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Böhme, Gernot
Gernot Böhme (* 1937 in Dessau) ist deutscher Philosoph. Er ist Direktor des Instituts für Praxis der Philosophie e.V. (IPPh) in Darmstadt.
Böhme studierte Mathematik, Physik und Philosophie unter anderem an der Universität Göttingen. Von 1965 bis 1969 war er wissenschaftlicher Assistent an der Universität Hamburg und an der Universität Heidelberg. Zwischen 1970 und 1977 folgte eine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts zur Erforschung der Lebensbedingungen der wissenschaftlich-technischen Welt in Starnberg. 1977 wurde Böhme Professor für Philosophie an der TU Darmstadt und hatte diesen Lehrstuhl bis 2002 inne. Er war 1997-2001 Sprecher des Graduiertenkollegs "Technisierung und Gesellschaft". 2003 erhielt er den Denkbar-Preis für obliques Denken.
Böhme studierte Mathematik, Physik und Philosophie unter anderem an der Universität Göttingen. Von 1965 bis 1969 war er wissenschaftlicher Assistent an der Universität Hamburg und an der Universität Heidelberg. Zwischen 1970 und 1977 folgte eine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts zur Erforschung der Lebensbedingungen der wissenschaftlich-technischen Welt in Starnberg. 1977 wurde Böhme Professor für Philosophie an der TU Darmstadt und hatte diesen Lehrstuhl bis 2002 inne. Er war 1997-2001 Sprecher des Graduiertenkollegs "Technisierung und Gesellschaft". 2003 erhielt er den Denkbar-Preis für obliques Denken.
Böhme, Gernot: Goethes Faust als philosophischer Text
Vorlesung an der TU Darmstadt, 1999
Gernot Böhme trägt dem Rechnung, indem er den »Faust« in der Tradition des Lehrgedichtes behandelt und so das innere Geschehen des Textes transparenter macht. Dabei richtet er den Blick weniger auf die dramatische Handlung, als vielmehr auf die Inhalte, welche er in zwei Bereiche unterteilt. (...)
Gernot Böhme trägt dem Rechnung, indem er den »Faust« in der Tradition des Lehrgedichtes behandelt und so das innere Geschehen des Textes transparenter macht. Dabei richtet er den Blick weniger auf die dramatische Handlung, als vielmehr auf die Inhalte, welche er in zwei Bereiche unterteilt. (...)
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