Artikelbeschreibung:
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Seminar auf den 51. Lindauer Psychotherapiewochen 2001.
Prof. Dr. Jürg Willi (*1934) führte als Erster im deutschsprachigen Raum Paartherapien durch. Sein Buch »Die Zweierbeziehung« von 1975 machte ihn mit einem Schlag berühmt und wurde in zehn Sprachen übersetzt.
Der Schweizer Psychotherapeut und Eheberater war bis 1999 Direktor der Psychiatrischen Polyklinik in Zürich. Seitdem leitet Willi das von ihm gegründete Züricher Institut für Ökologisch-systemische Therapie. Für seine »innovative Erforschung der Psychologie der Liebesbeziehung« wurde ihm 2002 der Otto-Mainzer-Preis verliehen.
»Nichts stimuliert die persönliche Entwicklung stärker als eine konstruktive Liebesbeziehung«, so die Kernthese von Jürg Willi. Partner helfen einander in ihrer persönlichen Entfaltung durch kompetente Kritik - und auch durch Konflikte. Eine Liebesbeziehung ist niemals nur harmonisch und selbstlos. Sie ist immer auch eigennützig und spannungsgeladen.
Welche typischen Kommunikationsprobleme treten in Paarbeziehungen auf und wie lassen sie sich lösen? Jürg Willi schildert die kleinen und großen Krisen anhand vieler Beispiele aus seiner langjährigen Therapie-Praxis.
Aus dem Inhalt:· Weshalb sind Liebesbeziehungen so bedeutsam? · Der gesellschaftliche Wandel von Liebesbeziehungen seit 1968 · Liebe als Versuch, familiäre Verstrickungen zu lösen · Angst und Abwehr von Liebe · Liebe und Abhängigkeit · Die schöpferische und zerstörerische Energie der Sexualität · Religiöse Vertiefung von Liebesbeziehungen · Psychologie der Vorwürfe: Wie Partner einander den Weg weisen.
(Seminar, 2001, 6 Std., 50 Min., 1 MP3-CD)
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