Artikelbeschreibung:
Nach Auffassung des international bekannten Therapeuten und Begründer der Familienaufstellung, Bert Hellinger, werden Krankheiten und Schicksale in Familien oft unbewusst übernommen. Dabei spielt es keine Rolle, in welcher Beziehung die Personen zueinander stehen. Hellinger beschäftigt sich in diesem Vortrag mit der Frage, was in einer Gemeinschaft zu Krankheiten, Unfällen und sogar Selbstmord führt, und wie diese Schicksale gewendet oder verhindert werden können. Er geht davon aus, dass sich die unbewusste Übernahme von Leid oder negativen Gefühlen aus der Herkunftsfamilie bei dem Betreffenden unheilvoll auswirkt. Deshalb müssen diese familiären Verstrickungen ins Bewusstsein gerückt werden. Nur so kann es, laut Hellinger, zu einer Heilung kommen. Der Vortrag gibt einen interessanten Einblick in die Methode des Familienstellens und in die Arbeit Bert Hellingers.
Bert Hellinger, geb. 1925, studierte Philosophie, katholische Theologie und Pädagogik. Er war 25 Jahre lang Mitglied der katholischen Kirche. Viele Jahre lebte er bei den Zulus in Südafrika, wo er als Priester und Schulleiter arbeitete. Hellinger studierte verschiedene Therapiesysteme wie das von Perls, Janov oder Berne, um seinen eigenen Ansatz zu entwickeln: das Familienaufstellen. Eine Methode, die von der Annahme ausgeht, dass Familienmitglieder miteinander verbunden sind, und deren Schicksale sich über Generationen verstricken können. Das Familienstellen findet inzwischen große Beachtung in vielen verschiedenen Bereichen und wird in der Psychotherapie sowie in der Erziehungs- und Unternehmensberatung angewendet. Bert Hellinger schrieb 64 Bücher, die in zahlreichen Sprachen übersetzt wurden.
Vortrag, ca. 64 Min. auf 1 CD