Artikelbeschreibung:
Der Vortrag setzt sich mit der Frage auseinander, ob die eigene Krebserfahrung eine besondere Qualität für die psychoonkologische Arbeit bedeuten kann.Wenn ja, was diese Qualität ausmacht, unter welchen Bedingungen sie dazu wird, wo aufgrund der eigenen Betroffenheit Gefahren lauern, d.h. in wie weit diese in der therapeutischen Arbeit mit Krebspatienten auch hinderlich sein können.
Die Ergebnisse einer von der Arbeitsgruppe „Kretha“ (Krebserfahrene Therapeutinnen) durchgeführten Umfrage unter betroffenen Therapeutinnen zeigen, welche Veränderungen die Erkrankung in Hinblick auf die therapeutische Arbeit bewirken kann. Ein Exkurs zu C.G. Jungs Archetyp „Heiler – Patient“ verdeutlicht, die Auswirkung der Integration/Abspaltung eigener Verletzungen beim Therapeuten für die therapeutische Arbeitsbeziehung und die Stärkung/Schwächung des Patienten.
(Kongress: Hypnosystemische Konzepte in der Psychoonkologie, 17. - 19. Oktober 2008, Wandlitz bei Berlin, Vortrag, 27 Minuten auf 1 CD oder 1 DVD)