Patient vor körperlicher Gewalt und sexuellem Missbrauch geschützt fühlen, so dass viel Raum für Phantasien entsteht. Andererseits fragt sich, ob ein Gehalten-Werden in diesem Setting möglich ist. Eine besondere Betonung legt die Vortragende auf das mit diesem Medium verbundene Unheimliche in Anlehnung an Freud. Gerade die quasi magische Komponente, das nicht mehr nachvollziehbare "Eigenleben" des Mediums, evoziert Gefühle von Ausgeliefert-Sein an fremde, unbekannte, gar übernatürliche Kräfte und lässt die erworbene Trennung von Realität und Phantasie gefährlich verschwimmen. Vortrag anlässlich der 64...
Astrid Marek von der Ruhr-Universität Bochum, die Leiterin der bislang einzigen deutschen Abteilung für Psychosomatik in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, verdeutlicht die Wichtigkeit psychosomatischer Fragestellungen am Beispiel des Tinnitus, eines Phantom-Tons im Ohr. Marek nutzt die kognitive Verhaltenstherapie, um die psychische Belastung durch Tinnitus zu reduzieren. Auch Marek spricht von einer "gewissen Öffnung" ihres Fachgebietes, der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, zur Psychosomatik. Vortrag anlässlich der 64. Lindauer Psychotherapiewochen 2014: 1. Tagungswoche "Zeit" vom 6. - 11. April 2014, ca. 43 Min. auf 1 CD oder als Sofortdownload (44 MB audio).
Vortrag anlässlich der 64. Lindauer Psychotherapiewochen 2014: 1. Tagungswoche "Zeit" vom 6. - 11. April 2014, ca. 50 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (51 MB audio, 456 MB video).
Dr. med. Rudolf Lachauer war von 1979 bis 1987 Leiter der Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie an der Klinik St. Irmingard (Prien), dort entwickelte er ein stationäres fokaltherapeutisches Konzept. Seit 1988 arbeitet er in freier analytischer Praxis in Prien/Chiemsee als Lehranalytiker und Supervisor von psychotherapeutischen Einrichtungen, Beratungsstellen und Kliniken. Überregional gibt er Vorträge und Seminare zum Thema "Fokaltherapie" und "Übungen im Fokussieren". Vortrag anlässlich der 64. Lindauer Psychotherapiewochen 2014: 1. Tagungswoche "Zeit" vom 6. - 11. April 2014, ca. 47 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (57 MB audio, 314 MB video).
Die Zeit verändert ihrerseits das seelische Leiden. Sie heilt sicher nicht von alleine alle Wunden. Psychotherapeutische Prozesse aber brauchen unter Umständen Zeit, um wirken zu können. Zeit selbst kann zum Therapiefaktor werden. Therapien können nicht gegen, sie können mit der Zeit arbeiten. Oft genug ist Zeit Geld und steht nicht immer und überall zur Verfügung, auch da wo sie gebraucht wird. Die Zeit die wir uns nehmen wollen, und die Zeit die uns gegeben wird, stimmen oft nicht überein. Vortrag anlässlich der 64. Lindauer Psychotherapiewochen 2014: 1. Tagungswoche "Zeit" vom 6. - 11. April 2014, ca. 43 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (55 MB audio, 308 MB video).
Der Seminar beginnt mit der Beziehungsentwicklung in der Kindheit und im Jugendalter und schließt auch die erst vor kurzem entdeckte neue Entwicklungsphase des "emerging adulthood" (18-25 Jahre) ein, d.h. Veränderungen in der Beziehung zu den Eltern, den Freunden und der Beginn romantischer Partnerschaften. Auch für Eltern haben sich hier neue Perspektiven ergeben, die mit einer Verkürzung der Elternschaft einerseits, andererseits einer längeren Beelterung und insbesondere einer sehr langen Phase der nachelterlichen Beziehungsentwicklung des älteren Paares einhergehen, die viele Herausforderungen mit sich bringen. Außerdem werden die Entwicklungsbedingungen, -aufgaben und -notwendigkeiten in den verschiedenen Lebensbereichen, deren Chancen und Risiken für das mittlere, hohe und höchste Erwachsenenalter aufgegriffen und dargestellt...
Vor 100 Jahren erschien die "Einführung des Narzissmus" von S. Freud und leitete die erste große Wende in der Entwicklung der Psychoanalyse ein. Damals galt Narzissmus als nicht behandelbar. Heute kommt nahezu die Hälfte der PatientInnen mit narzisstischen Problemen in die Psychotherapie. Was hat diesen Wandel bewirkt und welche Veränderungen hat er für das Verständnis alltäglicher und klinischer Phänomene eröffnet? Welches Spektrum von Erscheinungen erfassen wir heute unter dem Begriff des Narzissmus und wie gehen wir in der Praxis damit um? Themen: 1. Definitionen und Konzeptgeschichte: Normaler, pathologischer und destruktiver Narzissmus. Libidotheorie und Selbstpsychologie des Narzissmus. 2. Entstehung und Entwicklungsstufen: Vom Spiegelstadium zum reifen Selbst. 3. Klinische Gesichter: Narzisstische Neurosen und Persönlichkeitsstörungen. 4. Zur Behandlung: Strategien und Kontroversen. Übertragung und Gegenübertragung...
Im Rahmen der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie behandeln wir eine Vielzahl von PatientInnen mit sehr unterschiedlichen Störungsbildern. Das therapeutische Vorgehen ist oftmals zu modifizieren. Doch wie orientiert man sich in seinem therapeutischen Handeln? Die moderne psychodynamische Psychotherapie ist durch einen differenzierten und am Strukturniveau des Patienten orientierten Umgang mit den Phänomenen von Übertragung, Abwehr und Widerstand gekennzeichnet sowie durch ein breites therapietechnisches Instrumentarium. Dieses bezieht kognitive, edukative, suggestive, abwehr- und ressourcenstärkende sowie störungsspezifische Techniken ein. Es wird eine praxisnahe Systematik erarbeitet, die eine Orientierung in der täglichen Praxis vermitteln soll. Workshop anlässlich der 64. Lindauer Psychotherapiewochen 2014: 1. Tagungswoche "Zeit" vom 6. - 11. April 2014, ca. 437 Min. auf 6 CDs oder als Sofortdownload (428 MB audio).
Portraits vergegenwärtigen den Blick auf sich selbst und andere. Gemalte Bilder schließen die Zeit der Erarbeitung ein und verdichten Zeitfolgen vertikal, Fotos fixieren Momente der Gegenwart. Doch jedes Abbild ist in seiner Betrachtung bereits Vergangenheit und zeigt Abwesendes. Portraits spielen mit Identitäten und Projektionen, verbergen und entlarven, verallgemeinern und individualisieren. Viele Künstler ändern ihre Abbilder im Laufe ihres Lebens. Das Gesicht wird älter, die Arbeitsweise freier, der Blick ein anderer. Die Lebenszeit selbst schreibt sich ein in das Bild. Auch die Bildbetrachtung lässt neue Blickwinkel gewinnen. Dasselbe Bild ist heute ein anderes als morgen, weil man sich in der Zeit selbst verändert. Insoweit stützen in der Kunsttherapie sowohl eigene Portraits als auch rezeptive Verfahren die Identitätssuche. Inhalt: Beispiele von Künstlerportraits und kunsttherapeutischer Arbeit sowie kleine Übungen. Workshop anlässlich der 64...
Der richtige Zeitpunkt hat einen langen, in die Stirn fallenden Haarschopf und ist dafür am Hinterkopf kahl - zumindest haben sich die alten Griechen ihn in seiner Verkörperung durch den Gott Kairos so vorgestellt. "Deswegen sagen wir heute: Man muss die Gelegenheit beim Schopfe packen", erklärt Wulf Hübner, Doktor der Philosophie und psychologischer Psychotherapeut aus Hamburg, am zweiten Vorlesungstag der Psychotherapiewochen. Hübner bezieht sich auf Sigmund Freud, den Begründer der Psychoanalyse. Dieser sagte, dass Deutungen mit der Wirklichkeit im Patienten übereinstimmen müssen. Der Patient muss sich also in der Deutung wiedererkennen. Damit überhaupt erst eine richtige Deutung möglich wird, ist die Beziehung zwischen Therapeut und Patient von großer Bedeutung. Der Therapeut trage dabei die Verantwortung für diese Beziehung, so Hübner. Besonders geht er auf narzisstische Patienten ein...
Vortrag anlässlich der 64. Lindauer Psychotherapiewochen 2014: 1. Tagungswoche "Zeit" vom 6. - 11. April 2014, ca. 54 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (67 MB audio, 408 MB video).
Negativsuggestionen sind im medizinischen Umfeld weit verbreitet. Sie stehen der Wirksamkeit der medizinischen Behandlung entgegen und schaden dem Patienten. Der "gute Wille" allein kann sie nicht verhindern, nur eine gute therapeutische Beziehung. Eine medizinische Behandlung stellt für viele Patienten eine Extremsituation dar, die sie in eine natürliche Trance gehen lässt. Diese geht einher mit einer fokussierten Aufmerksamkeit für Signale und Informationen, die er auf sich selbst bezieht, und mit einer erhöhten Suggestibilität. Die hohe Bereitschaft zur Aufnahme und Wirksamkeit von Suggestionen macht die Patienten sehr anfällig für Negativsuggestionen, die in der medizinischen Umgebung allgegenwärtig sind, vorwiegend unbedacht. Vortrag anlässlich der 64. Lindauer Psychotherapiewochen 2014: 1. Tagungswoche "Zeit" vom 6. - 11. April 2014, ca. 49 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (48 MB audio, 545 MB video).
Zeiterleben ist ein Existenzial menschlichen Lebens. Epoche, Kultur, Lebensalter, psychische Disposition und Stimmung bestimmen darüber, ob "gefühlte Zeit" Augenblick ist oder Ewigkeit. Die Vorlesung gibt einen Überblick über Bedeutung und Darstellung von Zeit in der Literatur (Erinnerung an Vergangenes, Gegenwärtigkeit eines Erlebnisses, Zukunftsaussicht). Sie erläutert an konkreten Beispielen literarische Techniken, Zeit zu gestalten und als spezifische Zeiterfahrung (der Dauer, "Plötzlichkeit", Epiphanie) erlebbar zu machen. Denn Schöne Literatur stellt Zeit nicht nur dar, sondern macht sie spürbar, stellt der zunehmenden Beschleunigung die Erfahrung der Entschleunigung entgegen oder trotzt der Langeweile psychischer Leere das Gefühl erfüllter, im "Fluge vergehender" Zeit ab. Workshop anlässlich der 64. Lindauer Psychotherapiewochen 2014: 1. Tagungswoche "Zeit" vom 6. - 11. April 2014, ca. 428 Min...
Die Asymmetrie der Natur hinsichtlich Zeitumkehr scheint offensichtlich - steht aber im Widerspruch zu den fundamentalen Gesetzen der Physik. Die Natur dieser eigenartigen Symmetriebrechung beschäftigt Physiker wie Philosophen seit Jahrhunderten und hat zum Teil zu kontroversen Debatten geführt. Eine abschließende Deutung konnte noch immer nicht erreicht werden. Vortrag anlässlich der 64. Lindauer Psychotherapiewochen 2014: 1. Tagungswoche "Zeit" vom 6. - 11. April 2014, ca. 61 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (73 MB audio, 584 MB video).
Obwohl sich Denker seit Tausenden von Jahren mit Phänomen "Zeit" beschäftigen, wissen wir nicht, wie Zeitbewusstsein entsteht. Unsere Erfahrung von Zeit ist einerseits eine existentielle Erfahrung. Andererseits ist sie grundlegend für das Verständnis von uns selbst: Der wahrgenommene Ablauf der Zeit ist eng gebunden an die momentanen Befindlichkeit und die Erinnerungen. Im Vortrag wird eine Lösung des Rätsels der subjektiven Zeit vorgestellt: Zeit- und Körperbewusstsein sind eng miteinander verbunden. Man kann sagen, dass unser Körpererleben subjektive Zeit schafft: Wir selbst sind die Zeit! Mit unserem Geist und unserer Körperlichkeit erschaffen wir die Zeit. Vortrag anlässlich der 64. Lindauer Psychotherapiewochen 2014: 1. Tagungswoche "Zeit" vom 6. - 11. April 2014, ca. 61 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (73 MB audio, 535 MB video).
Flucht vor dem Tod auf der einen und gläubige Hingabe an die göttliche Bestimmtheit des Lebens auf der anderen Seite: Die beiden Maler Pablo Picasso und Marc Chagall trennte nicht nur ihre konträre künstlerische Auffassung. Laut Referent Roland Doschka hatten sie auch eine völlig andere Empfindung für das Verstreichen der Zeit. In seinem Vortrag im Rahmen der Lindauer Psychotherapiewochen mit dem Titel "Picasso, Chagall, Miró das Diktat der Zeit" vergleicht er auf sehr persönliche und einfühlsame Art und Weise die großen Lebensstationen dieser prägenden Künstler der klassischen Moderne. Besonders unterhaltsam gestaltete sich der Vortrag durch private Details, die der seit vier Jahren im Stadtmuseum Lindau wirkende Kurator über das Leben der Künstler zu berichten weiß. Vortrag anlässlich der 64. Lindauer Psychotherapiewochen 2014: 1. Tagungswoche "Zeit" vom 6. - 11. April 2014, ca. 71 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (87 MB audio, 477 MB video).