Fachvorträge, Einführungen und Fortbildungen aus zahlreichen Wissenschafts- und Lebensbereichen, Bibliothek und Kultur-Archiv wertvollen Menschheitswissens
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Die Normale Depression ist die Unterdrückung der Impulse zur Entfaltung des menschlichem Potentials zur menschlichen Kompetenz zugunsten der Persönlichkeit, jener fixen Idee von einem definierten Ich. Normale Depression, das Wegdrücken von Lebensimpulsen, Gefühlen und Emotionen, ist mit Muskelkraft geleistete Arbeit. Sie kostet Lebenskraft, die bei der Gestaltung eines eigenartigen Lebens fehlt, und begünstigt die Entwicklung von Burnout und Krankheit.
In der potentialorientierten (Gestalt-) Psychotherapie kommt dem Fühlen eine entscheidende Funktion zu. Im Gegensatz zu den Gefühlen, die wir haben oder, genauer, die uns haben und Teil der konditionierten Reaktionen auf Vergangenheit sind, bedeutet Fühlen, der bei sich wandelnden Bedürfnissen mit Sinnen wahrnehmbaren Erregung eine neue, der Gegenwart angemessene Bedeutung zu geben.
Das Fühlen initiiert einen Dialog zwischen mit Muskelkraft aufrechterhaltenem Selbstbild einerseits und nach Verwirklichung drängendem Selbst-Potential andererseits und kann, ähnlich dem kleinen Tod, der petite mort in der sexuellen Hingabe, zum Ich-Tod im Sinn des Maslowschen Gipfelerlebnisses führen, in dem das Alleinsein sich von der befürchteten Wiederholung von Verlassenheit zu der Erfahrung wandelt, mit allem eins zu sein.
Vortrag im Rahmen der D-A-CH Tagung 2014 am 30.05. - 01.06.2014 in Kassel, Bad Wilhemlshöhe, ca. 54 Min. auf 1 DVD oder als Sofortdownload (256 MB video).
Vortrag aus dem Jahr 2014, aufgenommen in Kassel
Sprache: Deutsch
Verfügbar in folgenden Formaten:
Alle Artikel von Wolf Büntig