Fachvorträge, Einführungen und Fortbildungen aus zahlreichen Wissenschafts- und Lebensbereichen, Bibliothek und Kultur-Archiv wertvollen Menschheitswissens
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Die Bildung von sogenannten Täterintrojekten als Überlebensstrategie
Nach Klärung der ursprünglich psychoanalytischen Bedeutung von Introjektion und Introjekt, entwirft der Autor eine Systematik verschiedener Formen der Introjektion, von der adaptativen Introjektion, wie sie Freud für die Gewissenbildung beschrieben hat (innerer Kritiker), über die die Introjektion als Abwehr von realem oder phantasiertem Verlust bei psychischem Missbrauch (innerer Verfolger), bis hin zur traumatischen Introjektion als Überlebensmechanismus bei physischer und sexueller Gewalt (sog. Täterintrojekt). Mit Hilfe der Theorie der strukturellen Dissoziation von Ellert Nijenhuis et al. und der neueren Erkenntnisse aus der Hirnforschung und wird der traditionell psychologische Ansatz beim Verständnis von sog. "Täterintrojekten" um die Dimension der Neurobiologie der Defensivsysteme von Säugetieren bei Bedrohung erweitert.
Vortrag anlässlich des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Trauma und Dissoziation (DGTD): "Trauma, Dissoziation und Täterschaft" vom 04. - 05. September 2015 in Dresden, ca. 33 Min. auf 1 CD oder 1 DVD oder als Sofortdownload (35 MB audio, 139 MB video)
Vortrag aus dem Jahr 2015, aufgenommen in Dresden
Sprache: Deutsch
Verfügbar in folgenden Formaten:
Download: Video Download: Audio CD DVD
Alle Artikel von Jochen Peichl