Fachvorträge, Einführungen und Fortbildungen aus zahlreichen Wissenschafts- und Lebensbereichen, Bibliothek und Kultur-Archiv wertvollen Menschheitswissens
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Die Polyvagal-Theorie wurde im Jahr 1994 von Dr. Stephen Porges beschrieben. Sie ist eine neue Theorie zur Funktionsweise des autonomen Nervensystems, also dem Teil des Nervensystems, der ohne unser aktives Zutun körperliche Vorgänge wie Atmung, Herzfrequenz und Verdauung steuert.
Seit ihrer Veröffentlichung erhielt die Polyvagal-Theorie mehr Aufmerksamkeit, als Stephen Porges es sich in seinen kühnsten Träumen je hätte vorstellen können. Vor allem Psychotherapeut*innen nutzen das Modell, um Patient*innen die komplexen Wechselwirkungen zwischen dem autonomen Nervensystem, sozialem Verhalten und emotionaler Regulation zu erklären. Viele Interventionen körperorientierter Trauma-Therapien basieren gar auf den Wirkweisen der von Stephen Porges beschriebenen Theorie.
Zugleich kritisiert eine Gruppe von Wissenschaftlern seit Jahren die neurowissenschaftlichen Prämissen der Polyvagal-Theorie. Dies hat Auswirkung auf den öffentlichen Diskurs: Bei Wikipedia gilt die Polyvagal-Theorie beispielsweise als „weitgehend widerlegt". Wir möchten uns in diesem Symposium mit der Diskrepanz der Popularität und der teils extremen Kritik beschäftigen und dabei folgende Fragen beantworten:
Symposium im Rahmen der 5. Tagung "Reden reicht nicht!? Von Ohnmacht zu Selbstwirksamkeit in herausfordernden Zeiten", 01. - 04. Mai 2025 in Würzburg, ca. 169 Min. auf 1 MP3-CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (233 MB audio, 3,8 GB video)
Symposium aus dem Jahr 2025, aufgenommen in Würzburg
Sprache: Deutsch
Verfügbar in folgenden Formaten:
Download: Video Download: Audio DVD MP3-CD
Alle Artikel von Gunther Schmidt, Damir del Monte, Florian Beißner, Antonia Pfeiffer, Evelyn Beverly Jahn