Fachvorträge, Einführungen und Fortbildungen aus zahlreichen Wissenschafts- und Lebensbereichen, Bibliothek und Kultur-Archiv wertvollen Menschheitswissens
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Die Folgen traumatischer Kindheitserfahrungen für die weitere Hirnentwicklung
Psycho-Traumatisierung zählt zu dem Schlimmsten, was einem Kind zustoßen kann. Wie werden diese Erfahrungen im Hirn verarbeitet? Welche Veränderungen rufen sie in der kindlichen Entwicklung hervor? Und wie können die Erkenntnisse der Neurobiologie für die Traumatherapie genutzt werden?
Anschaulich zeigt der Neurobiologe Prof. Hüther auf, was die Entwicklung des kindlichen Gehirns grundlegend beeinflusst: Es sind die Bindungserfahrungen und sozialen Beziehungsmuster. Entsprechend fatal wirkt sich der Missbrauch durch engste Bezugspersonen auf das kindliche Gehirn aus. Es kann die traumatische Situation nicht verarbeiten und greift auf ein "archaisches Notfallprogramm" zurück.
Diese Notlösungen führen zu neuronalen Netzwerken, die, einmal strukturell verankert, nur schwer wieder aufzulösen sind. Wie es trotzdem gelingen kann, traumatisierten Menschen zu helfen, beschreibt Hüther mit großem Einfühlungsvermögen. Seine Ausführungen sind für Traumatherapeuten ebenso hilfreich wie für die Angehörigen traumatisierter Personen.
Vortrag auf der Interdisziplinären Trauma-Fachtagung in Mainz, März 2012, ca. 54 Min. auf 1 DVD oder als Sofortdownload (471 MB video)
Als Sonderausgabe ausverkauft. Wird jetzt in unserer Auditoriumsausgabe geliefert. (Anderes Cover, gleicher Inhalt)
Vortrag aus dem Jahr 2012, aufgenommen in Mainz
Sprache: Deutsch
Verfügbar in folgenden Formaten:
Alle Artikel von Gerald Hüther