Fachvorträge, Einführungen und Fortbildungen aus zahlreichen Wissenschafts- und Lebensbereichen, Bibliothek und Kultur-Archiv wertvollen Menschheitswissens
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➤ Buchen Sie bereits jetzt Ihre Fortbildung für 2027! Warum fühle ich mich immer ein bisschen zwischen den Welten? – Unser unsichtbares Erbe Samstag, dem 23. Oktober 2027, von 10:00 bis 17:00 Uhr. Fühlst du dich manchmal, als würdest du nirgendwo richtig dazugehören? Als wärst du immer ein bisschen zwischen den Welten: zwischen der Geschichte deiner Eltern und deinem eigenen Leben, zwischen Erwartungen und deinen eigenen Entscheidungen? Viele Kriegsenkel:innen kennen dieses Gefühl. Sie sind aufgewachsen mit Eltern, die von Krieg, Nationalsozialismus, Flucht oder Traumata geprägt waren. Zugleich wuchsen sie in einer Zeit des Aufbruchs auf, einer Zeit voller Möglichkeiten, gesellschaftlicher Veränderungen und der Chance, eigene Wege zu gehen...
➤ Buchen Sie bereits jetzt Ihre Fortbildung für 2027! Update EMDR – Entwicklung und aktuelle Perspektiven Freitag, dem 08. Oktober 2027, von 10:00 bis 17:00 Uhr. Die EMDR-Therapie entwickelt sich kontinuierlich weiter – fachlich differenziert, klinisch präzisiert und wissenschaftlich fundiert. Vom ursprünglichen EMD über das klassische Standardprotokoll bis hin zu einer Vielzahl spezialisierter Techniken und differenzierter Behandlungsstrategien für unterschiedliche Störungsbilder hat sich die EMDR-Therapie stetig entwickelt und an die zunehmende Anzahl von Indikationen angepasst. Von der einfachen Technik hin zu einem Psychotherapieverfahren ist es eine überraschende, aber auch konsequente Entwicklung gewesen. Die wissenschaftliche Evaluierung im Bereich der PTBS-Behandlung ist weiter vorangeschritten. Aber mittlerweile liegen auch Daten zur Behandlung anderer Störungsbilder, wie z. B. der Depression, vor...
➤ Buchen Sie bereits jetzt Ihre Fortbildung für 2027! Die verkörperte Psyche: Wenn der Körper zum Gedächtnis wird Online Livestream-Seminar am Freitag, dem 05. Februar 2027, von 10 bis 17 Uhr Aktuelle Ansätze der Verkörperung lokalisieren unsere Erfahrung nicht im Gehirn, sondern betrachten sie als Aktivität des gesamten Organismus in seiner Interaktion mit der Umwelt. Damit verlagert sich, was traditionell dem Innenraum der „Psyche“ zugeschrieben wird, in den erlebten Leib und in die verkörperten Beziehungen der Person zu ihrer Umwelt. Für die Psychotherapie bedeutet dies, dass die zwischenleibliche Resonanz, die Verkörperung von Gefühlen, die Verankerung von Erfahrungen im Leibgedächtnis und ihr Reenactment im therapeutischen Feld eine zentrale Bedeutung erlangen. Das Seminar gibt zunächst eine Einführung in die Konzeption der Verkörperung...
Raus aus krankmachenden Macht- und Opfermustern Die Dynamik von Macht, Opferrolle und Gesundheit verstehen und verändern Anmeldung zu unserem Seminar am Freitag, dem 20. November 2026, von 10:00 bis 17:00 Uhr. Das Gefühl, Opfer zu sein, setzt eine bestimmte Dynamik in Beziehungen in Gang: Menschen suchen Hilfe und Schutz. Während früher vor allem Familie oder Gemeinschaft diese Hilfe geleistet haben, hat heute vielfach das Medizinsystem diese Aufgabe übernommen. Um Schutz zu gewährleisten und Eskalationen zu vermeiden, wurde das selbstorganisierte Rächen durch ein institutionalisiertes Richten ersetzt. Will ein Opfer nicht selbst zum Gewalttäter werden, sucht es häufig nach jemandem, der rettet oder richtet, oder es strebt selbst danach, diese Rollen zu übernehmen, um die empfundene Gefahr zu bannen. Dies kann sich beispielsweise in der Berufswahl oder in bestimmten Verhaltensmustern zeigen: Betroffene neigen dazu, andere zu beurteilen oder retten zu wollen...
Ein langes, gesundes Leben mit Mind-Body-Medizin, Ernährung und Fasten Anmeldung zum Livestream-Seminar am Samstag, dem 14. November 2026, von 10 bis 17 Uhr Alterungsprozesse und altersbedingte Erkrankungen sind keine zwingende biologische Notwendigkeit, sondern werden maßgeblich durch unser Verhalten mitbedingt. Der stärkste Einfluss geht von der Ernährung aus. Im Seminar wird vermittelt, wie und welche Ernährung uns gesund erhält und bei einer Vielzahl von Erkrankungen – von Schmerzerkrankungen bis zum Herzinfarkt oder zur Depression – zur Heilung beiträgt. Darüber hinaus zeigen wissenschaftliche Erkenntnisse der letzten zwei Jahrzehnte, dass Fasten die Zellalterung bremst und auf diese Weise auf fast alle chronischen Erkrankungen günstig einwirkt. Entscheidend ist, die verschiedenen Fastentechniken wie Intervallfasten, Scheinfasten und Heilfasten individuell sinnvoll anzuwenden. Die zweite große Säule der modernen Naturheilkunde ist die Mind-Body-Medizin...
Toxische Scham und Schuld in der Psychotherapie – eine herausfordernde und unterschätze Emotion Einführung in die Prinzipien des NARM™-Ansatzes Samstag, dem 07. November 2026, von 10:00 bis 17:00 Uhr. Schuld und insbesondere Scham ist in der Psychotherapie für TherapeutInnen, wie für PatientInnen gleichermaßen herausfordernd. Kommen PatientInnen in Kontakt mit Scham verstummen sie oft und möchten sich, gefühlt, am liebsten unsichtbar machen. Das wiederum bringt TherapeutInnen oftmals in das Dilemma, entweder die Scham anzusprechen mit der Gefahr, die Scham bei der/ dem PatientIn noch zu verstärken oder die Scham geflissentlich zu ignorieren. Ein dritter Weg, nämlich "die Flucht nach vorne" zu beschreiten und die PatientIn mit Argumenten zu überzeugen, dass es mittlerweile doch gar keinen Grund mehr gäbe, sich zu schämen führt oft dazu, den PatientIn mit Willenskraft irgendwo hinzubringen, wo er oder sie letztlich nicht ist...
Behandlungsplanung bei Komplextrauma Online Livestream-Seminar mit Michaela Huber am Freitag, dem 06. November 2026, von 12:00 bis 18:00 Uhr. Bitte beachten Sie, dass dieses Seminar von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr stattfindet. „Jeden Tag eine andere Baustelle“ – so oder ähnlich klagen viele KollegInnen über die Schwierigkeit, die Behandlung bei Menschen mit komplexen Traumafolgestörungen auch nur einigermaßen planen zu können. Häufig ist so viel los, von akuten Krisen bis zu Flashbacks von frühen Schrecken, dass man das Gefühl bekommen kann, immer nur mit Feuerlöschen beschäftigt zu sein. In diesem Seminar geht es um die ganz konkreten Schritte, die aus diesem Dilemma herausführen. Dabei gilt es, von außen nach innen – von destruktiven Bindungen bis zum inneren Boykott – zu arbeiten und am Horizont handfeste Verbesserungen in Gegenwart und Zukunft anzupeilen...
Imaginäre Körperreisen: Individuelle Trancearbeit zur Förderung der Selbstwirksamkeit Online Livestream-Seminar am Freitag, dem 23. Oktober 2026, von 10:00 bis 17:00 Uhr. Der Wunsch zu verstehen, warum wir in bestimmten Situationen anders reagieren, als wir es eigentlich möchten, begleitet viele Menschen. Die Arbeit mit Imagination und Hypnose eröffnet einen Zugang zu unseren Innenwelten und ermöglicht es, diese in therapeutische Prozesse einzubeziehen. Es ist faszinierend, was wir bei dem Blick in uns selbst entdecken können. Unser Gehirn kann ganz individuell symbolisieren, wie es unseren Körper (und unsere Psyche) wahrnimmt. Daraus entsteht ein Mosaik, das es zu erkunden gilt, das stetig wachsen und immer mehr Erkenntnisse zutage bringen kann. Je besser diese inneren Bilder verstanden werden, desto gezielter können Veränderungsprozesse angestoßen und Selbstwirksamkeit gestärkt werden...
Release & Regulation – Hilfe zur Selbsthilfe auf der Grundlage der Polyvagal-Theorie Online Livestream-Seminar mit Ellen Fischer am Samstag, dem 10. Oktober 2026, von 10 bis 17 Uhr Reden reicht nicht! Das wissen die meisten Therapeuten, die mit psycho-somatisch kranken Menschen arbeiten. Depressionen, Angsterkrankungen oder Trauma-Folge-Störungen gehen mit einer Vielzahl von körperlichen Symptomen einher wie Schmerzen, Schwindel, Beklemmungsgefühlen, Herzrhythmus-Störungen, funktionellen Beschwerden von Magen-Darm-Trakt oder Urogenital-Organen. In Studium und Ausbildung werden aber nur wenige konkrete Körperübungen vermittelt, die dabei helfen könnten, die Symptomlast von Betroffenen zu reduzieren und damit ihre Selbstwirksamkeits-Überzeugung zu stärken. In diesem Seminar werden einfache Übungen präsentiert, die u. a. von der osteopathische Methode "Positional Release" abgeleitet sind...
Autismus – zwischen Neurobiologie und Psychodynamik aus Sicht einer autistischen, tiefenpsychologisch ausgebildeten Psychotherapeutin Online Livestream-Seminar mit Tina Müller-Schewe am Samstag, dem 26. September 2026, von 10:00 bis 17:00 Uhr. Die Diagnose Autismus wird immer häufiger gestellt – u. a. durch erweiterte Diagnosekriterien und einen deutlich verbesserten Wissensstand über autistische Wahrnehmung und Kompensation. Warum ist es wichtig, Autismus zu verstehen? Für den betroffenen Menschen, Bezugspersonen wie auch begleitende Therapeut*Innen? Das nach außen sichtbare Bild wie auch das innere Erleben werden geprägt vom vorliegenden neurobiologischen Mosaik, der Persönlichkeit, den Prägungen des bisherigen Lebens und der resultierenden Psychodynamik wie auch kognitiven Voraussetzungen zur Kompensation. Und dieses Bild gilt es immer wieder individuell zu verstehen...
Sechserkarte Livestream-Seminare für Studierende Mit dieser Sechserkarte zum Preis von 5 können Sie innerhalb eines Jahres an sechs Livestream-Seminaren teilnehmen. Um dieses günstige Studentenangebot nutzen zu können, mailen Sie uns bitte nach dem Kauf Ihre aktuelle Immatrikulationsbescheinigung. Ohne diesen Nachweis werden Sie nicht für die Seminare freigeschaltet. Weitere Informationen erhalten nach dem Kauf dieses Artikels gemeinsam mit Ihrer Rechnung. Falls Sie beim Kauf des Artikels bereits wissen, welche Seminare Sie buchen möchten, können Sie dies bereits im Kommentarfeld Ihrer Bestellung angeben. VIP-Zugang Mit Teilnahmebescheinigung Mit Interaktionsmöglichkeit - Stellen Sie Fragen und beantworten Sie Fragen des Referierenden Erhalten Sie den Download der Aufnahme gratis (innerhalb von 2 Wochen nach dem Seminar)
Zwölferkarte Livestream-Seminare 12 Livestream-Seminare buchen, aber nur 10 bezahlen! Mit dieser Karte möglich! So geht's: • Wählen Sie zwischen dem VIP- und Basiszugang. • Schließen Sie den Kauf über unseren Shop ab. • Falls Sie bereits wissen, welches Seminar Sie direkt buchen möchten, so können Sie uns das bereits im Kommentarfeld Ihrer Bestellung wissen lassen. • Ein Seminar buchen Sie einfach, indem Sie uns eine Mail senden oder anrufen - ein weiterer Kauf über den Shop ist somit nicht nötig! Bitte beachten Sie: • Ihre 12er-Karte ist ab Kauf zwei Jahre lang gültig. • Ein eintägiges Livestream-Seminar = 1 Platz auf der Karte, ein zweitägiges Livestream-Seminar = 2 Plätze auf der Karte ✨ Auch als Weihnachtsgeschenk ✨ Gerne kannst Du diese tolle Möglichkeit zur Weiterbildung auch verschenken. Der/Die Beschenkte hat dann die Möglichkeit, sich selbst aus unserem umfassenden Fortbildungsangebot interessante Seminare auszusuchen...
Versöhnen statt Spalten - wie geht das? Online Livestream-Seminar mit Michaela Huber am Freitag, dem 10. Juli 2026, von 12:00 bis 18:00 Uhr. Bitte beachten Sie, dass dieses Seminar von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr stattfindet. Zum Inhalt: Was können wir von psychotherapeutischen Erfahrungen der „Arbeit auf der inneren Bühne“ für den inneren Versöhnungsprozess bei Individuen wie in sozialen Gemeinschaften lernen? Könnte es helfen, wenn wir uns als Protagonisten einer notwendigen persönlichen und gesellschaftlichen Inszenierung betrachten, die entweder zu radikalen Lösungen neigt oder durchaus schmerzhafte Prozesse von „kleinstem gemeinsamen Nenner“, Kompromiss-Suche bis hin zu Täterintrojekt und Trauma-Prozess-Arbeit enthält, um zu neuen, kreativen Veränderungen zu führen? Mit Möglichkeiten für Fragen und Falldiskussionen...
Psychoonkologie kompakt: Psychotherapie bei Krebs Online Livestream-Seminar mit Johanna Graf am Freitag, dem 03. Juli 2026, von 10:00 bis 17:00 Uhr. Die interdisziplinäre Versorgung von Menschen mit Krebs stellt PsychotherapeutInnen vor besondere Herausforderungen – nicht nur im Umgang mit somatischen Krankheitsaspekten, sondern auch mit tiefgreifenden psychosozialen und existenziellen Fragen. Patienten und Angehörige suchen oft Unterstützung bei Ängsten, Sorgen, Fragen nach dem Lebenssinn und der Gestaltung des weiteren Therapieverlaufs sowie beim Umgang mit dem Lebensende. Dieses Livestream-Seminar richtet sich an PsychotherapeutInnen, die ihre Kenntnisse und Kompetenzen in der psychoonkologischen Behandlung erweitern möchten. Es werden praxisnahe Strategien, die medizinisches Wissen und psychotherapeutische Interventionen sinnvoll verknüpfen, vermittelt...
Von der Zelle zum Körper: Selbstregulation, Körperwahrnehmung und Selbstwirksamkeit Online Livestream-Seminar mit Stella Nkenke am Freitag, dem 26. Juni 2026, von 10:00 bis 17:00 Uhr. Dieser Workshop stellt drei hypnotherapeutische Zugänge vor, die Selbstregulation, Körperwahrnehmung und Selbstwirksamkeit in somatischen und nicht-somatischen Kontexten unterstützen. 1. Die Zelle als Metapher Die Arbeit mit der Zelle als Metapher beginnt mit dem Erleben gesunder Grenzen – Abgrenzung und regulierte Durchlässigkeit sind zentrale Voraussetzungen für körperliches und psychisches Gleichgewicht und Gesundheit und die Grundlage, um innere Ressourcen nutzen zu können. Anhand der Zellmetapher wird gezeigt, wie schützende Strukturen aufgebaut werden können. Die Arbeit mit Grenzen erweist sich dabei häufig als ein stabilisierender Beginn, von dem aus weitere somatische wie auch nicht-somatische Themen sicher bearbeitet werden können. 2...
Philosophie meets Psychotherapie – Menschsein in Zeiten des Übergangs Samstag, dem 09. Mai 2026, von 10:00 bis 17:00 Uhr. Wir leben in Zeiten des Übergangs. Alte Gewissheiten gelten nicht mehr, und neue sind noch nicht verbindlich gefunden. Das erzeugt Unbehagen, Angst und Identitätskrisen, begleitet von den alten Fragen: Was ist der Mensch? Wie sollen wir leben, und wie können wir gut mit allem, was ist, zusammenleben? Obwohl das kollektive Fragen sind, ist es gerade an jedem und jeder Einzelnen, sie für sich zu begründen und zu klären. Dafür machen wir einen Spaziergang durch Psychologie, Philosophie und Spiritualität um abschließend gemeinsam in eine andere Zukunft zu blicken. Die Psychologie weiß Dinge, die die Philosophie nicht wissen kann: Verletzlichkeit und Solidarität, Trauma, Bindungsstörung und Zeugschaft. Hier finden wir das Herz, das uns Menschen alle miteinander verbindet...
In den ersten 1000 Tagen unseres Lebens werden die grundlegenden Voraussetzungen für unsere seelische Struktur gelegt. Neben der ungestörten Entwicklung genetischer und epigenetischer Anlagen ist die Qualität der Bindungsbeziehungen in dieser Zeit eine zentrale Voraussetzung für ein gelingendes Heranwachsen. Wir betrachten die sensiblen Phasen von Schwangerschaft, Geburt und früher Kindheit unter dem Aspekt der normalen Entwicklung und diskutieren zugleich die Risiken von Vernachlässigung sowie von Schädigungen durch emotionale, physische und sexualisierte Gewalt. Auch das Thema Resilienz kommt nicht zu kurz. Die Teilnehmenden sind herzlich eingeladen, eigene Erfahrungen, Fallbeispiele oder Fragen einzubringen. Mitschnitt vom 28. März 2026, online, ca. 541 Min. auf 2 DVD, USB-Stick (video) oder als Sofortdownload (ca. 7,58 GB video)
Menschen mit fortgeschrittenen Erkrankungen therapeutisch zu begleiten, erfordert von uns Therapeut*innen eine intensive Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen. Erst wenn wir selbst eine reflektierte und versöhnliche Sicht auf unsere begrenzte Lebenszeit und ein Bewusstsein für zutiefst schmerzvolle Themen am Lebensende entwickeln, können wir Menschen bei schmerzvollen Krisen- und Verlusterfahrungen verantwortungsvoll und authentisch beistehen. Anhand des eigens entwickelten palliativen Transitionsmodells stelle ich das Spannungsfeld zwischen Ohnmacht und Stärke, also zwischen dem Kampf um das Leben, der Sehnsucht nach dem Tod und der Hingabe an das unausweichliche Lebensende, vor. Dies ermöglicht es uns, die Gefühls-, Gedanken- und Verhaltenswelt unserer Klient*innen bezogen auf ihre Haltung gegenüber ihrem bevorstehenden Tod einzuordnen und unser therapeutisches Angebot individuell anzupassen...
Scham und Schuld in der Traumatherapie Scham, oft nur schwer von Schuld zu unterscheiden und oft mit Schuld vermischt oder verwechselt, ist eine überaus schmerzhafte und machtvolle Emotion. Alle Pathologien, die mit Selbstverurteilung oder Selbstabwertung zusammenhängen, haben mit toxischer Scham zu tun. Diese ist auch eng verbunden mit Trauma. Deshalb ist es bei der Traumabehandlung wichtig, die Scham als solche zu erkennen, sie zu beachten, zu entwirren, zu lösen. Dabei muss der/die Therapeut*in berücksichtigen, wie verwundbar Menschen mit toxischer Scham sind, wie leicht sie (wieder) beschämt werden und wie vorsichtig dieses Thema in der Therapie angegangen werden muss. Tiefe toxische Scham ist gleichbedeutend mit Kollaps und komplettem Energieverlust, begleitet von Gefühlen der Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit...
Katalepsie und Dissoziation als Mittel zu Integration und Heilung Dissoziation und Katalepsie gelten oft als Zeichen für Trauma oder Überforderung. Doch was, wenn diese Phänomene – bewusst eingesetzt – genau das Gegenteil bewirken können? Wie kann es sein, dass bei operativer Hypnose beides sogar als Bewältigungsstrategie utilisiert wird? Dieser Vortrag beleuchtet die kraftvollen Möglichkeiten, die in natürlichen Körperreaktionen stecken – und wie sie gezielt in der Therapie zur inneren Neuordnung und Stabilisierung eingesetzt werden können. Er zeigt auf: Wie Katalepsie therapeutisch genutzt werden kann, z. B. als Körperfeedbacksystem bei operativen Eingriffen. Aufbau von kompetenten, Sicherheit schaffenden Steuer-Positionen mit Utilisation von Dissoziations- und Assoziations-Fähigkeiten Wie sich Dissoziation nicht nur als Schutz, sondern auch als Transformationshilfe verstehen lässt. Wie man somatische Symptome als sinnvolle Sprache des Körpers begreifen kann...
Nahezu jedes unbewältigte Trauma hinterlässt tiefgreifende psychosomatische Veränderungsspuren. Bei diesem Vortrag sollen einige besondere Patientenfälle dargestellt werden, bei denen die körperlichen Auswirkungen der jeweiligen Traumatisierung im Fokus stehen. Diese können sofort, aber auch zeitverzögert auftreten und sehr vielschichtig sein. Die geschilderten Fallbeispiele sollen einen tieferen Einblick vermitteln und Anregungen für die eigene Arbeit geben. Vortrag im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "Trauma, Trance und Therapie: Der Körper im Fokus", 19. bis 22. März 2026 in Kassel und online, ca. 39 Min. auf 1 CD oder oder 1 DVD oder als Sofortdownload (54 MB audio, 752 MB video)
Ob psychische, psychosomatische oder somatische Beschwerden, viele Patient:innen profitieren stark davon ihren Körper als Ganzes geschützt wahrzunehmen. Die menschliche Zelle kann als kraftvolle Metapher in der Trancearbeit eingesetzt werden, um den eigenen Körper neu zu erleben, nicht als Ort des Problems, sondern als sicherer Raum voller Kraft und Ressourcen. Anhand von praktischen Übungen wird der theoretische Inhalt eingeübt, um KlientInnen neue Wege zur Linderung ihrer Beschwerden sicher anbieten zu können. Vortrag im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "Trauma, Trance und Therapie: Der Körper im Fokus", 19. bis 22. März 2026 in Kassel und online, ca. 45 Min. auf 1 CD oder oder 1 DVD oder als Sofortdownload (62 MB audio, 868 MB video)
Ist Hypnotherapie besser als andere Verfahren? Vielleicht haben Sie sich das auch schon gefragt. Schaut man sich die Studienlage an, dann zeigt sich: Es ist gar nicht die Methode allein, die entscheidend ist – sondern vor allem die Person des Therapeuten, der Therapeutin. Doch was unterscheidet sehr wirksame BehandlerInnen von durchschnittlichen? Der Psychologe Anders Ericsson hat jahrzehntelang zur Frage geforscht, was Menschen in einem Beruf zu echten ExpertInnen macht. Seine Antwort: Wer sich verbessern will, muss gezielt und bewusst über die eigenen Komfortzone hinaus üben. Klingt simpel, ist aber im Bereich Psychotherapie gar nicht so leicht umzusetzen – vor allem in einem Feld wie der Traumatherapie, das von Komplexität und hoher emotionaler Intensität geprägt ist...
Authentisch auftreten mit Selbst- und Kompetenzbewusstsein Die Angst vor Publikum zu sprechen ist je nach Studie mit einer Prävalenz von bis zu 85% eine häufige soziale Angst. Auftrittssituationen in Schule, Studium, Beruf oder auf Tagungen sind oft emotional belastend und können das Selbstwertgefühl nachhaltig beeinflussen, wenn die eigene Performanz als ungenügend wahrgenommen wird. Nicht selten berichten Patienten von gescheiterten Referaten und Vorträgen wie von traumatischen Erlebnissen. Manche Prüfungssituationen aus der Schul- und Studienzeit können noch Jahre später belastend wirken. Herausforderung in der therapeutischen Praxis besteht dabei nicht nur in der Therapie des zurückliegenden "Auftrittstraumas", sondern auch in der Stärkung für zukünftige Situationen...
Auswirkungen von Trauma auf das muskuläre und fasziale System In diesem Workshop von Dipl. Psych. Claudia Müller-Quade werden zunächst grundlegende Kenntnisse über die Funktion des muskulären und faszialen Systems vermittelt und deren Reaktionen auf Traumata in Form von Fixierungen und sog. "Holdings". Diese Fixierungen werden für die psychotherapeutische Arbeit immer bedeutsamer, denn sie führen häufig zu schwerwiegenden psychischen und körperlichen Veränderungen mit Langzeitfolgen. Es werden neben der Physiologie der Systeme und deren Traumareaktionen körpertherapeutische Behandlungsmöglichkeiten für die entsprechenden Fixierungen aufgezeigt, die in der psychotherapeutischen Praxis angewandt werden können. Diese werden kreativ mit der Ego-State-Therapie kombiniert. Der Workshop beinhaltet Vortrag Theorie, praktische Übungen und Demonstration. Workshop im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "Trauma, Trance und Therapie: Der Körper im Fokus", 19. bis 22...
Die Arbeit mit dem inneren Täter in der Traumatherapie Wir stellen unsere unterschiedlichen Ansätze und Methoden in der Arbeit mit inneren Tätern in der Traumatherapie vor und diskutieren diese. Roland Kachler versteht den inneren Täter als Täter-Imprint, das bei der Man-Made-Traumatisierung in den Körper und die Psyche eingebrannt wird. Dieses mit Gewalt aufgezwungene Täter-Imprint muss deshalb in der Traumatherapie depotenziert und externalisiert werden, damit dann eine Heilungsarbeit der Traumawunden möglich wird. Jochen Peichl sieht den inneren Täter mit der gängigen hypnotherapeutischen Theorie in einem Prozess der Introjektion als Täter- und Verfolgeranteil entstehen. Dabei greifet er auf den Ego-State-Ansatz von J. u. H. Watkins zurück. Wir suchen die "gute Absicht" in der scheinbar destruktiven Aussage des "Inneren Täters"...
Hypnotherapie posttraumatischer Schlafstörungen Schlafstörungen und Albträume gehören zu den Kernsymptomen einer PTBS. Epidemiologische Studien zeigen, dass diese bei 70 bis 95 % der Betroffenen eintreten. Posttraumatische Schlafstörungen gelten als Schlüsselfaktor bei der Entwicklung eines chronifizierten Stresssyndroms (Hyperarousal) im Rahmen einer PTBS. Hypnotherapie nach Milton Erickson verfügt über ein umfangreiches Repertoire wirkungsvoller Interventionen bei posttraumatischer Insomnie. Diese reichen von hypnoimaginativen Einschlaf- bzw. Wiedereinschlafhilfen, suggestivem Einflechten von schlafmedizinischem Wissen, therapeutischen Metaphern und Geschichten bis zur zeitprogressiven Imagination des Wieder schlafen Könnens mit Hilfe der Mondmetapher. Angst- bzw. Albträume können mithilfe von Trancetechniken als wichtige, therapieförderliche Erkenntnisquelle genutzt werden, da in ihnen häufig bisher zu wenig beachtete bzw. bearbeitete Traumaaspekte zutage treten...
Selbsttranszendenz als heilsamer Raum - Selbsttranszendente Emotionen und The Wholeness Work® erleben und nutzen Transzendenz ist in Coaching und Psychotherapie ein stiller Wirkfaktor: schwer zu fassen, gleichzeitig tief spürbar. Der Workshop lädt dazu ein, Transzendenz als Erfahrungsraum zu erschließen – über selbsttranszendente Emotionen wie Rührung, Ehrfurcht, Mitgefühl und Dankbarkeit, sowie über das Auflösen von Ich-Grenzen mit "The Wholeness Work®". Diese Methode nach Dr. Connirae Andreas – einer Schülerin von Milton H. Erickson – nutzt die transformative Kraft innerer Ganzheit. Sie wird über den Grundprozess im Workshop für alle Anwesenden erlebbar gemacht und demonstriert. Darüber hinaus werden im Workshop selbsttranszendente Emotionen erörtert, wie man sie zugänglich und erlebbar macht und für sich selbst und andere nutzt...
Haben Faktoren wie die Tageszeit oder eine wiederholte Durchführung einen Einfluss auf die Wirkung? Eine wissenschaftliche Untersuchung zur Methode von Martin Busch Was wissen wir eigentlich über die Wirkung und Wirksamkeit einer hypnotischen Intervention, wenn wir sie wiederholen? Erickson und Rossi haben bemerkt, dass sie trotz Routine beim selben Patienten unterschiedlich schnell und tief eine Trance induzierten und dies mit einem ultradianen Rhythmus von Spontan-Trance in Verbindung gebracht. Sind Trance- und Hypnosephänomene also tageszeitabhängig? Des Weiteren ist unklar, inwieweit bei den immer häufiger angewandten Mind-Body-Interventionen Trancephänomene eine Rolle spielt. Um solche Fragen zu beantworten, reicht es nicht, die spürbaren subjektiven Wirkungen zu untersuchen, sondern es sind objektive physiologische Parameter nützlich, die unmittelbar und zuverlässig messbar sind, wie z. B. Veränderungen im EEG...
Den inneren Kritiker beruhigen, den Körper entspannen Viele Menschen treiben sich im Berufsleben wie Privaten extrem an, auch aus dem tief verankerten Glaubenssatz, nicht gut genug zu sein. Dies kann zu starker Erschöpfung, einem "nie gut genug" wie leidvollen psychischen Belastungen führen. Dieser sehr praxis- und selbsterfahrungsbasierte Workshop lädt nach einer kurzen theoretischen Einführung ein, den eigenen inneren Kritiker zu hinterfragen, seine Funktionen zu erkennen und diesem antreibenden inneren Anteil aktiv Grenzen zu setzen. Eine behutsame Live-Demonstration mit "Kritiker-Interview" veranschaulicht die dafür wichtigen Werkzeuge und therapeutische Grundhaltungen. So kann es gelingen, auf die eigene Art und Weise achtsamer und selbstfürsorglicher mit sich umzugehen. Eine Ankersetzung am Ende setzt einen konkreten Impuls für dieses Mehr an Selbstmitgefühl und die (stärkere) Priorisierung eigener Bedürfnisse. Mehr zu Boris Pigorsch auf www.innerer-kritiker...
Das Manual: Hypnotherapie bei Depressionen "Deprimieren" bedeutet niederdrücken, entmutigen. Depressive Menschen machen das oft schon automatisch mit sich selbst: der Körper fühlt sich schwer an, die körperlichen Funktionen sind "runtergefahren". Anknüpfend an depressive Symptome bietet die Hypnotherapie zahlreiche Möglichkeiten einer Wandlung hin zu größeren Freiheitsgraden, zu mehr Leichtigkeit. Depressive Symptome werden utilisiert, anstatt gegen sie anzukämpfen und persönliche Fähigkeiten werden wieder aufgespürt, gestärkt, manchmal überhaupt erst aufgebaut. In einer randomisierten, kontrollierten Studie der M.E.G. am Universitätsklinikum Tübingen (Ltg. A. Batra) hat sich Hypnotherapie bei Depressionen im Vergleich mit der Kognitiven Verhaltenstherapie als ebenso gut wirksam erwiesen. Das Studien-Manual beruht auf dem über die Jahrzehnte erworbenen Erfahrungsschatz der M.E.G...
Verheddern Sie sich manchmal mit KlientInnen in "kognitiven Schleifen": Man redet und redet, alle beide haben wir alles verstanden - aber es ändert sich nichts? Nochmal alles Erkannte besprechen bringt nur nochmal Frust und das Gefühl, nichts Nützliches zu tun? Der Wechsel zur Time Line Technik kann hier befreiend wirken: GEHEN STATT REDEN. Wir lassen unsere/n KlientIn in die eigene Zukunft gehen - nur drei Schritte, für die wir 30 bis 40 Minuten brauchen; drei Schritte, die es in sich haben. Der Organismus übersetzt die Schritte im Raum in eine tief wirksame echte Veränderung. Die Erfahrung in der eigenen Zukunft, zurückgebracht in die Gegenwart, ist kein kognitives, sondern ein intuitiv erlebtes und gefühltes Wissen. Drei Schritte gehen, statt drei Stunden reden! Der Workshop besteht aus einer Präsentation, einer Demo, und der Möglichkeit die Strategie zu üben. Workshop im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "Trauma, Trance und Therapie: Der Körper im Fokus", 19. bis 22...
Therapeutische Trance entfaltet besondere Tiefe, wenn sie mit sanfter Berührung und / oder achtsam geführter Bewegung kombiniert wird – ob durch den Therapeuten oder in der Selbsthypnose durch den Klienten selbst. Die Verbindung von Sprache, Imagination und Berührung kann tiefgreifende Prozesse der Selbstregulation und Heilung in Gang setzen, denn Körperwahrnehmung wird zur Ressource, Vertrauen vertieft sich, und die Hingabe an innere Entwicklungsprozesse wird gestärkt. Voraussetzung sind klare therapeutische Rahmenbedingungen für Berührung in Trance, die innere Haltung von Ruhe, Präsenz und Sicherheit auf Seiten des Therapeuten und gezielte, strukturierte Techniken. Workshop im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "Trauma, Trance und Therapie: Der Körper im Fokus", 19. bis 22. März 2026 in Kassel und online, ca. 148 Min. auf 2 CDs oder 1 DVD oder als Sofortdownload (202 MB audio, 3,3 GB video)
Natürliche Bewältigungsansätze und Integration in anderen Kulturen Gewaltsame Extremerlebnisse kennt der Mensch, seit es ihn gibt. Nicht unsere schmerzlichen Erfahrungen der zwei Weltkriege und des Holocaust in Europa, sondern erst der Kampf der Vietnam Veteranen um Anerkennung ihrer Leiden hat in unseren Berufsgruppen eine Sensibilisierung gebracht und das Konzept Trauma entstehen lassen. In Kontexten anderer Kulturen gibt es aber schon lange ritualisierte Umgangsarten und Konzepte für die Integration von solchen Extremerfahrungen. Von einigen dieser in verschiedenen Kulturen Südamerikas und Afrikas entwickelten Formen des Umgangs mit gewaltsamen Extremerfahrungen möchte ich berichten und auf diesem Hintergrund über einige Aspekte unserer wissenschaftlich aufgeklärten und privilegierten eurozentrischen Kultur der Traumatherapie nachdenken. Vortrag im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "Trauma, Trance und Therapie: Der Körper im Fokus", 19. bis 22...
Für Menschen, die eine PTBS erleiden, überlagert dies als Folge häufig den größten Teil ihres Erlebens. Sie erleben sich dann oft als völlig ausgeliefert, ohne eigene Gestaltungsmöglichkeiten, wenn sie überflutet werden von damit meist verbundenen "flash-backs", Depressionen, von Entfremdungs-Erleben, Dissoziation und Ohnmacht, Tendenzen zur Selbstverletzung, Empfindungen tiefster Wertlosigkeit usw. Leider werden sie so auch von vielen TherapeutInnen gesehen und behandelt...
Von Wissenschaft und Menschsein in ungewissen Zeiten In der modernen Psychotherapie ist der Begriff "Seele" selten präsent – zu unbestimmt, zu metaphysisch, zu wenig empirisch greifbar. Und doch spüren viele: Gerade in der Begleitung von Menschen in schweren Krisen fehlen Worte für das, was tief erschüttert ist – und was wieder heil werden will. Der Beitrag geht der Frage nach, warum die Seele im therapeutischen Diskurs verdrängt wurde, und zeigt, wie sie vielleicht heute als Resonanzraum für Sinn, Würde und Verbundenheit wiederentdeckt werden kann. In der Unterscheidung von Körper und Leib, im Erleben seelischer Resilienz und in der Tiefe therapeutischer Beziehung öffnet sich ein Raum, in dem die Seele nicht verstanden, sondern erfahren wird – nah am Menschen. Vortrag im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "Trauma, Trance und Therapie: Der Körper im Fokus", 19. bis 22. März 2026 in Kassel und online, ca. 42 Min...
Behandlung von komplexen Traumafolgestörungen und Bindungstraumatisierungen Für die Behandlung von komplexen Traumafolgestörungen, einschließlich komplexer dissoziativer Störungen und Bindungstraumatisierungen wird ein integratives prozessorientiertes therapeutisches Vorgehen benötigt. Bei diesen Störungsbildern sind wir mit Widersprüchen konfrontiert, die die Arbeit deutlich erschweren können. Übliche fundierte traumatherapeutische Schritte oder Interventionen erscheinen plötzlich als fragwürdig (Indikationsschwierigkeiten) oder wir geraten im Bemühen ihrer Aneinanderreihung durcheinander (Schwierigkeiten der Behandlungsplanung). Zusätzlich können innere Prozesse bzw. innere Anteile der Patient:innen die Fortschritte der Behandlung boykottieren oder zerstören. Folglich ist es nicht ungewöhnlich, sich auch als TherapeutIn in dieser Komplexität unsicher zu fühlen und Sorgen zu haben, vom "richtigen Wege" abzukommen...
Theoretischer Hintergrund Der Kompetenzscheinwerfer ist ein integratives hypnosystemisches Wirkzeug für Therapie, Coaching und Beratung – minimalistisch in der Form, tiefgreifend in der Wirkung. Er verbindet die Prozesslogik der Hypnosystemik (Schmidt), von Brainspotting (Grand) und dem Embodiment von PEP (Bohne) und Mirroring Hands (Rossi) zu einem fokussierten, körpernahen Vorgehen, das neuronale Selbstregulation unterstützt und psychosoziale Integration fördert. Im Zentrum steht: nicht "etwas tun", sondern stimmige Resonanz erzeugen – auf Körper, Anliegen und Kontext. Sein primäres Einsatzfeld liegt überall dort, wo Selbstwirksamkeitserleben gefragt ist. Er hat sich bereits in der Traumatherapie, im Coaching- und Performance-Bereich, in psychosomatischer Arbeit und palliativmedizinischer Begleitung bewährt. Überall dort, wo innere Prozesse fokussiert und dosiert in Bewegung gebracht werden sollen...
Viele Menschen neigen dazu, sich immer wieder in toxischen Beziehungen zu verstricken, die ihnen nicht gut tun. Gleichwohl scheinen sie nicht aus diesen Erfahrungen zu lernen, sondern suchen sich immer wieder ähnliche Partner, die sie ausnutzen, schlecht behandeln, gewalttätig sind oder sie als Versorger funktionalisieren. Woran liegt das? Wer nie die Erfahrung gemacht hat, dass er gemocht und geliebt wird, einfach weil er da ist, sondern immer nur beachtet wurde, wenn er misshandelt, sexuell missbraucht oder funktionalisiert wurde, neigt dazu, sich später wieder eine Beziehung zu suchen, wo er misshandelt, missbraucht oder funktionalisiert wird. Frei nach dem Motto: "Krankenschwester sucht Alkoholiker zur häuslichen Pflege". In solchen destruktiven Beziehungen fühlt man sich dann heimisch...
Da chronische Schmerzen häufig weder sichtbar noch messbar sind, erfordert es ein besonderes Feingefühl. Dass Kommunikation Heilung fördern und Schmerzen lindern kann, ist gut belegt. Ebenso ist bekannt, dass unbedachte Worte oder eine grobe Untersuchung diese verhindern können. Sind Schmerzsyndrome mehr als ein rein organisches Trauma? Welche Rolle spielen seelische und iatrogene Faktoren? Anhand von Fallbeispielen von Patientinnen mit komplexen regionalem Schmerzsyndrom wird gezeigt, welche hypnotischen Interventionen sowohl das gereizte Nervensystem als auch die seelischen Verletzungen beruhigen und so die Behandlung unterstützen können. Workshop im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "Trauma, Trance und Therapie: Der Körper im Fokus", 19. bis 22. März 2026 in Kassel und online, ca. 117 Min. auf 2 CDs oder 1 DVD oder als Sofortdownload (160 MB audio, 2,6 GB video)
SOMATIC EXPERIENCING® (SE) und EGO-STATE-THERAPIE (EST) lassen sich wunderbar zu einem kreativen, effektiven und ganzheitlichen Behandlungsansatz kombinieren, der Somatischen Ego-State-Therapie (SEST). Verschiedenartige Probleme, Konflikte, Symptome und traumatische Erfahrungen (z.B. Komplexe Posttraumatische Belastungsstörungen sowie Beziehungs- und/oder Entwicklungstraumata) können mit SEST erfolgreich angegangen werden. Beide Referentinnen dieses Trainings verbrachten jahrelang Zeit an der Seite von Maggie Phillips, der Gründerin von SEST und von Peter A. Levine, dem Begründer von SE. Obwohl es viele Modelle gibt, die spezifisch mit Persönlichkeitsanteilen arbeiten, ist SEST einzigartig in ihrer Anwendung von Hypnose und somatischen Zugängen...
AD(H)S im Erwachsenenalter ist bunt, komplex und lebendig – genauso wie viele der Menschen, die damit leben. Kaum ein anderes Störungsbild wird so kontrovers diskutiert. Egal ob im klinischen Alltag, auf Social Media oder beim Bäcker - bei AD(H)S prallen die unterschiedlichsten Sichtweisen aufeinander. In diesem Workshop verschaffen wir uns erstmal einen kompakten, evidenzbasierten Überblick über das Störungsbild. Wir reflektieren bewährte therapeutische Strategien, prüfen sie kritisch – und beziehen dabei vor allem auch die Stimmen der Betroffenen ein: Was erleben Menschen mit AD(H)S wirklich als hilfreich? Wir entwickeln daraus abgeleitete Ideen, wie wir Menschen mit AD(H)S dabei unterstützen können, einen guten Umgang mit sich selbst, ihrer Lebensgeschichte, ihren Fähigkeiten aber auch ihren ganz realen Einschränkungen zu finden...
Die Erhöhung des Selbstwerts ist ein Hauptanliegen vieler Klienten und hat großen Einfluss auf den Erfolg des Therapie-, Beratungs- oder Coachingprozesses. Die nachhaltige Verbesserung des Selbstwertes gestaltet sich jedoch häufig schwierig. Oft hat man das Selbstwertgefühl des Klienten in einer Sitzung mit viel Energie aufgebaut, aber der Effekt ist bis zur nächsten Sitzung "verpufft". Oder der Klient meldet rück: "Vom Kopf her weiß ich, dass ich etwas wert bin, aber ich kann es nicht fühlen". Im Praxisteil bekommen Sie praxiserprobte und auf alle Aspekte des Selbstwertes bezogene Methoden vermittelt, und lernen diese für Ihre Klienten so individuell passend und punktgenau zusammenzustellen, dass er einen realistischen Selbstwert aufbauen und diesen nachhaltig fühlen und integrieren kann. Der Handwerkskoffer umfasst u.a. Impacttechniken, Metaphern und Geschichten, Gesprächsführungstechniken, Visualisierungstechniken, Trancen, emotionszentrierte Methoden u.m...
Hypnosystemisch Kompetenzaktivierende Traumatherapie mit Würde Das furchtbare Leid von Menschen mit PTBS geht meist mit einem sehr beschädigten Selbstbild einher, als ob sie über keine eigenen hilfreichen Kompetenzen mehr verfügen, um ein erfüllendes Leben mit Handlungsfähigkeit, kraftvoller Selbstbestimmung und Würde führen zu können. Hypnosystemisch können solche Erlebnisprozesse als "Tunnelvisions-Trance" beschrieben werden mit extrem eingeengtem Bewusstsein mit Amnesie im System für die eigenen Kompetenzen. Mit hypnosystemischen Interventionen können Betroffenen aber wieder erleben, dass sie im Umgang mit diesem schrecklichen Erleben viele wichtige Kompetenzen entwickelt haben. Wer solch schlimme Traumatisierungen überlebt hat (körperlich und psychisch), muss dafür enorme Stärke und wertvolle Strategien im Umgang mit schweren Belastungen entwickelt haben...
Die enge Wechselwirkung zwischen Psyche, vegetativem Nervensystem und Immunsystem ist ein zentrales Thema der modernen Psychoneuroimmunologie. Anhaltender negativer Stress – sei er körperlicher oder seelischer Natur – führt über die Aktivierung des Sympathikus zur vermehrten Ausschüttung entzündungsfördernder Zytokine wie Interleukin-6 und TNFα. Diese beeinflussen nicht nur das hormonelle Gleichgewicht (z. B. Cortisolerhöhung), sondernführen auch im zentralen Nervensystem zu Veränderungen, die sich in Form von Erschöpfung, Schlafstörungen, Interessenverlust und sozialem Rückzug äußern – dem sogenannten Sickness Behavior. Dieser Zustand verstärkt wiederum die sympathikotone Aktivität und kann zu einem chronischen Teufelskreis führen, in dem auch das Immunsystem zunehmend beeinträchtigt wird – ein Mechanismus, der beispielsweise beim Tumor-Fatigue-Syndrom eine wesentliche Rolle spielt...
Die Wurzeln lebenslanger Gefühle von Scham werden oft in aktivierenden Erfahrungen, die durch Entwicklungs- oder Schocktraumata verursacht sind, gefunden. Schamgefühle können sich als Antwort auf anhaltenden Stress und Desorganisation im Körper und besonders im Nervensystem entwickeln. Das wird zum Teufelskreis, der zu einer weiteren Desorganisation führt. In diesem Workshop wird Dr. Hartman besonders darauf konzentrieren, wie man mit dem Einsatz von Ego States, den körperlichen Interventionen (wie der Pendulierung) effektiv mit Scham arbeitet. Er wird in diesem praxisnahen Workshop aufzeigen, wie Klienten unter Einbezug des Körpers von der Immobilität und dem Freeze der Schamgefühle wieder zu Selbstwirksamkeit, Selbstregulation und im Flow gebracht werden können, hin zu Würde, Freude und Triumph...
Stress und Trauma können über eine Beeinflussung der strukturellen und funktionellen Hirnentwicklung zu einer veränderten Funktionalität aller Zentren und Systeme führen. Eine Prädisposition gegenüber psychischen und körperlichen Störungen wird so geschaffen. Diese Fortbildung führt Sie durch die Grundlagen und aktuellen Erkenntnisse zu Stress, Trauma und der Regulationsfähigkeit von Psyche und Gehirn. Dabei werden die funktionellen Zusammenhänge zwischen traumatischen Erlebnissen und der Entstehung von chronischen entzündlichen Erkrankungen dargestellt Um die langfristigen physischen und psychischen Auswirkungen von – insbesondere frühen - Traumata zu verstehen, werden psychotraumatologische, neurobiologische und psychoneuroimmunologische Aspekte zusammengeführt und ihre Implikationen für die Traumatherapie vorgestellt. Vortrag im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "Trauma, Trance und Therapie: Der Körper im Fokus", 19. bis 22. März 2026 in Kassel und online, ca...
Mein Thema ist der Einbezug des Körpers in die Traumatherapie. Ich werde meinen von Maggie Phillips übernommenen Ansatz Somatische Ego-State-Therapie, den ich zusammen mit Rachporn Sangkasaad kontinuierlich anpasse und weiter entwickle, vorstellen: Eine Kombination aus Hypnose, Somatic Experiencing® und Ego-StateTherapie, z. T. auch energetische Psychologie (Klopfen), ein ganzheitlicher Approach, der bei allen Themen hilfreich ist, aber insbesondere dort, wo Körpergedächtnis und -wissen mit einbezogen werden müssen, z. B. bei präverbalen Traumata, bei toxischer Scham oder auch bei Blockaden und Syndromen mit komplex traumatisierten Menschen. Vortrag im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "Trauma, Trance und Therapie: Der Körper im Fokus", 19. bis 22. März 2026 in Kassel und online, ca. 42 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (58 MB audio, 559 MB video)
Das Erinnerungsupdate beschreibt die nachhaltige Veränderung unbewusster emotionaler Erinnerungen – also die Transformation von Ängsten, Trauma-Triggern, emotionalen Wahrheiten. Es ist ein biologischer, gut erforschter Prozess, der durch verschiedene therapeutische und medikamentöse Modalitäten erzielt werden kann. Er ist zudem in verschiedenen Spezies nachgewiesen worden. Das bedeutet, der Prozess ist evolutionsbiologisch alt. Doch zugleich ist er neu: So schrieb im Jahr 1994 Bessel van der Kolk noch "Emotionale Erinnerungen sind für immer". Und Gerhard Roth postulierte im Jahr 2015 "Die Amygdala vergisst nicht". Beide sind wirkliche Experten auf ihrem Gebiet. Wie kamen sie zu ihrer Einschätzung? Der Grund liegt in dem Schwerpunkt der Wissenschaft, die über Jahrzehnte Prozesse erforschte, die eben nicht in der Lage sind nachhaltige Transformationen hervorzurufen...
Vortrag im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung "Trauma, Trance und Therapie: Der Körper im Fokus", 19. bis 22. März 2026 in Kassel und online, ca. 39 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (54 MB audio, 523 MB video)