Artikelbeschreibung:
In jüngster Zeit wurde die Peter Hess-Klangmassage mit verschiedenen Herangehensweisen und Techniken untersucht. Bisher konnten sich Klangmassagepraktiker auf einen reichen Schatz an unmittelbaren Erfahrungsberichten aus unterschiedlichsten Anwendungsbereichen berufen, nun liegen Ergebnisse aus der Grundlagenforschung vor, welche die Wirkung der Klangmassage erstmals objektivieren.
So wurden erste Messungen der Gehirnstromaktivität, Wahrnehmungstests und Untersuchungen auf Zellebene im Zusammenhang mit der Anwendung von Klangschalen durchgeführt. Außerdem konnte eine größere Gruppe Menschen systematisch in Bezug auf Stressverarbeitung und Körperbild während und nach einer Begleitung mit Klangmassage befragt werden. Was bedeuten diese Ergebnisse für die Praxis?
Welche Anregungen zur Optimierung des eigenen Tuns können sich Menschen, die mit der Klangmassage arbeiten, daraus ableiten? Auf welche Fragen von Klienten und Interessierten gibt es heute schon Antworten? Der Vortrag möchte abstrakte Ergebnisse greifbar machen, dabei wird der Schwerpunkt auf der Pilotstudie zur neuronalen Wirkung der Klangmassage liegen, die von der Referentin durchgeführt wurde.
Dr. med. Kerstin Gommel ist Ärztin an der Berliner Universitätsklinik Charité, Abteilung für Naturheilkunde (2011 in Elternzeit). Studium in Berlin und Tübingen, Promotion in Dresden im Bereich der experimentellen Grundlagenforschung über die Wirkung von Licht auf Zellen. Langjährige freie Mitarbeit am Institut für Kommunikation und Gehirnforschung Stuttgart. Einer der persönlichen Schwerpunkte liegt seit langem in Musik und Klängen. Weiterbildung unter anderem in klassischer Homöopathie und Myoreflextherapie.
Vortrag beim 5. Klang-Kongress "Das Gesunde fördern - professionell mit Klang arbeiten" vom 09. - 11. September 2011 in Dortmund, ca. 55 Min. auf 1 CD oder 1 DVD