Fachvorträge, Einführungen und Fortbildungen aus zahlreichen Wissenschafts- und Lebensbereichen, Bibliothek und Kultur-Archiv wertvollen Menschheitswissens
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Die verborgene ethnologische Quelle der gestalttherapeutischen Prozesstheorie
Die gestalttherapeutisch formulierten Veränderungsprozesse (Perls, Staemmler/Bock, Frambach, etc.) und die Heilungs- bzw. Transformationspraktiken indigener Gesellschaften ähneln sich strukturell in frappierender Weise. (vgl. Klöckner: Übergangsphasen. Zur Kulturanthropologie gestalttherapeutischer Prozessmodelle, In: GESTALTTHERAPIE, 2001, 2, 18-40) Diese Verwandtschaft zwischen altem Wissen und dem modernen Ansatz der Gestalttherapie hat mich von Anfang an fasziniert. Ebenso fasziniert bin ich allerdings auch von der Tatsache, dass dieser Zusammenhang im Kontext der Gestalttherapie so gut wie unbekannt ist.
Der Referent erarbeitet in seinem Vortrag daher die angesprochene Ähnlichkeit zwischen den gestalttherapeutischen Vorstellungen und der kulturanthropologischen Perspektive differenziert heraus, insbesondere (a) die Bedeutung des Engpasses bzw. der Übergangskrise und (b) die Konsequenzen, die sich aus der pragmatischen Logik von Übergangsritualen für die gestalttherapeutische Praxis zusätzlich ergeben.
Vortrag im Rahmen der D-A-CH Tagung 2014 vom 30.05. - 01.06.2014 in Kassel, Bad Wilhemlshöhe, ca. 54 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (82 MB audio, 338 MB video).
Vortrag aus dem Jahr 2014, aufgenommen in Kassel
Sprache: Deutsch
Verfügbar in folgenden Formaten:
Download: Video Download: Audio CD DVD
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