Fachvorträge, Einführungen und Fortbildungen aus zahlreichen Wissenschafts- und Lebensbereichen, Bibliothek und Kultur-Archiv wertvollen Menschheitswissens
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Frauen sind “anders” krank als Männer und kommen häufiger als diese zur stationären psychosomatischen Therapie. Sie gelten als kränklich, leben jedoch länger. Ihr Behandlungskonzept baut hauptsächlich auf traditionellen Theorien vom Verständnis der Frau auf. Dieses Konzept schreibt der Frau keine eigenständige Sexualität zu und bietet wenig Raum für Theorien von spezifisch weiblichen Lebenszusammenhängen, wie etwa Menstruation, Bedeutung der weiblichen Brust, Klimakterium oder spezifisch weiblichen Erfahrungen wie Medikalisierung oder Gewalterfahrung. Das in der Psychotherapie vermittelte Frauenbild wird überprüft und am Beispiel spezifisch weiblicher psychosomatischer Erkrankungen wird gezielt ein Konzept erarbeitet.
(Lindauer Psychotherapiewochen, "Identität und Identitätsprobleme" / "Störung und Krankheit - Unterschiedliche therapeutische Welten?", 14. - 26. April 2002, ca. 450 Min., 6 CDs oder als Sofortdownload (576 MB audio))
Vortrag aus dem Jahr 2002, aufgenommen in Lindau
Sprache: Deutsch
Verfügbar in folgenden Formaten:
Alle Artikel von Ingrid Olbricht
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