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Grossmann, Karin: Bindungswissen für medizinische, psychotherapeutische und helfende Berufe

Grossmann, Karin: Bindungswissen für medizinische, psychotherapeutische und helfende Berufe
Art.Nr.: (WT11-VWSC/WT11-VWSD)

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CD  ArtikelNr: WT11-VWSC 
DVD  ArtikelNr: WT11-VWSD 

Artikelbeschreibung:

KONGRESS-BESTSELLER

Bindungswissen für medizinische, psychotherapeutische und helfende Berufe

Die Notwendigkeit und Entwicklung der Bindungen eines Kindes an seine Eltern und Familie sind Forschungsgegenstand der Entwicklungspsychologie und Entwicklungspsychopathologie seit ca. 60 Jahren. In den letzten Jahren haben die Neurowissenschaft und die Psychobiologie beeindruckende Erkenntnisse gewonnen über die hirnstrukturierenden und psychosomatischen Korrelate von sicheren oder unsicheren Bindungen sowie von traumatischen Bindungserfahrungen. Besonders die Verhaltensbeobachtungen weisen auf Fehlentwicklungen hin, die auf mangelnde, für die seelische Gesundheit aber notwendige Erfahrungen einer Person während der ganzen Zeit der Unreife zurückführbar sind. Videoclips aus unserer Arbeit können vieles anschaulich vermitteln.

Mit dem Wissen, wie eine sichere Bindung entsteht, lässt sich auch später noch psychische Sicherheit vermitteln. Die Entwicklung von unsicher-vermeidenden oder unsicher-verstrickten Bindungsmustern enthalten Hinweise auf ihre therapeutischen Veränderungsmöglichkeiten. Bindungsdesorganisation in seiner nahen Verwandtschaft zur Borderline Störung gilt als Pathologie. Sie erfordert den intensivsten therapeutischen Einsatz.

Das Wissen um die tief liegende Angst vor dem Verlassen-Werden, die Entwicklung der Bindungsmuster und ihre weiteren Einflüsse auf die Fähigkeit einer Person, zu lieben und zu arbeiten,- wie Freud die seelische Gesundheit definierte- - sind die heutige Basis einer evidence based Therapie oder Intervention.

Karin Grossmann: Dr. phil., Dipl-Psych. Entwicklungspsychologin, arbeitet als freie Wissenschaftlerin, assoziiert am psychologischen Institut der Universität Regensburg. Gemeinsam mit ihrem Mann Klaus E. Grossmann forscht sie seit über 30 Jahren im Bereich der Bindungsentwicklung und ihrer Bedeutung über den Lebenslauf. Beide erhielten zahlreiche Auszeichnungen für ihre Arbeit, 2006 den Bowlby-Ainsworth-Award und 2007 den Arnold Lucius Gesellpreis für ihre bahnbrechenden Längsschnittstudien zur Entwicklung der Kind-Eltern-Bindung.

Vortagungsworkshop bei den 5. Wieslocher Therapietagen "Individuum, Symptom und System - wie sich unterschiedliche Sichtweisen herausfordern und ergänzen" vom 22. bis 24.09.2011, ca. 502 Min. auf 8 CDs oder 3 DVDs

Diesen Artikel haben wir am Montag, 26. September 2011 in unseren Katalog aufgenommen.

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