Fachvorträge, Einführungen und Fortbildungen aus zahlreichen Wissenschafts- und Lebensbereichen, Bibliothek und Kultur-Archiv wertvollen Menschheitswissens
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Big Five Visions- und Lösungsblockaden und wie man diese mit PEP überwinden kann (Workshop)
Obwohl wir in einem der freisten Länder der Welt leben, bleiben viele Menschen weit unter ihren Möglichkeiten und Fähigkeiten und haben das Gefühl unüberwindbaren Grenzen gegenüberzustehen. Die Welle der Glücksratgeber hat keine sichtbare Glücksteigerung bei den Menschen hinterlassen. Bei aller Faszination an der Lösungsorientierung, der positiven Psychologie und der Glücksforschung bleibt die Frage, wieso so viele Menschen, ja sogar so viele PsychotherapeutInnen ihr Gesundheits-, Glücks-, Erfüllungs- bzw. Zufriedenheitspotential nicht wirklich entfalten. Auf der Suche nach weiteren ziel- und lösungsorientierten Methoden hatte ich 2001 die in Europa neu aufkommenden Klopftechniken kennengelernt. Sie hatten mich sofort fasziniert und mich dann, ohne dass ich dies beabsichtigt hatte, in das Zentrum der Psychodynamik geführt. Die Klopftechniken zeichnen sich durch eine enorme Geschwindigkeit bei emotionalen Veränderungsprozessen aus. Dadurch konnten durch eine genaue Diagnostik derjenigen Klienten, die nicht auf die Klopftechniken ansprachen, tief sitzende psychodynamische und systemische Lösungsblockaden sichtbar gemacht werden. Diese habe ich als Big Five Lösungsblockaden beschrieben. Durch die weitergehende Analyse wurde deutlich, dass es sich bei den Big Five Lösungsblockaden um ubiquitär vorkommende anthropologische Phänomene handelt. Die phänomenologische Benennung dieser zutiefst menschlichen Aspekte ermöglicht eine Würdigung des individuellen Leids. Hiernach kann eine lösungs- und ressourcenorientierte Bearbeitung noch besser greifen. Mittels bifokal-multisensorischer Stimulationen, selbstbeziehungsverbessernder Affirmationen, Transformationen unbewusster Lösungsblockaden in Form von parafunktionalen Loyalitäten und Glaubenssätzen und eines dezidierten Selbstwerttrainings konnte eine Interventionsarchitektur kreiert werden, die sich sowohl in der emotionalen Selbsthilfe, also auch in der Psycho-, und Traumatherapie, sowie im Coaching als äußerst nützlich erwiesen hat. Ihr Name ist PEP (ProzessundEmbodimentfokussierte Psychologie). PEP ist einer prozess-, embodiment- und selbstbeziehungsorientierten Herangehensweise, in der psychodynamische, systemische, hypnotherapeutische und bifokal-multisensorische Aspekte kombiniert werden. Der bifokal-multisensorische Aspekt von PEP stellt eine Weiterentwicklung und Entmystifizierung der Klopftechniken dar. PEP ist jedoch weit mehr als eine "Klopftechnik". Mittels PEP lassen sich die eingangs erwähnen Konservierungsmittel für Leid und Entwicklungsstagnation erstaunlich leicht überwinden. Hierbei ist die inneren Haltung von Leichtigkeit und Humor eine aus hypnotherapeutischer Sicht und aus Sicht der Polyvagal- Theorie (S. Porges) wesentliche Bedingung.
Workshop im Rahmen der M. E. G JAHRESTAGUNG "Hypnotherapie: Sucht, Sehnsucht und Visionen" der Milton Erickson Gesellschaft für Klinische Hypnose, 27. - 30. März 2014 in Bad Kissingen, ca. 163 Min. auf 3 CDs oder 1 DVD oder als Sofortdownload (200 MB audio, 1,7 GB video) (Zeitdifferenz, da Audio ohne Übungen)
Seminar/Workshop aus dem Jahr 2014, aufgenommen in Bad Kissingen
Sprache: Deutsch
Verfügbar in folgenden Formaten:
Download: Video Download: Audio
Auf Anfrage auch auf CD/DVD erhältlich (je nach Verfügbarkeit)
Alle Artikel von Michael Bohne
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