Fachvorträge, Einführungen und Fortbildungen aus zahlreichen Wissenschafts- und Lebensbereichen, Bibliothek und Kultur-Archiv wertvollen Menschheitswissens
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Moderation: Beate Unruh, Karsten Münch
Sigmund Freud vertrat die These, dass die biologische Funktion der Träume darin bestehe, den Schlaf zu hüten, indem sie Wünsche, die im Schlaf auftauchen, auf halluzinatorische Weise (in entstellter Form) erfüllen. Die Entdeckung des als REM-Schlaf bezeichneten Hirnmechanismus zwischen den 1950er und 1970er Jahren ließ diese Hypothese zweifelhaft erscheinen: Der REM-Schlaf tritt automatisch in Zyklen von 90-minütiger Dauer auf und wird von einem "geistlosen" Teil des Hirnstamms erzeugt. Der Vortragende berichtet über Entdeckungen, die zeigen, dass das Träumen in Wirklichkeit nicht von derselben Hirnregion hervorgerufen wird wie der REM-Schlaf; es tritt nicht automatisch auf und wird von einem Teil des Gehirns erzeugt, der aufs engste mit der "Wunscherfüllung" zusammenhängt. Darüber hinaus werden während der Tagung aktuelle Beobachtungen aus einer laufenden Studie vorgestellt, in der die Hypothese vom Traum als Hüter des Schlafes unmittelbar getestet wird.
Vortrag (englisch) bei der 63. Jahrestagung der DGPT "Der Traum" vom 21. - 23. September 2012 in Lindau, ca. 63 Min. auf 1 DVD oder als Sofortdownload (469 MB video)
Vortrag aus dem Jahr 2012, aufgenommen in Lindau
Sprache: Englisch
Verfügbar in folgenden Formaten:
Download: Video, Artikel-Nr. DGPT12-V6V
* Preise inkl. gesetzlicher MwSt. zzgl. Versandkosten (ausgenommen Downloads/Live-Seminare)
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DVD, Artikel-Nr. DGPT12-V6D
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