Artikelbeschreibung:
Diese Präsentation konzentriert sich im Schwerpunkt auf Ekelgefühle, die sowohl bei Therapeuten als auch bei Patienten auftreten, wenn es um die Behandlung von sexuellem Missbrauch geht. Ekel entsteht für die Patienten meist in Bezug zum sexuellen Missbrauchsakt, dem Missbraucher, auf sich selbst als Opfer bezogen sowie auf die Sexualität an sich.
Ekel konzentriert sich für die Therapeuten oft auf die Unmenschlichkeit eines Menschen am anderen und dass Bedürfnis die Patienten vom Missbrauchserleben zu lösen. Nicht selten geraten Therapeuten aufgrund persönlicher Vorsichts- und Vermeidungshaltungen in persönliches Wut- und Burnouterleben. Spezielle Vorsichtsregeln werden für Therapeuten beschrieben, die sich entschlossen haben auch Missbraucher im Rahmen von Inzest- und Phädophiliefällen zu behandeln.
Ph.D. George Rhoades: Doctor of Philosophy in Clinical/Counseling Psychology, Chair of the ISSTD World seit 2003, Director of Trauma Training seit 2007 und Direktor der Ola Hou Klinik in Pearl City, Hawaii, Spezialist für die Organisation von psychotraumatischer Ersthilfe in Kriegs- und Katastrophenregionen (z. B. Sudan).
Vortrag auf dem "Symposium zur integrativen Behandlung von Psychotraumastörungen" vom 18. - 20. Juni 2009 in Leipzig, ca. 50 Min. auf 1 DVD